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SoftwareIm Browsermarkt zwackte Mozilla mit dem Firefox dem Internet Explorer und somit dem Primus und erfolgsverwöhnten Microsoft laufend Marktanteile ab. Somit entschloss sich Microsoft den Internet Explorer 7 nicht nur für Windows Vista freizugeben sondern auch für Windows XP zu programmieren. Im Oktober dieses Jahres war es dann soweit und die Finale Version des IE 7 wurde vorgestellt. Mozilla launchte kurz danach den Mozilla Firefox 2.0, wobei sich gegenüber der Version 1.5 nur Kleinigkeiten geändert haben. Bis jetzt ist noch nicht bekannt, wie weit Microsoft wieder Marktanteile im Browsersegment zurück gewonnen hat oder aber die weitere Abwanderung zur Konkurrenz stoppen konnte. Auch Opera entwickelte seinen Browser weiter und brachte sein Juwel in der Version 9.0 auf den Markt. Es schien sich aber eine Weisheit zu Bewahrheiten: Je verbreiteter ein System ist, desto anfälliger wird es für Sicherheitslücken. Da der Firefox üppige Marktanteile eroberte tauchten plötzlich auch vermehrt Sicherheitslücken auf, welche aber erfreulicherweise jeweils sehr schnell wieder geschlossen wurden. Übrigens näherte sich Mircosoft seiner Konkurrenz und lud die Entwickler des Firefox und des Thunderbird Mailclients zu einem mehrtätigen Erfahrungsaustausch. Ebenso sendete das IE7 Entwicklungsteam der Konkurrenz zum Erscheinen des Firefox 2.0 eine Glückwunschtorte (Blogeintrag Mozillamitarbeiter Fred). Während des Jahres wurden von Windows Vista zwei Betas veröffentlicht, wobei der angepeilte Termin für die Markteinführung mir zweiter Jahreshälfte 2006 angegeben wurde. Der Termin verschob sich aber immer weiter nach hinten, sodass die für Firmen und Entwickler letztendlich im Dezember auf die Finale Version zugreifen konnten. In den Verkauf kommt das neue Betriebssystem nun im Januar 2007. Die Preise sind mittlerweile bekannt und recht gesalzen, so bewegt sich der Range bei der Vollversion von 199 bis 399 US-Dollar und ein entsprechendes Update wird zwischen 99 bis 259 US-Dollar zu Buche schlagen. Eines der Argumente für Vista ist die Grafikschnittstelle Direct3d Version 10, welche nur für Vista erscheinen soll und durch komplette Neuprogrammierung nicht abwärtskompatibel ist. So müssen künftige Spiele für D3D 9.0 und 10.0 ausgelegt sein um auf Vista und XP laufen zu können. Es ist jedoch anzunehmen, dass es ein bis zwei Jahre gehen wird, bis Vista für Spieler wirklich zur Pflicht wird. Vorher müssen unter XP eventuell Abstriche bei den Grafikfeatures in Kauf genommen werden. Betreffend Spiele zeigte sich im vergangenen Jahr eine müssige Diskussion um so genannte „Killerspiele“. Leider lief ein weiterer Schüler im November in Emsdetten Amok und verletzte 27 Menschen mit einer Schusswaffe. Für Anhänger eines Killerspielverbotes war das wie „Balsam“, denn spielte der Amokläufer CounterStrike, einen First-Person Shooter. Bereits nach dem Amoklauf in Erfurt wurde ein Verbot von Killerspielen bis 2008 andiskutiert und im Koalitionsvertrag festgehalten. Nun stellt sich natürlich die Frage, was bringt Symptombekämpfung wie ein Verbot von Killerspielen, wenn nachweislich der Amokläufer ein Aussenseiter war, sich zurückzog und zweimal sitzen geblieben ist. Hilft ein Killerspielverbot – wobei dann noch festgelegt werde muss, was ein Killerspiel ist – wirklich um Amokläufe an den Schulen zu verhindern? Oder ist es einfach eine Ausrede um das Problem der Gewalt an den Schulen nicht wirklich anpacken zu müssen? Unglücklicherweise wird man erst nach dem Verbot feststellen, ob es in der Tat weniger Amokläufe geben wird und das Verbot greift oder aber ob es tatsächlich nur eine billige Ausrede war. Jedoch wird dann sicher wieder etwas anderes – z.B. Actionfilme à la Terminator – dafür verantwortlich gemacht, anstelle die Probleme wirklich zu lösen. Die Diskussion zum Thema Killerspiele ist zum Glück noch nicht abschliessend behandelt, denn selbst das Bundesinnenmisterium sieht keinen direkten Zusammenhang zwischen Gewaltverbrechen und Killerspielen, sondern eher beim Waffenrecht. Links [1], [2] Apropos Killerspiele: In der jährlich erscheinenden Vaporware Awards finden sich zwei von Gamern sehnsüchtig erwartete Killerspiele. Zum einen Duke Nukem Forever – im nächsten Jahr ist das 10 jährige Jubiläum seit den ersten Veröffentlichungen – zum anderen S.T.A.L.K.E.R, welches auch permanent verschoben wurde und die Spieler jeweils durch den Publisher happenweise mit neuen Screenshots versorgt werden. So, die Arbeit ist beinahe getan. Wir könnten noch von weit mehr wichtigen und weniger wichtigen Aktivitäten im IT-Berech berichten. Somit ist auch klar, dass dieser Artikel keine abschliessende Aufzählung beinhaltet und auch keine Wertung über wichtig und unwichtig darstellt. Wer sich wirklich vollumfänglich über das Jahr 2006 informieren will, dem sei das News-Archiv ans Herz gelegt, viel Spass beim lesen – bitte entsprechende Zeitreserven einplanen ;) Wir vom Team wünschen allen Lesern einen guten Rutsch und ein gutes und erfolgreiches 2007, mögen Eure Wünsche, Träume und Ziele in Erfüllung gehen. [as], 31. Dezember 2006 diesen Artikel im Forum kommentieren |
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