Installation und Alltagsbetrieb (Fortsetzung)
Die neuen 512 MB Module von Corsair scheinen dem Board nicht zu liegen, denn sie produzierten sogar bei 166 MHz Speichertakt in 3DMark2001 einen Freeze. Eine wirkliche Herausforderung in unserem RAM-Kompatibilitätstest ist ein "Fossil" der DDR-SDRAM Produktion, ein etwas betagtes Modul von Crucial. Es gehört zu den ersten DDR-Modulen, die den Markt erreicht haben und ist in der Lage, so manches Motherboard durcheinander zu bringen. Nicht so das K8S8X, denn hier funktionierte auch die Auto-Erkennung der Speicherfrequenz von echten 100 MHz und der Timings (2-2-2), so dass ein stabiler Betrieb möglich war. Das Board leistete sich im gesamten Benchmark-Parcours nicht einen Patzer und werkelte schlicht "rock-solid" vor sich hin.
Was zu guter Letzt noch fehlt ist die IRQ-Tabelle, die wir wie immer unter Vollbestückung aller PCI-Steckplätze, der Aktivierung aller Onboard-Komponenten und ACPI auf der ersten Order nachstellen konnten. ASRock schweigt sich hierzu in seiner Dokumentation zum IRQ-Routing komplett aus:
| ASRock K8S8x |
A |
B |
C |
D |
E |
F |
G |
H |
| AGP |
shared |
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- |
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| PCI 1 |
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shared |
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| PCI 2 |
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shared |
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| PCI 3 |
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shared |
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| PCI 4 |
shared |
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| PCI 5 |
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shared |
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| Audio |
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shared |
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- |
- |
- |
| LAN |
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- |
shared |
- |
- |
- |
- |
| SATA |
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shared |
- |
- |
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- |
- |
- |
| USB |
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- |
- |
- |
used |
used |
used |
used |
Die Grafikkarte shared mit dem vierten PCI-Steckplatz, was in unseren Augen nicht ganz ideal ist, denn durch die aufwendigen Kühler der heutigen Grafikkarten geht meist ohnehin der erste PCI-Platz verloren. Da wäre ein Sharing mit PCI 1 leichter zu verschmerzen. Leider shared jeder weitere PCI-Slot mit einer Onboard-Komponente, so dass der Betrieb problematischer PCI-Karten bei gleichzeitiger Nutzung aller Onboard-Komponenten schwierig werden kann. Warum ASRock beim IRQ-Routing hier lediglich die USB-Devices auf die erweiterten Interrupt Leitungen legte, ist uns ein Rätsel. Selbst der im Peripherie Controller integrierte onboard Sound oder onboard LAN, ja selbst der neue SATA Controller muss sich auf die ersten vier Interrupt Schienen quetschen. Das hätte man sicherlich besser lösen können.
II. ECS 755-A2
Auch beim 755-A2 konnten wir keine Probleme beim Verbau der Hardware feststellen. Einzig die hohe Kondensator-Wand neben dem Retention-Modul kann die Montage eines ausladenden Kühlers erschweren, Standard Athlon 64 Kühler sollten jedoch ohne größere Probleme montiert werden können.
Als BIOS kommt eine Software von Phoenix zum Einsatz, in der es gewohnt aufgeräumt zugeht. Aufgeräumt auch deshalb, weil nahezu jede bekannte Feintuning-Option durch Abwesenheit glänzt. Speicheroptionen sucht man beim 755-A2 vergeblich. Einzige Option in diesem Bereich ist die Einstellung des Speichertaktes. Ähnlich mager geht es auch bei den Frequenz- und Spannungseinstellungen zu.
Der FSB lässt sich immerhin bis 232 MHz erhöhen und die Spannung des Arbeitsspeichers bis auf 2,65 Volt bringen. Das war es dann aber auch schon. Strikte OEM Kost also.
| ECS 755-A2 |
Optionen |
| Speichertakt |
Auto / DDR200 / DDR266 / DDR333 / DDR400 |
| CAS Latency |
nein |
| tRAS (Active to Precharge Delay) |
nein |
| tRP (RAS Precharge) |
nein |
| tRCD (RAS to CAS Delay) |
nein |
| Bank Interleaving |
nein |
| Node Interleaving |
nein |
Wie auch schon beim ASRock Testkandidaten konnten wir beim ECS 755-A2 ebenfalls keine Probleme mit der AMD eigenen Cool'n'Quiet Option verzeichnen. Ein nicht überall zu attestierender Umstand.

Beim Hardware-Monitoring zeigt sich ECS sehr sparsam, denn das beschränkt sich auf die Überwachung von CPU- und System-Temperatur, sowie der CPU- und RAM-Spannung. Dazu kommt noch die Überwachung der beiden Lüfteranschlüsse.