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IntroGut eineinhalb Monate liegt der Launch der Mittelklasse- und Einsteigermodelle von NVIDIAs GeForce-8-Serie mittlerweile zurück. Die Produkte haben sich in der Zwischenzeit gut in den Markt eingefunden und sind dementsprechend von einer breiten Anzahl an Herstellern erhältlich und in der Regel ebenso gut verfügbar. Bei der Veröffentlichung lagen vor allem in der GeForce 8600 GTS, als erschwingliche DirectX-10-Karte mit hohem Leistungspotential, große Hoffnungen. Die in unserem Launch-Artikel ermittelnden Performance-Resultate waren dann aber doch eher ernüchternd– für den ein oder anderen potentiellen Käufer vielleicht sogar enttäuschend.
Derzeit fehlen allerdings konkurrenzfähige Produkte im markteting-trächtigen DirectX-10-Bereich, welche der GeForce 8600 GTS, 8600 GT und GeForce 8500 GT das Leben wirklich schwer machen könnten. Zwar konnte ATI nach etlichen Verzögerungen mit der Radeon HD 2900 XT nun endlich seinen ersten DirectX-10-Beschleuniger vorstellen– aber die preisgünstigeren Einsteiger- und Mainstream-Modelle Radeon HD 2400 und Radeon HD 2600 lassen weiterhin auf sich warten. Laut AMD wird sich an diesem Umstand auch bis Juni nichts ändern. Genug Zeit also, um uns noch einmal mit dem Midrange-Lineup von NVIDIA zu beschäftigen, weshalb wir, neben der passiv gekühlten MSI NX8600GTS, die ab Werk übertaktete EN8600GTS ASUS und die günstigere MSI NX8500GT in unseren heutigen Test begrüßen dürfen. Dank geht an dieser Stelle an die beiden Hersteller MSI und ASUS für die Bereitstellung der Testmuster.
Technische Daten
Die technischen Hintergründe des G84 (GeForce 8600) haben wir bereits in unserem entsprechenden Launch-Artikel thematisiert. Der G86-Chip ist hierbei genauso aufgebaut wie der G84 – verfügt also ebenfalls über die gleiche Anzahl an Textur-Filter-Einheiten wie Textur-Adressierungs-Einheiten und somit über insgesamt 16 vollwertige Texture-Mapping-Units (TMUs). Bei den Shader-Einheiten wurde der Chip gegenüber dem G84 nochmals beschnitten und kann auf lediglich 16 Skalar-Prozessoren für die anfallenden Berechnungen zurückgreifen. Bei den ROPs am Ende der Pipeline beläuft es sich auf 4 Einheiten. Es bleibt allerdings bei einem 128-bit-Speicherinterface, welches sich aus zwei 64 bit Framebuffern zusammensetzt. Zur Veranschaulichung das nachfolgende Schaubild.
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