Intro
Man darf durchaus behaupten, dass sich nVIDIAs GeForce 4 Ti4200 Grafikkarten zwischenzeitlich als die Einsteigerkarte für das Gamer-Segment bewährt und durchgesetzt hat. Die bislang auf dem NV25-Chip des Herstellers aufsetzenden Karten boten gute Leistungen zum erschwinglichen Preis, was nicht zuletzt zum bisherigen Erfolg beitrug.
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft schickt nVIDIA ihre neue Serie, nun basierend auf dem überarbeiteten NV28-Chip, ins Rennen. Die hierauf basierenden Karten unterscheiden sich zu den Vorgängerversionen schlicht durch ein angehängtes "8X", als Zeichen für die AGP 8X Funktionalität. Wir haben uns deshalb einen Schwung GeForce4 Ti4200 8X Karten der namhaftesten Hersteller geordert, um diese aus nächster Nähe begutachten zu können.

Schicken wir vorweg, dass man den werbewirksamen "8X"-Aufdruck der neuen Kartengenerationen nicht überbewerten sollte. Aus unserer bisherigen Erfahrung mit der AGP 8X-Funktionalität war uns klar, dass wir hier nicht mit Wundern rechnen dürfen. Darüber hinaus ist ebenfalls, gleichgelagert mit dem Motherboard Chipsatz Bereich, auch bei Grafikkarten zu berücksichtigen, dass Karten mit dem identischen Chipsatz im Segment Performance absolut ebenbürtig sind. So gilt unser Augenmerk natürlich auch dem, wie die einzelnen Hersteller versuchen, ihre Produkte von den Mitbewerbern zu differenzieren und hervorzuheben.
Bevor wir einsteigen wollen wir uns hier noch bei den entsprechenden Herstellern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Gleichwohl gilt wieder unser Dank unserem Speicherpartner Corsair, welcher uns mit den hochwertigen Speichermodulen für diesen Test ausstattete und auch PC-King, für den Support bei der Beschaffung des AMD Athlon XP 2700+, welcher als Prozessor für die späteren Vergleiche verwendet wurde.