Dienstag, den 30. September 2003
|
|
|
TuXweites
Weit weg vom Territorium des Software-Giganten Microsoft hat sich auch in der Welt des OpenSource-Betriebssystems Linux einiges getan. So haben viele Distributionen bereits neue Versionen ihrer Software-Sammlungen bereit gestellt oder kündigen diese für den nächsten Monat an. Beispielsweise gibt es seit einigen Tagen Slackware Linux in der Version 9.1 und die beliebte Live-CD Knoppix als Version 3.3 zum Download. Zudem kündigten SuSE Linux und Mandrake für den 15. Oktober die neuesten Releases in der Version 9.0 bei SuSE und 9.2 bei Mandrake an. Beide wollen als wichtigste Neuerung ab diesem Zeitpunkt auch offiziell die 64bit-Architektur des Athlon 64/ FX unterstützen. Des Weiteren fanden selbstverständlich wieder eine Menge an Software-Updates Einzug, von denen die wichtigsten wieder einmal den Kernel und die Desktop Environments KDE und Gnome betreffen.
Neben den Distributionen fand auch eine Vielzahl an Software den Schritt zum nächsten Meilenstein. So erreichte das Samba Projekt die Version 3.0, welches sozusagen die Schnittstelle zwischen Windows und Linux im Netzwerk vor allem im Druckerbereich und bei der Dateifreigabe darstellt. Als neue Features lassen sich unter anderem die nochmals verbesserte Unterstützung von Windows 2000 und XP im Printing-Bereich, die Möglichkeit sich Active Directory Realms anzuschließen und die Benutzerverwaltung über LDAP nennen.
Auch der "Konkurrenzdesktop von KDE" namens Gnome hat vor wenigen Tagen den Sprung zur nächst höheren Version 2.4 gewagt und lockt mit Sicherheitsupdates und Verbesserungen. Zudem fanden neue Programme den Weg in das Release unter denen sich zum Beispiel der Mozilla-basierte Browser Epiphany befindet. Dieser wurde mit dem beliebten Ziel entwickelt, möglichst klein zu sein und gleichzeitig schnell und stabil zu arbeiten ohne auf Luxus zu verzichten. Auch GnomeMeeting als Applikation für VoiceOverIP-Telefonie fand seinen Weg in das Projekt und unterstützt gebräuchliche Standards wie H323.
Mozilla steht dagegen kurz vor einem großen Schritt zur Version 1.5, welche zur Zeit als Release Candidate 2 vorliegt und zahlreiche Fehlerkorrekturen erhielt. Die beiden dazu gehörigen Projekte Mozilla Firebird und Mozilla Thunderbird, welcher Mozilla in der Version 1.6 komplett ersetzen werden, befinden sich ebenfalls im Release-Stadium.
Der Linux-Distributor Lindows und der Festplatten-Hersteller Seagate haben eine Vereinbarung getroffen, laut der zukünftig einige Laufwerke des Herstellers ohne Aufpreis mit vorinstalliertem LindowsOS ausgeliefert werden sollen. Dies dürfte jedoch eine besondere Probe für die Hardware-Erkennung des Betriebssystems darstellen, was nach Angaben von Lindows mit jedem Intel-kompatiblem PC arbeiten soll. Besonders bei neuerer Hardware sind hier jedoch durchaus noch einige Probleme zu erwarten.
Auch Liebhaber von Personal Digital Assistants oder PDAs scheinen in Zukunft wieder auf ihre Kosten zu kommen. So verbreiteten sich Gerüchte, laut denen der PDA-Hersteller Sharp den Zaurus für Europa einstellen wolle. Anscheinend plant man nun doch für das vierte Quartal die Vorstellung neuer Geräte in Großbritannien, konkrete offizielle Stellungnahmen sind derzeit jedoch noch nicht bekannt. Des Weiteren darf man sich zumindest von AMD auf einen Linux-PDA freuen, der als Prototyp bereits zur Linux World Expo in San Francisco präsentiert wurde. Auf Basis eines 400 MHz Alchemy 1100 Prozessors sei das Gerät in der Lage ohne Grafikbeschleuniger, bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln Videos flüssig abzuspielen. Ausgestattet ist der Alchemy-PDA mit Metrowerks linuxbasiertem Betriebssystem OpenPDA, sowie Java und einem angepassten Browser auf Opera-Basis.
[rl]
Intel stellt Sockel 370 Prozessoren ein
Nach nunmehr vier Jahren der Sockel 370 Ära nimmt Intel die beliebte CPU-Basis nun endgültig aus dem Programm. Nur noch bis zum 7. November werden Bestellungen für jene tradionsträchtigen Pentium III Prozessoren mit bis zu 1,4 GHz entgegen genommen, die es zum Teil mit ihrem 512 KB großen L2-Cache und einem Frontsidebus von bis zu 133 MHz noch mit späteren Generationen der Pentium 4 Familien aufnehmen konnten. Am 15. April nächsten Jahres werden die letzten Tray-Versionen ausgeliefert; die Verteilung der Boxed-Varianten zieht sich jedoch noch bis ins Jahr 2006 hinaus, auch wenn aller Wahrscheinlichkeit nach kaum noch jemand eine solche CPU für ein neues System einsetzen wird. Einzig als Ersatzteil für bereits vorhandene Lösungen dürfte ein so langer Lieferzeitraum noch eine Rolle spielen.
Noch heute sind zahlreiche Systeme im professionellen und privaten Umfeld auf Basis verschiedener Sockel 370 Lösungen zum Teil im Multiprozessor-Betrieb im Einsatz und zeigen den Kontrast zwischen der schnelllebigen Welt im Home-Entertainment Sektor und der ausdauernden Generationsphasen im Server- und Profibereich.
[rl]
Leise Grafikkartenkühlung von HIS, Enmic und Arctic verfügbar
Der in gemeinschaftlicher Arbeit von HIS, Enmic und Arctic entwickelte Grafikkartenkühler VGA Silencer ist endlich im Handel verfügbar. Die zur CeBIT erstmals vorgestellte Flüster-Kühlung kostet laut Geizhals.at einzeln zwischen 20 und 30 Euro, ist aber ab Oktober auch im Set mit Grafikkarten von HIS unter dem Label ICE-Q erhältlich. Preise hierfür sind uns jedoch noch nicht bekannt.
Von der neuen Kühllösung verspricht man nahezu kompromisslose Ergebnisse ohne störende Geräuschentwicklung in zwei Modi bei Umdrehungsgeschwindigkeiten der Lüfter zwischen 1200 und 2400 Umdrehungen pro Minute. Zumindest im Silent-Mode bei 1200 Umdrehungen soll die Grafikkarte dann vollkommen unhörbar sein, wie gut die Kühlergebnisse jedoch tatsächlich aussehen, dürfte von den jeweiligen Temperatur-Bedingungen im Gehäuse abhängen.
[rl]
QDI bietet neue Motherboards für den Athlon XP
Abseits von all den Mainboards für den kürzlich vorgestellten Athlon 64 und Athlon 64 FX ergänzt der Motherboard-Hersteller Legend QDI seine Produktpallete für "herkömmliche" Athlon XP Prozessoren mit neuen Lösungen auf Basis von VIA und SiS.
So hält man sich mit dem K7S746FX auf Basis des SiS746FX Chipsatzes des taiwanischen Chipsatz-Entwicklers Silicon integrated Systems hält man sich bewusst vom Highend-Markt zurück und bietet für sparsame Anwender eine eher konservative Lösung mit FSB333 und DDR400, welche dennoch mit zahlreichen Features zu überzeugen vermag. Beispielsweise unterstützt das K7S746FX aktuelle Serial-ATA Geräte mit Hilfe des extra integrierten SiS180 Chips sowie Parallel-ATA, AGP 8X, Firewire, USB 2.0 sowie 5.1 Audio-Funktionalität, welche von der verwendeten Southbridge bereitgestellt werden. Eine Variante mit Onboard-Netzwerk ist ebenfalls erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt hier bei 55 Euro.
Zudem bietet man weitere Produkte mit VIAs ursprünglich letztem K7-Chipsatz KT600 sowie mit dem KM400. Sowohl das KD7X600-6A (KT600) sowie das K7VM 400M (KM400) kommen im Bündel mit der VT8235 Southbridge. Die KT600-Variante unterstützt im Gegensatz zur SiS-Variante und der KM400-Modell den FSB400 für neueste Athlon XP CPUs und erlauben einen maximalen Speicherausbau mit DDR400 Modulen auf bis zu 3 GB. Im Gegensatz dazu verfügt das K7VM über einen integrierten Grafikchip, muss jedoch mit durchaus ausreichendem FSB333 und DDR333-Support auskommen. Auch diese Mainboards besitzen AGP 8X, USB 2.0 und 5.1 Sound. Optional finden sich auch ein Ethernet-Anschluss sowie beim K7VM zwei Serial-ATA Ports.
Für nächsten Monat ist außerdem eine weitere KT600-Variante mit VT8237 Southbridge geplant, welche zusätzlich über RAID-Support, FireWire und Serial-ATA zur Verfügung stellt. Der empfohle Endkundenpreis für die Basis-Variante des KD7X600 sowie das K7VM400M beträgt 79 Euro. Das Modell mit VT8237 Southbridge wird im Oktober im Handel erscheinen.
[rl]
Montag, den 29. September 2003
|
|
|
Erste Prescott-Benchmarks im Netz aufgetaucht
Zum Ende diesen Jahres erwarteten Intel Prescott Prozessor sind im World Wide Web erste inoffizielle Benchmarks eines Testsamples mit einer Taktfrequenz von 2,8 GHz aufgetaucht. Die taiwanische Seite oc.com.tw hatte anscheinend das Glück, eine solche CPU schon einmal in die Hände zu bekommen und erste Performance-Werte im Vergleich zum Pentium 4 bei 2,8 GHz und 3,2 GHz abliefern zu können.
Dabei stellte sich ein Vorsprung im Vergleich zum gleichgetakteten P4 Northwood von etwa zwei bis drei Prozent heraus, der durchaus nicht in dem Bereich liegt, den man von Intels neuer Highend-CPU erwarten würde. Folglich fällt auch der Anschluss an die 3,2 GHz-Variante schwer, an dessen Niveau der Prescott zwar zum Teil heran kommt, aber je nach Benchmark auch viele Federn lassen muss. Insgesamt sollte man den Vergleich durchaus kritisch betrachten, da er unserer Meinung nach nicht das wirkliche Potential des Neulings verkörpert. Wo hier jedoch die Ursachen zu suchen sind, bleibt zum aktuellen Zeitpunkt noch im Dunkeln. Eventuell verfälscht die noch nicht optimale Hardware-Kompatibilität zum Prescott das Bild. Außerdem ist auch zu berücksichtigen, dass es sich bei der getesteten Variante um ein Engineering Sample handelt, an dem durchaus noch einige Sachen verbessert werden können.
De facto sollte man mit einem endgültigen Urteil noch bis zur offiziellen Verfügbarkeit der Prozessoren im Dezember warten. Spätestens dann kann man anhand weiterer Tests belegen, wie tauglich der Prescott als Kontrahent zum Athlon 64 tatsächlich sein wird.
[rl]
TweakUtility für SiS746/SiS748 Mainboards
Während bei den "Volkschipsätzen" von VIA und NVIDIA die Tuning-Tools förmlich aus dem Boden sprießen, hält sich das Angebot für Mainboards basierend auf SiS-Chipsätzen in Grenzen, die als wichtigste Zielgruppe den OEM-Sektor anvisieren und statt mit höchster Performance eher durch konservative Einstellungen und niedrigste Preise glänzen.
Wer seinem Motherboard auf Basis des SiS746(FX) oder SiS748 Chipsatzes noch ein Paar Prozente mehr entlocken möchte, kann sich bei OCWorkbench ein Programm herunterladen, welche gezielte Änderungen an unterschiedlichen Chipsatzregistern ermöglichen soll. Bisher gestaltete sich in diesem Bereich die Arbeit aufgrund unzureichender Informationen eher schwierig, sollte sich nun jedoch etwas freundlicher gestalten. Den Link zum Download gibt es bei OCWorkbench.
[rl]
ASUS Grafikkarten auf ATI Basis kündigen sich an
Es gingen schon im August Gerüchte durchs Netz, dass ASUS, einer der größten und wohl auch einflußreichsten Hersteller im Computermarkt, in Bälde Grafikkarten auf ATI Basis fertigen wird (wir berichteten). Zwischenzeitlich wurde es dann etwas ruhiger um das Thema ATI und ASUS, doch nun scheint der Vorstellungstermin entsprechender Grafikkarten in greifbare Nähe gerückt zu sein. Die Kollegen von Digit-Life berichten davon, dass für kurze Zeit auf dem taiwanesichen ASUS Server Produktinformationen zur Grafikkarten mit ATI Chips vorlagen, welche allerdings wieder entfernt wurden. Hier ein Bild von den Kollegen, welches verdeutlicht, dass ASUS Grafikkarten mit ATI Chips in der Mache hat.

