Intro
Nachdem wir uns in der Vergangenheit auf dem Segment Wasserkühlung mehr mit kompakten Lösungen befasst haben, die eine breitere Anwenderschicht ansprechen und auch für weniger versierte Anwender in Frage kommen, war es an der Zeit, dass wir uns wieder einmal mit einer "ausgewachsenen" Wasserkühlung befassen.
In diesem Review widmen wir uns einem Vertreter aus der Klasse der Selbstbau-Wasserkühlungen. Bei diesen Modellen gehört etwas handwerkliches Geschick dazu, weniger beim Aufbau der eigentlichen Wasserkühlung, als bei der Montage im Computergehäuse. Im Unterschied zu Einsteigerpaketen oder externen Komplettlösungen hat man hier eine wesentlich größere Auswahl an Komponenten und es steht auch eine größere Bandbreite an Erweiterungen bereit, da man die Angebote mehrerer Hersteller kombinieren kann.

So lässt sich eine individuelle Wasserkühlung zusammenstellen, die auf die eigenen Vorstellungen optimiert ist. Man kann durch Wahl der Lüfter und des Radiators den Geräuschpegel vorgeben, ohne Probleme mit der Temperatur zu bekommen. Durch Verwendung leistungsstarker Pumpen lässt sich ein System fast beliebig durch Northbridge-, Grafikkarten-, Festplatten- oder gar Netzteilkühler erweitern.
In unserem Test geht es nun um eine Zusammenstellung von Icebear Systems, welches aus einem Atotech MC 1 Mikrostrukturkühler für den Prozessor, einem BlackICE Extreme II Radiator und einer Eheim 1048 Pumpe besteht und von Icebear Systems die Produktbezeichnung „High End“ erhielt. Und zugegeben, die Wahl der einzelnen Produkte deutet schon im Vorfeld darauf hin, dass die Produktbezeichnung treffend gewählt ist, doch wollten wir dies in der Praxis überprüfen.
Damit geht unser Dank an die Firma Icebear Systems für das entgegengebrachte Vertrauen.
