Samstag, den 31. Juli 2004
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Global WIN stellt Erweiterung für Jefi Wasserkühlung vor
Der taiwanesische Hersteller Global WIN präsentiert eine Erweiterung für die bereits erhältliche "Jefi" Wasserkühlung. Bei diesem Add-On handelt es sich um einen passenden Wasserblock zur Kühlung der Grafikkarte, der auf den Namen "Starfi" getauft wurde.
Das Erweiterungsteil soll sich dank der patentierten Schraubverbindungen der Schläuche und seiner rutschfestenten Klemmverbindung mit wenigen Handgriffen in ein bestehendes "Jefi"-System integrieren lassen. "Starfi" wird ab dem nächsten Monat im Fachhandel erhältlich sein und ein relativ kleines Loch von rund 15 Euro in den Geldbeutel des Käufers reißen. Abschließend noch einige Informationen von Global WIN zur Funktionsweise von "Starfi":
| "Durch seine universelle Befestigung ist "Starfi" für alle aktuellen GPUs (Graphics Processing Unit) geeignet. Das neue patentierte Design für die Wasserströmung verringert effektiv den Wasserwiderstand. Diese Minderung wird erreicht, indem anders als bei vergleichbaren Produkten, der Wasserlauf nicht zwei mal einen 90 Grad Winkel überwinden muss, sondern über nur einen und zudem flachen Bogen. Dadurch entstehen weniger Verwirbelungen und das Kühlsystem erreicht ein Maximum an thermischer Konvektion." | |
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Freitag, den 30. Juli 2004
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AGP vs. PCI Express
Eigentlich beabsichtigten wir nach unseren Erfahrungen im vergangenen Sockel 775 Artikel , einen separaten Nachtest zu der Frage PCI Express vs. AGP zu präsentieren. In zu vielen Anwendungen schwächelte im seinerzeitigen Test die PCI Express Variante und wir vermuteten Treiberprobleme. Eben letzteres, die Treiber nämlich, machten uns, hinsichtlich eines Nachtests, einen Strich durch die Rechnung. Denn eben als wir alle unsere Ergebnisse in verschiedenen Modi mit dem NVIDIA Treiber Version 61.45 fertig gestellt hatten, präsentierte der Hersteller einen Treiber in der Version 61.76. Ein fairer Vergleich, ohne alle Konstellation nachzutesten zeigte sich schnell als unmöglich. Und da uns leider die Zeit für einen kompletten Nachtest nicht blieb, präsentieren wir die Resultate in einer Auflösung hier und heute in tabellarischer Form.
Testumgebung:- Intel D925X / Pentium 4 3,4GHz EE + Corsair DDR2 533MHz @ 4-3-3-12 (PCI Express)
- Intel D875PBZ / Pentium 4 3,4GHz EE + Corsair DDR1 400MHz @ 3-3-3-8 (AGP)
Grafikkarten:- PCI Express: NVIDIA GeForce 6800GT (GPU 350 / RAM 500 MHz)
- AGP: AOpen Aeolus GeForce 6800 GT (GPU 350 / RAM 500 MHz)
- PCI Express: MSI RX600 Radeon X600XT @ GPU 500 / RAM 300 MHz
- AGP: ASUS Radeon 9600XT (GPU 500 / RAM 300 MHz)
Software:- Windows XP & SP1
- NVIDIA Forceware Version 61.45 & 61.76
- ATi Catalyst Treiber Version 4.7
Halten wir uns bei der folgenden Betrachtung weiterhin vor Augen, dass wir nicht zwei identische Testplattformen vergleichen. Einmal muss auf Grund der PCI Expressfähigkeit der Intel 925X Chipsatz, zum anderen der etwas ausgereiftere 875P Chipsatz zum AGP Vergleich herhalten.
Resultate:
| 1024 x 768 x 32b HQ | GeForce 6800GT (AGP) 61.45 | GeForce 6800GT (PCIe) 61.45 | GeForce 6800GT (AGP) 61.76 | GeForce 6800GT (PCIe) 61.76 | MSI Radeon RX600 (PCIe) | ASUS Radeon 9600XT (AGP) |
| 3DMark2001 | 22551 | 22511 | 22408 | 22571 | 13947 | 14388 |
| Enemy Territory | 101,4 | 102,2 | 101,8 | 102,9 | 71,0 | 73,4 |
| Quake III Demo001 | 450,3 | 447,8 | 459,5 | 456,3 | 255,7 | 264,7 |
| Comanche 4 Demo | 75,40 | 74,67 | 75,26 | 74,68 | 67,85 | 69,30 |
| 3DMark2003 | 11047 | 11054 | 11016 | 11014 | 3792 | 3956 |
| Max Payne 2 | 109,10 | 103,54 | 108,33 | 106,30 | 70,11 | 71,17 |
| UT2003 Antalus Botmatch | 71,95 | 71,57 | 70,83 | 70,62 | 68,08 | 69,72 |
| UT2004 Torlan Flyby | 98,36 | 97,39 | 97,65 | 97,02 | 92,67 | 95,72 |
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| SpecViewPerf 7.1.1: | |
| 3dsmax02 | 19,04 | 19,30 | 20,53 | 20,78 | 13,31 | 13,17 |
| drv-09 | 73,81 | 76,48 | 69,48 | 71,71 | 38,97 | 37,50 |
| dx-08 | 105,70 | 109,50 | 97,82 | 100,00 | 81,36 | 80,01 |
| light-06 | 18,15 | 18,26 | 17,49 | 17,58 | 16,45 | 16,46 |
| proe-02 | 18,51 | 19,13 | 18,25 | 18,83 | 16,51 | 15,95 |
| ugs-03 | 9,320 | 9,294 | 9,325 | 9,293 | 25,48 | 25,43 |
Auf Anhieb erkennen wir sehr schnell, dass sich PCI Express Systeme zu den AGP basierenden Varianten nicht mehr wirklich viel nehmen, sei es auf ATi oder NVIDIA Basis. Insbesondere die neuesten Treibermodelle von NVIDIA sorgen mehr oder minder für eine Patt-Situation. Bei ATi erkennen wir, abgesehen von den Rendering Tests der SpecViewPerf zur Zeit noch ein wenig Rücklage zur AGP Variante.
Dass das nichts bedeuten mag, lehrten uns die Erfahrungen mit den Switches bei den NVIDIA Treibern. Trotz Bridge Chip nähert man sich einem Gleichstand mit steigender Treiberentwicklung. Offenbar war das Releasedatum für PCI Express für beide Hersteller, ATi wie NVIDIA, wohl noch etwas verfrüht.
Bei NVIDIA können wir des Weiteren konstatieren, dass unser ursprünglich gewähltes Testmuster, ein Referenzmodell PCX5900 (hier nicht gelistet), offenbar Hardwareprobleme aufzeigte, lag sie auch mit aktuellen Treibern nach wie vor hinter der AGP Variante zurück. Diesen Umstand trafen wir mit den 6800GT Varianten, aber auch im Vergleich einer PCX5750 zur 5700 (gleiche Taktraten) von MSI (ebenfalls nicht gelistet), nicht an.
Einen weiteren Umstand bei den aktuellen Treibern von NVIDIA erkennen wir, wenn auch nur schwach. Die PCI Express Grafikkarte legt in manchen Anwendungen marginal zu, wohingegen die AGP-Version marginal abnimmt.
Doch alles in allem haben wir uns letztlich doch eben dem Punkt genähert, welchen die Hersteller prophezeiten: dem Gleichstand. Wirkliche Vorteile für PCI Express, trotz gesteigerter Bandbreite, erkennen wir nicht. Wirkliche Nachteile stellen sich aber eben auch nicht ein. Diese Schlussfolgerung darf natürlich nur hier und heute, mit diesen aktuellen Treibern, gezogen werden. Auf lange Sicht bezogen, mögen sich Nuancen ergeben, wirkliche Veränderungen auf Grund des neuen Protokolls dürften aber unwahrscheinlich sein, legt man die aktuellen Spiele / Applikationen zu Grunde.
[bf]
4 GHz Highend-Prozessoren von Intel treten ein Quartal zurück
Wer derzeit ein näheres Hardware-Verhältnis mit Intel eingeht, dürfte fast schon nicht mehr überrascht von der Nachricht sein, dass sich die nächsten Prozessoren etwas verzögern werden. Gelegenheiten, sich in Geduld zu üben, hatte der Prozessor-Gigant seinen Kunden im Laufe diesen Jahres mit der Verschiebung des Dothan, des Sockel 775 und der i915/925 Chipsätze ja schon zu Genüge gegeben. Auch für das nächste Jahr scheinen die Verzögerungen kein Ende zu nehmen. Die Centrino-Plattform Sonoma hat bereits ihre düsteren Schatten voraus geworfen und nun dicht gefolgt von den nächsten Highend-Prozessoren. Überhaupt scheinen es die Hersteller nicht mehr allzu genau mit der Pünktlichkeit zu nehmen, wenn man zurück an den leicht verspäteten Athlon 64 denkt oder zu Microsoft mit seinem seit Ewigkeiten erwarteten ServicePack 2 blickt. Schwieriger scheint es da schon zu werden, etwas zu finden, was tatsächlich pünktlich den Markt erreichte ;-).
Obgleich sich Intels Pentium 560 mit 3,6 GHz eigentlich schon vor geraumer Zeit in Japan blicken ließ, fehlt von ihm hier noch immer jede Spur. Von breiter Verfügbarkeit kann jedenfalls keine Rede sein. Die Performance-Pläne, von denen wir schon 2003 berichtet hatten, haben jedenfalls schon lange ausgedient. An 5 bis 8 Gigahertz im nächsten Jahr glaubt jedenfalls nicht mal mehr Intel selbst und hatte deshalb kurzerhand seine kompletten Desktop-Pläne über den Haufen geworfen, um schließlich auf Basis der mobilen Prozessor-Generation einen Neuanfang zu wagen.
Dass die Entwicklung bei Intel derzeit alles andere als zufriedenstellend läuft, hat auch Intel-Chef Craig Barrett in einer Memo zum Thema höchstpersönlich festgestellt:
| "There are many reasons for these, but in the end, the reasons don't matter, because the result is less satisfied customers and a less successful Intel. I believe, as you do, that this is not the Intel we all know and that it is not acceptable." | |
Hinsichtlich der aktuellen Lage kann man durchaus gespannt sein, in welche Richtung sich das Rad weiter drehen wird und welche Rechenboliden es noch mit sich reißen wird. Auch im Server-Sektor hatte Intel schließlich für Anfang 2005 erste Xeon-Prozessoren mit bis zu 4 GHz geplant...