Insgesamt macht das Bild auf 4 Grafikkarten aufmerksam, wobei sich darunter auch schon die noch nicht erhältlichen Radeon 9800 XT und Radeon 9600 XT Modelle befinden.
ATI darf sich mit ASUS als Partner sicherlich sehr glücklich schätzen, denn das Unternehmen ist durch seine Größe, Bekanntheit und seine Erfahungen sicherlich sehr wertvoll für die Zukunft. Dies sollte auch NVIDIA ein wenig weiter unter Druck setzen, dennoch darf man davon ausgehen, dass ASUS auch weiterhin Grafikkarten mit NVIDIA-Chips herstellen wird. Ob NVIDIA in Zukunft aber auf ASUS so gut zu sprechen sein wird wie bisher, darf ruhig angezweifelt werden. Ausschließen kann man es jedenfalls nicht.
[mg]
R360 in den Startlöchern - NV38 am 10. Oktober?

Morgen ist der 30. September, der Tag, an welchem ATI aller Wahrscheinlichkeit nach ihren R360 Grafikchip auf den Markt bringen wird. Nach den bisherigen Gerüchten soll die Radeon 9800 XT, auf welchem der R360 Chip verbaut werden wird, mit einem Chiptakt von 415 MHz und einem Speichertakt von 365 MHz antreten. Im Vergleich zum R350 Vorgänger, welcher mit 380 / 340 MHz taktet, ergibt sich so eine Steigerung von nicht einmal 9 Prozent beim Chiptakt. Der Speichertakt erfährt lediglich nur eine Steigerung um 7 Prozent. Damit werden sich die Gerüchte vom August dieses Jahres wohl nicht bewahrheiten, wo man die Radeon 9800 XT noch mit einem Takt von 450 / 375 MHz sah. Dennoch darf man nicht vergessen, dass ATI diese Takte mit einem 0,15µm Chip erziehlt, wogegen NVIDIA bei ihrem letzten 0,15µm GeForce4 Ti Chip schon bei 300 MHz stoppte.
NVIDIAs Grafikchip Refresh für das Herbst- / Wintergeschäft wird der NV38 bilden. Der Verkaufsname GeForceFX 5950 scheint mittlerweile als gesichert zu gelten. Im Vergleich zum Vorgängerchip NV35 aka GeForceFX 5900, dessen schnellste Variante mit 450 / 425 MHz an den Start ging, soll der NV38 noch ein gutes Stück zulegen. Gerüchteweise soll der Chip einen um 10 Prozent auf 500 MHz erhöhten Chiptakt spendiert bekommen. Der Speichertakt soll ebenfalls bei 500 MHz liegen, womit man ganze 15 Prozent zulegen würde. Damit dürfte man der Radeon 9800 XT gehörig zusetzen können, möglicherweise auch noch durch Beihilfe eines schnelleren Grafikkarten Treibers aus der 50er Serie.
Wann der NV38 erscheinen sollte, war bislang unklar, man vermutete lediglich den Herbst und ging vom Oktober / November aus. The Inquirer erwarten nun in ihrer jüngsten Meldung, dass der NV38 offiziell seitens NVIDIA am 10. Oktober vorgestellt werden wird. Spätestens dann sollten die ersten Leistungsvergleiche zwischen den beiden neuen Kontrahenten im Netz auftauchen.
[mg]
Sonntag, den 28. September 2003
|
|
|
Webweites
Das 3DCenter hat sich ein paar Gedanken über Sinn und Unsinn "kleiner" Grafikkarten gemacht. Damit sind in erster Linie die Einsteigermodelle von ATi und nVidia gemeint, die für wenig Geld bereits ausreichend Spielespaß bieten sollen. Abgeraten wird in diesem Zusammenhang von allen Karten mit 64-Bit Speicherinterface, weil hier die Füllrate einfach zu gering ist. 128-bittige Karten aus dem unteren Preissegment dürften dagegen für 1024x768x32 im Allgemeinen ausreichen, allerdings sollte/muß man in dieser Leistungsklasse dann auf bildverbessernde Maßnahmen wie AF und FSAA verzichten. DirectX9-Features können bei diesen Grafikkarten bestenfalls als nette Dreingabe glänzen.
Die Kollegen von WinTotal haben sich mit Norton Antivirus 2004 den neuesten Virenschutz aus dem Hause Symantec angesehen. Als Referenz diente die Vorgängerversion NAV 2003. Diese wurde nun u.a. durch eine Echtzeitscanfunktion zur Entdeckung von Viren in komprimierten Archiven und eine Verbesserung der Email-Prüffunktion aufgewertet, eine optimierte Wurm- und Scriptblockierung soll bereits vor einem regulären Signaturen-Update neue Viren aufspüren können. Darüberhinaus hat dem Tester die verglichen zum Vorgänger geringere Systembelastung gefallen, allerdings sind hier noch andere Programme etwas sparsamer, was jedoch wiederum die Virenerkennungsraten einschränkt bzw. den Verzicht auf das Scannen von Archiven bedeutet.
[vw]
Mausparade bei Creative
Einen besonderen Namen hat sich Creative vor allem mit ihren Multimedia-Lösungen von Soundkarten über Lautsprecher bis elektronischen Musikinstrumenten und MP3-Playern erarbeitet. Nun rücken die Spezialisten in einen für sie bisher noch unbeachteten Markt vor und präsentieren auf einen Schlag zahlreiche neue optische Mäuse für den USB-Port. Im preislichen Rahmen zwischen 20 und 45 Euro bietet das Unternehmen drei Modelle, die alle mit Scrollrad und einer Auflösung von 800 dpi daher kommen. An den Desktop-Anwender richten sich die Creative Mouse Optical 3000 und 5000, welche jeweils als Ausführung mit und ohne Kabel erhältlich sind und sich hauptsächlich in Form beziehungsweise Handling sowie in der Anzahl der frei programmierbaren Tasten unterscheiden.

Für den mobilen Sektor sieht Creative die Mouse Notebook Optical vor. Sie überzeugt durch ihre leichte und kompakte Bauweise und besitzt einen integrierten Rollmechanismus, mit dem die Kabellänge individuell festgelegt werden kann oder beim Transport komplett verschwindet. Alle Modelle sind ab Anfang Oktober in Handel erhältlich.
[rl]
Leadtek erweitert Angebot mit günstigen GeForce FX 5900 Karten
Der Grafikkarten-Hersteller führt mit der WinFast A350 LX Grafikkarten-Serie ab nächster Woche weitere Grafiklösungen auf Basis der GeForce FX 5900 ein, die sich besonders an preisbedachte Anwender richten. Ausgestattet sind die beiden Modelle A350 TDH LX und A350 TDH LX MyVIVO jeweils mit 128 MB Grafikspeicher sowie den üblichen Features des Grafikchips von NVIDA mit AGP 8X, DirectX 9.0 OpenGL 1.4 sowie CineFX 2.0. Trotz Takt der GPU von 400 MHz sollen die Modelle durch die Twin Turbo II Kühllösung angenehme Ruhe bewahren. Neben dem Standard-VGA Anschluss, DVI und TV-Out verfügt die MyVIVO Variante zusätzlich über Videoein- und -ausgang.
Beide Grafikkarten sind mit einem 256 Bit DDR-Speicher-Interface ausgestattet und erreichen maximale Bandbreiten von 27,2 GB/s, womit sie auch aktuellen grafiklastigen Spielen und Anwendungen gewachsen sein sollte. Zudem siedeln sich die A350 TDH LX mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 299 Euro beziehungsweise 309 Euro für die VIVO-Version in den vorderen Rängen der preiswerten Grafikkarten an. Im Handel kann mit ersten Karten ohne Video-Anschlüsse ab nächster Woche gerechnet werden, währen die WinFast A350 TDH LX MyVIVO erst Ende Oktober erhältlich sein soll.
[rl]
MSI bringt einen neuen DVD+-Brenner
MicroStar International bringt nun einen neuen Allround-DVD-Brenner DR4-A in den Handel, welcher es erlaubt, alle gebräuchlichen Formate über DVD+ und DVD- zu CD zu lesen und zu schreiben. Um daneben auch für eine hohe Datensicherheit zu garantieren, setzt das Unternehmen auf bewährte Technologien wie Burn-Proof, das mit Hilfe des 8 MB Puffers die gefürchteten Buffer Under-Runs verhindern soll. Zudem kommen auch neue Technologien wie ABS oder ausführlich: Anti-Bumping System zum Einsatz, dass mögliche Erschütterungen und Vibrationen von Außen -- eventuell verursacht durch zu viel Bass beim Musik hören ;-) -- verhindert und auf diese Weise schnellere und genauere Lese- und Schreibzugriffe ermöglicht.
Um eine Datenmenge von 1,4 GB auf einen handelsüblichen 700MB-Rohling zu pressen, bedient man sich der High-Density-Burn Technologie. Man kann jedoch vermuten, dass man damit erstellte Rohlinge lediglich auf dem Gerät von MSI lesen kann. Besonders für Backups dürfte diese Technologie durchaus interessant sein. Alternativ erlaubt der DR4-A auch das schreiben von überlangen Medien bis zu 99 Minuten.

