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IntroVor einigen Wochen hatten wir AMDs aktuellen Chipsatz für den Athlon 64 X2 bzw. Athlon X2 in näheren Augenschein genommen. Bei eben diesem AMD690 handelt es sich um einen Mittelklassechipsatz mit integrierter Grafik. Um auch darüber hinaus gehende Ansprüche erfüllen zu können, bietet der Chipsatz einen vollwertigen PCIExpress for Graphics-Port, so dass sich leistungsfähigere Grafikkarten einsetzen lassen. Da der Chipsatz recht energieeffizient arbeitet und einen vollwertigen HDMI-Anschluß mitbringt, ist eines der Zieleinsatzgebiete das High-Definition Heimkino, ggf. gepaart mit einer separaten Grafik der neuen Radeon HD 2000-Serie, da sich die integrierte Grafik auch problemlos parallel mit einer diskreten Grafik betreiben läßt.
Bei unserem ersten Aufeinandertreffen mit dem Chipsatz konnten wir beim damals zum Test verfügbaren ASUS M2A-VM aber noch einige Kinderkrankheiten, speziell bei der Speicherkompatibilität, feststellen. Inzwischen gibt es dieses Mainboard als überarbeitete Version mit Namen M2A-VM HDMI, welches wir uns heute näher ansehen werden. Dazu gesellen sich das Gigabyte GA-MA69G-S3H und das MSI K9AG Neo2 Digital, die weitere Einsatzmöglichkeiten für den AMD690-Chipsatz zeigen. Unser Dank gilt an dieser Stelle selbstverständlich wieder den Herstellern für die Bereitstellung der Testsamples. Technische Daten und Lieferumfang
Alle drei Testkandidaten setzen auf AMDs Mainstream-Chipsatz mit integrierter Grafik. Trotzdem unterscheiden sie sich in Ihrer Ausrichtung. Das ASUS-Mainboard zielt durch seinen Micro-ATX-Formaktor auf kleine Gehäuseformfaktoren. Dementsprechend kommt zu den Chipsatzfeatures lediglich Firewire als separate Funktionalität. Dafür gibt es den großzügigsten Lieferumfang im Testfeld. Die beiden anderen Testkandidaten adressieren volle ATX-Gehäuse. Während der MSI-Vertreter im neutralen Karton ohne Lieferumfang zu uns kam (laut Webseite gibt es je ein IDE- und SATA-Kabel), ist beim Gigabyte der HDMI-DVI-Adapter bemerkenswert. Um an der Rückseite des Gehäuses weit herausstehende Adapter zu vermeiden, besteht der Adapter aus einem ca. 5 cm langen Kabel, so dass die angesteckten Kabel flexibel sind und das Gehäuse näher an die Wand geschoben werden kann.
Ersteunlich in diesem Zusammenhang ist, dass Gigabyte beim GA-MA69G-S3H auf einen PCI-gebundennen Netzwerkcontroller setzt, während heute PCI-Express hierfür nahezu Standard ist und aufgrund der zur Verfügung stehenden Bandbreite auch bessere Übertragungsleistungen bietet. |
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