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Technische DatenDie GX2 ist nicht das erste Muster eines Multi-GPU-Boards von NVIDIA. Schon Mitte 2006 startete NVIDIA einen ersten Versuch in Form der GeForce 7950 GX2, Multi-GPU Grafikkarten den Enthusiasten schmackhaft zu machen. Auch seinerzeit schon hatte NVIDIA hier eine Zwei-Board-Lösung gewählt und die beiden Boards über eine SLI-Verdrahtung miteinander verbunden. Der gewünschte breite Erfolg der 7950 GX2 blieb allerdings aus. Inzwischen scheinen die Hersteller sich allerdings im Bereich Leistung durchaus in Richtung Multi-GPU zu bewegen. Das derzeitige AMD Flaggschiff in Form der Radeon HD 3870 X2 trägt ebenfalls zwei Grafikporzessoren – hier aber auf einem PCB. NVIDIA bleibt hingegen bei seiner Sandwichbauweise mit zwei PCBs. Technisch treffen wir praktisch keine Neuerungen an. Grundsätzlich baut die GeForce 9800 GX2 auf dem G92-Chip auf, genauer gesagt basiert sie eigentlich auf einer GeForce 8800 GTS 512.
Abweichungen finden sich zur 8800 GTS 512 allerdings in den Taktraten. Die GTS 512 besitz einen GPU-Takt von 650 MHz, einen Shader-Takt von 1625 MHz und regelmäßig einen Speichertakt von 970 MHz. Dagegen hat NVIDIA der 9800 GX2 nur einen GPU-Takt von 600 MHz und einen Shader-Takt von 1500 MHz spendiert. Beim Speicher hat man die Taktrate leicht auf 1000 MHz erhöht. Natürlich stehen der GX2 auch GDDR3-Speicher zur Seite – jeder GPU 512 MByte. Man darf daraus ableiten, dass eine GeForce 9800 GX2, trifft sie auf eine Applikation welche nicht von SLI profitiert, leicht langsamer agieren wird, als eine GeForce 8800 GTS 512.
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