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NVIDIA nForce4 SLI Intel Edition

Der NVIDIA nForce 4 SLI Intel Edition Chipsatz (Fortsetzung)

Beim unter dem Namen "MediaShield" zusammengefassten IDE- und SerialATA-System bleibt es bei den beiden IDE-Anschlüssen für bis zu vier UDMA/133-Laufwerke und vier SATAII-Ports. Nach wie vor sind RAID-Verbunde quer über alle IDE- und SATA-Ports möglich, doch genau hier gibt es allerdings etwas Neues: RAID5.


NVIDIA nForce4 SLI Intel Edition


Dieses eigentlich aus dem Serverbereich kommende RAID-Level bildet einen Mittelweg aus RAID0 und RAID1, welche natürlich weiter im nForce4 SLI IE unterstützt werden, in Hinblick auf Datensicherheit und Ausnutzung des vorhandenen Festplattenspeichers. Notwendig sind minimal drei idealerweise identische Festplatten. Werden diese wie im Bild als RAID5 konfiguriert, wird immer abwechselnd auf die einzelnen Platten geschrieben bzw. von ihnen gelesen. Ähnlich wie bei RAID0 lässt sich damit eine höhere Geschwindigkeit erzielen.

Um aber die Datensicherheit zu erhöhen, wird ebenfalls auf die einzelnen Platten abwechselnd eine Prüfsumme der geschriebenen Daten abgelegt. Während bei einem RAID0 durch den Ausfall einer einzigen Festplatte alle Daten verloren sind, lässt sich bei RAID5 der Inhalt des ausgefallenen Datenträgers nach dessen Austausch aus den Daten auf den verbliebenen Laufwerken und den dort gespeicherten Prüfsummen wiederherstellen.

Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen auf Datensicherheit ausgelegten RAID1, bei dem die geschriebenen Daten parallel auf mehreren Laufwerken abgelegt (gespiegelt) werden, hat man allerdings nicht nur die Speicherkapazität eines einzelnen Laufwerks, sondern durch die Nutzung der Prüfsummen die doppelte (bei drei Laufwerken) bzw. allgemein gesprochen n-1 fache (n Anzahl der im RAID5 zusammengefassten Laufwerke) Kapazität eines einzelnen Laufwerks.


NVIDIA nForce4 SLI Intel Edition


Als Komfortfeature für die RAID-Einrichtung lässt sich bei der Erstellung des RAIDs, die ganz einfach über Software unter Windows auch nachträglich ohne Datenverlust zu bewerkstelligen ist, auch ein sogenanntes "Hot-Spare" definieren. Damit bezeichnet man ein Laufwerk, das zwar im RAID bekannt gemacht, aber nicht in den Verbund aufgenommen wird. Im Falle eines Defekts eines Verbundlaufwerks wird von DiskAlert eine entsprechende Meldung ausgegeben und das Hot-Spare Laufwerk nimmt sofort dessen Stelle ein. Die Wiederherstellung der Daten auf dem ausgefallenen Laufwerk aus den Prüfsummen findet on-the-fly ohne Neustart des Systems statt.



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