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IntroEigentlich feiert man hierzulande das Osterfest, doch das lässt die Hardwareindustrie recht kalt. Wie wir heute schon vorab in den Nachrichten informiert haben, hat Intel am 9. April 2007 sein neues Spitzenmodell im Desktop-Bereich vorgestellt. Der auf die Bezeichnung QX6800 hörende Prozessor arbeitet mit vier Kernen zu je 2,93 GHz Takt. Erst Anfang November des vergangenen Jahres hatte Intel den weltweit ersten Desktop-Prozessor mit vier Kernen vorgestellt und zeigte damit dem Mitbewerber AMD, wer derzeit Technologie-Vorreiter ist. Derzeit rechnet man mit einem AMD Pendant erst im Laufe der kommenden Monate und dann erst einmal auch nur im Server-Bereich. Damit hätte Intel eigentlich mehr als genügend Zeit gehabt, einen weiteren, schneller taktenden Vier-Kern-Prozessor später vorzustellen, insbesondere, weil man sich mit den Taktraten derzeit wohl schon am Limit bewegt.
Aber Intel scheint es nicht für sinnig zu erachten, sich abwartend zu verhalten und setzt dem Mitbewerber erneut ein hartes Brot vor. Dabei muss man sich natürlich im Klaren darüber sein, dass der heute vorgestellte QX6800-Prozessor, welcher in gleicher Fertigung und Stepping wie der bisherige QX6700 daher kommt, mit 1199 US-Dollar Großhandelspreis kein Schnäppchen ist. Entsprechend gering dürfte die Nachfrage ausfallen und entsprechend gering sind auch die zu erwartenden Stückzahlen, so dass es Intel durchaus möglich ist, hier im Vorfeld ausreichend Selektion zu betreiben, um die Nachfrage abdecken zu können. Und da sich, außer den Taktraten, beim jüngsten Intel-Spross nichts geändert hat, gibt es auch nicht viel zu sagen. Wir beschränken uns nachfolgend auf einen reinen Performance-Vergleich des bisherigen Spitzenkandidaten zum neuen Vier-Kern-Boliden. Testumgebung
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