Doch bei allem Pessimismus sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass Intel trotz aller Probleme konstant überdurchschnittlich gute Ergebnisse mit seinen Entwicklungen abliefert, wie sich auch mit unseren zahlreichen Artikeln bestätigen lässt.
[rl]
Steigende Nachfrage nach PCIe Grafikchips bei ATi
Trotz anfänglicher Verzögerungen der neuen PCI Express Chipsätze von Intel, die sich aufgrund von schnellem und entschlossenem Handeln aller Beteiligten weitestgehend in Grenzen hielt, kann sich der kanadische Grafikchip-Experte ATi über den Absatz seiner PCIe-Chips nicht beschweren. Die DigiTimes berichtet von stabil wachsenden Zahlen bei den Fertigungspartnern. Bis zum Ende des Jahres sollen bei ATi nahezu 40 Prozent aller Chips mit PCI Express Interface hergestellt werden. Begründen will man diesen Trend mit der großen Nachfrage von Systemintegratoren und großen OEM-Partnern, die im Laufe des zweiten Halbjahres weiterhin spürbar ansteigen soll.
Gespannt sein kann man jedoch, ob die taiwanischen Fertigungsstätten die enorme Nachfrage beherrschen können. Informationen des Newstickers de.internet.com zufolge liefen zumindest bei TSMC die Maschinen derzeit auf Hochtouren und kämen kaum mit der Produktion nach. An NVIDIA habe man zum Beispiel nur einen Bruchteil der benötigten Grafikchips liefern können. Das Unternehmen konnte im letzten Quartal mit neuen Umsatzrekorden glänzen und plant für das dritte Quartal einen weiteren Ausbau seiner Anlagen.
ATi lässt einen großen Teil seiner Chips wie die neue Radeon X300 Serie bei TSMC herstellen, auch der R420/R423 und RV410 kommt aus den Fabriken der taiwanischen Halbleiterschmiede.
[rl]
Planung von Sockel 939 Semprons durch NVIDIA scheinbar bestätigt
Mit der Vorstellung zahlreicher neuer Entry-Level Prozessoren bei AMD unterstreicht NVIDIA in einer Pressemitteilung die optimale Partnerschaft zwischen seinen Chipsätzen und den neuen Semprons. Alle Chipsätze sollen ihn unterstützen und eine ideale Basis insbesondere für das Mainstream-Geschäft bieten, das dennoch durch hohe Performance und Qualität überzeugen kann.
Wesentlich ist vor allem die Liste der unterstützen Prozessoren und Sockel, die nicht nur die eingeführten Sockel A CPUs bis zum Sempron 2800+ sowie den Sockel 754 (Sempron 3100+) umfassst, sondern auch bereits den Sockel 939 erwähnt. Er ermöglicht im Gegensatz zu den beiden anderen den Einsatz eines Zwei-Kanal Speicher-Interfaces und ist derzeit dem Athlon 64/ FX vorbehalten.
| NVIDIA verfügt über nForce MCPs für alle Mitglieder der AMD Sempron Prozessor-Familie inklusive aller AGP- und PCI Express Varianten — NVIDIA nForce2 IGP für 462-pin/AGP, NVIDIA nForce3 250 für 754-pin/AGP sowie die nächste Generation der NVIDIA nForce MCPs für 939-pin/PCI-Express Designs. NVIDIAs nForce2 IGP and nForce3 250 MCPs werden bereits ausgeliefert, während die nächste Generation der PCI Express Technologie im Laufe dieses Jahres verfügbar sein wird, wenn AMD die Sempron-Familie in den Markt bringt. | |
In einer früheren Nachrichten hatten wir bereits von Spekulationen berichtet, die ebenfalls die Einführung von Low-Cost Prozessoren für den Sockel 939 voraus sahen. Obgleich AMD diesbezüglich noch nichts offiziell bestätigt hat, dürfte die Richtigkeit dieser Information nun zumindest indirekt bestätigt sein — vorausgesetzt der Pressestelle von NVIDIA unterlief kein Fehler ;-). Weiteren Gerüchten zufolge könnte es sich bei dem ersten Sempron mit 939 Pins um das 3000+-Modell handeln.
[rl]
Donnerstag, den 29. Juli 2004
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ASUS präsentiert den MyPal A730 VGA-PDA mit Kamera
ASUS erweitert das Angebot an MyPal PDAs um zwei neue Modelle mit 520 MHz Intel XScale PXA 270 Prozessor und 64MB Arbeitsspeicher. Die beiden Varianten des MyPal A730 in mattsilber-anthrazit-farbenem Design unterscheiden sich in ihrer Ausstattung nur geringfügig, eines der beiden Modelle hat seinem Bruder ein WLAN-Modul voraus.
Zu den weiteren Features der Geräte gehören 64MB Flash-Speicher, Microsoft Windows mobile 2003 Second Edition, ein VGA-Display mit 480x640 Pixeln, eine 1,3 MegaPixel Kamera, Bluetooth-Funktionalität, SD und Compact Flash Typ II Dual Slot, je eine IR-/USB-Schnittstelle, integr. Mikrofon und Lautsprecher. Die nur 170g schweren Leichgewichte sollen mit einer Akkuladung rund 9 Stunden durchhalten können.

Die neuen Pocket PCs sind standardmäßig mit einem Eingabestift, Cradle mit Syn-Kabel, Wechselstromadapter sowie Benutzerhandbuch und Schutztasche ausgestattet. Das Softwarepaket enthält: Presentation DX, Pocket Painter, Money Tracer, Engineering Calculator, Pocket Book, PaPaGo!5 Navigator, Monster SIP. Der MyPAL A730 ist ab September erhältlich und kostet für Endkunden voraussichtlich um 450 Euro (inkl. MwSt.). Die WLAN-Variante wird ab Ende Oktober verfügbar sein, ihr exakter Preis steht noch nicht fest.
[cm]
OCZ senkt Latenzen bei DDR500-Speicher
Der Hersteller OCZ verringert die Spezifikationen der Latenzen für DDR500-Speicher. Die neue Revision 2 der Enhanced Latency PC-4000 Gold Series Module können nun mit den Timings 2.5-3-3 bei einem Takt von 250MHz (DDR500) betrieben werden. Als Einsatzgebiet für diesen Speicher nennt OCZ speicherhungrige 3D-Anwendungen, hochauflösende Videobearbeitung und natürlich Computerspiele.
Die Bausteine auf den Speichermodulen sind mit einem Kupfer-Heatspreader ausgestattet. OCZ bietet den Kunden kostenlosen Support und lebenslange Garantie auf die Speichermodule. Wer der englischen Sprache mächtig ist, findet auf dieser Seite weitere Informationen über den Speicher.
[cm]
ATi bringt RS400 in verschiedenen Version mit DirectX 9.0
Seit unserem letzten Bericht über ATis Intel-Chipsatz RS400 haben sich wieder einige Informationen geändert, die vor allem die Grafik und den unterstützten Speicher betreffen. Bereits beim AMD-Pendant RS480 erwähnten wir die mögliche DirectX 9.0 Hardwareunterstützung des integrierten Grafikchips. Mit den zusätzlichen Informationen von AnandTech zum RS400 scheinen sich diese Informationen zu bestätigen, denn auch die Northbridge für den Pentium 4 rückt entgegen erster Erwartungen mit einem DirectX 9.0 fähigen Grafikchip — vermutlich auf Basis der Radeon 9600 — an. Zudem will man im Chipsatz wahrscheinlich einen DDR2-Controller unterbringen, der bereits DDR2-667 unterstützt.
Im Anbetracht unterschiedlicher Marktbedürfnisse will ATi seinen Chipsatz in drei verschiedenen Versionen anbieten, die sich speziell durch ihr Speicher-Interface unterscheiden. So soll im Highend-Sektor der RS400 mit Dual-Channel DDR2-667 aufwarten, während im Mainstream und Entry-Level Markt RC400 und RU400 Fuß fassen sollen. Beiden gönnt man nur ein einkanaliges Speicher-Interface für DDR-I/II, wobei letzterer als Lowend-Lösung sich den Arbeitsspeicher zusätzlich noch mit dem Grafikchip in Form von Shared-Memory teilen muss.
Gleich geblieben ist jedoch die fehlende Unterstützung von AGP 8X, die dem Nachfolger PCI Express weichen muss.
[rl]
Mittwoch, den 28. Juli 2004
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Microsoft verschiebt 64 Bit Windows auf nächstes Jahr
Fast schon unverständlich erscheint uns die heutige Meldung, dass Microsoft das Release seiner Windows Versionen für die 64 Bit-Prozessoren von AMD und Intel wohl in das erste Halbjahr 2005 verschieben will. Betroffen sind Windows Server 2003 ServicePack1, Windows Server 2003 64 Bit Edition und auch Windows XP 64 Bit Edition, welche wohl alle aufgrund tiefgehender und ausführlicher Stabilitäts- und Sicherheitstests insbesondere im Server-Bereich nicht im ursprünglich veranschlagten Zeitplan verbleiben können. Einem Bericht der eWeek zufolge verlagert sich das eigentlich für Dezember angesetzte Release voraussichtlich auf März, wobei dieser Termin wohl keinesfalls als handfest zu begreifen ist.
Letzten Angaben zufolge habe der Softwarekonzern erst kürzlich eine neue Betaversion des SP1 für Windows Server 2003 an die Betatester herausgegeben. Dieses soll zahlreiche sicherheitsrelevante Technologien enthalten, die bereits auch im ServicePack 2 für Windows XP integriert sein werden, welches man für August erwartet. Ein Konfigurations-Assistent solle zudem die Aufgabe erleichtern, den Server an seine spezifische Einsatzbereiche zum Beispiel als Fileserver, Webserver oder ähnliches anzupassen und nicht benötigte Dienste zu deaktivieren. Die Verzögerung für die 64 Bit-Versionen erklärt sich mit aus der Tatsache, dass sie auf dem genannten ServicePack basieren.
Gründe für diese plötzliche Planänderung lassen sich nur vermuten. Möglicherweise hat man erkannt, dass die Sicherheit der Systeme für die Verbraucher deutlich wichtiger geworden ist und möchte sich mit den neuen Releases keinen Fehltritt erlauben. Auch könnte es sein, dass MS nicht weitere Kundschaft an die Konkurrenz wie zum Beispiel Linux verlieren möchte. Schließlich werden mit den neuen Betriebssystemen auch neue Lizenzen nötig und Unternehmen überlegen sich vorher genau, ob sie wirklich bereit sind, ihr Geld wieder in Windows zu investieren oder gleich zur scheinbar sichereren Alternative umzusteigen.