Der DVD-Brenner unterstützt bis zu 4fache Schreibgeschwindigkeit auf DVD+R und DVD-R, sowie 2,4x bei DVD+RW beziehungsweise 2x bei DVD-RW. CD-Rs lassen sich mit 24facher Geschwindigkeit beschreiben und 40fach lesen. Zum empfohlenen Verkaufspreis von 169 Euro ist der MSI DR4-A inklusive umfangreicher Software wie Nero Burning Rom, PowerDVD oder Cyberlink ab sofort im Handel erhältlich.
[rl]
Intel präsentiert HyperThreading für Notebooks und PCI-Express Komponenten
Abseits vom Desktop-Geschäft, für das Intel letzte Woche erstmals einen speziellen Pentium 4 Extreme Edition auf Basis des Server-Prozessors XeonMP vorgestellt hatte, kündigen sich auch im mobilen Sektor einige Neuerungen an. So zeigte der Prozessor-Gigant im Rahmen des Intel Developer Forums neue Pentium 4-M CPUs mit aktivierter HyperThreading-Technologie, die vor allem im Bereich des Desktop-Replacements eingesetzt werden sollen. Sie können zwar nicht mit langer Akkulaufzeit glänzen, zeichnen sich jedoch durch hohe Leistungsfähigkeit bei bis zu 3,2 GHz und ihrem dennoch geringen Verbrauch im Vergleich zu den großen Desktop-Pendanten aus. Sie unterstützen zahlreiche Energiesparmaßnahmen wie Enhanced Speed Step oder Deeper Sleep und kommen auf Intels Chipsätzen der 852GM/PME Chipsätzen bei FSB533 zum Zuge.
Neben den neuen Prozessoren demonstrierte Intel auch erstmals seine zukünftigen Chipsätze mit den Codenamen Lindenhurst und Tumwater. Beide werden wie der im nächsten Jahr erwartete Grantsdale Chipsatz PCI-Express unterstützen und wurden verwendet, um anhand einiger Vorführungen die Vorteile der neuen Technologie herauszustellen. Besonders beim Einsatz von Gigabit-Ethernet Adaptern oder Highend-Grafikchips wird die höhere Bandbreite eine wesentliche Rolle spielen. Beide Chipsätze werden voraussichtlich im nächsten Jahr den Handel erreichen.
Passend zu den Chipsätzen zeigte Intel auch einige Motherboards, PCI-Express Komponenten wie Ethernet-Controller, Bridges und I/O-Prozessoren für RAID-/ SCSI-Controller. So will man im nächsten Jahr Fullduplex-Gigabit-Netzwerk auf Basis von PCI-Express für den Desktop-Bereich interessant machen und mit Hilfe des Dobson I/O-Prozessors verbesserte RAID-Lösungen für SCSI, Serial-ATA und Fibre Channel bereit stellen, die auch in die kommende Chipsatz-Generation integriert werden sollen. Viele der neuen Entwicklungen dürften gemeinsam mit den neuen Chipsätzen vorgestellt werden.
So macht Intel unweigerlich klar, in welche Richtung ihre Entwicklungen gehen. Zum Einen verstärkt man den energiesparenden Sektor mit immer leistungsfähigeren Prozessoren und gleichzeitig setzt man viel Kraft in die Durchsetzung von PCI-Express basierten Lösungen, so dass man im nächsten Jahr schon fast von einer Umwälzung des PC-Marktes sprechen könnte. Viele Standards, die sich nun schon seit Jahren etabliert haben, sind auf dem besten Weg auf die Ersatzbank verdrängt zu werden um Platz für neue, noch schnellere, noch leistungsfähigere und noch bessere Technologien zu schaffen. Sollte die Kundschaft dem Trend folgen und ihre dann "nicht mehr ganz zeitgemäße" Hardware ersetzen, könnten den IT-Markt nach schwierigen Zeiten vielleicht einmal wieder steigende Umsätze erwarten.
[rl]
Samstag, den 27. September 2003
|
|
|
Neue BIOS-Updates für viele EPoX Mainboards
Und wieder einmal folgt eine Liste der verfügbaren BIOS-Updates für zahlreiche EPoX Platinen, bei denen einige Fehler im Zusammenhang mit der Shutdown-Temperatur behoben wurden. Zudem wurden verschieden Funktionen hinzugefügt und die Kompatibilität mit einigen Speicher-Variante verbessert.
- Model: EP-8RDA
BIOS: 8RD13827.BIN (4700)
Datum: 08/27/2003
* "Auto_Precharge_Selectable"-Option hinzugefügt
* CPU-Interface-Option hinzugefügt
* Fehler bei "CPU warning temperature" & "Shutdown temperature" behoben
* "awdflash.exe" von Version 8.23F auf 8.24V aktualisiert.
- Model: EP-8RDA+
BIOS: 8RDA3827.BIN (5700)
Datum: 08/27/2003
* "Auto_Precharge_Selectable"-Option hinzugefügt
* CPU-Interface-Option hinzugefügt
* Fehler bei "CPU warning temperature" & "Shutdown temperature" behoben
* "awdflash.exe" von Version 8.23F auf 8.24V aktualisiert.
- Model: EP-P4MKI
BIOS: P4MA3827.BIN (2F00)
Datum: 08/27/2003
* Shutdown bei zu warmer CPU-Temp. beim Start des OS behoben.
- Model: EP-8RDA3, EP-8RDAE
BIOS: RDA33827.BIN (6C00)
Datum: 08/27/2003
* "Auto_Precharge_Selectable"-Option hinzugefügt
* CPU-Interface-Option hinzugefügt
* Fehler bei "CPU warning temperature" & "Shutdown temperature" behoben
* "awdflash.exe" von Version 8.23F auf 8.24V aktualisiert.
- Model: EP-8RDA3+, EP-8RDA3G
BIOS: 8RD33827.BIN (1300)
Datum: 08/27/2003
* "Auto_Precharge_Selectable"-Option hinzugefügt
* CPU-Interface-Option hinzugefügt
* Fehler bei "CPU warning temperature" & "Shutdown temperature" behoben
* "awdflash.exe" von Version 8.23F auf 8.24V aktualisiert.
* "AppleBred"- CPU Information hinzugefügt.
- Model: EP-8KRA2+, EP-8KRA2I
BIOS: KRA23828.BIN (A100)
Datum: 08/28/2003
* "AppleBred"- CPU Information hinzugefügt.
* "WakeOnLAN" im Bios hinzugefügt.
* Inkompatiblitäten mit einigen Speichern behoben.
* Safe-Boot Funktion verbessert.
* VT6420 CMOS-Checksum-Error immer auf "enabled" gesetzt.
* SATA-Treiberfehler bei WinME behoben
- Model: EP-8KRAI
BIOS: 8KRA3828.BIN (A100)
Datum: 08/28/2003
* "AppleBred"- CPU Information hinzugefügt.
* "WakeOnLAN" im Bios hinzugefügt.
* Inkompatiblitäten mit einigen Speichern behoben.
* Safe-Boot Funktion verbessert.
* VT6420 CMOS-Checksum-Error immer auf "enabled" gesetzt.
* SATA-Treiberfehler bei WinME behoben
- Model: EP-8KMM3I
BIOS: 8KM33828.BIN (9800)
Datum: 08/28/2003
* "AppleBred"- CPU Information hinzugefügt.
* "WakeOnLAN" im Bios hinzugefügt.
* Inkompatiblitäten mit einigen Speichern behoben.
* Safe-Boot Funktion verbessert.
- Model: EP-4PDA2+
BIOS: 4PD23815.BIN (5800)
Datum: 08/15/2003
* Einschaltproblem nach laden der Fail-Save Defaults behoben
* Fehler bei der Anzeige der Lüfterdrehzahl behoben.
- Model: EP-4PDA2V
BIOS: 4PV23815.BIN (AC00)
Datum: 08/15/2003
* Einschaltproblem nach laden der Fail-Save Defaults behoben
* Fehler bei der Anzeige der Lüfterdrehzahl behoben.
[rl]
Weitere NVIDIA nForce3 Chipsätze für den Athlon 64/ FX
Im Rahmen der Computex hat der Chipsatz-Entwickler NVIDIA zahlreiche neue Produkte für den am 23. September vorgestellten Athlon 64/ FX gezeigt. Eine Besonderheit aller vier gezeigten Chipsätze nForce3 150, nForce3 250, nForce3 250gb und nForce3 Go 150 liegt an der Beschränkung auf eine sogenannte Singlechip-Lösung, in der die Funktionen von North- und Southbridge grundsätzlich in einem einzigen Chip vereint werden.
Prinzipiell entsprechen sowohl der nForce3 150 als auch der nForce3 Go 150, welcher sich an den mobilen Sektor richtet, dem schon vor einiger Zeit gezeigten nForce3 Pro 150. Entscheidender Unterschied ist lediglich, dass sie im Gegensatz zur Pro-Variante keine Athlon 64 FX beziehungsweise Opteron Prozessoren auf dem Sockel 940 unterstützen. Ihr Einsatzgebiet bleibt also vorerst lediglich auf den Sockel 754 mit einkanaligem Athlon 64 beschränkt. Ausgestattet sind beide Chipsätze mit den gebräuchlichen Features wie AGP 8X, Parallel-ATA mit Raid-Funktionalität, USB 2.0 und 10/100MBit-Ethernet.
Zusätzlich zur Ausstattung des nForce3 150 integrierte NVIDIA beim nForce3 250 einen Serial-ATA Controller mit Anschlussmöglichkeiten für zwei interne und zwei externe Geräte; die 250gb-Variante erhielt außerdem noch einen Gigabit-Ethernet Anschluss. Auf eine luxuriöse Soundlösung, wie sie in der MCP-T Southbridge zum Einsatz kam, verzichtete man vollends und beschränkte sich auf eine 6-Kanal Sound Variante von Realtek, welche den Großteil dieser Aufgaben übernehmen wird.
Der NVIDIA nForce3 150 und nForce3 Go 150 befinden sich derzeit in der Serienproduktion, so dass in wenigen Wochen mit ersten verfügbaren Lösungen im Handel gerechnet werden kann. Erste Mortherboards auf Basis des nForce3 250 sollen ebenfalls noch vor Ende diesen Jahres erhältlich sein.
[rl]
Freitag, den 26. September 2003
|
|
|
Benchmarks zum "Athlon 64 FX Extreme Edition"
Während es von Intel in den nächsten Wochen eine Extreme Edition ihres aktuellsten Server-Prozessors Xeon MP für den Highend-Anwender geben wird, haben sich Ace's Hardware einmal mit der "Extreme Edition" des Athlon 64 FX beschäftigt. Diese Variante ist im Gegensatz zum Pentium 4 EE jedoch nicht käuflich zu erwerben und allein durch aufwendiges Overclocking mit extravaganten Kühlkonstruktionen entstanden, welche es ermöglichten, die CPU bei Temperaturen weit unter Null zu betreiben und mit einer traumhaften Taktrate von 2,8 echten Gigahertz zu betreiben.
Mit diesen Sprinter auf dem Sockel machte man sich auf, dem Pentium 4 Extreme Edition das Fürchten zu lehren und sich anhand zahlreicher Benchmarks schon einmal die Leistung der zukünftigen Athlon 64 FX Prozessoren vor Augen zu führen.
Im Ergebnis zeigte sich der 2,8 GHz Athlon, welcher in Etwa einem Athlon 64 FX-57 entspricht, im Durchschnitt aus allen durchgeführten Benchmarks von Ace's Hardware um 20 Prozent vor seiner unübertakteten Konkurrenz aus dem Hause Intel. Konkret äußert sich das in Rekordvorsprüngen von etwa 38 Prozent bei Ghost Recon und Age of Mythology und knappen Rückständen von 4 Prozent bei Cinebench 2003. Gegen den derzeitig verfügbaren Athlon 64 FX-51 aus eigenem Hause konnte man sich im Mittel von 18 Prozent ebenfalls sehr deutlich durchsetzen und beweist damit durchaus Potential für die Zukunft. Ebenfalls im Testfeld vertreten waren der zukünftige FX-53 und FX-55 Prozessor. Während der FX-53 eventuell noch in diesem Jahr den Handel erreicht, dürfte bis zum Erscheinen der anderen beiden allerdings noch geraume Zeit vergehen.
[rl]
Donnerstag, den 25. September 2003
|
|
|
SiS unterstützt Athlon 64 mit neuen Chipsätzen
Der eben erst präsentierte Athlon 64/ FX erfährt auch vom tainwaischen Chipsatz-Entwickler Silicon integrated Systems Unterstützung mittels zwei neuer Chipsätze. Da wäre einmal der SiS755 zu nennen, welcher sich bereits im Stadium der Serienfertigung befindet und folglich in nicht allzu fernern Zukunft im Handel auf Mainboards von beispielsweise AOpen, ASUS und Gigabyte erscheinen dürfte. Neben zahlreichen Desktop-Varianten kann man auch in Notebooks mit dem Chipsatz rechnen, der sowohl Athlon 64 als auch Opteron bzw. Athlon 64 FX Prozessoren bei einer einer maximalen Speicher-Bandbreite von 6,4 GB/s unterstützt.
Neben dem SiS755 kündigte das Unternehmen auch den SiS760 Chipsatz mit integrierter Ultra 256 Grafik-Einheit an, die hardwareseitig DirectX 8.1 und Pixel Shader 1.3 unterstützt. Auch dieser erlaubt den Einsatz aller aktuellen 64bit-Prozessoren von AMD mit DDR400 Support und sollte sich ebenfalls bereits in der Produktion befinden. Zudem besitzen verschiedene Mainboard-Hersteller schon lauffähige Samples auf Basis des SiS760, so dass bald weitere Konkurrenz für die beiden Chipsatzentwickler VIA und NVIDIA im Kampf um Marktanteile im 64bit-Geschäft das Spielfeld betreten wird.
[rl]
Neuer Intel Celeron Prozessor mit 2,7 GHz
Der Prozessor-Gigant belässt es nicht nur bei der Beschleunigung der Highend-CPUs auf 3,4 GHz sondern strebt auch im Low-Cost Sektor unaufhaltsam die 3 GHz Marke an. Einen kleinen Schritt in diese Richtung machte das Unternehmen nun mit der Ankündigung eines neuen Celeron Prozessors. Er taktet auf 2,7 GHz und unterstützt wie alle anderen Modelle seiner Reihe maximal FSB400, auch der L2-Cache ist wieder auf 128 KB gestutzt. Der Großhandelspreis liegt bei einer Abnahme von 1000 Stück bei 103 US-Dollar. Im Handel dürften die CPUs erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen erscheinen.
[rl]
Kingston kündigte Registered DDR400 Speicher an
Der Speicherchip-Hersteller Kingston hat nun für den erst kürzlich vorstellten AMD Athlon 64/ FX erste Registered DDR400-SDRAM Module angekündigt, die es erlauben, diese Systeme mit einem Speichertakt von 200 MHz zu betreiben. Bisher existierte lediglich eine Spezifikation der JEDEC für Registered DDR333, so dass noch keine standardisierten Richtlinien für schnelleren Speicher vorliegen. Dies erfordert von den Herstellern die selbstständige Prüfung ihrer Produkte auf Kompatibilität mit der Hardware.
Der HyperX PC3200 Speicher wurde speziell auf das Zusammenspiel mit dem Athlon 64 FX getestet. Als Validierungsplattform kam zum Beispiel das ASUS SK8N zum Einsatz. Teilweise fanden schon einige 1GB-Speicher-Kits ihren Weg zu verschiedenen Großkunden. Später sollen die Paare bestehend aus zwei 512 MB Modulen mit Timings von 3-3-3-8-1 zum empfohlenen Verkaufspreis von etwa 360 Euro den Handel erreichen.
[rl]
Soltek zeigt neue Qbic Mini-Barebone Systeme
Der taiwanische Mainboard-Hersteller Soltek präsentierte nun neue Mini-Barebones der Qbic EQ3702 Serie auf Basis des NVIDIA nForce2 Chipsatzes. Wahlweise ummantelt in Metallic oder Schwarz mit spiegelnder Front, hinter der die Anschlüsse untergebracht wurden, kommen die nur 20 Zentimeter hohen Systeme im Qbic Bag daher. Sie bieten dennoch zwei 5,25 Zoll Slots für die optionale Erweiterung mit weiteren Laufwerken und sollen den Besitzer durch die IcyQ Technologie mit einer niedrigen Lautstärke verwöhnen. Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein, gibt es im Gehäuse noch Platz für den Ausbau mit einer Grafikkarte und einen beliebig verwendbaren PCI-Steckplatz.
Das EQ3702 unterstützt FSB333 und DDR333 und erlaubt damit nur den Einbau von Athlon XP Prozessoren bis 3000+. Des Weiteren finden sich Anschlüsse für Firewire, USB 2.0, 6-Kanal-Sound, S/PDIF, TV-Out und Ethernet.

