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Schon lange kursierten Gerüchte im Web zu Intels neuem Pentium 4 Prozessor mit Codenamen Prescott. Eigentlich rechnete die Fangemeinde, aber auch die Fachpresse, schon zum Ende des vergangenen Jahres mit dessen Vorstellung, doch erst heute, am 1. Februar 2004, ist es soweit. Zudem nimmt der Prozessorgigant den heutigen Tag zum Anlass und erweitert seine Produktpalette ebenfalls um Modelle, welche nicht auf dem Prescott-Kern basieren. Darunter finden sich dann neue Geschwindigkeitsstufen bestehender Serien, wie ein mit 3.40 GHz taktender Pentium 4 auf Basis des Nortwood-Core und ein ebenfalls mit 3.40 GHz arbeitender Pentium 4 Extreme Edition.

Bei den auf Prescott-Kern basierenden Prozessoren sind es nicht weniger als fünf Varianten, die heute vorgestellt werden. Zu nennen sind erst einmal die mit einem "E" zur Unterscheidung gekennzeichneten CPUs in den Taktungen 2.80E, 3.00E, 3.20E und 3.40E GHz. Diese Kandidaten warten mit dem gewohnten FSB800 auf und bieten natürlich Intels Hyper-Threading Technologie.
Die Prozessoren wurden, abgesehen von der 3.4E Variante, bereits im 4. Quartal des abgelaufenen Jahres an OEMs verkauft, so dass es vom Start weg sofort entsprechende Komplettsysteme zu kaufen geben sollte. Im Hinblick auf das Modell mit 3.4 GHz ist zu erwähnen, dass dieser wohl noch etwas auf sich warten lassen wird. Trotz der heutigen Vorstellung, wird diese CPU, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, vorerst noch nicht verfügbar sein. Einen genauen Zeitpunkt der Verfügbarkeit, nannte uns der Hersteller bislang noch nicht.
Neben den Top-Range Produkten wird es dann noch eine fünfte Prozessorvariante auf Prescott-Kern geben, die allerdings für den Endkunden Markt vermutlich eher unspektakulär ist. Mit 2.80 GHz und der Kennung "A" wird dieses Modell einen FSB533 unterstützen, aber kein Hyper-Threading bieten. Zielgruppe für diese abgespeckten Modelle sind Großkunden, die am "Granite Peak" Programm teilnehmen. Diesen Unternehmen verspricht Intel die Verfügbarkeit einer Plattform für sechs Quartale, so dass diese einen bereits validierten Softwareload weiter verwenden können, selbst wenn neue Geräte angeschafft werden müssen.
Damit hätten wir auch schon umrissen, was es ab heute Neues im Markt der Intel-Prozessoren gibt. Gegenstand unseres heutigen Test werden die Prescott Modelle mit 2.8E, 3.0E und 3.2E GHz sein, aber auch Intels neustes Extreme Edition Modell mit 3.4 GHz Takt.
Unser Dank gilt hier wieder Intel Deutschland, welche uns mit den entsprechenden Testmustern ausstatteten.
