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Erst vor wenigen Wochen präsentierten wir Euch unseren Artikel zum neuen Sockel 754 Prozessor Athlon 64 3000+, eben jenes Einsteigermodell, welches AMD dem Athlon 64 3200+ zur Seite stellte, um eine breitere Angebotspalette zu bieten. Schon bei der Einführung dieser CPU stand bereits fest, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis AMD auch nach "oben" hin aufrüsten wird und heute ist es nun soweit.
Am 23. September des vergangenen Jahres stellte AMD endlich seine 64bit Desktop Prozessoren mit der Bezeichnung Athlon 64 vor. Dabei fokussierte der Hersteller bei seiner Vorstellung den HighEnd Boliden Athlon 64 FX-51, der ohne Model-Rating mit 2.2 GHz realem Prozessor Takt im Sockel 940 sein zuhause fand und Leistung satt durch zwei im Prozessor integrierte Speichercontroller versprach.
Mit wirklich hervorragenden Resultaten setzte sich AMD, nach einem Querschnitt unserer Benchmarks, an die Spitze des Leistungsfeldes und bekam unsererseits attestiert, derzeit den schnellsten Desktopprozessor herzustellen. Die Nachteile des Athlon 64 FX-51 lagen letztlich in der Preisgestaltung, denn neben einem happigen Anschaffungspreis, setzt dieser Prozessor auf teure 6-Lagen Mainboards, sowie unterstützt ausschließlich Speichermodule mit Registerchips. Beides wirkte sich damit natürlich erneut auf den Gesamtpreis eines Athlon 64 FX Systems aus.
Ein wenig abseites von dem Glanz dieses Prozessors stellte AMD am gleichen Tag ebenfalls den Athlon 64 3200+ vor, praktisch den kleineren Bruder, welcher mit lediglich einem integrierten Speichercontroller und 200 MHz weniger realem CPU Takt, verglichen zum FX-51 antrat. Dafür kam dieser Prozessor aber mit marktüblichen unbuffered DDR400 Speichern zu Recht und kann in günstigeren 4-Lagen Sockel 754 Mainboards arbeiten. Auch hier zeigte sich eine sehr gute Leistung, wenngleich im Querschnitt der Athlon 64 3200+ sich nicht ganz so deutlich vom Pentium 4 3.2 GHz absetzen konnte, wie der Athlon 64 FX-51.

Schon seinerzeit stellten wir uns die Frage: Was wäre wenn? Was würde ein Athlon 64 mit lediglich einem integrierten Speichercontroller vom Athlon 64 FX-51 mit Zwei-Kanal Speicherinterface bei gleichem Prozessortakt trennen? Die Bandbreite spräche selbstverständlich für den Athlon 64 FX, doch verliert dieser durch die Verwendung von registered Speichermodulen an Leistung. Könnten die unbuffered Speichermodule beim Athlon 64 hier nicht eventuell Leistungsunterschiede ausgleichen?
Die Frage werden wir heute, am 6. Januar 2004 nun endlich beantworten dürfen, denn am heutigen Tag schickt AMD seinen Athlon 64 3400+ ins Rennen und will erneut unter Beweis stellen, wo der Hammer hängt. Und so können wir euch schon vorab ein wirklich interessantes, spannendes Rennen versprechen.
Danken möchten wir an dieser Stelle natürlich AMD Deutschland, welche uns ein entsprechendes Testmuster dieser begehrten CPU zur Verfügung stellten.
