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Technische GrundlagenFür externe Laufwerke gibt es inzwischen eine Vielzahl von Schnittstellen. An dieser Stelle geben wir einen kurzen Überblick über die verschiedenen Standards und ihre Entwicklung. Die ersten externen Festplatten, beziehungsweise verallgemeinert gesagt magnetische Datenträger, waren die Zip-Laufwerke von Iomega. Daneben gab es natürlich auch interne Versionen mit ATA- oder SCSI-Anschluss. Extern kamen das eher aus dem Profi-Bereich stammende SCSI und der Parallelport zum Einsatz. Parallele Schnittstelle Dieser Anschluss stammt noch aus den Anfangstagen der Computertechnik und diente vorrangig zum Anschluss von Druckern und ist quasi die Standardisierung (IEEE 1284) der Centronics-Schnittstelle. Später verwendeten auch Scanner und externe Laufwerke den parallelen Anschluss, wobei auch mehrere Geräte hintereinander betrieben werden konnten. Allerdings gab es diverse Substandards (SPP, EPP, ECP), die erst 1994 im bereits angesprochenen IEEE-1284-Standard vereinigt wurden, und des Weiteren ungeklärte Timings, was häufig zu Problemen führte und die Datenrate meist auf unter 1 Megabyte pro Sekunde beschränkte. Dies und die recht dicken und unflexiblen 36-adrigen Kabel führten dann zu Diskussionen über serielle Nachfolger. Heutzutage gibt es nahezu keine Neugeräte im Consumerbereich, die einen parallelen Anschluss verwenden.
SCSI Das Small Computer System Interface (SCSI) wurde bereits im Jahre 1979 vorgestellt. Gestartet mit 8-Bit Busbreite und wenigen Megabyte pro Sekunde Übertragungsrate, genutzt von vielen Systemen, hat sich SCSI immer mehr zu einer professionellen Serverlösung entwickelt. Im Gegensatz zu ATA ist SCSI eine deutlich komplexere Schnittstelle, die aber auch mehr Anwendungsmöglichkeiten bietet und flexibler einsetzbar ist. Zu Beginn der 90er Jahre gab es viele Consumergeräte, wie Scanner oder CD-Brenner, die über diesen Schnittstellentyp verfügten. Zu diesem Zeitpunkt gab es keinerlei Alternativen, was Übertragungsraten und die Menge an Anschlüssen betrifft. Durch den komplexen Befehlssatz sind aber auch entsprechend aufwändige Controller-Chips notwendig, die nicht mit dem Preisgefüge von Massenmarkt-tauglichen Systemen wie USB oder ATA konkurrieren konnten. Deshalb ist SCSI seit spätestens Ende der 90er Jahre nahezu nur noch in Servern zu finden. Dort wird es auch konsequent weiterentwickelt. In Zukunft wird das bisher noch parallele SCSI ebenfalls eine serielle Datenübertragung bekommen und als Serial Attached SCSI (SAS) die bisherigen 68-poligen Stecker und Kabel durch die bereits bei Serial-ATA genutzten 7-adrigen Verbindungen ersetzen. Die Kompatibilität geht dabei sogar so weit, dass sich Serial-ATA-Geräte an einem SAS-Controller betreiben lassen. Für weit entfernte Verbindungen wird eine Technik namens iSCSI (i für Internet) genutzt, bei der das SCSI-Protokoll als TCP/IP-Pakete über normale Ethernet-Netzwerksysteme transportiert wird.
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