Letztendlich könnte auch die Flut an neuen Funktionen wie No Execution, neue Stromspar-Modi, Befehlssatzerweiterungen oder schlicht und einfach Treiberinkompatibilitäten für das Handeln verantwortlich sein. Auf jeden Fall kann man nur hoffen, dass Microsoft seine wohl recht großen Probleme in den Griff bekommt und bald ein neues stabiles und sicheres Betriebssystem anbieten kann.
[rl]
Neue Grafikkarten-Treiber von ATI und NVIDIA
Nur kurz nach dem Release der 61.76er ForceWare-Treiber seitens NVIDIA hat der kalifornische Hersteller eine weitere Treiber-Revision nachgelegt, wenn auch in diesem Fall nur für die Nutzer von Windows 2000/XP. Der ForceWare 61.77 Treiber dürfte als einzige wesentliche Änderung den offiziellen Support von DirectX 9.0c und damit des Shader Models 3.0 mitbringen - für dessen Genuss natürlich zwingend ebenfalls DirectX 9.0c vorausgesetzt ist. Ebenfalls gibt es einen neuen, wenn auch inoffiziellen ATI-Treiber in der Version 6.14.10.6467, welcher eine Beta-Ausführung des kommenden Catalyst 4.8 darstellen soll:
ATi Radeon-Serie Treiber 6.14.10.6467 (Catalyst 4.8 Beta) für Windows 2000/XP (inoffiziell)
nVidia Riva TNT - GeForce 6 Treiber 61.77 für Windows 2000/XP
nVidia ForceWare 61.77 Release Notes für Windows 2000/XP (PDF)
[rg]
AMD führt neue Sempron Prozessoren ein
Anfang Juni angekündigt hat AMD heute die Prozessoren offiziell in das Produktsortiment aufgenommen. Langfristig sollen sie den Athlon XP auf dem Sockel A ablösen und die Low-Cost Sparte des bisherigen AMD Duron übernehmen. Zumindest kurzfristig werden jedoch alle Modelle parallel existieren. Zukünftig soll die CPU auf dem Markt Anteile von Intels Celeron Prozessor sowohl auf dem Desktop als auch im mobilen Umfeld zum Beispiel in Notebooks oder ThinClients abgewinnen.
Bei den Funktionen bleibt es so, wie bereits vermutet. Der Sockel A-Sempron unterstützt FSB333 und entspricht dem Athlon XP, der Sockel 754-Sempron verzichtet auf die 64 Bit-Erweiterung, bietet jedoch die beliebte Cool'n'Quiet Funktionalität. Hinsichtlich Thermal Design Power hat letzterer dem Athlon 64 etwas voraus; so kommt er mit maximal 62 Watt aus, während eine Athlon 64 bis 89 Watt verbrät.
Preislich siedelt sich der Sempron laut offizieller Preisliste im Rahmen zwischen 60 und 130 US-Dollar an, wobei der schnellste Sempron 3100+ mit 126 US-Dollar zu Buche schlägt, die schnellste Mobile Semprons in Form des 3000+ mit 120 US-Dollar, der Low-Power Sempron 2800+ mit 134 US-Dollar. Entscheidend ist, dass im Gegensatz zum Desktop-Markt alle mobilen Semprons für den Sockel 754 bestimmt sind. Der nachfolgende Preisvergleich zeigt die direkte Ausrichtung auf den Celeron, der ab 22. August nur geringfügig günstiger als sein Rivale sein wird, in den untersten Performance-Gefilden dessen Preis jedoch etwas übersteigt.
| AMD Sempron | Taktfrequenz | Sockel | Preis (AMD) | Preis (Intel, ab 22.8.) | Taktfrequenz | Intel Celeron D |
| 3100+ | 1800 MHz | Sockel 754 | $126 | $117 | 2,93 GHz | 340 |
| 2800+ | 2000 MHz | Sockel A | $109 | $103 | 2,80 GHz | 335 |
| 2600+ | 1833 MHz | Sockel A | $85 | $83 | 2,66 GHz | 330 |
| 2500+ | 1750 MHz | Sockel A | $74 | $79 | 2,53 GHz | 325 |
| 2400+ | 1667 MHz | Sockel A | $61 | $69 | 2,40 GHz | 320 |
Obgleich des heutigen Releases dürfte der Sempron in Europa noch einige Zeit auf sich warten lassen. Sein Haupteinsatzgebiet beschränkt sich vorerst auf den asiatischen Raum, insbesondere China und soll erst im späteren Verlauf des dritten Quartals auch auf die restlichen Kontinente ausgeweitet werden. Von den kürzlich ebenfalls bei uns mit gelisteten Modellen 2200+ und 2300+ soll vorerst keines auf dem Markt vordringen. Ihr Erscheinen ist zukünftigen Märkten vorbehalten, eventuell bei großen OEM-Herstellern in Office-PCs oder ähnlichem.
Kritisch stehen wir etwas dem Namensprinzip der Sempron Reihe gegenüber. Wieder einmal werden zwei vollkommen unterschiedliche Modelle unter gleichen Schema und für den Laien kaum trennbar angeboten. Dieser muss sich Fragen, warum ein Sempron 2800+ auf seinem Board läuft und ein Sempron 3100+ plötzlich nicht mehr. Über das Performance-Rating der verschiedenen Modelle bleibt nichts zu sagen. Der Preisvergleich zeigt schon indirekt die Zusammenhänge der Nummern mit der Konkurrenz. ;-) Bleibt abzuwarten, wer im Praxistest besser überzeugen kann.
[rl]
NVIDIA GeForce 6800 LE aufgetaucht
Eine weitere Variante des NV40 Chips in Form der GeForce 6800 LE konnten tbreak ergattern und in ersten Benchmarks auf die Probe stellen. Mit einem GPU-Takt von 300 MHz arbeitet sie geringfügig langsamer als die GeForce 6800 (325 MHz), entspricht ihr aber ansonsten weitestgehend. Aufgrund der Ergebnisse in diversen Benchmarks vermutet das 3DCenter jedoch, dass die Karte nur mit acht Pixel-Pipelines daher kommt — im Gegensatz zu den 12 Pipelines der GeForce 6800 —, was eine noch höhere Ausbeute der Grafikchips ermögliche. Dennoch lässt sich vermuten, dass NVIDIA zumindest das Speicher-Interface auf 256 Bit belassen hat, und somit diverse Bandbreiten-Limitierungen wegfallen, die ansonsten die Folge wären.
Weiterhin spekuliert das 3DCenter, dass die Karte lediglich als Einschub zur Überbrückung der Zeit bis zum NV43 Release im Mainstream-Markt herhalten könnte. Zudem dürfte sie für den Endkunden kaum eine Rolle spielen, da ihr Einsatzgebiet sich nach dem Willen von NVIDIA lediglich auf das OEM-Geschäft beschränken soll. Den Nachfolger NV43 erwartet man ebenfalls mit 8 Pipelines, jedoch aber mit einem Core-Takt von 400 MHz, folglich dürfte dieser der 6800LE kaum Raum im Handel lassen.
Eine Übersicht über die aktuell bekannten Spezifikationen der Chips von NVIDIA im Vergleich zu ATi gibt es ebenfalls bei unseren Kollegen.
[rl]
Dienstag, den 27. Juli 2004
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Microsoft gibt DirectX 9.0c frei
Das Softwarehaus Microsoft hat nun die DirectX Version 9.0c zum Herunterladen bereitgestellt. Sie ist zur Zeit als Redistributable Version und Software Developers Kit erhältlich. Der Unterschied besteht darin, dass in ersterer das komplette DirectX für den Endanwender zur lokalen Installation enthalten ist, während letzteres vor allem für Softwareentwickler interessant sein dürfte. Auf der offiziellen DirectX-Seite ist zur Zeit leider noch nichts zu den Änderungen zu finden. Man kann jedoch annehmen, dass man hauptsächlich Updates hinsichtlich Sicherheit und Stabilität hinzugefügt hat.
Wer an den Default-Einstellungen etwas ändern möchte, findet zudem im 3DCenter ein Control-Panel, welches verschiedene Änderungen möglich macht. Experimente seien jedoch nur den erfahrenen Anwendern empfohlen, die ungefähr wissen, worauf es ankommt.
* DirectX 9.0c Redistributable for Software Developers - Multilingual - Deutsch (ca. 34 MB)
* DirectX 9.0 SDK Update - (Summer 2004) (ca. 230 MB)
* DirectX 9.0c Control Panel (ca. 61 KB)
[rl]
AMD liefert Prozessoren nur noch "in der Kiste", überarbeitet Preise
Der Prozessor-Entwickler AMD ist nun endgültig dazu über gegangen, an Endkunden nur noch die sogenannten Boxed Prozessoren auszuliefern, die im Lieferumfang neben der eigentlichen CPU außerdem über einen zugehörigen Kühlkörper und Lüfter verfügen und mit einen entsprechenden Authentitätszertifikat ausgestattet sind. Die Umstrukturierung begründet AMD damit, dass die Tray-Versionen lediglich für qualifizierte Hersteller und nicht für Endkunden gedacht seien. Mit dem PIBs (processor in a box) bietet das Unternehmen zudem eine dreijährige Garantie, die sicherstellen soll, dass alle ausgelieferten Modelle frei von Mängeln sind.
Zugleich überarbeitet man die Preisliste auf der eigenen Webseite. Besonders die Athlon 64 Modelle profitierten hier von Vergünstigungen zwischen 3 Prozent für den 2800+ (jetzt 173 US-Dollar) und rund 30 Prozent für die Highend-Modelle 3400+, 3500+ und 3700+ (288, 346 und 507 US-Dollar). Die Spitze hält noch immer der Athlon 64 3800+, welcher um 11 Prozent auf 643 US-Dollar gefallen ist.
Im Rahmen der Umstellung von Tray auf Boxed-Preise in der Liste erfuhren besonders die Athlon XP Modelle und der Athlon 64 FX scheinbar einen Preisanstieg. So kostet der FX-53 Bolide nun geschlagene 4 Prozent mehr und schlägt nun mit 827 US-Dollar zu Buche, der XP 2800+ und 3000+ kosten nun 150 US-Dollar und 164 US-Dollar.
Unklar ist derzeit noch, wie weit sich die Umstellung auf den Markt auswirken wird. Obgleich wir keine eindeutigen Belege finden konnten, die weiterhin auf Tray-CPUs im Handel schließen lassen, gehen wir davon aus, dass sich diesbezüglich zumindest in der nächsten Zeit nichts wesentlich ändern dürfte. Im anderen Fall könnte insbesondere das weitläufige Geschäft mit separaten Kühlkörpern und Lüftern darunter zu leiden haben. Aber vielleicht verbaut man bei AMD ja auch werksseitig gleich Konstruktionen, die sich nicht ständig durch ihr Laufgeräusch bemerkbar machen müssen. ;-)
[rl]
VIA präsentiert HDTV-Encoder Chip
Mit dem wachsenden Interesse für höhere Qualität bei multimedialen Inhalten wie Fernsehen, Video und PC-Spielen kündigt VIA nun seinen neuen VT1625 Digital TV Encoder Chip an. Er ermöglicht aufgrund seiner qualitativ hochwertigen 10-Bit-DACs die Unterstützung zahlreicher Videostandards weltweit, zu denen neben den europäischen und asiatischen PAL-Standards auch verschiedene NTSC-Ausgabeformate zählen.
