Intro
Heute schreiben wir den 23. Oktober 2003, Stichtag für den neuen NVIDIA NV38 und NV36 Grafikchips. Der NV38 ist heute leider nicht unser Thema, dafür können wir Euch einen Artikl zum NV36 präsentieren. Mit dem NV36, welcher im Markt durch die GeForceFX 5700 und GeForceFX 5700 Ultra Grafikkarten vertreten sein wird, möchte NVIDIA im Mainstream Segement wieder stärker Fuß fassen.
Hierzu schickt man den NV35 Abkömmling NV36 ins Rennen, welcher im Vergleich zur bisherigen Mainstreamkarte GeForceFX 5600 /Ultra nicht nur höher getaktet ist, sondern auch mit ein paar neuen Features und architektonischen Verbesserungen aufwarten kann. Dies alles soll sich natürlich in einer deutlich besseren Leistung niederschlagen. NVIDIA selber gibt hierzu an, dass die Leistung der GeForceFX 5700 Ultra 1.5 mal so hoch liegt wie die der GeForceFX 5600. Das man hier in gewisser Weise Äpfel mit Birnen vergleicht (non-Ultra gegen Ultra), wird den meisten Käufern wohl gar nicht auffallen. Aber das ist eben Marketing.

Zur Vorstellung jenes NV36-Chips stand uns eine Referenzkarte der GeForceFX 5700 Ultra seitens NVIDIA zur Verfügung, welche wir gegen die kanadische Mainstream-Konkurrenz ATI Radeon 9600 Pro haben antreten lassen. Zwar stand uns zum Test keine neuere Radeon 9600XT zur Verfügung, diese haben wir aber durch simples Übertakten des Radeon 9600 Pro Grafikchips auf 500 MHz simuliert, so dass man hier (im Rahmen der Meßungenauigkeit) durchaus repräsentative Ergebnisse erhalten wird.
Da wir die NV36-Karte erst ca. 24 Std. vor dem Launchtermin erhalten haben, wird dieser Test nicht sehr komplex ausfallen können. Wir mussten uns so auf die 3 genannten Grafikkarten beschränken, daß Benchmarks weiterer Grafikkarten einfach das enge Zeitfenster gesprengt hätten. Wir bitten dies also zu entschuldigen.
Ebenfalls wird man in diesem Artikel keine Bildqualitätsvergleiche finden, welche sich auf den neuen Detonator 52.16 beziehen. Hier verweisen wir aber gerne auf die Kollegen vom 3DCenter, welche sich mit der Bildqualität und den verwendeten Optimierungen im Treiber schon beschäftigt haben (bzw. leider beschäftigten mussten).
Bedanken möchten wir uns bei dem Hersteller NVIDIA, welche uns mit dem Testmuster versorgt haben und so diesen Test erst ermöglichten.