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IntroInzwischen ist es schon eine Weile her, dass die Batterylife AG mit dem Batterylife Activator versprach, alterschwachen Akkus von Mobiltelefonen und auch Notebooks neues Leben einzuhauchen. Damals erreichten uns durchaus einige kritische Leserzuschriften, in denen von Scharlatanerie die Rede war, obwohl erste Meldungen durchaus erfolgversprechend klangen. Damit wurde unsere Neugierde geweckt und wir holten uns ein Muster des Batterylife Activator zur objektiven Begutachtung ins Haus. Nachdem das Produkt nun über Monate hinweg mehrere Redakteure beschäftigt hat und sogar die renommierte Institution TÜV eine Wirksamkeit bei Mobiltelefonen erkannt hat, wollen wir heute unsere Erfahrungen mit dem Batterylife Activator präsentieren und zeigen, ob er bei schwächelnden Notebooks tatsächlich helfen kann. Unser Dank gilt der Batterylife AG, die uns für den Test die notwendigen Samples anfertigte und zur Verfügung stellte.
WirkungsweiseJeder von uns kennt es, dass im Laufe der Benutzung von Geräten, wie Mobiltelefonen oder Notebooks, die Laufzeit der Lithium-Ionen Akkumulatoren langsam aber stetig geringer wird, auch wenn Li-Ion Akkus ja laut Werbeversprechungen der Hersteller keinen Memory-Effekt wie bei Nickel-Cadmium Akkus durch Laden einer entsprechenden Batterie, bevor der Akku komplett entladen ist, kennen. Die Energie wird bei Li-Ion Akkus durch den Austausch der Elektronen zwischen den Elektroden gespeichert bzw. freigesetzt. Beim Aufladen wird Lithium aus dem Li2MnO2 in Ionenform in ein Kohlenstoffgitter der negativen Elektrode eingelagert und beim Entladen wieder abgegeben. Die Li-Ionen "swingen" praktisch zwischen den Elektroden hin und her. Deshalb wird die Li-Ion Batterie auch oft als Swing-Batterie bezeichnet. Durch die Unempfindlichkeit gegen den Memory Effekt ist es bei dieser Akkusorte egal, wann nachgeladen wird, auch eine vollständige Ladung ist nicht notwendig und hat keinen Einfluss auf die Lebensdauer. Ebenso kann die Ladung unterbrochen werden, ohne dass der Akku an Lebensdauer einbüßt. Lediglich eine Tiefentladung kann einen Li-Ion Akku nachhaltig beschädigen. Also lädt man eine Li-Ion Batterie besser zu früh als zu spät.
Bei Li-Ion Akkus entsteht aber ein Verlust an Kapazität durch Alterung infolge von interner Oxidation. Diese Oxidation beginnt bereits unmittelbar nach der Herstellung und steigt mit zunehmendem Alter (daher sollte, nebenbei erwähnt, ein neuer Lithium-Akku beim Kauf übrigens nicht älter als 6 Monate sein). Je nachdem wie der Akku vom Hersteller ausgelegt wurde, ist er meist nach ca. 2-3 Jahren ab Herstellung/Inbetriebnahme verbraucht. Dies gilt vor allem für Akkus von Handys und Notebooks, die eine hohe Energiedichte haben sollen, und jenes also mit einer kürzeren Lebenszeit "bezahlen". Während im Laufe der Recherchen sowohl laut Erklärungen von Batterieherstellern als auch in verschiedenen Forschungsveröffentlichungen die innere Oxidation als Grund für den Leistungsschwund angeführt wurde und der generelle Tenor war, dass sich die Anzahl der Ladezyklen innerhalb dieses Zeitraums kaum negativ bemerkbar macht, führt Batterylife einen Verschleiß beim Laden und Entladen an. Das Ein- und Auslagern von Li-Ionen (ca. 0,12 nm) in den Elektroden bewirkt eine Volumenänderung (Ausdehnung/Kontraktion) von ca. 9%. |
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