[rl]
Mittwoch, den 24. September 2003
|
|
|
Neues von Aerocool auf der Computex
Auf unserem Besuch auf der diesjährigen Computex in Taipei schauten wir natürlich auch bei dem Stand von Aerocool vorbei. Man hatte uns schon ein paar Tage vorher in einige neue Produkte eingeweiht, die wir nun in voller Pracht auf dem Stand begutachten konnten. Es handelt sich bei diesem neuen Produkt um Lubic. Es ist eine sehr witzige neue Idee, die wohl wieder einmal Schwung in die Moddingwelt bringen wird. Aerocool präsentiert einen Bausatz, der aus Aluminiumstreben und Kleinteilen besteht, um somit ein eigenes Gehäuse ganz nach eigenem Geschmack bauen zu können.

Natürlich ist es nicht nur möglich Standardgehäuse zu bauen, es sind noch viele tausend andere Dinge möglich, wie es Aerocool vormacht. Von einem Hubschrauber über einen B-52 bis hin zu einem Hummer sind jegliche Modelle herstellbar, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Es wird komplette Sets, sowie Einzelteile verkauft werden. Somit kann der Verbraucher immer mal ein noch fehlendes Teil nachbestellen. Die Verfügbarkeit dieses Produkts wird im kommenden Monat erwartet. Es muss nun also auf die ersten Test gewartet werden müssen, um abzuschätzen wie es bei den abvisierten Moddern ankommt.

Es wurde außerdem der Nachfolger von dem bekannten Deep Impact (= Revoltec Avalanche) gezeigt. Der Grundaufbau ist der Gleiche, die Aluminiumfins wurden komplett durch Kupferfins ersetzt, und die Form ist nun rund. Der Kühler soll schon auf dem Weg nach Deutschland sein und wird somit bald in den hiesigen Shops erhältlich sein.
[ck]
Neue Gehäuse von Lian Li auf der Computex
Es war eine ganze Zeit lang still um Lian Li, in dieser Zeit wurde aber nicht wegen sinkender Umsätze geschmollt, sondern hart an neuen Produkten gearbeitet. Nun stellte sie Lian Li am Stand auf der Computex 2003 vor. Zum einen Handelt es sich um ein Gehäuse, welches sich sehr mit dem Wave Master von Cooler Master ähnelt, aber durchaus seine eigenen Reize hat.

Die Frontklappe lässt sich durch ein Schloss an beiden Seiten entweder zur einen Seite oder zur anderen öffnen. Die Tür kann auch umgedreht werden, so wie es auf dem Foto zu sehen ist. Bei dem Modell auf dem Foto handelt es sich noch um einen Prototypen dieses Gehäuses, es werden noch ein paar Feinheiten verbessert werden.
Eine Klappe auf der Oberseite des Gehäuses wird den Power- und Resetbutton enthalten. Wenn man sie auf der Oberseite versenkt, dann wird sie durch einen Mechanismus gehalten und die Klappe bleibt somit geschlossen.
Das zweite Gehäuse hat eine vollkommen neue Struktur erhalten. Das Grundgerüst wurde durch einige Querstreben erweitert, woran zwei 80mm Lüfter befestigt werden können. Diese sitzen dann direkt über den Speichermodulen und blasen in die Richtung der CPU. Hierdurch wird die Luftzirkulation verbessert, aber die Lautstärke wird bei Standardlüftern drunter leiden.

Die Front hat Lian Li untypisch zu den älteren Modellen gestaltet, welches einen frischen Wind in die sonst recht fade Lian Li Welt bringt. Es wurde an der Oberseite ein Display eingebaut, welches die Temperatur der an der Innenseite angebrachten Sensoren zeigt. Auch dieses Gehäuse wurde mit einer Klappe an der Oberseite versehen, welche neben den schon Standard gewordenen USB- und Firewireanschlüssen auch noch einen kompletten Card-Reader enthalten wird. Somit lassen sich sämtlich Speicherkarten direkt am Gehäusedeckel einlesen. Wenn man diese Funktion nicht braucht, kann sie in das Gehäuse herabgelassen werden.
[ck]
Innovativer Radiator von ZALMAN
Auf dem Stand von ZALMAN waren sehr viele Modelle der von uns schon vor einiger Zeit angekündigtem lüfterlosen Gehäuse zu sehen. Ob diese Art von Gehäuse seinen Durchbruch in Deutschland erfährt, bleibt dabei abzuwarten. Bei einem Preis von über 1000 €uro wird dieses Gehäuse wohl eher wenige Abnehmer finden. Warten wir aber die ersten Tests in Deutschland ab.
Interessanter fanden wir derweilen ZALMANs neue Wasserkühlung, oder besser gesagt den Radiator. Dieser wird absolut lüfterlos betrieben und besteht aus einer Aluminiumsäule die äußerst attraktiv aussieht. Dieses neue innovative Produkt wird sich ZALMAN sicherlich einige €uros kosten lassen. Bis man diese Säule im Handel erwerben kann, müssen wir uns dann aber noch eine kleine Weile gedulden.

