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IntroEin paar Tage ist es nun schon her, da wir angesichts des kurzfristig angesetzten Launches des 955X-Chipsatzes und des Dual-Core Pentium Extrem Edition einen Testbericht versprachen, sobald wir abschließende Eindrücke gesammelt hatten. In der Zwischenzeit komplettierte Intel auch das Produktportfolio der neuen Plattform durch die Mainstream-Variante, repräsentiert durch die 945 Chipsatzfamilie und den Pentium D Prozessor. Auf dem Markt sieht es mit der Verfügbarkeit der neuen Produkte inzwischen recht gut aus und der vielmals gescholtene DDR2-Speicher entwickelt sich bei den Preisen langsam, aber stetig, in konkurrenzfähige Regionen. Somit ist es nun an der Zeit, unsere Erkenntnisse mit Intels jüngster Desktopgeneration zu berichten.
Im heutigen Artikel wollen wir unser Augenmerk auf die neuen Chipsätze richten. Die vielerlei Eigenschaften der neuen Prozessoren, insbesondere das Für und Wider der neuen Dual-Core Generation werden wir in einem separaten Artikel betrachten. Als Anschauungs- und Testobjekte präsentierten sich die Intel-Referenzplatinen Black Creek (D955XBK) und Tappen (D945GTP), die, man kann es aus dem kryptischen Boardbezeichnungen schon sehen, die jüngsten Sprösslinge aus Intels Chipsatzschmiede tragen. Wie immer an dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei Intel, von wo man uns mit den Testsamples sowie Rat und Tat während der Testphase versorgte. Die Intel 955X und 945 Express Chipset FamilieMit den beiden Neulingen im Chipsatzmarkt hat Intel nach der Revolution mit der Einführung von PCI Express und DDR2 beim 915- bzw. 925 Express Chipsatz eher eine Evolution der Produktlinie betrieben. Wie gehabt besteht auch die neue Familie aus einer Northbridge, nach wie vor Memory Controller Hub (MCH) genannt und einer Soutbridge mit dem Marketing-Namen I/O Controller Hub (ICH). Bei letzterem ist die Zählung inzwischen bei "7" angelangt.
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