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CeBIT 2005

Intro

Wieder einmal war es so weit: CeBIT-Time. Am vergangenen Donnerstag öffnete die größte Computermesse der Welt ihre Pforten. Mit insgesamt 6270 Teilnehmern, verglichen mit 6109 im Vorjahr, gibt es einen leichten Zuwachs bei der Ausstellerzahl, der hauptsächlich von Ostasien getragen wird, denn die Teilnehmerzahl aus Deutschland ging von 3168 auf 2977 zurück. Allerdings muss hier dazugesagt werden, dass jedes Unternehmen in der Liste zum Inland gehört, sofern es eine Vertretung in Deutschland hat, beispielsweise also auch Microsoft.


CeBIT 2005 Report


Schon im Vorfeld der Messe war abzusehen, dass die Computer- und Unterhaltungsgeräteindustrie immer näher zusammenwachsen. Auch die Messeleitung hat die Aufteilung weiter angepasst und unterscheidet für die Verteilung der Hersteller auf die einzelnen Hallen nun nur noch nach der Anwendung, nicht mehr wie noch letztes Jahr beispielsweise bei der ersten Erlaubnis, Fernseher auf die Messe zu lassen, nach der dahinter stehenden Technik. So wurden beispielsweise Spielekonsolen nun dem Bereich "Digital Equipment" zugeschlagen, wo sich bislang verstärkt die PC-Hardwarehersteller fanden.

Im Vorfeld des für Europa noch in diesem Jahr startenden HDTV-Zeitalters war das "Digital Home" eines der großen Themen für die Hersteller mit Bezug zur Unterhaltungsindustrie. Doch wie traditionell wurde die CeBIT auch wieder als Plattform genutzt, um ganz simpel in den kommenden Monaten erscheinende Hardware zu präsentieren. Und genau hier stürzte sich Hard Tecs 4U für Euch ins Getümmel. Was es an außergewöhnlichen Neuerungen gab, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Chipsätze & Mainboards

Nach vielen Gerüchten im Vorfeld und der Vorstellung auf dem diesjährigen IDF bekam das interessierte Publikum der CeBIT 2005 erstmals NVIDIAs nForce4 Intel Edition Chipsatz zu Gesicht. Der erste Intel-Chipsatz aus dem Hause NVIDIA, mit dem SLI nun auch offiziell für den Pentium 4 bzw. Pentium D ermöglicht wird, fand sich entsprechend auch bei nahezu allen Mainboardherstellern.

Featureseitig findet sich im nForce 4 Intel Edition wenig überraschendes. Abgesehen von den notwendigen Modifikationen zur Unterstützung des FSB1066 und DDR2-667 sowie der durch die Platzierung des Speichercontrollers im Chipsatz notwendigen Zweichiplösung wird sich die Funktionalität nicht vom nForce4 SLI für den Athlon 64 unterscheiden und beispielsweise RAID5 für die Festplattenanschlüsse geboten. Modelle mit integrierter Grafik für beide Prozessorserien sollen vom Grafikexperten aus Kalifornien noch in diesem Jahr zu sehen sein, benutzt wird dabei schon die GeForce6 Architektur.


CeBIT 2005 Report


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