[ck]
Thermaltake’s Aquarius III
Auf der Computex stellt Thermaltake auf dem Stand ihre neue Wasserkühlung vor. Es handelt sich dabei um das Aquarius III. Es ist dieses Mal eine komplette Box, wie wir es von dem Koolance Exos kennen, welches wir wie das Aquarius II schon zuvor getestet hatten.
Beide Kühllösungen konnten leider nicht durch großartige Performance glänzen. Das Aquarius III sieht nach ersten kritischen Blicken wie eine visuelle Veränderung des Aquarius II aus. Es scheint so, als ob Thermaltake die alte Wasserkühlung einfach in eine Box gesteckt hat um es kompakter zu machen. Erste Tests werden dies bestimmt bald aufzeigen und dann werden wir uns auch von der Performance überzeugen können.
[ck]
Noch mehr Athlon 64 ;)
Gestern Abend um 18 Uhr stellte AMD ihre Athlon 64 Prozessorfamilie offiziell vor. In unserem dazu veröffentlichten Review durften die beiden neuen CPUs Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ unter Beweis stellen, welchen Platz im Markt sie einnehmen werden. Es ist selbstverständlich zu erwarten, dass die kommenden Tage weitere Informationen rund um diese Prozessoren das Nachrichtenwesen im Hardwaresektor bestimmen werden. Nach dem gestern bereits MSI und Leadtek Mainboards für die Sockel 940 und Sockel 754 Prozessoren ankündigten, gesellte sich heute dann schon EPoX dazu. Weitere Hersteller werden folgen.
Auch VIA, welche mit ihrem Chipsatz K8T800 bereits beeindruckende Leistungen in unserem Artikel verglichen zum nForce3 zeigte, stellte das Produkt nun auch offiziell vor. Die Berichterstattung überschlägt sich förmlich. Und nachdem wir nun selbst die Gelegenheit hatten auch ein wenig in der Arbeit der Kollegen zu schmökern, wollen wir euch noch eine kleine Liste über den einen oder anderen interessanten Artikel bieten:
Athlon 64, Athlon 64 FX and Pentium 4 Extreme Edition @ Ace's Hardware
AMD Athlon 64 3200+ und Athlon 64 FX-51 @ Planet 3DNow!
Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ @ Computerbase
AMD Athlon 64 FX-51 @ LostCircuits
AMD Athlon64 FX-51 @ TweakPC
Dabei kommen die Kollegen teils zu unterschiedlichen, teils zu gleichen Ergebnissen. Der jeweilige Benchmarkparcours wirkt sich eben sehr deutlich auf das Gesamtresultat aus. Sehr interessant dürfte sicherlich auch der Artikel der Kollegen bei Ace's Hardware sein, trat doch dort ebenfalls der käuflich noch nicht zu erwerbende Pentium 4 Extreme Edition in den Vergleichen mit an. Für jede Menge Diskussionsstoff ist also gesorgt und eure Meinungen sind hier natürlich sehr willkommen.
[pg]
Apple zieht MacOS X 10.2.8 Update zurück
Apple hat anscheinend nach Berichten von Macnews und Accelerate Your Mac! das erst gestern veröffentlichte Update auf MacOS X 10.2.8 zurückgezogen. Das 40 MB große Paket verursachte eine Vielzahl von Fehlern, so ist unter anderem bei Nutzern älterer Dual G4 Systeme kein Netzwerkbetrieb mehr möglich gewesen. Ebenso kann man auf Accelerate Your Mac! von Problemen mit PCI Karten, Displays, peripheren Schnittstellen und einigen Anwendungsprogrammen lesen.
Persönlich konnten wir auf einem 800 MHz 14" iBook (Modell 11/2002) Probleme mit der angezeigten Akkulaufzeit feststellen. Nach Angaben von Apple sollte das 10.2.8 Update die letzte Version vor Einführung des neuen MacOS X 10.3 alias Panther sein. Das Update ist inzwischen weder über die integrierte Software-Aktualisierung noch über die Apple Supportseiten erhältlich. [ch]
Dienstag, den 23. September 2003
|
|
|
Wann kommt Intels Prescott Prozessor?
Die Gerüchte über eventuelle Launch-Termine des neuen Prescott-Prozessors von Intel häufen sich. Dennoch scheint der 3. Dezember als Orientierungspunkt durchaus gut zu passen, den wir bereits vor einigen Wochen als möglichen Erscheinungstermin der neuen CPU meldeten. Davon gehen auch andere Meldungen im World Wide Web aus. Dennoch bleibt es Spekulation. Noch heute wies uns Intel im Gespräch darauf hin, dass man nie einen Termin genannt habe und ob die Präsentation des Prescott nun in diesem oder im nächsten Jahr sei, sei ebenso wenig offiziell genannt worden.
Die Gerüchte sind momentan offenbar auch gerne gesehen und passen ins Bild der Meldungen zu Problemen mit zu hoher Verlustleistung bei den kommenden Prescott CPUs. Ob sie beim Pentium 4 Prescott denn tatsächlich ein Problem darstellen wird, bleibt aber einmal dahin gestellt. Insbesondere auch unser gestriger Athlon 64 Artikel zeigte, dass Prozessoren mit 89 Watt maximaler Leistungsaufnahme noch problemlos gekühlt werden können. Doch eben jene Spekulationen um die Verlustleistung führten wiederum zu Vermutungen um eine Verschiebung der Markteinführung.
Richtig klar kann man sich über die aktuelle Situation im Hause des Prozessor-Riesen jedoch noch immer nicht werden. Zwar bestätigte ein Intel-Sprecher gegenüber der DigiTimes, dass man mit Prescott und Dothan noch im geplanten Zeitrahmen liege und keine Verzögerungen zu erwarten seien, dennoch lässt die Präsentation des Pentium 4 Extreme Edition mit 2 MB L3-Cache Spielraum für solche Spekulationen. Während man sich mit seiner Rolle als direkter Kontrahent zum gestern offiziell vorgestellten Athlon 64 FX weitestgehend einig ist, laufen die Meinungen über den weiteren Verlauf diesen Jahres auseinander.
Rechnet man mit einer Verfügbarkeit des Pentium 4 EE (mit Xeon-Kern) frühestens im November dieses Jahres, so stellt sich unweigerlich die Frage, wann denn nun tatsächlich der erste Prescott Prozessor im Handel erhältlich sein soll. Klar sollte sein, dass die Special-Edition nicht nur einen Kontrahenten zum Athlon 64 / FX darstellt, sondern gleichzeitig auch zum kommenden Prescott, denn zumindest schwindet der Leistungsunterschied zum schnellsten Pentium 4 C. Möglich wäre, dass der P4 EE so schnell aus dem Handel verschwindet wie er gekommen ist und folglich nur die Aufgabe als Trägerbrücke bis zur nächsten CPU Generation übernimmt. Andere Stimmen meinen, dass der P4 EE als Notlösung wegen einer Verschiebung der Prescott Vorstellung herhalten soll.
Dass Intel einiges daran gelegen ist bis zum Weihnachtsgeschäft das neue Produkt einführen zu können, sollte klar sein. Von AMD Athlon 64 Komplettrechnern zu dieser Absatz trächtigen Saison, darf ausgegangen werden. Sollten sich Gerüchte um Probleme bei der Prescott Fertigung trotzdem bestätigen, könnte dies zur Folge haben, dass Intel möglicherweise noch eine Vorstellung des Prozessors im auslaufenden Jahr vornehmen wird, mit der Auslieferung aber erst im kommenden Jahr beginnt. Dies stünde dann wiederum recht deutlich zur üblichen Politk des Herstellers. Dennoch, geschehen muss aus politscher Betrachtungsweise etwas. Der Pentium 4 EE ist hier ein deutliches Zeichen und mit dem Wissen, dass AMD noch in diesem Jahr einen Athlon 64 3400+ nachschieben wird, kann man davon ausgehen, dass Intel alle Register ziehen wird, um dem Mitbewerber den Rang abzulaufen. Dies kann wiederum nur "Prescott" bedeuten und zwar noch in diesem Jahr. Lassen wir uns also überraschen welche Überraschungen dieses Jahr noch für uns parat hät.
[rl]
VIA präsentiert den K8T800 für den Athlon 64/ FX
Der taiwanische Chipsatz-Entwickler VIA hat nun pünktlich zum Launch des Athlon 64/ FX seinen eigenen Chipsatz K8T800 vorgestellt, der die neue Architektur optimal unterstützen soll und im Zusammenspiel mit der VT3237 Southbridge die Funktionalität bisheriger Systeme mit teilwesem DDR400-Support, AGP 8X, Serial-ATA, USB 2.0 und Ethernet bietet. Sie sind ab sofort bei vielen Herstellern der Motherboards in unterschiedlichsten ausführungen verfügbar.
| Taipei, Taiwan, 24. September 2003 - VIA Technologies, Inc., ein führender Innovator und Entwickler auf dem Gebiet von Silicon Chip Technologien und PC-Plattform Lösungen, gab heute den umfassenden Support der neuen AMD Athlon 64 und AMD Athlon 64 FX Prozessoren durch die VIA K8 Chipsatzreihe bekannt. Diese Chipsätze ermöglichen eine marktführende Leistungsfähigkeit für heute existierende 32 Bit Anwendungen und bieten den unerlässlichen Leistungsüberschuss für kommende 64 Bit Anwendungsmöglichkeiten.
Die sehr skalierbare VIA K8 Serie treibt eine Vielzahl von Systemen mit AMD Athlon 64 Prozessoren an und hilft damit die AMD64 Rechenleistung in vielen unterschiedlichen Marktsegmenten zu etablieren. Der VIA K8T800 Chipsatz ermöglicht eine erstaunliche neue Generation von 32 und 64 Bit tauglichen Performance PCs und Media Centern für Enthusiasten und Endverbraucher, die herausragende Grafikfähigkeiten für Gaming oder digitale Videobearbeitung benötigen. Die Chipsätze VIA K8M800 und K8N800 eignen sich durch den integrierten UniChrome 2 Grafikkern mit DuoView als ideale Plattform für Mainstream PC Systeme beziehungsweise Notebooks mit AMD Athlon 64 Prozessor.
VIAs einzigartige Hyper8 Technologie ermöglicht eine 16 Bit/1,6 GHz Implementation der HyperTransport Technik. Durch diese hohe Bandbreite, die der Verbindung zwischen Prozessor und Chipsatz zur Verfügung steht, wird für die AMD Athlon 64 Prozessorplattform sichergestellt, dass die Systeme ihr volles Leistungsvermögen ausschöpfen können. In Kombination mit der aktuellen VIA VT8237 Southbridge und einem großen Portfolio an VIA Companion Chips bietet die VIA K8 Serie den größten Funktionsumfang bezüglich Storage, Multimedia und Connectivity Features für die AMD Athlon 64 Prozessorplattform. Dieses beinhaltet native Serial ATA/RAID, VIA Vinyl Audio, VIA Velocity Gigabit Ethernet und USB2.0.
| |
[rl]
EPoX zeigt K8-Mainboards und Mini-Barebones auf der Computex
Mit zahlreichen neuen Produkten startete EPoX auf der diesjährigen IT-Fachmesse Computex und zeigte dort zum Beispiel seine neue Mainboard-Serie für den gestern vorgestellten Athlon 64 Prozessor. Ausgestattet mit Dual-LAN, 6-Kanal-Sound und Serial-ATA Raid läutet man mit dem 8HDA3+ die Zeit der 64 Bit ein und versucht an die positiven Ergebnisse vergangener AMD-Motherboards anzuknüpfen.
Des Weiteren führte man das Mini-Barebone-System namens eX5 Mini Me vor, welches mit besonderen Merkmalen wie einem integrierten MP3-CD-Player glänzt, der sich über das Control-Panel bedienen lässt ohne den PC vorher erst starten zu müssen. Weitere Features dieser Art will man zukünftig vermehrt mit einbinden, wobei man sich nicht speziell auf Heimanwender oder das Business-Segment festlegen will. Einziges Ziel sei ein leistungsfähiges System, dass sich durch eine reichhaltige Ausstattung und hohe Qualität klar von der Konkurrenz abheben soll.
Auch für die Bluetooth-Schnittstelle wurde einiges getan, so dass man nun einen BlueTooth Presenter anbieten kann, welcher sowohl unter Windows als auch unter Linux bei der Arbeit mit Präsentationen unterstützt. Des Weiteren gibt es einen neuen Drucker-Adapter mit einer maximalen Reichweite von etwa 100 Metern und deutlich kompaktere USB-Dongles auf der Messe zu sehen.
Für die Erweiterung des multimedialen Wohnzimmers sieht EPoX in Zukunft Set-Top Boxen vor, welche basierend auf integrierten Chipsätzen von VIA und ausgestattet mit TV-Modulator als digitaler Videorecorder zum Einsatz kommen sollen. Auch ergänzende Features wie Video-On-Demand oder Bild-im-Bild Funktionen wurden mit den Geräten realisiert, die sich auf Wunsch auch als bequeme Internet-Station fürs Wohnzimmer nutzen lassen.
Für den industriellen Sektor bietet das Unternehmen neben zahlreichen klassischen Mainboards bei Bedarf auch individuelle Lösungen, die sich ideal auf das gewünschte Einsatzgebiet abstimmen lassen. Zudem können auch Backplanes, Riser-Cards und spezielle Mainboard-Lösungen beim Aussteller besichtigt werden.
[rl]
Neuer Artikel online: AMD Athlon 64 3200+ & FX-51
Heute nun ist endlich der Tag gekommen, auf welchen die AMD-Gemeinde seit einigen Monaten sehnsüchtig wartet - und das Warten hat sich gelohnt, soviel sei hier schon vorab versprochen. Mit dem heutigen Tag stellt AMD endlich seine 64bittigen Desktop-Prozessoren auf K8-Basis vor und will damit dem Pentium 4 den Leistungsthron im Desktop-Segment entreissen. Ob AMD dies mit dem SingleChannel Athlon 64 3200+ (2.0 GHz) bzw. dem DualChannel Athlon 64 FX-51 (2.2 GHz) gelingt, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Cooling @ TweakPC
Unsere Kollegen von TweakPC haben sich drei aktuelle CPU-Kühler der unterschiedlichsten Preis- und Leistungsklassen angesehen. Der Arctic Cooling Copper Silent 2 richtet sich dabei in erster Linie an den preisbewußten Nicht-Übertakter. Allerdings bietet das immer noch erhältliche Vorgängermodell für nochmals weniger Geld eine fast gleichwertige Kühlleistung.
Im Mittelklassebereich ist der Global WIN CAK4-88T aus Vollkupfer angesiedelt. Seine Kühlleistung liegt deutlich über der des Arctic oder des AMD Boxed Kühlers, jedoch ist angesichts des Gewichts von 660 g bei konventioneller Sockelbefestigung Vorsicht geboten.
In den High-End-Bereich gehört hingegen der Zalman CNPS7000A-Cu. Dieser wird auf dem Mainboard verschraubt, kann also nicht auf jedem Sockel462-Board verwendet werden, andererseits hat damit das nochmals höhere Gewicht keine negativen Folgen. Weiterhin kann der Kühler aufgrund der gewählten Befestigungsmethode auch auf Pentium 4- und Athlon 64-Systemen eingesetzt werden. Für den recht hohen Preis werden neben dieser Flexibilität dann auch noch eine sehr gute Kühlleistung bei nur geringer Geräuschentwicklung geboten.
[vw]
Neue nForce3-Motherboards von Leadtek
Mit der Winfast K8N-Serie präsentierte Leadtek nun erste Motherbaords für den 64Bit-Prozessor von AMD auf Basis des nForce3-Chipsatzes von NVIDIA. Das K8N Pro stattete man mit dem Sockel 754 für aktuelle Athlon 64 Prozessoren aus. Zudem unterstützt es bis zu 2 GB DDR400-SDRAM und verfügt über AGP 8X, Firewire, USB 2.0 und Gigabit-Ethernet. Zugleich kündigte man das K8NW Pro mit Sockel 940 an, welches Athlon 64 FX und Opteron Prozessoren unterstützt und den maximalen Speicherausbau auf bis zu 8 GB bei insgesamt vier Speicherbänken erlaubt. Auch hier sind AGP 8X und USB 2.0 vorhanden.