VIA setzte sich selbst bei der Entwicklung das Ziel, jede Eingangsauflösung von 640x480 bis 1024x768 zu unterstützen, die sich zudem mit Hilfe von VIAs ProScale Technologie auf die ebenfalls unterstützten HDTV Breitbild-Formate von 1280x720 und 1920x1080 konvertieren lassen. Des Weiteren erlaubt der Encoder non-Interlaced Videos in Interlaced umzuwandeln.
Fehlt zum passenden Chip nun nur noch das entsprechende Angebot der Kabelnetzbetreiber und Sendeanstalten. So will der Betreiber ish in Nordrhein-Westfalen erstmals dieses Quartal mit HDTV-Inhalten aufwarten. Video-Recorder, um derartige Sendungen aufzuzeichnen bietet in Japan zum Beispiel schon Panasonic an, gleichartige Geräte werden für Europa allerdings erst 2005 erwartet.
Mehr detaillierte Informationen finden sich in der Pressemitteilung auf der Webseite von VIA. Erste Chipsätze mit HDTV-Unterstützung präsentierte man bereits im März in Form der PM800 und PM880 Modelle mit integrierter Grafikeinheint.
[rl]
Montag, den 26. Juli 2004
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Neuer Artikel online: ASRock K8S8X & ECS 755-A2
Nachdem wir mit dem Jetway S755MAX bereits ein erstes Mainboard mit dem zumeist nicht wesentlich beachteten, aber dennoch sehr schnellen SiS 755 Chipsatz für Athlon 64 Prozessoren getestet hatten, sind heute zwei weitere Kandidaten mit demselben Northbridge dran: Sowohl das ASRock K8S8X als auch das ECS 755-A2 verbauen allerdings schon die modernere SiS 964 Southbridge. Was diese beiden Einsteiger-Mainboards letztlich zu bieten haben, lest Ihr in unserem Artikel.
[rg]
Neuer inoffizieller Intel-Chipsatztreiber
Von Intel gibt es einen neuen inoffiziellen Chipsatz-Treiber mit der Versionsnummer 6.10.1008 - der vorhergehende Intel Chipsatz-Treiber, welcher auch gleichzeitig der neueste offizielle Treiber ist, hat die Versionsnummer 6.01.1002. Der neue Treiber hat zwar inoffiziellen Status, ist aber trotzdem von Microsoft WHQL-zertifiziert. Als Neuerungen bringt der neue Treiber den Support der Chipsätze i910GML, i915GM, i915GMS und i915PM mit.
Intel Chipsatz-Treiber 6.10.1008 für Windows 95/98/ME/2000/XP/2003 (inoffiziell)
[rg]
Sonntag, den 25. Juli 2004
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Lüftersteuerung T-Balancer demnächst in Deutschland erhältlich
Im Angebot des Online-Shops www.pcsilent.de findet sich in kürze eine per USB einstellbare Lüftersteuerung in Form eines Slotbleches oder eines kleinen Stand-Alone-Kastens. Beide Varianten werden dort zu einem Preis von 49,90 Euro angeboten, zu ihrer Grundausstattung gehören vier Temperatursensoren. Vier weitere Sensoren müssen als Zubehör erworben werden. Die Funktionsweise erläutert der folgende Pressetext:

| "Der Online-Shop www.pcsilent.de wird die in Österreich entwickelte Lüftersteuerung T-Balancer ins Sortiment aufnehmen. Die programmierbare, digitale Lüftersteuerung ist weltweit der erste Temperaturcontroller mit einem konfigurierbarem Lautlos-Modus. Mit bis zu 8 kalibrierbaren Sensoren werden die Temperaturen des PCs überwacht und die Geschwindigkeit der Lüfter angepasst. Die Lüfter lassen sich von 0% bis 100% stufenlos ansteuern. Mehrere Sicherheitsfunktionen verhindern das Überhitzen des PCs. Per Software lassen sich alle Einstellungen frei konfigurieren und per USB auf den T-Balancer übertragen. Die Lüftersteuerung übernimmt dann ohne weiteren Eingriff und ohne Softwareunterstützung die Regelung der Lüfter entsprechend der eingestellten Temperaturkurven. Um eine flexible Erfassung der Temperaturen zu ermöglichen, können mehrere Sensoren einem Lüfter oder mehrere Lüfterkanäle einem Sensor zugeordnet werden.
Absolut einzigartig ist die Ansteuerung der Lüfter mittels eigenem Mikroprozessor und PWM-Technologie (Pulsweitenmodulation). Damit können Lüfter bereits ab 10% ihrer Geschwindigkeit arbeiten (bei traditionellen Lüftersteuerungen geht dies erst ab ca. 50%). Außerdem wird mittels PWM Strom gespart und keine zusätzliche Wärme erzeugt." | |
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Shuttle stellt neuen 64-Bit XPC vor
Auch bei Shuttle hat man schon seit einiger Zeit ein Auge auf AMDs Athlon 64 Prozessoren geworfen und präsentiert mit dem XPC SN95G5 schon das dritte System auf dessen Basis. Der neue Mini-PC kann Prozessoren für den Sockel 939 beherbegen, die entsprechende Anbindung stellt NVIDIAs nForce 3 Ultra sicher. Zur weiteren Ausstattung der kleinen Power-Kiste gehören ein Dual Channel DDR400 Interface, ein 8X AGP Slot, Serial ATA RAID, Gigabit LAN, FireWire 400, 32-Bit PCI Slot und Wireless LAN Kompatibilität (mit optionalem Wireless LAN Modul PN15).
Für die nötige Kühlung des System sorgt im SN95G5 eine komplett neue ICE Heatpipe-Kühlung, die einen stufenlos geregelten 92mm Lüfter und eine fortschrittliche Luftführung enthält. Eingebettet in das moderne G5 Design bietet der SN95G5 drei attraktiv gestaltete geschlossene Frontschächte. Auf diese Weise lässt er sich ideal in das Wohnzimmer integrieren oder als kleiner Blickfang am Schreibtisch platzieren.
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MSI präsentiert zwei neue Mainboards für den Sockel 939
Aus dem Hause MSI kommen zwei neue Platinen mit Sockel 939 für AMD Athlon 64/FX/FX53 Prozessoren auf den Markt. Bei den beiden ungleichen Geschwistern handelt es sich um das K8N Neo2 Platinum mit NVIDIAs nForce3 250Gb Ultra Chipsatz und das K8T Neo2-FIR auf Basis von VIAs K8T800Pro Chip. Beide Neulinge unterstützen AMD Athlon 64- bzw. Athlon 64 FX-Prozessoren mit 1000 MHz Hypertransport.
Das K8N Neo2 Platinum unterstützt maximal 4 GB ECC-Speichermodule und verfügt über Dual-Gigabit-LAN. Viermal SATA RAID und zweimal IDE RAID bieten die Funktionen 0,1; 0+1 sowie JBOD (Just a Bunch Of Disks). MSI bietet das K8N Neo2 Platinum auch inklusive der PC54G2 WLAN-Karte mit 54Mbit/s Übertragungsrate und MSI SW-Access-Point an.
Das K8T Neo2-FIR unterstützt ebenfalls bis maximal 4 GB Speicherkapazität, jedoch keine ECC-Module. Auf der Platine findet sich ein Promise 20579-Controller mit SmartRaid-Funktion,SATA-ATAPI-Kompatibilität sowie SATA II (Phase 1) für Native-Command-Queing-Unterstützung. Als Preise nennt MSI 182 Euro (Österreich ca. 188 Euro) für das K8N Neo2 Platinum und 145 Euro (Österreich ca. 150 Euro) für das K8T Neo2-FIR.

| K8N Neo2 Platinum | K8T Neo2-FIR |
| NVidia nForce3 250 Gb Ultra | VIA K8T800 Pro |
| Dual Gigabit LAN (Marvell 88E1111 PHY + Realtek 8110S) | Gigabit LAN (Realtek 8110S) |
| 7.1-Kanal RealTek ALC850 Sound | 7.1-Kanal RealTek ALC850 Sound |
| 1 x AGP 8X, 5 x PCI 2.3 (1 Communication-Slot) | 1 x AGP 8X, 5 x PCI 2.3 (1 Communication-Slot) |
| 3 x IEEE 1394 über VIA 6306 | 3 x IEEE 1394 über VIA 6306 |
[cm]
Freitag, den 23. Juli 2004
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Bluetooth MP3-Player von MSI als Telefonzentrale
Auf den 256 MB Speicher des Mega Player 516 von MSI lassen sich nicht nur Musikdaten speichern sondern zukünftig Anrufe von Handy über die kabellose Übertrangsungstechnik Bluetooth aufnehmen. So können diverse Informationen des Handys wie die Nummer des Anrufers angezeigt oder Gespräche per Knopfdruck auf dem MP3-Player entgegengenommen werden. Die Kopfhöhrer übernehmen dabei automatisch die Funktion eines Headsets.
Der 55 Gramm leichte Player lässt sich über sein integriertes SD/MMC Kartenlesegerät auf bis zu 1 GB Speicher erweitern. Die OLED-Anzeige übernimmt die Darstellung unterschiedlichster Status-Informationen von der FM-Frequenz des internen Radios, der aktuellen Uhrzeit über Titelinformationen der Musikstücke.

Der verwendete Lithium-Ionen-Akku soll Wiedergaben von bis 15 Stunden ermöglichen und lässt sich bequem über den USB-Anschluss am PC oder per externem Stromanschluss aufladen. Für den Player mit Bluetooth-Funktionen veranschlagt MSI einen Preis von 213 Euro. Etwas preiswerter können Interessenten zuschlagen, die den blauen Zahn nicht benötigen. Für diese bietet das Unternehmen eine Version zum Preis von 193 Euro an.
