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IntroDie bedeutenden x86-Prozessorschmieden dieser Welt sind sich einig: Das Taktfrequenzrennen ist endgültig beendet, die Zukunft gehört Prozessoren mit mehreren auf ein Substrat gepackten Prozessorkernen. Der erste Schritt dieser neuen Zukunft präsentiert sich in der Gegenwart in Form von Dual-Core-Prozessoren, doch am Horizont zeigen sich auch schon Quad-Cores oder gar noch höhere Packungsdichten unter einem Heatspreader. Mancher wird sich fragen: Wo liegt denn nun eigentlich die Innovation? Multiprozessorsysteme gibt es ja schon länger. Der Schritt, die beiden CPUs eines Dual-Prozessorsystems zu einem einzelnen Bauteil zusammenfassen, liegt da ja nahe. Doch die technologischen Tücken, einen funktionsfähigen Dual-Core-Prozessor zu fertigen, sind ungleich höher, als zwei unabhängig funktionierende Einheiten auf einem Board zusammenzustecken.
Und auch Microsoft trägt seinen Teil dazu bei: Da Windows-Versionen nach Prozessorsockeln lizenziert werden und nicht nach der Anzahl von CPU-Kernen, kann Windows XP Home beispielsweise auf einem Dual-Core-System, nicht aber auf einem Zweiprozessorsystem genutzt werden. Durch Intels bereits seit 2002 verfügbare und inzwischen in jedem Pentium 4 enthaltene Hyper-Threading-Technologie, mit der ein Prozessorkern virtuell als zwei Prozessoren erscheint, fördert Intel schon lange die Parallelisierung von Rechenaufgaben auch im Desktop-Bereich. Vom Start weg sollte die neue Dual-Core-Generation also im Stande sein, ihr Leistungspotenzial zu entfalten. AMDs Dual-Core-Prozessor für den Desktopmarkt, der Athlon 64 X2, konnte diesen Vorteil jedenfalls auch sofort zeigen. Ob Intels Zwillingskerne das ebenfalls können, steht aber auf einem ganz anderen Blatt. Nach der Vorstellung der neuen Chipsätze 945 bzw. 955X wollen wir uns deshalb heute mit dem zweiten Teil von Intels Neuheitenpaket beschäftigen und präsentieren, was die Doppelkerne Pentium D und Pentium Extreme Edition zu leisten vermögen. Wir bedanken uns wiederum bei Intel für die notwendigen Testsamples. Der Pentium
Der neu vorgestellte Pentium 4 670 mit 3.8 GHz Takt ist lediglich eine beschleunigte Version des seinerzeit im Test besprochenen Pentium 4 660 ohne neue Features. Wir verzichten daher auf eine detaillierte Betrachtung und verweisen auf unsere damaligen Worte. Im Benchmarkteil werden wir aber auch den Leistungszuwachs durch 200 MHz bewerten. |
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