Intro
Heute präsentiert nVidia seine neue GeForce 6600 Reihe. Diese wurde als Mainstream-Version der HighEnd Geforce 6 Reihe konzipiert und basiert auf dem NV43 Core. nVidia setzt bei ihrer Herstellung erstmals den 110nm Prozess ein. Wo sich die Geforce 6600GT im Vergleich zu anderen Karten einordnet, werden wir hier untersuchen. Zu dem Test hätten wir gerne noch eine ATi X800 PCIe-basierte Karte zu Vergleichszwecken herangezogen, diese war jedoch momentan nicht zu bekommen.

Anders als sein HighEnd Schwestermodell GeForce 6800GT verfügt die GeForce 6600GT über 8 Pixel Pipelines, bei einem allerdings mit 500 MHz deutlich höheren Chiptakt als bei der GeForce 6800GT und deren 350 MHz. Die theoretische Füllrate der GeForce 6600GT liegt somit bei immerhin 71 Prozent der GeForce 6800GT. Gleichzeitig ist das Speicherinterface im Vergleich zur GeForce 6800GT auf 128 Bit halbiert worden. Der Speichertakt liegt bei 500 MHz, genau wie bei der GeForce 6800GT. Die theoretische Bandbreite der GeForce 6600GT liegt somit durch das 128 Bit Speicherinterface bei exakt der Hälfte seines 6800 Pendants.

Damit ergibt sich natürlich ein klarer Unterschied zu den aktuellen HighEnd-Ausführungen, doch im Gegensatz zu den früheren HighEnd-Karten wie GeForceFX 5950 Ultra und Radeon 9800XT erscheint die neue Mainstream-Karte im Vorteil. Wie sie sich genau positioniert, werden die nachfolgenden Benchmarks zeigen.
Wir danken nVidia und Interprom für die kurzfristige Bereitstellung der GeForce 6600GT Referenzkarte.