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In den vergangenen Wochen fanden sich verstärkt Meldungen von Mainboardherstellern zu neuen Produkten bei uns ein: Da finden sich Bündelungen von bereits bekannten i875P Chipsätzen mit einem Sockel775 und ebenso finden sich Meldungen über Produkte mit neuen i925X oder i915 Chipsätzen in Kombination mit einem Sockel478. Größere Neuankündigungen zu reinen Sockel775 Plattformen, so wie sie seitens Intel am 19. Juni 2004 auf Basis der 925 und 915 Chipsätze vorgesehen waren, finden sich allerdings kaum.
Die von Intel vorgestellten, neuen Innovationen à la PCI-Express und DDR2/533 Speicher sind für den Endkunden offenbar noch nicht so attraktiv, als dass sich ein Run auf die neuen Plattformen eingestellt hätte. Die Kostensituation mag möglicherweise eine gewichtige Rolle spielen, denn der Switch auf eine solche neue Pentium 4 Plattform bedeutet eben auch, dass der Anwender neuen Speicher und eine neue Grafikkarte benötigt.
Und da die bisher gezeigten Leistungen dieser Plattformen nicht oder kaum über jener der im Markt etablierten 875/865-Chipsätze mit DDR1 und AGP8x Grafikkarten liegen, stellt sich auch die Frage nach dem Wieso. Nun, zwischenzeitlich könnte ein Switch eventuell attraktiver werden, denn die neueren, schneller getakteten CPUs stellt Intel ausschließlich nur noch für den Sockel775 her und zudem gibt es zur genügend Ankündigungen der namhaften Grafikkartenhersteller, deren angekündigte bzw. kommende Chipsätze reinrassige PCI-Express Lösungen sind.

Heute nun zeigt der Hersteller eine Produkt-Präsentation, welche sicherlich auch für künftige Produkte interessant sein wird. Wir reden von der Anhebung des FrontSideBus (FSB), der bislang maximal mit FSB800 bei den derzeitigen CPUs anlag. Der heute eingeführte Pentium 4 Extreme Edition mit 3,46 GHz Takt setzt dagegen erstmals auf den schnelleren FSB1066.
Und was sich auf dem Papier gut liest, verspricht in der Praxis erst einmal eine Leistungssteigerung. Ganz so einfach macht es Intel dabei dem Anwender allerdings nicht, denn vorerst wird es nur den hochpreisigen 3,46 GHz EE mit diesem FSB geben und zudem bedarf es für diese CPU erneut einer neuen Plattform. Hier schickt Intel gleichzeitig den Nachfolger des i925X-Chipsatz mit der Bezeichnung i925XE in den Markt.
Was die beiden Produkte letztlich an Neuerungen und Leistungssteigerungen mit sich bringen, wollen wir in diesem Artikel betrachten.