Beide Motherboard-Varianten sollen noch in diesem Monat im Handel erhältlich sein und erscheinen jeweils als Pro und non-Pro Ausführung. So wird das Winfast K8N zum empfohlenen Verkaufspreis von 169 Euro in die Läden wandern, das K8N Pro für etwa 219 Euro. Die Opteron-Modelle K8NW und K8NW Pro liegen im Preis bei bei 209 beziehungsweise 249 Euro.
[rl]
Montag, den 22. September 2003
|
|
|
MSI zeigt Mainboards für Athlon 64 und Opteron
Der Mainboard-Hersteller MSI zeigt pünktlich zur Einführung des Athlon 64 neue Mainbaords für die K8-Architektur. So wird man mit dem K8T Neo-FIS2R ein Mainboard mit Sockel 754 auf den Markt bringen, welches mit VIAs K8T800 Chipsatz ausgestattet neben drei Speicher-Slots für bis zu 3 GB Arbeitsspeicher auch zahlreiche weitere Features bietet. Beispielsweise werden nun erstmals neben den herkömmlichen vierpoligen Firewireanschlüssen auch sechspolige Ports bereit gestellt. Zudem finden sich Serial-ATA, AGP 8X, Ethernet und fünf PCI-Steckplätze auf der Platine. MSI bietet das Motherboard in limitierter Auflage im Set mit einem Athlon 64 3200+ inklusive Kühler zum Preis von etwa 650 Euro. Alternativ ist das Board auch einzeln zum Preis von etwa 180 Euro erhältlich.

Für den Athlon 64 FX und die Opteron Prozessoren der 100er Serie auf dem Sockel 940 bietet MSI außerdem das K8T Master1-FAR, welches ebenfalls auf VIAs K8T800-Chipsatz aufbaut. Das Speicher-Interface erwartet registered DDR-SDRAM für eine maximale Gesamtkapazität von 8 GB bei DDR400. Für den Einsatz im Netzwerk sieht man einen Gigabit-LAN Chip von Broadcom vor, für das gelegentliche Abspielen von Musik wird lediglich ein Stereo-Chipsatz herhalten, welcher für das anvisierte Marktsegment im Server-Einsatz jedoch durchaus ausreichend sein sollte. Auffällig dürfte die große freie Fläche auf dem Motherboard sein, auf der sich anscheinend der zweite Sockel bei den Dual-Prozessor-Platinen befunden hat. Einen Nachteil dürfte dies jedoch nicht darstellen. Als Preis empfiehlt MSI 219 Euro, bei dem bereits ein CPU-Kühler enthalten ist.

