Intro
In diesem Review geht es um Grafikkartenpower - Leistung für den Gamer. Denn nichts ist wichtiger als die maximale fps-Zahl in einem 3D-Action Spiel. Oder sind vielleicht doch noch andere Dinge entscheidend?
Seit der Einführung der GeForce4 Ti Serie von nVIDIA wurde immer deutlicher klar, dass die reine Grafikkartenpower heutzutage in den meisten Fällen ausreicht. Denn was hat der Spieler zu Hause davon, wenn sein Autorennspiel oder der 3D-Shooter mit 150 fps statt 100 fps rennt. Im Grunde nichts, außer vielleicht die Gewissheit zu haben, dass die teuer erworbene Hardware auch hält, was sie verspricht. Mittlerweile haben sich die Ansichten ein wenig geändert, die Grafikqualität ist mit in den Vordergrund gerückt. Natürlich soll eine moderne Grafikkarte auch weiterhin schnell sein, aber dazu soll das berechnete Bild auch noch gut aussehen.

Bildqualität ist das Stichwort, unter dessen Hut man Features wie Anti-Aliasing oder Anisotroper Filter steckt. Beide Features können die Bildqualität deutlich aufwerten, kosten aber auch einen guten Happen an Performance und können ausschlaggebend sein für spielbar bzw. nicht spielbar. Inwieweit man diese Features nutzen kann, hängt also letztendlich wieder von der Hardware ab.
In diesem Test wollen wir Euch ATis jüngstes Kind vorstellen, die Radeon 9700 Pro. Nachdem man mit der Radeon 8500 schon ein wenig an nVIDIAs Leistungskrone kratzen konnte, möchte man sich mit dem neusten Produkt gleich vor nVIDIA positionieren. Ob ATi dies schaffen kann, werden wir in diesem Review klären. Verglichen haben wir mit nVIDIAs schnellstem Chip, der GeForce4 Ti4600, verbaut auf der Gainward GeForce4 Ti4600 Powerpack XP/750 Golden Sample. Und da Qualität heutzutage nun einmal auch Trumpf ist, haben wir die Testboliden jeweils zusätzlich mit Anti-Aliasing und anisotroper Filterung konfrontiert.
Unser Dank geht aber erst einmal an die Firma Sapphire, welche uns ein Testmuster ihres Radeon 9700 Produktes unbürokratisch zur Verfügung gestellt hat.