[rl]
Freecom präsentiert externe Festplatten-Serie
Die FHD-3 Festplattenserie stellt den ersten Schritt in eine neues Modulkonzept von Freecom dar, das sich nebst Festplatten später auch durch TV-Geräte und WLAN-Module ergänzen lassen soll. Anschließbar über USB 2.0 oder FireWire können die Festplatten ohne umständlichen Konfigurationsaufwand an jedem handelsüblichen Personal Computer betrieben werden und erweitern die Kapazität je nach Wunsch um 160, 250 oder 400 GB. Durch die geringen Maße von 175 x 140 x 44 mm ist die FHD-3 zudem ideal für den mobilen Einsatz geeignet, um schnell große Datenmengen zu transportieren. Geänderte und neu hinzugekommene Daten lassen sich des Weiteren über einen speziellen Button einfach zwischen PC und externem Datenträger synchronisieren und eröffnen folglich auch Funktionalitäten als einfaches Backup-System.
Im Lieferumfang der FHD-3 befinden sich neben einem Standfuß für die vertikale Lagerung und dem Netzteil außerdem ein USB- beziehungsweise FireWire-Kabel. Zusätzlich legt Freecom eine Vollversion von TrueImage für einfache Festplatten-Abbilder, sowie weitere Software zur einfachen Synchronisation und zum Schutz vor unbefugten Zugriff über Passwörter oder Kodierungen bei. Die FHD-3 Serie soll noch in diesem Monat mit zwei Jahren Herstellergarantie den Handel erreichen. Für die 160 GB-Version empfiehlt Freecom einem Endkundenpreis von 199 Euro, für die anderen Modelle sind diesbezüglich noch keine Informationen bekannt.
[rl]
Neuer offizieller nVidia ForceWare Treiber 61.76
Nach längerer Zeit gibt es mal wieder einen offiziellen Grafikkarten-Treiber von nVidia. Mittels der Version 61.76 stellt nVidia nun auch den offiziellen Support für die Grafikkarten der GeForce6-Serie zur Verfügung:
nVidia Riva TNT - GeForce 6 Treiber 61.76 für Windows 95/98/ME
nVidia Riva TNT2 - GeForce 6 Treiber 61.76 WHQL für Windows 2000/XP
nVidia Riva TNT - GeForce 6 Treiber 61.76 für Windows NT 4.0
nVidia Riva TNT - GeForce 6 Treiber 61.76 für Windows 2003/XP 64-Bit
nVidia ForceWare 61.76 Release Notes für Windows 95/98/ME/NT/2000/XP (PDF)
nVidia ForceWare 61.76 Release Notes für Windows 2003/XP 64-Bit (PDF)
nVidia Display Properties User's Guide 61.76 (PDF)
nVidia nView 3.5 Desktop Manager User's Guide 61.76 (PDF)
[rg]
Mittwoch, den 21. Juli 2004
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ATi bringt Radeon 9250 LowEnd Grafikkarten
Der kanadische Grafikspezialist ATi ergänzt nun seine Einsteiger-Grafikkarten-Serie durch ein weiteres Modell, dass auf der Radeon 9200 Architektur mit 4 Pipelines und einem Vertex Shader basiert. Unter dem Namen Radeon 9250 richtet sie sich speziell an den Low-Cost Markt, OEM-Kunden und den Office-Einsatz. Im Unterschied zum Vorgänger soll die DirectX 8.1-Karte über ein flexibleres Platinen-Layout verfügen, dass den Herstellern mehr freie Hand in der Ausstattung lässt und sie besser an bestimmte Bedürfnisse anpassbar macht. Ob sich für den Endkunden konkrete Vorteile aus dem neuen alten Chip ergeben, geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor.
Ein erstes Modell mit AGP 8X Schnittstelle bietet bereits Sapphire an. Dabei arbeitet deren Ausgabe mit einem geringfügig niedrigerem GPU-Takt von 240 MHz im Gegensatz zu 250 MHz der Radeon 9200. Der Takt des Speichers mit 128 oder 256 MB Kapazität ist jedoch bei 400 MHz geblieben, dessen Anbindung jedoch entweder über ein 64 oder 128 Bit breites Interface erfolgt, das kaum Luft für anspruchsvolle 3D-Arbeiten lässt. Für einfache Office-Aufgaben sollte die Radeon 9250 jedoch durchaus ausreichend sein.
Details zu Preisen und zur Verfügbarkeit sind uns zur Zeit noch nicht bekannt.
[rl]
AMD Prozessor-Planungen und eine Übersicht zum Athlon 64/FX, Sempron [Update]
Im Laufe der Zeit hat sich beim Prozessor-Entwickler aus Sunnyvale, Kalifornien eine stattliche Zahl an unterschiedlichen Modellen eingefunden, die ständig erweitert wird. Um den Überblick bei den verschiedenen Sockeln, Bezeichnungen und Ausstattungsmerkmalen zu wahren, der für die aktuelle Roadmap von AMD nötig ist, sei zunächst einmal eine ausführliche Tabelle aller derzeit bekannten Informationen zusammengefasst. So befindet sich neben den Opteron Prozessoren auf dem Sockel 940, die hier nicht näher betrachtet werden sollen, die Athlon 64 FX Reihe, der einfache Athlon 64 und zukünftig auch der AMD Sempron im Handel.
Während AMD beim Athlon 64 FX grundsätzlich eine recht vorhersehbare Modellstruktur pflegt, sind insbesondere die Details zum FX-57 noch nicht im Trockenen. Zwar ist bekannt, dass der FX-55 im vierten Quartal mit 2,6 GHz erscheinen soll, doch lässt sich noch nicht hundertprozentig bestätigen, ob man die 200 MHz Taktsprünge auch in Zukunft weiter führen wird, zumal dem Unternehmen die höheren Frequenzen zusehends schwerer fallen und länger auf sich warten lassen.
| Modell | Rating | Takt | Cache | Sockel |
| Athlon 64 | FX-57 | 2800 MHz (?) | 1 MB | Sockel 939 |
| Athlon 64 | FX-55 | 2600 MHz | 1 MB | Sockel 939 |
| Athlon 64 | FX-53 | 2400 MHz | 1 MB | Sockel 939 |
| Athlon 64 | FX-53 | 2400 MHz | 1 MB | Sockel 940 |
| Athlon 64 | FX-51 | 2200 MHz | 1 MB | Sockel 940 |
| Modell | Rating | Takt | Cache | Sockel |
| Athlon 64 | 4000+ | 2600 MHz | 512 KB | Sockel 939 |
| Athlon 64 | 3800+ | 2400 MHz | 512 KB | Sockel 939 |
| Athlon 64 | 3700+ | 2400 MHz | 1 MB | Sockel 754 |
| Athlon 64 | 3500+ | 2200 MHz | 512 KB | Sockel 939 |
| Athlon 64 | 3400+ | 2200 MHz | 1 MB | Sockel 754 |
| Athlon 64 | 3200+ | 2000 MHz | 1 MB | Sockel 754 |
| Athlon 64 | 3000+ | 2000 MHz | 512 KB | Sockel 754 |
| Athlon 64 | 2800+ | 1800 MHz | 512 KB | Sockel 754 |
| Modell | Rating | Takt | Cache | Sockel |
| Sempron | 3500+ | 2000 MHz (?) | 256 KB (?) | Sockel 939 |
| Sempron | 3400+ | 1800 MHz (?) | 256 KB (?) | Sockel 939 |
| Sempron | 3400+ | 2000 MHz (?) | 256 KB (?) | Sockel 754 |
| Sempron | 3100+ | 1800 MHz | 256 KB | Sockel 754 |
| Sempron | 2800+ | 2000 MHz | 256 KB | Sockel A |
| Sempron | 2700+ (?) | 1917 MHz (?) | 256 KB | Sockel A |
| Sempron | 2600+ | 1833 MHz | 256 KB | Sockel A |
| Sempron | 2500+ | 1750 MHz | 256 KB | Sockel A |
| Sempron | 2400+ | 1667 MHz | 256 KB | Sockel A |
| Sempron | 2300+ | 1583 MHz | 256 KB | Sockel A |
| Sempron | 2200+ | 1500 MHz | 256 KB | Sockel A |
Weniger spekulativ geht es beim Athlon 64 zu, dessen Spezifikationen schon seit Monaten durch das Web schwirren. Erst kürzlich hatte AMD die Modelle bis zum 3800+ eingeführt, die teils für den Sockel 939 und teils für den Sockel 754 gedacht sind und Taktraten von bis zu 2,4 GHz erreichen. Auch die Differenz zwischen beiden Sockeln in Puncto Dual-Channel Speicher-Interface und L2-Cache sollte keine wirkliche Neuigkeit mehr darstellen.
Am Interessantesten dürfte die Rolle des Sempron sein, zu dem in der jüngsten Vergangenheit zwar auch viel berichtet wurde, aber jedoch kaum als handfest gelten konnte. Hier hat TheInquirer einige Details anzubieten, die jedoch in einigen Bereichen noch etwas unschlüssig wirken. So ist uns ein Sempron 2700+ noch nicht zu Ohren gekommen, dessen Existenz durchaus angezweifelt werden darf — zumal auch ein Athlon XP 2700+ damals nur kurzzeitig erwähnt wurde, aber nie in nennenswerten Stückzahlen den Markt erreicht hatte. Als sicher dürfte hingegen gelten, dass die Modelle bis 2800+ lediglich für den Sockel A antreten. Die drei schnellsten sollen bereits im August auftauchen, langsamere Nachfolger dürften durchaus später folgen.
Die entscheidende Neuerung des Sempron auf dem Sockel A ist insbesondere bei den langsameren Modellen der höhere Frontsidebus von 166 MHz (FSB333) im Gegensatz zu den 133 MHz (FSB266) des Athlon XP. Dem entgegen steht jedoch die teilweise deutlich niedrigere Frequenz. So entspricht ein Sempron 2800+ in Relation zur Frequenz von 2 GHz lediglich einem Athlon XP 2400+, während ein XP 2800+ mit 2,25 GHz bei ebenfalls FSB333 antritt.