[rl]
Twinhead präsentiert neue Notebook-Serie
Auf Basis des SiS Cipsatzes M650 kündigte Twinhead nun die neue Notebook Serie efio!141i an, welche wahlweise mit einem Pentium 4-M Prozessor zwischen 2,0 und 2,4 GHz oder einem Celeron-M Prozessor mit Taktraten von 1,8 bis 2,0 GHz ausgestattet sein werden.
| Taipeh, Taiwan, 22. September 2003 - Twinhead International Corp., ein renommierter Entwickler und Hersteller von Notebooks, Digitalkameras und LCD Monitoren, stellte heute seine efio! 141i Notebook Serie vor. Als Prozessoren kommen Pentium 4-M Prozessoren von 2,0 bis 2,4 GHz bzw. Celeron-M Prozessoren mit Taktraten von 1,8 bis 2,0 GHz zum Einsatz. Das Mainboard basiert auf dem SIS M650 Chipsatz und wird mit 128MB schnellem Onboard DDR SDRAM ausgeliefert und kann bis auf 640 MB aufgerüstet werden. Optional können die Notebooks mit IEEE 802.11b Wireless LAN, Bluetooth oder GPS ausgestattet werden.
Das efio!141i wurde auf der Basis der Advanced Manufacturing Technology (AMT, erweiterte Fertigungstechnologie) gefertigt. Diese beinhaltet eine robuste, aluminium-magnesiumbeschichtete Oberfläche; den Einsatz spezieller Materialien, um Schockbelastungen von Festplatte und LCD-Schirm zu absorbieren; eine Vorrichtung gegen ungewollten CD-Auswurf und besonders zuverlässige Bauelemente für Langzeitstabilität. Dank weiterentwickelter Schutzmechanismen gegen Spritzwasser bestehen efio!141i Notebooks problemlos den Tropftest, da sie mit einer speziellen Abdichtung versehen werden, die das Motherboard wirkungsvoll gegen eindringende Flüssigkeit schützt. Dieses alltagstaugliche Design bringt dem efio!141i die nötige Robustheit, um überall und selbst unter widrigen Umständen seine Aufgaben zu erledigen.
Das Twinhead efio!141i bietet intelligente Lösungen, ohne auf kostspielige Extras zu setzen die der Kunde heute nicht wirklich braucht und die er auch nicht extra bezahlen möchte. Ganz oben auf der Liste der intelligenten Features steht das ausgefeilte 3D-Kühlsystem. Insbesondere bei Laptops kann die erzeugte Verlustwärme die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Komponenten negativ beeinflussen. Nicht so beim Twinhead efio!141i. Es verfügt über ein neuartiges 3D-Kühlsystem mit Al-Mg-Chassis, das eine effiziente Wärmeableitung garantiert. Um die Batterien zu schonen, wird die Drehzahl des Ventilators per FUZZY-Logic gesteuert und so ständig an den tatsächlichen Kühlbedarf angepasst.
Zur weiteren Ausstattung gehört das 14,1-Zoll XGA TFT LCD Display des Twinhead efio!141i. Die AGP 4X 2D/3D Grafik stellt der integrierte Grafik-Core des SiS Chipsatz zur Verfügung und unterstützt Auflösungen von bis zu 1280 x 1024 Punkten. Eine Soundblaster-kompatible 16-Bit-Soundkarte mit 3D/Surround Sound Features wie auch DTS (S/PDIF) Schnittstelle ist ebenfalls integriert. Zusätzlich sind ein Mikrofon und zwei 1-Watt-Lautsprecher im Gerät untergebracht.
Das Twinhead efio!141i ist trotz seines eleganten Designs verblüffend preiswert. Das helle Magnesium-Aluminium-Gehäuse gibt ihm einen stilvollen Hightech-Look, der überall Aufmerksamkeit erregt, ob nun am Arbeitsplatz, auf der Straße oder im Büro.
| |
[rl]
Neuer Artikel online: L.I.S. VF-Display
Über den Sinn und Unsinn eines Displays kann man sich streiten - allerdings klingen Dinge wie "Statusmonitor für CPU-Last, -Temperatur und Taktrate" oder "WinAmp-Titelanzeige mit Equalizer" doch sehr verlockend. Auch wenn man sich vorstellt, während des Arbeitens oder Spielens immer über den momentanen Speicherverbrauch und die CPU-Temperatur informiert zu sein, könnte ein Display doch recht hilfreich oder zumindest ein nettes Extra für den hochgezüchteten Rechner sein. Wie groß der Nutzen eines Displays ist und wie die Möglichkeiten im Bereich der Software aussehen, werden wir nachfolgend an einem blauen L.I.S. VF-Display für den Anschluss an den seriellen Port und die Soundkarte testen.
[rg]
Macweites
Auf der diesjährigen Apple Expo in Paris wurden nun endlich die neuen Powerbook Computer vergestellt. Die professionelle Notebook Linie erfuhr vor allem ein optisches Update. Der Titanium Look ist komplett einer Aluminiumoberfläche gewichen. Damit orientiert man sich wiederum am aktuellen Power Mac G5 Design. Die inneren Werte wurdne natürlich auch angepasst, so findet sich jetzt in der 15" Variante ein moderner G4 Prozessor ohne den bisherigen Level3 Cache aber dafür mit einer schnelleren Speicheranbindung und doppelt so großen Level2 Cache. Zudem wurde der CPU Takt wie bei der 12" und 17" Variante etwas angehoben.
Ebenfalls haben die verbauten Grafikchips ein Upgrade erfahren, so wird im kleinsten Model auf eine GeForce FX Go 5200 mit 32 MByte Grafikspeicher gesetzt, während die größeren Varianten standardmäßig mit einer ATi Mobility Radeon 9600 mit 64 MByte DDR-RAM bestückt werden. Einen guten Überblick über die Änderungen kann man sich in der Newsmeldung von Heise online verschafffen. Wer sich einmal ein Bild über den Aufbau eines Powerbooks verschaffen will, kann dies hier tun.
Weiterhin wurden auf der Apple Expo die drahtlose Bluetooth Tastatur und Maus vorgestellt. Vom Aussehen her ist sie mit der kabelgebundenen Ausführung vom Power Mac G5 und eMac zu vergleichen. Es gab bereits seit einiger Zeit Hinweise auf die kabellosen Versionen, da im Apple Store seit einiger Zeit die Kabelvariante explizit erwähnt wurde. Weitere Neuigkeiten der Apple Expo war die Ankündigung von MacOS X 10.3 welches noch vor Ende des Jahres erscheinen soll, zudem sollen die G5 Systeme bis zum Sommer nächsten jahres die 3 GHz Marke erreichen. Für die Apple Rechner gibt es zwar noch derzeit kein vergleichbares Programm zum MotherBoard Monitor für Windows Systeme, das könnte sich jetzt aber mit Vorstellung des Power Mac G5 ändern. Der Programmierer des Überwachungstools Loudometer stellte jedenfalls eine Flut von auslesbaren Werten bei den neuen Systemen fest.
In der Softwareecke hat sich diesmal nicht so viel getan. Die neuen Powerbooks werden ebenso wie die neuen iMacs derzeit mit MacOS X 10.2.7 ausgeliefert. Diese Version wird allerdings nicht als Update für ältere Systeme veröffentlicht werden, sondern in den nächsten Tagen gleich auf 10.2.8 geupdatet werden. Macromedia veröffentlichte unterdessen die finale Version 7 des FlashPlayers.
Im Netz mehren sich Gerüchte, dass man mit einer American Express Kreditkarte den iTunes Music Store auch außerhalb der USA nutzen kann. Anscheinend wird bei diesen Karten keine Informationen über das Herkunftsland des Käufers übermittelt. Gemutmaßt wird derzeit über das Erscheinungsdatum der Windows Version von iTunes, welche für die Nutzung des Onlinemusikangebots notwendig ist.
Microsoft versucht die Wogen über die derzeitige Inkompatibilität der x86er Emulatorsoftware VirtualPC mit dem aktuellen G5 Prozessor etwas zu glätten. Indirekt damit zu tun hat das Statement von IBM zur Debatte von PowerPC vs. x86er Prozessoren bei Apple Computern. Eine Umstellung würde eine komplette Neukompilierung aller Softwareanwendungen sowie evtuelle Anpassungen erfordern, was den Todesstoß für Apple bedeutet hätte. Der IBM PowerPC 970 Prozessor kam da gerade zur richtigen Zeit. Obwohl auch hier Kompromisse gemacht werden mussten. In der aktuellen Ausgabe der Computerzeitschrift c't werden sämtliche 64 Bit Desktop-Prozessorplattformen unter die Lupe genommen, wobei auch auf die Architektur der PPC970/G5 CPU eingegangen wird. Die Altivec Einheit, die Multimediaeinheit für den PowerPC (vergleichbar mit Intels SSE), wurde erst nachträglich an das ursprüngliche Power4 Design angesetzt.
Ebenfalls lesenswert in der aktuelle Ausgabe der c't ist der Test von Brennprogrammen für MacOS X, wobei der bisherige Primus Toast von Roxio auch in der neuen Version 6 die Krone für sich beanspruchen darf. [ch]
Sonntag, den 21. September 2003
|
|
|
Webweites
Lange Zeit still gewesen ist es um Grafikchips aus dem Hause SiS, nachdem die Grafikchip-Produktion zur Tochterfirma XGI ausgegliedert worden war und dem ersten SiS "Xabre" sicherlich keine allzu hohen Verkaufszahlen beschieden gewesen sind. Doch jüngst wurde die "Volari"-Grafikchipserie (aka "Xabre II") vorgestellt, was das 3DCenter zum Anlass genommen hat, den kommenden Produkten schon einmal vorab unter die Haube zu schauen. Auch ein anderer bekannter Herstellername vergangener Zeiten taucht in diesem Zusammenhang auf, denn die ehemalige Grafikchip-Abteilung von Trident gehört inzwischen zu XGI und so geht deren XP4 nun in der "Volari"-Serie auf.
Einen nicht ganz alltäglichen Vergleich der Leistungsfähigkeit der aktuellen CPUs von AMD und Intel findet man ebenfalls beim 3DCenter. So wurde untersucht, wieviel GHz ein Athlon XP "Barton" in einzelnen Spielebenchmarks sowie im Durchschnitt benötigt, um mit einem Pentium 4 mit 2,8 GHz und FSB800 gleichziehen zu können.
Ein weiteres Mainboard mit nForce2-Chipsatz haben unsere Partner von Au-Ja! unter die Lupe genommen. Dabei mußte sich das Albatron KX18D Pro II im Doppeltest gegen das Asus A7V600 mit VIA KT600 Chipsatz bewähren. Dabei konnte sich das nForce2-Board erwartungsgemäß hinsichtlich der Performance an die Spitze setzen, während das VIA-Board durch seine Ausstattung glänzen konnte. Beide Boards bieten zudem gute Grundlagen zum Übertakten. In den OC-Bereich gehört auch das Review zum Corsair TWINX1024-4000PRO. Dieser sündhaft teure und handselektierte DDR500-Speicher ist in erster Linie für FSB-Overclocking bei synchronem Speichertakt auf Platinen mit i865- und i875-Chipsatz gedacht und konnte hierbei auch voll überzeugen.
Die LostCircuits haben sich einen Vertreter der nForce2 400-Mainboards mit einkanaligem Speicherinterface ins Testlabor geholt. Das Asus A7N8X-X wurde dabei seinem zweikanaligen Bruder aus gleichem Hause gegenüber gestellt und konnte zeigen, dass die Performanceunterschiede größtenteils marginal ausfallen - die potentiellen Gründe dafür finden sich u.a. in unserem aktuellen Review zum gleichen Thema - wobei der Preisvorteil zugunsten der einkanaligen Lösung verbleibt.
[vw]
Erste Spezifikationen zum ATX-Nachfolger BTX verfügbar
Nachdem der ATX-Standard sich nun schon seit guten sieben Jahren auf dem Markt für Personal-Computer etabliert hat und neben einigen Abwandlungen wie zum Beispiel Mirco-ATX nahezu ausschließlich zur Verwendung kommt, hat Intel auf dem Intel Developer Forum erste Spezifikationen für einen Möglichen Nachfolge-Standard namens BTX Balanced Technology Extended Interface vorgestellt. Wer einen detaillierten Einblick in die Spezifikationen nehmen möchte, findet das komplette Dokument auf www.formfactors.org.
Im Unterschied zu ATX will BTX vor allem mit Verbesserungen bei der Kühlung und Platzanordnung sowie bei den Entwicklungskosten für die Platinen aufwarten. Der Sockel für den Prozessor soll demnach zukünftig mittig im vorderen Bereich des Mainboards platziert werden. Steckplätze für PCI und PCI-Express, welcher AGP ablösen wird, weisen zukünftig in die entgegensetzte Richtung, was auch zur Folge hat, dass die Kühllösungen der Grafikkarten in Zukunft auf der Grafikplatine liegen werden. So können größere Kühlkörper verbaut werden, ohne wertvolle Steckplätze zu verschenken.
Für die besseren thermischen Eigenschaften im Gehäuse sorgt der durch die neue Anordnung entstandene Luftkanal, welcher durch den vorderen Lüfter direkt über die CPU vorbei an der Grafikkarte nach hinten führt. Zudem soll die Einteilung in verschiedene thermische Zonen eine differenziertere und leisere Kühlung aller Komponenten ermöglichen. Ein wichtiger Schritt, bedenkt man, mit welchen Leistungsansprüchen man bei den nächsten Prozessor- und Grafikchip-Generationen rechnen muss.
Auch die Netz-Anschlüsse am Mainboard wurden überarbeitet und besitzen auf BTX-Mainboards 24 Pins anstelle von 20 bei ATX. Zumindest am Anfang dürfte dies jedoch kein Hindernis sein, sodass durch entsprechende Adapter auch ATX-Netzteile weiterhin genutzt werden können, sofern sie die benötigte Leistung überhaupt liefern können.
Insgesamt kann der Umstieg auf einen Nachfolger von ATX als dringend notwendig betrachtet werden. Ob BTX die Lösung aller Probleme ist, wird wohl in der Theorie vorerst noch nicht eindeutig geklärt werden können. Sicher bleibt lediglich, dass mit den Neuerungen und dem Verzicht auf zahlreiche Altlasten auf eine nicht unerhebliche Zahl an Upgrade-Willigen im nächsten oder übernächsten Jahr wieder einige Ausgaben warten.
[rl]
Erste Deutsche Overclocking-Meisterschaft findet in Hannover statt
Nach der sehr erfolgreichen Deutschen Casemodding-Meisterschaft kommen jetzt auch die Overclocker und Tuner zu ihrem Recht - mit der ersten Deutsche Overclocking-Meisterschaft. Hard Tecs 4U hat im übrigen ein wenig am Regelwerk mitgearbeitet und ist Jury-Mitglied bei der DOCM:
| Flüssiger Stickstoff, selbstgebaute Wasserkühlsysteme und Prozessorgeschwindigkeiten jenseits der 4GHz-Marke treffen am 18. Oktober 2003 im Rahmen der ersten Deutschen Overclocking Meisterschaft (DOCM) in der Messe Hannover aufeinander.
Unter Overclocking (zu deutsch: Übertakten) versteht man die Steigerung der Computer-Geschwindigkeit. Tausende Hobby-Tuner erreichen damit immer wieder Geschwindigkeits-Dimensionen, die es erst ein Jahr später regulär zu kaufen gibt. Mehr Leistung ist auch mit mehr Wärme verbunden. So kommt von der Wasserkühlung bis hin zum flüssigen Stickstoff alles zum Einsatz, was die Innentemperatur des Computers in Richtung Gefrierpunkt treibt.
 Dank der beiden Hauptsponsoren Cooler Master und Revoltec ist die Teilnahme für alle Hobby-Tuner kostenlos. Damit auch junge Nachwuchs-Tuner eine Chance haben, gibt es eine separate Kategorie, in der nicht die Geschwindigkeit sondern die relative Geschwindigkeits-steigerung gemessen wird. So kann man auch mit älteren Computern und einem kleinen Budget antreten.
Die Jury der DOCM setzt sich aus Fachjournalisten der Magazine "Tom´s Hardware Guide", "PC Games Hardware", "Hardtecs4U", "PCTweaks" und "MHzPower" zusammen. Weitere Informationen über Regeln und Hintergründe der ersten Deutschen Overclocking Meisterschaft sind auf der offiziellen Website zu finden: www.docm.org
Die 1. DOCM findet am 18. Oktober im Rahmen der PCA-WWCL Finals und der Jugend-messe NEXXT GENERATION auf dem Gelände der Messe Hannover in Halle 18 statt. Neben den schnellsten Computern gibt es dort eine LAN-Party mit 1360 mitgebrachten PCs, sowie die Meisterschaften der besten Computerspieler, die um einen Neuwagen kämpfen. | |
[rg]
Intel strebt einer mobilen Zukunft entgegen
Im Rahmen des Intel Developer Forum in San Jose hat der Chipentwickler Intel zahlreiche neue Produkte für den mobilen Markt vorgestellt und angekündigt, welche die Bereiche von Mobil-Prozessoren mit dazu gehörigen Chipsätzen bis zu kabellosen Netzwerklösungen umfassen.
So präsentierte Intel erstmals den 855GME Chipsatz, welcher basierend auf der Centrino-Technologie über zahlreiche neue Energiesparfunktionen verfügt. Durch die Display Power Saving Technologie und flexiblere Grafiklösungen will man bis zu 25 Prozent an Energie sparen. Dennoch soll durch DDR333-Unterstützung die Leistung der integrierten Grafikeinheit im Vergleich zum 855GM Chipsatz spürbar höher sein.
Auf diesem Chipsatz könnte dann Intels lang erwarteter Pentium M Prozessor auf Basis des Dothan-Kerns zum Einsatz kommen. Die aus rund 140 Millionen Transistoren aufgebaute 90 Nanometer CPU wird mit 2 MB L2-Cache ausgestattet sein und soll schon im vierten Quartal ausgeliefert werden. Ob man den anvisierten Termin jedoch halten können wird, sei bis jetzt noch dahingestellt.
Nach dem Sommer 2004 sieht Intel schließlich eine neue Mobil-Plattform unter der Bezeichnung Sonoma vor, die schließlich mit der Unterstützung von DDR2-Speicher, Serial-ATA und PCI Express aufwarten wird. Des Weiteren wird der zu Grunde liegende Chipsatz Alviso eine neue Grafikeinheit beinhalten und erstmal mit integrierten "Sicherheitslösungen nach Industriestandard" daher kommen, was entfernt an Begriffe wie La Grande und TCPA beziehungsweise dessen Nachfolger TCG erinnert.
Neben diesen Neuerungen wird es auch für den Kleingeräte-Markt einige Neuerungen geben. So wird Intel in naher Zukunft einen neuen XScale-Prozessor mit Codenamen Bulverde einführen, welcher es erlaubt, Handy und PDAs mit weiteren multimedialen Features für Bild und Ton auszustatten. Ein weiteres Zeichen für eine spannende Zukunft im Mobile-Sektor mit immer geringerem Verbrauch, mehr Funktionen und noch kleineren Ausmaßen.
[rl]
Freitag, den 19. September 2003
|
|
|
S3 Grafikchip Familie auch für PCI Express
Zwar hatten wir im Rahmen der diesjährigen CeBIT schon erste Informationen zur neuen S3 Grafikchip-Familie verlauten lassen, doch nun kündigte das von VIA aufgekaufte Unternehmen S3 Graphics seine neuen Chips offiziell an. So wird es tatsächlich mehrere Ausführungen geben, bestimmt für die drei Marktsegmente von Value über Mainstream bis Highend.
So verspricht man für den Highend-Bereich eine neue Architektur für die Grafikprozessoren, welche sich mit ihrer Leistung gegenüber der Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Durch flexible Pipelines und höhere Taktraten will man die Performance massiv beschleunigen und bedingt durch optimierte Fertigungsprozesse zu einem konkurrenzfähigen Preis auf dem Markt anbieten. Hauptaugenmerk legte man mit Unterstützung der Partner vor allem im Mainstream auf die Kostenentwicklung, um so durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen zu können. Für Großkunden ist eine spezielle Low-Cost-Variante geplant.
Alle Varianten des Chips werden zum Ende diesen Jahres als AGPx8 Versionen erscheinen und Mitte nächsten Jahres als extra PCI Express Versionen. S3 folgt damit nun auch dem allgemeinen Trend zur neuen Grafikkarten-Schnittstelle.
Der Vorteil von PCI Express ist zum Einen in höheren Bandbreite zu sehen, sowie zum Anderen in der Möglichkeit, auch stromhungrige Komponenten ohne extra Stromversorgung betreiben zu können. Zudem wird es damit machbar, die Grafikprozessoren als Co-Prozessor und damit als Entlastung für die CPU einzusetzen. Inwiefern dies jedoch Vorteile bringt, wird sich mit den ersten verfügbaren Modellen zeigen.
Nach unserem letzten Kenntnisstand werden die Chips unter den Namen DeltaChromeF1 mit acht Rendering-Pipelines und bis zu 256 MB Speicher, sowie DeltaChromeS8 und DeltaChromeS4 mit geringeren Taktraten, weniger Grafikspeicher und eventuell auch einer geringeren Anzahl an Pipelines auf den Markt gelangen. Außerdem kann man davon ausgehen, dass die Chips zum Teil später einmal in kommenden Chipsätzen von VIA mit integrierter Grafikeinheit Verwendung finden werden.
[rl]
Erste Benchmarks zum Pentium 4 Extreme Edition
Nachdem Intel überraschend seinen ersten Pentium 4 Extreme Edition mit 2 MB L3-Cache vorgestellt hat, finden sich auf den Seiten unserer Kollegen von Ace's Hardware auch erste Leistungswerte zur neuen CPU. Verglichen wurde bei 3,2 und 3,4 GHz mit einem aktuellen Pentium 4 auf Northwood-Basis bei einer Taktrate von 3,2 GHz.
Insgesamt überholt der Pentium 4 EE den Pentium 4 in den Benchmarks um durchschnittlich 12 Prozent. Ihm scheinen hier sowohl die 200 MHz mehr Takt als auch der große L3-Cache gut zu zuspielen. Taktet man die CPU nämlich auf den gleichen Takt wie den Pentium 4 schrumpft sein Vorsprung zwar, aber hält sich noch immer auf beachtlichen 7 Prozent mehr gegenüber des aktuellen Flaggschiffs, die rein aus dem größeren L3-Cache hervorgehen. Letztendlich liefert Intel mit seiner Extreme Edition ein durchaus performantes Ergebnis, welches in etwa einem Monat wohl hauptsächlich aus Prestige-Gründen als Konkurrenz zum kurz bevorstehenden AMD Athlon 64 seinen Weg in den Handel finden wird. Ob man sich dieser Strategie auch weiterhin bedienen wird, wenn man im Anfang Dezember seinen Prescott-Prozessor in den Handel gebracht hat, muss vorerst dahin gestellt bleiben.
[rl]
Kingston baut Standort in China aus
Der Halbleiter-Hersteller Kingston wird seine Produktionsstätten in China erweitern und dort in Zukunft mehr als drei mal so viel Chips produzieren wie bisher. Dafür verlegt das Unternehmen seine 5000 Quadratmeter umfassenden Hallen auf eine Fläche von über 22000 Quadratmetern, die bei Bedarf noch einmal um die selbe Fläche erweitert werden kann. Dennoch sollen trotz des enormen Ausbaus die Standorte in Malaysia, der USA und Taiwan von den Erweiterungen unberüht bleiben. Nach dem Baubeginn im kommenden Jahr will man das Projekt in zwölf Monaten abgeschlossen haben, so dass die neuen Hallen Anfang 2005 in Betrieb genommen werden können.
Den Grund für die große Wachstumsrate sieht Kingston im guten Geschäft mit ValueRAM-Produkten. Um die bisherige Quote von über 16 Prozent weiterhin halten zu können, sei insbesondere der asiatische Standort von Vorteil, wo in Zukunft noch viel Potential gesehen wird. Auch andere Unternehmen wie Infineon sehen im fernöstlichen Raum noch enorme Wachstumsmöglichkeiten und kümmern sich frühzeitig um gute Standorte auf diesem Kontinent.
[rl]
Donnerstag, den 18. September 2003
|
|
|
GlobalWIN kündigt leises Sapphire Netzteil mit Beleuchtung an
GlobalWIN präsentierte kürzlich seine neue Netzteilreihe "Sapphire" mit SATA Unterstützung. Das Netzteil soll mit den beiden blauen 80x80x25mm LED-Lüftern und dem "Open Window Design" besonderst Modder ansprechen. Hinter dem Begriff "Open Window Design" verbergen sich Fenster im Netzteilgehäuse an den Seiten und im Deckel, durch die man dank der beleuchteten Lüfter das Innenleben in blauem Licht betrachten kann.
Die Sapphire Reihe entspringt der SAF Serie mit Unterstützung für serielle ATA Laufwerke und wurde um ein Lärmreduzierendes Design und Leuchteffekte erweitert. Diese Netzteile der Sapphire Serie werden mit 420W und 520W auf den Markt kommen und besitzen FCC und CE Prüfzeichen. Die Fenster haben somit offensichtlich keine gravierenden Auswirkungen auf die EMV.

