Intro
Nach wie vor ist der derzeitige Spitzenprozessor AMDs der Athlon 64 FX-51, welcher wie die Opteron Prozessoren im Sockel 940 betrieben werden muss. Während es für die kleineren Brüder des FX-51, die Athlon 64 Prozessoren mit 754 Pins etwas mehr Auswahl an Mainboards für den Desktop Bereich gibt, muss sich der Sockel 940 Interessent schon genauer umsehen.
Selbst das von uns bereits vorgestellte MSI K8T Master 1, welches über diesen Sockel verfügt, ist eigentlich nicht für den Desktopeinsatz konzipiert worden, sondern zielt auf den Serverbereich ab. Gleiches gilt für die Motherboards des Herstellers Tyan. Diese Mainboards mit Serverausrichtung setzen andere Maßstäbe an die Ausstattung des Kandidaten. Hier ist es nicht erforderlich, dass Funktionen wie Firewire oder zusätzliche RAID Controller vorhanden sind. Auch nicht erforderlich ist das Vorhandensein vieler USB Ports.
![ASUS SK8V-UAY [VIA K8T800]](/images/reviews/2003/asus_sk8v/intro.jpg)
Eben solche Einschränkungen will der Mainboard- und Grafikkarten-Hersteller ASUS mit seinem SK8V-UAY ändern und präsentiert mit diesem Sockel 940 Kandidaten ein Mainboard, welches vollends auf den Einsatz im Desktopsegment abzielt.
Dass eine gehobene Ausstattung solcher Athlon 64 FX Plattformen, die ohnehin nicht preisgünstigen 6-Lagen Mainboards weiter verteuert, liegt auf der Hand und erklärt vermutlich auch, warum nur wenige Hersteller entsprechende Mainboards anbieten. Hinzu kommt, dass man im Sockel 940 kein sehr großes Zukunftspotential sieht, da dieser 2004 durch den Sockel 939 abgelöst werden soll. Ab dann wird es den Herstellern möglich sein, Mainboards in 4 Lagen zu fertigen und die entsprechenden Prozessoren sollen zudem mit den günstigeren unbuffered Speichermodulen umgehen können.
ASUS wird also mit dem SK8V wohl eine der großen Ausnahmen im derzeitigen Sockel 940 Geschäft bleiben und schafft sich damit, zumindest momentan, eine Alleinstellung. Ob das Produkt allerdings hält, was seine Werbung verspricht, das wollen wir im heutigen Artikel herausfinden.
Damit geht unser Dank an ASUS Deutschland für die Bereitstellung des Testmusters, aber auch an unseren Speicherpartner Corsair für die notwendigen Speichermodule mit Register-Chips.
