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IntroNoch nicht lange liegt die CeBit und somit die Vorstellung des neusten Grafikchips aus dem Hause NVIDIA zurück. Mit dem G71 will der in Kalifornien ansässige Hersteller die kanadische Konkurrenz ATI im andauernden Zweikampf wieder in die Schranken weisen. Zuvor hatte ATI mit der Radeon-X1900-Serie auf Basis des R580 die Latte wieder ein Stückchen höher gelegt. Welcher der beiden Hersteller im Kräftemessen der Modelle Radeon X1900 XTX (XT), GeForce 7900 GTX und GeForce 7900 GT die Nase vorne haben wird, wollen wir in unserem heutigen Test, gewissermaßen einem "Kampf der Titanen", klären.
Neben der Leistung wird diesmal auch die Bildqualität eine zentrale Rolle in unserem Artikel einnehmen. Eine solche Analyse ist, unter anderem aufgrund der Subjektivität dieses Themas, in Zeiten, in denen "Optimierungen" an der Tagesordnung beider Hersteller stehen, alles andere als einfach zu bewerkstelligen. Leider fallen sie nämlich deutlich zu oft zu ungunsten der Bildqualität aus, obwohl sie per se nicht schlecht sind. Trotzdem wollten wir nicht auf diesen Punkt in unserem Test verzichten. Dementsprechend gibt es auch bei den verwendeten Einstellungen, unter denen sich die Testkandidaten beweisen durften, einige Änderungen gegenüber unseren vergangenen Tests. An entsprechender Stelle werden wir ausführliche Erläuterungen dazu geben. Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei ASUS sowie bei Micro-Star International für die Bereitstellung der Testmuster in Form der NX7900GTX und NX7900GT und EAX1900XTX, wodurch dieser Test erst ermöglicht wurde. Technische Daten & Technik G71 (GeForce 7900-Serie)
Wie bereits dem technischen Überblick zu entnehmen ist, liegt die Hauptneuerung des G71 (GeForce 7900-Serie) gegenüber dem G70 (GeForce 7800-Serie) im kleineren Fertigungsprozess von 90 nm, wobei die kleinere Strukturbreite in erster Linie höhere Taktraten bei weniger Flächenbedarf ermöglicht. Bis auf kleinere Änderungen an den Raster Operation Prozessoren (ROP) sind im Hinblick auf die Architektur des Chips keine Neuerungen zu finden. Somit stellt der G71 einen klassischen Refresh-Chip des G70 dar. Nichtsdestotrotz werden wir im Folgenden noch einmal auf die wesentlichen Merkmale dieses Chips eingehen, auch wenn uns leider keine Dokumente von NVIDIA mit tiefrgründigeren Informationen zu Verfügung standen.
Betrachtet man das Schaubild, welches einen Überblick der kompletten Pipeline des G71-Chips zeigt, so sind am oberen Ende die 8 Vertex-Shader-Einheiten zu sehen. Die Vertex-Shader-Einheiten sind hierbei für Berechnungen von Polygoneckpunkt-Transformationen zuständig, berechnen also die Geometrie und somit die Lage der Polygone in deren Umwelt. Nach dem (Triangle) Setup folgt der interessanteste und wichtigste Teil: Die 24 Pixel-Pipelines, welche für die Berechnung der Pixelfarbwerte verantwortlich und zu insgesamt sechs Vierer-Gruppen (Quad-Pipelines) zusammengefasst sind. Die Zusammenfassung folgt der Tatsache, dass heutige Grafikkarten nicht einzelne Pixel sondern so genannte Quads behandeln, welche aus einem Block von 2x2 Pixeln bestehen. |
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