Um einen möglichst leisen Betrieb zu gewährleisten wurden die beiden 19dB(A) leisen Lüfter zusätzlich an eine interne Temperaturregelung angeschlossen. Zusätzlich können noch bis zu drei weitere Lüfter über diese interne Regelung betrieben werden. Um Vibrationen der beiden Lüfter zu vermindern wurden zwischen Netzteil und Lüfter sogenannte "Fan Washer" angebracht. Diese Gummirahmen dämpfen eventuelle Schwingungen der Lüfter und verhindern, dass diese auf das Gehäuse übergehen welches bei Vibrationen ein Resonanzkörper darstellt und das Geräusch verstärkt.
GlobalWIN gibt für die Netzteile eine kurzzeitige Überbelastbarkeit von 100W über Nennwert für 60sec an. Dank der Aktiven PFC (Leistungsfaktorkorrektur) wird ein Wirkungsgrad von 0,989 am Trafo erreicht was enorm geringe Verlustleistungen am Trafo und somit einen niedrigeren Stromverbrauch garantiert. Die Sicherheit wird durch OVP (Over Voltage Protection = Überspannungsschutz), OCP (Over Current Protection = Abschaltung bei unnormal schnellem Leistungsanstieg) und SCP (Short Circuit Protection = Kurzschlußschutz) an allen 6 Ausgängen gewährleistet. Die Netzteile der Sapphire Reihe werden in Kürze u.a. bei GlobalWINs Distributor frozen-silicon erhältlich sein.
[so]
Hard Tecs 4U Serverprobleme gelöst
Die hier schon erwähnten Performance-Probleme des Hard Tecs 4U Servers sind nun scheinbar vollständig gelöst. In Zusammenarbeit mit unserem Hoster HostEurope, welchem wir im übrigen ob seiner Hilfe und seines Eigen-Engagements ausdrücklich loben wollen, wurde am Monatag die Software-Konfiguration des Servers überprüft, was jedoch erst einmal keinen Hinweis auf mögliche Fehler ergab.
Am Dienstag wurden dann die Hardware-Komponenten einer Prüfung unterzogen, weswegen Hard Tecs 4U auch für einige Stunden am Vormittag und Mittag nicht zu erreichen war. Es konnte zwar auch bei dieser Überprüfung kein direkter Fehler gefunden werden, trotzdem tauschte HostEurope die komplette Hardware des Servers sicherheitshalber aus - und löste damit anscheinend das Performance-Problem. Denn nun läuft seit über 24 Stunden alles wieder so schnell, wie es sein sollte und der Server (1,7 GHz Pentium 4 mit 1 GB RAM) zeigt auch wieder die gewohnten geringen CPU-Auslastungen von unter 15 Prozent.
Damit dürfte dieses Problem wohl ausgestanden sein. Wir entschuldigen uns nochmals für die Performance-Probleme Ende letzter und Anfang dieser Woche sowie für den gestrigen Server-Ausfall, welche zur Überprüfung bzw. dem Ersatz der Server-Hardware allerdings zwingend notwendig war. Unser Dank gilt nochmals für die unkomplizierte Hilfe seitens HostEurope.
[rg]
ABIT DigiDice Mini-Barebone
ABIT präsentiert mit dem DigiDice einen vollausgestatteten Mini-PC mit Multimedia- und Übertaktungsfeatures. Zum Lieferumfang gehört auch ein Rucksack, der es ermöglicht den Mini-PC schnell und einfach zu Transportieren. Das DigiDice Mini-Barebone bietet in seinem Aluminium-Gehäuse Platz für zwei 5,25" Komponenten und zwei 3,5" Laufwerke, was ein sehr hohes Platzangebot für ein Barebone darstellt. Wem die Leistung der integrierten Grafikeinheit des Intel 875G Chipsatz nicht ausreicht, kann das System dank des AGP-Steckplatzes mit einer Vollwertigen Grafikkarte erweitern. Ein Steckplatz für eine PCI Karte ist ebenfalls vorhanden. Die Technischen Daten des DigiDice lauten wie folgt:

ABIT Motherboard: IS-50 - Chipsatz: Intel 865G+ICH5
- Prozessorunterstützung: Intel P4 up to 3.06GHz
- Speicherunterstützung: 2 DIMM (DDR400)
- ABIT Game Accelerator
- VGA-Grafik: Integrated Intel Extreme Graphics 2
- Steckplatze: PCI x 1, AGP x 1
- Erweiterungplätze: 2 x ATA/SATA HDD, 2 Plätze für CD-ROM, DVD/VCD-ROM oder CDRW
- Serial ATA: 2 Anschlüsse
- Audio: 6 Kanal AC97 CODEC on board
- Anschlüsse an der Frontblende: 6-in-1 Speicherkarteneser / Mikrophon-Eingang / Kopfhörer-Eingang / USB-Anschlüsse x 2 / IEEE 1394
- Anschlüsse an der Rückblende: PS2 Maus / PS2 Tastatur / VGA-Anschluss / Surround Ausgang / Center Subwoofer / S/PDIF Ausgang / Mikrophon-Eingang / Line Out / Netzwerkanschluss / USB-Anschluss x 2
- Netzteil: 200W mit PFC
- PC Abschaltmöglichkeiten: OC Funktion/ Fernbedienung
- TV Ausgang: Optional für DVI&TV-out Karte oder TV-Karte
- Kühlung: OTES Kühlungssystem mit FanEQ™ Kontrolle ABIT Engineered™
- Eigenschaften Gehäuse: 307(W) x 255 (D) x 215 (H)

Das System lässt sich entweder über eine "ABIT Softmenu" genannte Software oder über den Drehknopf an der Front in 5 Stufen übertakten. Die Kühlung des Prozessors wird durch ein nur maximal 25dB(A) lautes OTES Kühlsystem mit Heatpipe realisiert, und soll laut ABIT die leiseste für Barebones verfügbare OTES (Outside Thermal Exhaust System) Kühllösung sein. Über den aktuellen Status der Hardware informiert ein Blaues Display in der Front. Dort finden Sich auch der Drehknopf für diverse Einstellungen sowie die Multimedia-Tasten die es ermöglichen Musik, Filme oder CDs/DVDs auf Knopfdruck abzuspielen.
[so]
AOpen mit neuem Slim-Case H360
AOpen nimmt den Nachfolger des H340 Slim-Case, den H360 ins Sortiment auf. Das H360 bietet als erstes Gehäuse eine variable Anzahl von 5,25" und 3,5" Einschüben. Die Änderung erfolgt, dank eines patentierten Systems bei dem die Laufwerkskäfige gedreht werden, in kürzester Zeit und absolut Schraubenlos. So kann min zwischen einem oder zwei 5,25" und zwei oder drei 3,5" Einschüben variieren.

Ebenso bietet das Gehäuse Frontausgänge für 2 USB 2.0 Geräte, Audio sowie FireWire. Vorinstalliert ist ein spezielles 250W low-noise Netzteil das den Geräuschpegel und die Temperaturen niedrig halten soll. Das H360 kann Mainboards der Standards Micro ATX sowie Flex ATX aufnehmen und bietet Platz für 4 AGP/PCI Karten. Über Preise und Verfügbarkeit liegen uns noch keine Informationen vor.
[so]
Chenbro stellt neues Hochleistungs-Servergehäuse vor
Chenbro stellte kürzlich das SR 107 Servergehäuse vor. Es kann freistehend sowie auch im 19" Rackmount betrieben werden und wurde von Intel als Referenzgehäuse gelistet. Es bestand sowohl den Intel Xeon Thermal-Test als auch Schock- und Vibrationstests und ist damit auch für den Einsatz unter widrigen Bedingungen geeignet. Das für den Servereinsatz konzipierte Gehäuse verfügt über eine Backplane mit Ultra320 SCSI sowie SATA Unterstützung. Für die aufnahme von Laufwerken bietet das Gehäuse an der front 3 3,5" Einschübe halber bauhöhe und ein 5,25" Einschub. Hinter einer abschließbaren Frontblende lassen sich in zwei Einbaurahmen zu je 4 Einschüben Ultra320 SCSI Festplatten im laufenden Betrieb einbauen bzw. austauschen (HotSwap).
Für die Energieversorgung bietet das Gehäuse die Möglichkeit ein herkömmliches ATX Netzteil oder ein redundantes Netzteil zu montieren. Das SR 107 bietet Platz für ein extended ATX Mainboard und bis zu 7 PCI-Karten. Diese werden Schraubenlos mit einem Klemmsystem befestigt, was einen schnellen Einbau sowie Tausch im Falle eines Defektes garantiert. Ein Diagnosesystem