Intro
Als langjähriger Entwicklungspartner Intels, beispielsweise bei der Entwicklung von AGP, war ATI eine der ersten Drittfirmen, die von Intel eine Lizenz zum Verkauf eines Pentium 4 kompatiblen Chipsatzes bekam. Nach dem ersten Versuch mit dem Radeon 7000 IGP, der hauptsächlich in Value-Notebooks mit Desktop-Pentium 4 gelandet ist, wurde dieser durch die Integrated Graphics Processing (IGP) Solution Radeon 9100 IGP ersetzt.
![PowerColor A300-E1394 [ATI Radeon 9100 IGP] Kurztest](/images/reviews/2004/powercolor_a300-e1394/intro.jpg)
Inzwischen gibt es einige Mainboards mit ATI-Chipsätzen auf dem Markt, die allerdings von der Masse eher unbemerkt zumeist in Komplettsystemen ihren Platz finden. Der hauptsächlich durch ATI-Grafikkarten bekannt gewordene Hersteller PowerColor bietet mit dem A300M-E1394 nun auch Mainboards mit dem Radeon 9100 IGP an. Wir haben dieser Platine daher einen Kurztest gewidmet.
Unser Dank gilt, wie üblich, an dieser Stelle dem Hersteller PowerColor für die Bereitstellung des Testmusters.
Technische Daten und Ausstattung
![PowerColor A300-E1394 [ATI Radeon 9100 IGP] Kurztest](/images/reviews/2004/powercolor_a300-e1394/board.jpg)
Das PowerColor A300M-E1394 basiert auf ATIs Pentium 4 Chipsatz Radeon 9100 IGP, der sich vom Featureset her mit DualChannel-DDR400, integrierter DirectX 8.1 Grafik mit zusätzlichem AGP-Port, 2x1 Pixel Pipelines und Unterstützung aktuellster Intel-Prozessoren gar nicht so schlecht liest. Auch die Anbindung der Southbridge über eine "A-Link" genannte Punkt-zu Punkt-Verbindung mit 266MB/s ist im Vergleich zur etablierten Intel-Konkurrenz in Ordnung.