Die gleichfalls erwarteten Sempron Prozessoren für den Sockel 754 und später 939 scheinen nach den aktuellen Informationen mit einem Rating vom 3100+ zu starten, dass einer realen Taktrate von 1,8 GHz entspricht. Über die schnelleren Modelle können wir vorerst leider nur spekulieren.
| PC-Preis | Q3 2004 | Q4 2004 | Q1 2005 | Q2 2005 |
| ab $2000 | FX-53 | FX-55 | FX-55 | FX-57 |
| ab $1300 | 3800+ | 4000+ | 4000+ | 4000+ plus |
| ab $1000 | 3700+, 3500+ | 3800+, 3700+ | 3800+, 3700+ | 3800+, 3700+ |
| ab $800 | 3400+, 3200+ | 3500+, 3400+, 3200+ | 3500+, 3400+, 3200+ | 3500+, 3400+ |
| ab $700 | 3000+, 2800+ | 3000+, 2800+ | 3000+ | 3200+, 3000+ |
| ab $600 | XP 3200+, XP 3000+, XP 3100+ | Sempron 3100+ | Sempron 3100+ | Sempron 3400+ |
| ab $500 | XP 2800+, XP 2600+ | Sempron 2800+ | Sempron 2800+ | Sempron 3100+ |
| ab $400 | Sempron 2500+, Sempron 2400+ | Sempron 2600+, Sempron 2500+ | Sempron 2600+, Sempron 2500+ | Sempron 2800+, Sempron 2600+ |
Die Roadmap des Inquirer enthält kaum Neuigkeiten, die nicht schon in irgend einer Form bereits genannt worden sind. So will AMD den Athlon 64 FX-55 im vierten Quartal einführen. Im selben Zeitrahmen dürfte ebenfalls der Athlon 64 4000+ auftauchen und den Athlon 64 3800+ auf dem Sockel 939 an der Spitze ablösen. Letzterer erschien erst kürzlich mit dem Start des Sockel 939.
Entsprechend mit dem Launch der Topmodelle rücken die Vorgänger wie gewohnt in der Preistabelle etwas nach unten. Hinsichtlich Performance gibt es auch auch im Einsteiger- und Value Bereich einige Änderungen in den nächsten Monaten. Der Sempron ergänzt wie bereits berichtet den Athlon XP in der Niedrigpreis-Sparte primär auf dem Sockel A. Der Sempron 3100+ für den Sockel 754 soll die Spitze bis Anfang 2005 anführen. Erst dann will AMD das nächste Modell alias 3400+ nachrücken und den Sockel 754 auch in den untersten Preisbereichen verfügbar machen.
[rl]
Dienstag, den 20. Juli 2004
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Neue Mobile CPUs von Intel und das Warten auf "Sonoma"
Der Dothan-Kern der aktuellen Mobilprozessoren von Intel hat nun seinen Weg auch in die Reihen der Sparsamsten gefunden und wird in Zukunft auch in einigen Ultra-Low Voltage Prozessoren von Intel zu Hause sein. Sowohl der Pentium M 733 mit 1,1 GHz als auch der Pentium M 723 mit 1,0 GHz arbeiten mit FSB400 und verfügen über 2 MB L2-Cache. Ihre Großhandelspreise liegen bei entsprechend 262 und 241 US-Dollar, lassen sich jedoch nicht wahlweise auf Sockel stecken, sondern müssen direkt mit den Platinen verlötet werden. Ebenfalls hinzu kommt der ebenfalls auf Dothan basierende Low-Voltage Pentium M 738 mit 1,4 GHz und FSB400, der mit 284 US-Dollar zu Buche schlägt.
Ein anderes Bild zeigt sich jedoch bei den Chipsätzen. Im mobilen Umfeld hat zur Zeit die Centrino-Plattform ihr Revier, deren Nachfolger unter dem Codenamen Sonoma schon öfters in Berichten auftauchte und stand letzten Erwartungen zufolge zum Ende des Jahres auf dem Plan. Diesen hat Intel nun nach Informationen der X-bit labs jedoch etwas umdisponiert und will die neue Mobilplattform nun doch erst Anfang 2005 auf den Markt bringen.
Ein Bestandteil von Sonoma wird der Chipsatz Alviso sein, der mit Zwei-Kanal DDR2-Unterstützung und FSB533 für die Mobilprozessoren der Zukunft gerüstet ist. Zusätzlich sollen Anbindungen über PCI Express möglich werden, um zum Beispiel die nächsten Generationen an Highend-Grafikkarten verwenden zu können. Weiterhin stünden Serial-ATA und Azalia 7.1 Audio sowie BlueTooth auf der Featureliste. Sonoma zielt speziell auf den Mainstream und Consumer Markt, der im Gegensatz zur bisherigen Centrino-Plattform für den professionellen Businesseinsatz weniger Wert auf lange Laufzeiten lege, sondern eher auf die Masse an Features achte.
Die Gründe für die Verzögerung gehen teilweise auseinander. Spekulationen tippen jedoch auf Probleme in der Fertigung. Während man offiziell lediglich den Produktlaunch auf 2005 verschiebt, will man intern die Plattform trotzdem noch in diesem Halbjahr ausliefern. Auf diese Weise wolle man sicherstellen, dass kein so oft anzutreffender Paperlaunch stattfindet, nach dem erste erhältliche Produkte noch lang auf sich warten lassen.
[rl]
Montag, den 19. Juli 2004
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AMD führt weitere Mobile Prozessoren ein
Advanced Micro Devices hat die Riege der stromsparenden Rechenboliden erweitert und bietet sowohl für Highend-Maschinen als auch für gemütlichere transportable Systeme neue Prozessoren an. So findet sich an der Spitze der Mobile Athlon 64 Modelle vor dem 2800+, 3000+ und 3200+ nun das neue Flaggschiff, der 3400+. Er arbeitet im Vergleich zu den normalen Desktop-Versionen anstelle von 1,5 Volt nur mit 1,4 Volt und genügt sich so mit einer Thermal Design Power von knapp über 60 Watt.
Wer noch nicht auf den Athlon 64 umsteigen möchte, findet mit der Low-Power-Version des Athlon XP-M 2200+ eine sparsame Alternative auf Barton-Basis, die über 512 KB L2-Cache verfügen dürfte und nach letzten Informationen mit einer TDP von rund 27 Watt auskommt. Dafür darf sich der Prozessor auch nicht in die Klasse der schnellsten einordnen, wer jedoch beim Arbeiten gern etwas länger ohne Steckdose auskommt, dürfte an derartig bescheidenen Varianten jedoch schnell gefallen finden.
Nicht nur von der Performance, sondern auch im Preis taktet AMD den Mobile Athlon 64 3400+ an der Spitze ein und verlangt einen stattlichen Großhandelspreis von 432 US-Dollar. Das nächstlangsamere Modell 3200+ schlägt hingegen nur noch mit 293 US-Dollar zu Buche, dicht gefolgt vom 3000+ und 2800+ mit 233 beziehungsweise 193 US-Dollar. Dagegen spart der XP-M 2200+ zwar an Performance und Verbrauch, hält sich jedoch auch mit einem bescheidenen Preis von 97 US-Dollar deutlich zurück und zieht mit dem Vorgänger 2100+ gleich, sodass durchaus noch weitere Preisnachlässe im Bereich des Möglichen liegen. Weitere Details zu den Preisinformationen befinden sich direkt auf der Webseite von AMD.
[rl]
Bandbreitenstarke XDR Speicher-Technik von Rambus bald in Grafikkarten?
Nur kurz war Rambus an der Seite von Intel mit seinen ungewöhnlichen Speichertechnologien wie dazumal RDRAM ein laues Lüftchen um die Nase geweht, bis die performancestarke Technik trotz innovativer Ansätze aus Gründen von Kosten und Akzeptanz wieder vom Markt gestrichen wurde. Trotzdem hat man sich nicht beirren lassen und fleißig weiter an der Technologie entwickelt, die seit einem Jahr immer wieder in den Blickpunkt rückt und zuletzt ein Aufleben mittels spezieller Chipsätze von SiS in Aussicht stellte. Doch schon immer war klar, dass die enormen Bandbreiten der langsam reifenden XDR-RAM Technik für das ursprünglich anvisierte Ziel als Arbeitsspeicher schlicht überqualifiziert und folglich zu teuer sein würde.
Im Juli letzten Jahres hatten wir mit Blick auf die überdimensionalen Kapazitäten an Bandbreite schon vorsichtig auf die mögliche Verwendung im Grafikkartensektor hingewiesen und finden uns nun seitens X-bit labs in dieser Spekulation bestätigt. Diese berichten davon, dass einige Grafikkarten-Hersteller bereits mit dem Unternehmen verhandeln. Laut XDR-RAM Hersteller Toshiba, die bereits im letzten Jahr erfolgreich erste 512 Mbit XDR-Chip-Samples mit 3,2 GHz Taktfrequenz produzierten, wolle man noch 2005 geringe Mengen an derartigem Speicher für Grafikkarten bereitstellen, bis 2006 die Serienproduktion nach Plan endgültig anlaufen soll.
Neben dem Einsatz in Grafikkarten sei es durchaus möglich, dass Rambus seine Technologie auch in Netzwerkgeräten und Consumer Elektronik unterbringt. Bei ersteren spielt jedoch lediglich die Bandbreite eine wichtige Rolle, während die Kapazität sekundär ist, da kaum Daten gespeichert werden müssen. In Conumer Elektronik wie Sonys PlayStation 3, die ebenfalls mit XDR-RAM arbeitet kommt zudem noch der Preis für Entwicklung, Technik und Fertigung hinzu.
Für die Entwickler von Highend-Grafikchips zeigt sich die Auswahl an nutzbaren Technologien als gering. Neben dem derzeit eingesetzten GDDR3-Speicher bleiben kaum Alternativen, die trotz hoher Bandbreite auch noch ausreichend Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen, um die Masse an Texturen und Daten aufnehmen zu können. So wird schnell klar, dass sich die Unternehmen auch mit Rambus befassen müssen, die in naher Zukunft womöglich genau das anbieten, was die Entwickler suchen.
Obgleich man für nächstes Jahr GDDR4 mit Bandbreiten von bis zu 90 GB/s erwartet, könnte XDR langfristig die Nase vorn behalten. Dessen Kosten scheinen zwar anfangs höher, dürften mit steigenden Taktraten im Verhältnis zu GDDR-Speicher jedoch spürbar niedriger werden, da die zu Grunde liegende Architektur mit einfacheren Chips in der Theorie schlicht höhere Frequenzen bei geringerem Aufwand zulässt. Bis Produkte auf XDR-Basis jedoch tatsächlich in den Regalen stehen, dürfte jedoch noch einige Zeit ins Land gehen.
[rl]
Quartalsergebnisse von AMD und Intel -- Neuer Rekordkurs?
Sowohl Intel als auch AMD haben ihre Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2004 bekannt gegeben. So zeigt sich bei Intel ähnlich wie im letzten Jahr nach einem starken Weihnachtsgeschäft wieder ein leichter Umsatzrückgang, der vom ersten zum zweiten Quartal des Jahres rund einen Prozent beträgt. Dennoch konnte man sich im gesamten Geschäftsjahr 2004 vom Vorjahr deutlich absetzen und überzeugt in beiden Quartalen mit einem Umsatzplus von rund 20 Prozent bei verdoppeltem Nettogewinn. Diesen Kurs scheint Intel für das dritte Quartal jedoch nicht halten zu können, erwartet man für die kommenden drei Monate einen Umsatz zwischen 8,6 und 9,2 Milliarden US-Dollar und läge dann nur noch bei einem Wachstum von 10 bis 15 Prozent.
