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Erste EindrückeEtwas lästig an der Sache ist in diesem Zusammenhang das Konzept des sprachunabhängigen Codes mit lediglich übergestülpter Lokalisierung. So verpasst Windows Vista über Einträge in der desktop.ini in jedem Verzeichnis manchen Ordnern und Dateien Alias-Namen. So liegen Benutzerdaten (z.B. die "Eigenen Dateien" eines Benutzers) laut Explorer unter C:\Benutzer\<Name>\Dokumente. Im Dateisystem heißt dieser Ordner aber C:\Users\<Name>\Documents. Hier besteht Verwirrungspotenzial und ggf. auch eine Sicherheitsloch, wenn Schadprogramme diese "Umbenennung" ausnutzen. Die aus bisherigen NT-Systemen (von NT3.5 bis XP) bekannte Ordnerstruktur mit lokalisierten Namen (z.B. C:\Dokumente und Einstellungen) wird nur noch über symbolische Links abgebildet. So kann sich auch Software, die hart codierte Pfade verwendet, noch zurechtfinden.
Wo wir gerade bei Lokalisierungen sind: Hier ist bei Microsoft ein nicht gerade kleines Maß an Schlampigkeit passiert. Die Übersetzungen sind bisweilen seltsam, manches Mal falsch, und vereinzelnd alarmierend. Am häufigsten begegnet man wohl dem Patzer im Task-Manager. Ein Klick auf die Schaltfläche "Ressourcenmonitor" startet die "Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung". Aber auch Phrasendesaster wie "Starker Name des Rollbacktreiberknotens" oder "Niedrige Logoversion" im Gerätemanager sind zu finden. An nahezu allen Orten im Betriebssystem tauchen solche Babelfish-artigen Übersetzungen auf. Das nächste Mal sollte man vielleicht doch wieder Muttersprachler ans Werk lassen...
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