Als wesentliche Erfolge diesen Jahres betrachtet man die Einführung zahlreicher neuer Technologien im Prozessor- und Chipsatz-Segment von der 90 Nanometer Technik des Prescott über DDR2-Support und PCI Express Unterstützung der neuen Grantsdale und Alderwood Chipsätze. Diesen Weg wolle man im zweiten Halbjahr fortsetzen und das Prozessorgeschäft vorantreiben. Außerdem ziele man auf eine bessere Position im Kommunikationssektor und eine stärkere Marktstellung im Chipsatz- und Flashspeicher-Segment.
Rückblickend stellt Intel besonders Einbrüche beim Verkauf von Mikroprozessoren fest, während gleichzeitig die Lieferzahlen von Mainboards und Connectivity Produkten einen neuen Rekord aufstellten und der Absatz von Chipsätzen und Flashspeicher deutlich zunahm.
| Intel (Mio US-$) | Umsatz | Gewinn |
| Q3 2002 | 6500 | 690 |
| Q4 2002 | 7200 | 1050 |
| Q1 2003 | 6800 | 920 |
| Q2 2003 | 6700 | 896 |
| Q3 2003 | 7800 | 1700 |
| Q4 2003 | 8700 | 2173 |
| Q1 2004 | 8100 | 1700 |
| Q2 2004 | 8050 | 1800 |
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Während bei Intel die Spitzen besonders zum Weihnachtsgeschäft erkennbar sind, verblüfft AMD seit einem Jahr mit kontinuierlich wachsendem Umsatz. So erreichte im zweiten Quartal schließlich einen neuen Höhepunkt, der die Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr knapp auf das Doppelte beziffert. Zu bedenken gilt bei dieser erfreulichen Meldung jedoch, dass AMD genau vor einem Jahr seinen Umsatz nachhaltig nach unten korrigieren musste, da die SARS-Epidemie sich wohl stärker auf das Geschäft ausgewirkt hatte, als zuerst erwartet.
Insgesamt erreicht AMD dieses Jahr wieder Umsatzzahlen wie sie schon seit vier Jahren nicht mehr zu finden waren. Dabei hält sich Q2 im Vergleich zum vorigen Quartal in gewohnter Weise bei einer Steigerung von rund zwei Prozentpunkten, wie sie bei AMD im ersten Halbjahr recht häufig sind. Ein Klares Umsatzwachstum ist dagegen wieder für das dritte und vierte Quartal zu erwarten, sodass bei konstanten Marktverhalten ohne unerwartete Zwischenfälle ein Umsatz von bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar möglich wäre. Das Unternehmen selbst hält sich mit derart optimistischen statistischen Erhebungen jedoch noch zu zurück.
Einen wesentlichen Anteil an den aktuellen Ergebnissen hat der Flashspeicher-Markt beigetragen, welcher vor allem in Asien wieder zu florieren scheint und AMD Rekordergebnisse von über 220 Prozent beschwerte. Zudem fruchtete AMDs Umstieg auf die 110 Nanometer Technologie, sodass man dem Ziel die Flashspeicher-Kapazitäten zu verdoppelten spürbar näher kommt. Dagegen bestätigt AMD seinen 64 Bit Prozessoren lediglich eine positive Entwicklung mit steigender Nachfrage vieler Unternehmen. Besonders im mobilen Sektor habe der Mobile Athlon 64 gut Fuß gefasst.
| AMD (Mio US-$) | Umsatz | Gewinn |
| Q3 2002 | 508 | -254 |
| Q4 2002 | 686 | -853 |
| Q1 2003 | 714 | -146 |
| Q2 2003 | 645 | -140 |
| Q3 2003 | 954 | -31 |
| Q4 2003 | 1206 | 43 |
| Q1 2004 | 1236 | 45 |
| Q2 2004 | 1262 | 32 |
Im Vergleich zeigen sowohl AMD als auch Intel eine sehr gute und konstante Entwicklung, welche Intel ein momentanes jährliches Wachstum um rund 20 Prozent und AMD eine derzeitige Steigerungsrate um rund 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bescheinigt. Gerade letzter ist jedoch durch die geringere Produktpalette mit Prozessoren und Flashspeicher deutlich abhängiger von den Launen des Marktes, sodass besonders regionale Probleme wie im letzten Jahr schnell spürbare Auswirkungen auf die Ergebnisse nehmen können. Obgleich man in der Öffentlichkeit mit seinen Prozessoren mehr Aufmerksamkeit erregt, trägt die Flash-Sparte das Unternehmen im Hintergrund zum größten Teil. Bleibt abzuwarten, ob es gelingen wird, den Prozessoren eine noch größere Rolle übertragen zu können. Sicherlich ein Ziel, dass mit der Migration auf 90 nm und zahlreiche innovative Technologien, die das Unternehmen von der Konkurrenz abheben, nicht unerreichbar bleibt.
Insgesamt befinden sich beide Unternehmen auf einem sehr positiven Kurs, der wieder Ergebnisse wie um 2000/2001 vorzeigt und sich scheinbar aufmacht, mit dem zweiten Halbjahr neue Rekordhöhen zu erreichen. Ein idealer Zeitpunkt also, um bahnbrechende Technologien auf den Weg zu bringen.
[rl]
Freitag, den 16. Juli 2004
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Neuer Artikel online: Wakümax 460 Watt wassergekühltes Netzteil
Wasser im Netzteil? Was sich erst einmal recht abenteuerlich anhört, ist jedoch scheinbar doch ein gangbarer Weg, wie einige verfügbare Produkte in dieser Kategorie beweisen. Um zu sehen, was sich mit einem solchen wassergekühlten Netzteil erreichen läßt, haben wir uns das Wakümax 460 Watt Netzteil von Tinat, welches eine Modifikation des Enermax EG465AX-VE "Gold Edition" darstellt, zu einem Test eingeladen.
[rg]
Einfluß der Musik-Piraterie auf Verkaufszahlen gering
Die Musikindustrie sieht einen wesentlichen Grund für den Rückgang der Verkaufszahlen im Raubkopieren.
Nun gibt es eine Studie, die diese Behauptung ein wenig relativiert: Die Benutzung von Programmen wie Kazaa habe einen "vernachlässigbaren" Einfluß auf den Verkauf von CDs. Von den 15% Rückgang, die der französische Markt 2003 zu verzeichnen hatte, seien nur 2-3% auf das illegale Kopieren zurückzuführen. Neben dem illegalen Kopieren gebe es weitere wesentliche Gründe für diesen Rückgang, nicht zuletzt die Konkurrenz durch andere Unterhaltungsmedien, wie DVDs und Videospiele.
[an]
Donnerstag, den 15. Juli 2004
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Hersteller erwarten deutliches Wachstum im dritten Quartal
Nachdem im zweiten Quartal die Zahlen der ausgelieferten Mainboards um rund 15 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal gefallen sind, erwartet ASRock für das dritte Quartal wieder einen deutlichen Aufschwung. So rechnet man nach Angaben der DigiTimes derzeit mit einem Anstieg von etwa 20 Prozent, was sogar die Ergebnisse des ersten Quartals von 1,8 Millionen auf 2 Millionen Stück überstiege. Ursache dafür sei die wachsende Nachfrage im europäischen und asiatischen Raum, insbesondere in China.
Das dritte Quartal hat sich bereits traditionell als besonderes Umsatzstark erwiesen und gäbe mit den genannten Aussichten durchaus Hoffnung auf Erfolg. Bereits im ersten Halbjahr haben man in China knapp 45 Prozent aller Platinen ausgeliefert, wobei die monatlichen Raten im Durchschnitt bei etwa 60 bis 70 Tausend Stück lagen. Im Juni kündigte sich mit Verkauften 80 bis 90 Tausend Boards bereits der Aufschwung ins vorletzte Quartal diesen Jahres an.
Auch andere Mainboard-Hersteller wie Abit, Biostar, Shuttle oder Chaintech sehen vor allem in diesem Monat starke Wachstumschancen. So erhofft sich Biostar zwischen 10 und 15 Prozent höhere Quoten, während Abit sogar den Jahresrekord für Juli erwartet, nachdem im letzten Monat bereits über 40 Prozent mehr Mainboards ausgeliefert wurden. Im Mini-Barebone Geschäft rechnet Shuttle mit positiven Ergebnissen, welche die Zahlen des Vormonats um rund 10 Prozent übertreffen, während Chaintech höhere Gewinne aufgrund seiner Set-Top-Boxen speziell für den Automobilmarkt für das zweite Halbjahr in Aussicht stellt.
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei Acer, deren Hauptgeschäftsfeld der mobile Bereich von Notebooks und transportablen PCs ist. Hier stiegen die Einnahmen im Juni verglichen mit dem Vormonat um rund neun Prozent, gemessen am Vorjahr sogar um fast 40 Prozent.
Notebook-Hersteller Quanta, der unter anderem auch Dell und Apple beliefert, scheint im Moment der klare Verlierer zu sein. Die Gewinne beschränkten sich auf nüchterne 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, lediglich 0,5 Prozent mehr als im Vormonat, obgleich die Zahl der verkauften Notebooks um knapp 10 Prozent anstieg. Besser konnte sich die Konkurrenz wie Compal oder Inventec ins Licht rücken, deren Einnahmen sich im Juni in Betracht zum letzten Jahr mehr als verdoppelten. Von Mai zu Juni wuchsen die Zahlen zudem zwischen 30 und 45 Prozent an.
Es sei wahrscheinlich, dass Quanta die Erwartungen für das dritte Quartal nicht erfüllen kann, da die Lager bei Dell laut DigiTimes noch prall gefüllt sind und die Aufträge von Apple für den iMac deutlich zurückgegangen seien. Besserung sei hier erst im September mit der nächsten iMac Generation zu erwarten, obgleich das Volumen zu gering sei, um spürbar die Bilanzen zu beeinflussen.
Im gleichen Rahmen plant Quanta neben anderen Herstellern, zahlreiche Arbeitsplätze von Taiwan nach China zu verlegen. Man wolle damit der anschwellenden Nachfrage des Landes folgen, dessen Produktion im zweiten Halbjahr rund 80 Prozent der gesamten Fertigung des Unternehmens entspräche.
[rl]
Mittwoch, den 14. Juli 2004
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HD Tach 3 erschienen
Nach dem letzten Release 2.70 vom Oktober letzten Jahres präsentiert SimpliSoft nun die Version 3 des beliebten Festplatten-Benchmarks und überrascht mit einigen Veränderungen. So steht die Software nun in drei verschiedenen Varianten zur Verfügung, von denen eine als free/non-commercial weiterhin kostenlos heruntergeladen werden kann. Nebst dieser eingeschränkten Version bietet SimpliSoft zwei weitere kommerzielle Optionen. So entspricht HD Tach 3 Commercial der kostenlosen Version und soll eine kostengünstige Alternative zu HD Tach 3 RW für kommerzielle Nutzer wie Firmen darstellen. Letztere erlaubt für rund 50 US-Dollar weitere Testmethoden wie sequentielle und vollständige Schreibtests für die komplette Festplatte.

Mit Version 3 wird es nun möglich, gleichzeitig zwei Laufwerke zu vergleichen, sodass eventuelle Performance-Unterschiede noch einfacher ersichtlich sein sollten. Weitere Details und den Link zum Download gibt es auf der Webseite von SimpliSoftware.
[rl]
Pioneer kündigt 16x±R, 4x±RW, 4x+R DL - Brenner an
Nun kündigt auch Pioneer einen 16x DVD-Brenner an. Während dies nicht der erste Brenner sein wird, der DVD+R mit 16x beschreiben kann, wird der neue Pioneer DVR-A08 diese Geschwindigkeit auch bei DVD-R unterstützen. Ebenso wird er als erster Brenner Dual-Layer DVD+R mit 4x Geschwindigkeit schreiben können und damit nur 25 Minuten zum Schreiben eines zweischichtigen Mediums benötigen. Wie der Vorgänger (DVR-A07) wird auch der DVR-A08 in der Lage sein, DVD-RAM - Medien zu lesen.
Zwar gibt es weder 16x DVD+R noch 16x DVD-R noch 4x DVD+R DL - Medien, jedoch ist das für diesen Brenner kein Problem: Er wird in der Lage sein, diese Geschwindigkeiten auf geeigneten 8x DVD±R und geeigneten 2,4x DVD+R DL - Medien zu erreichen. Da bleibt zu hoffen, daß die Brennqualität darunter nicht leidet.
[an]
Übertaktungsschutz bei Intel durch niedrige Northbridge-Spannung?
Erste Versuche, aus den neuen Motherboards auf Basis des i915 beziehungsweise i925 Chipsatzes von Intel durch allseits beliebtes Übertakten die Performance in die Höhe zu treiben, erwiesen sich anfänglich recht schnell als Misslungen. Der bei Intel schon seit geraumer Zeit eingeführte Multiplikator-Lock lässt ein Ausloten der Grenzen lediglich über den Frontsidebus zu, bei dem das Mainboard überraschenderweise schon bei niedrigen Werten den Dienst verweigerte.
Dieses Verhalten ist auch PCEkspert aufgefallen, die sich deshalb mit dem Problem noch etwas intensiver beschäftigt haben. Ihre Erkenntnis stützt sich auf ein Produkt des Herstellers Albatron, welches erlaubt, die Spannungswerte der Northbridge zu erhöhen. Durch eine Steigerung um 0,3 Volt ließ sich der FSB bis auf 260 MHz maximieren, was nach Intels Quad Pumped Bus Technik einer Datenrate von 1040 MHz entspricht.
Als problematisch zeigte sich allerdings der Betrieb mit einer externen Grafikkarte am PCI Express x16 Steckplatz, da hier der fehlende PCI-E Lock die Taktrate nicht sicherte sondern diese mit dem FSB änderte. Hohe Werte wie mit der integrierten Grafiklösung waren deshalb nicht möglich.
Dieser Test zeigt, dass in Intels Chipsätzen durchaus noch Potenzial steckt, welches spätestens mit der Einführung erster FSB1066 Prozessoren benötigt wird. Gleichzeitig wagen wir aber zu bezweifeln, dass man allein als Schutz vor Overclockern die Spannung der Northbridge möglichst niedrig gehalten hat. Übertakten ist schließlich keine Bedingung für die Chipsätze, sodass jedes Volt mehr, das nicht benötigt wird, um den Chip stabil mit seiner spezifizierten Spannung betreiben zu können, schlicht Verschwendung wäre.
Mit dem Ergebnis eröffnet sich zudem die Frage auf die Kompatibilität mit dem in diesem Halbjahr erwarteten FSB1066. Eigentlich hatte Intel für diesen Frontsidebus eine neue Chipsatz-Version des Alderwood geplant, doch stellt sich deren Sinn in Frage, wenn die aktuellen Chips gleiches ebenfalls bewerkstelligen könnten. Da PCEkspert lediglich von einem stabilen FSB1040 (260 MHz) berichtet, ließe sich vermuten, dass Intels neue Chipsatz-Variante zwar grundsätzlich dem Vorgänger entspricht, jedoch aber nach der Taktfrequenz selektiert wurde.
Dies würde bedeuten, dass zumindest die aktuellen Motherboards kaum den höheren Frontsidebus durch ein BIOS-Update stabil meistern dürften. Obgleich Intel den höheren FSB nicht validiert hat, bliebe hier zumindest wieder etwas Hoffnung bei den Mainboard-Herstellern, welche die Spannung selbständig entsprechend anheben und validieren könnten. Raum für Overclocking bliebe hier allerdings kaum noch. Fast vergleichbar mit NVIDIAs anfänglichen nForce2 Problemen, deren erste Chipsatz-Steppings ebenfalls nicht offiziell FSB400 erreichten, obgleich hier die Ursache eine andere war.
[rl]
Dienstag, den 13. Juli 2004
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MSI liefert Mainboards für den Pentium 4 mit CPU-Clip und DDR2-Speicher aus
Durch einen Fehler in der Southbridge des ICH6-Controllers von Intel war MSI gezwungen, seine bisher ausgelieferten Motherboards wieder zurückzuziehen, um sicherzustellen, dass sie den Endkunden nicht erreichen würden. Nachdem Intel den Fehler behoben hatte und können nun die funktionsfähigen i915 Grantsdale und i925 Alderwood Platinen verschickt werden, denen MSI noch weitere Extras dazu legt.
Neben einem Aufkleber auf der Verpackung zum Schutz vor fehlerhaften Produkten legt der Hersteller außerdem eine spezielle Einbauhilfe in Form eines CPU-Clips bei, welcher das Risiko verringern soll, den empfindlichen LGA775 Sockel durch falschen Einbau des Prozessors zu beschädigen. Ein kritischer Punkt, dem in der Vergangenheit viele Probleme vorausgesagt wurden, da sich die zierlichen Pins auf dem Sockel schon bei leichten Berührungen schnell verbiegen können oder gar abbrechen.
Für die Königsklasse in der Produktpalette, die MSI unter der Bezeichnung "Platinum Edition" in Form des 915P Neo2 und des 915G Neo2 vermarktet, bietet der Hersteller des Weiteren die Möglichkeit an, zwei 256 MB DDR2-SDRAM Module von Samsung im Set gleich mit zu erwerben, um so nach eigenen aussagen Rund 40 Euro gegenüber dem Einzelpreis zu sparen. Die Module sind für einen DDR2-Takt von 533 MHz ausgelegt und Das Unternehmen empfiehlt für das Board-Speicher-Paket einen Preis von etwa 329 Euro.
[rl]
Windows XP Service Pack 2 nun erst im August
Das u.a. wegen seiner Sicherheitsfeatures lang erwartete Service Pack 2 für Windows XP ist seit gut einem Monat als Release Candidate 2 auf eigenes Risiko zu haben. Die offizielle Finalversion verzögerte sich bereits mehrfach, war zuletzt für diesen Monat angekündigt und wird nach den Angaben eines Microsoft-Sprechers nun gegen Anfang August für die Produktion freigegeben. Wenig später soll das SP2 zum Download bereitstehen, vorausgesetzt wird allerdings die neue Version 5 des Windows Update.
[vw]
Neuer DVD-Brenner: 16x DVD+R und 8x DVD+RW von Nu-Tech
Nu-Tech hat einen DVD-Brenner ("DDW-162") herausgebracht, der DVD+R mit bis zu 16x beschreiben kann, und DVD+RW bis zu 8x. DVD-R/W wird mit 8x/4x unterstützt, sowie DVD+R Dual Layer mit 2,4x.
Unklar ist dabei, auf welchen +R/W - Medien man damit diese Geschwindigkeiten erreichen soll. Da 16x bestenfalls im CAV-Verfahren gebrannt wird (d.h. innen Start bei 6x oder 6,5x), ist die durchschnittlich erreichbare Geschwindigkeit sowieso unterhalb von 12x, d.h. die Brennzeit liegt keinesfalls unter 5 Minuten. Aktuelle 12x - Brenner benötigen 6 bis 7 Minuten für eine DVD, und auch dort ist die Schreibqualität nur bei wenigen Brenner-Rohling-Kombinationen gut. Es liegt nun an den Nutzern zu entscheiden, ob eine gesparte Minute beim Brennen einer DVD das Risiko wert ist, eine geringere Schreibqualität zu erhalten und Abspielprobleme zu provozieren. Natürlich liegt es auch bei den Brennerherstellern zu beweisen, daß diese Bedenken unbegründet sind.
[an]
Neues, externes Display mit Systeminformationen von ABIT
Aus dem Hause ABIT kommt ein weiteres Produkt, das besonders auf die Bedürfnisse von Overclockern zugschnitten ist. In diesem Falle handelt es sich um ein externes Display, das den Benutzer mit Systeminformationen versorgt und gleichzeitig den Eingriff in die Systemeinstellungen erlaubt. Das Herz des neuen 3rd Eye Systems bilden die Mainboards AA8-DuraMAX, AG8 und AV8, die schon über die Overclocking-Funktionen OC Guru und AutoDrive verfügen.
Auf diese Softwarebasis setzt ABITs neue Technik auf und bietet nun zusätzlichen Komfort. Das neue Gerät namens Guru Clock wird an einen freien USB-Port angeschlossen und liefert dann Informationen zur Taktrate, Lüfterdrehzahl und der CPU-Spannung. Zusätzlich lassen sich der Empfang neuer E-Mails und MSN Nachrichten über das Display anzeigen. Neben diesen Anzeigefunktionen kann per Tastendruck zwischen den Overclocking Presets der OC Guru Software gewechselt werden. Auch das An- und Abschalten des Computers kann über Guru Clock erfolgen.

Mit der 3rd Eye Technologie und Guru Clock folgt ABIT dem schon vor langer Zeit eingeschlagenen Weg, besonders overclocker-freundliche Produkte auf den Markt zu bringen. Guru Clock wird so sicherlich seine Liebhaber finden, da man ja neben den nützlichen Systeminformationen auch noch einen echten Hingucker auf dem Schreibtisch stehen hat. Also wer noch ein neues Gimmick für die nächste LAN-Party braucht... zugreifen ;-).
[cm]
Montag, den 12. Juli 2004
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