Freitag, den 31. März 2006
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Neuer Artikel online: ASUS A8R32-MVP Deluxe (Nachtest)
Um es mit den Worten eines lieben Kollegen zu sagen: "Man trifft sich immer zweimal". Erst kürzlich präsentierten wir zur Vorstellung des Radeon XPress 3200 Chipsatz ein Preview, in welchem wir uns der Performance von zwei ATI X1900XTX Karten im Crossfire-Verbund und der Performance des ASUS A8R32-MVP Deluxe annahmen. Da die Zeit nicht ausreichte, um diesen viel versprechenden ASUS Kandidaten auf Herz und Nieren zu prüfen, widmeten wir dem A8R32-MVP Deluxe dann zusätzliche Testzeit und stießen auf einige unerwartete und nicht unwesentliche Probleme. Da alle unsere Versuche, den Problemen Herr zu werden, scheiterten, richteten wir uns an den Hersteller. Wir rechneten eigentlich nicht mit einer kurzfristigen Lösung, da die CeBIT 2006 vor der Tür stand und Hersteller, wie auch Presse in entsprechenden Vorbereitungen steckte.
Doch schon am 09. März informierte uns ASUS auf der Messe, dass das Problem zwischenzeitlich bekannt sei und dass es einen BIOS Fix geben wird. Grund genug für uns, wie versprochen, einen Nachtest zu starten.

[bf]
HD DVD in Japan auf dem Markt

Wie es scheint, kann das Konsortium um Toshiba den ersten Sieg im Kampf um den DVD-Nachfolger verbuchen. In Japan hat Toshiba den HD DVD-Player HD-XA1 auf den Markt gebracht, welcher Videos in hoher Auflösung, Video-DVDs und Audio CDs abspielen kann. An Medien kann der HD-XA1 alle Minus DVD Formate (DVD-R/RW) sowie DVD-RAM abspielen.

Mitte April wird der Player in den USA auf die Konsumenten losgelassen. Das Gerät ist mit einem Preis von rund 770 Euro nicht eben günstig, dennoch will Toshiba innerhalb diesem Jahr 600.000 bis 700.000 HD DVD Player im Markt absetzen. Damit der Käufer auch was zu sehen hat, sollen bis Ende Jahr in Japan 100 bis 150 Filme und in den USA 160 bis 200 Filme auf den Markt kommen. Die Einführung von Blu-ray wird sich noch weiter verzögern, so musste Sony unter anderem aus diesem Grund den Start der Playstation 3 verschieben.
[as]
Infineon schickt die Speichersparte in die Eigenständigkeit

Der Deutsche Halbleiterhersteller Infineon gliedert seine Speichersparte schon auf den 1. Mai 2006 in die neu gegründete Firma Qimonda aus. Qimonda wird vorerst eine hundertprozentige Tochterfirma bleiben, soll aber in einem zweiten Schritt an die Börse gehen.

Vorstandsvorsitzender des neuen Speicherherstellers wird der bisherige Leiter der Speichersparte Kin Wah Loh. Infineon erhofft sich durch die Abspaltung einen besseren Marktzugang und eine stärkere Wettbewerbsposition. Der Speichermarkt ist besonders stark vom so genannten Schweinezyklus betroffen und muss daher schnell und flexibel auf Bewegungen im Markt reagieren. Qimonda wird über fünf Fertigungsstätten verfügen, welche 300mm Wafer verarbeiten können und fünf Forschungs- und Entwicklungszentren betreiben, wobei der Standort in Dresden weiterhin die führende F&E-Rolle übernehmen wird. Total werden 12.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Zum neuen Markenname sowie dem Logo schreibt Infineon folgende Erklärungen und Überlegungen:
Name und Markenidentität von Qimonda bringen Philosophie und Charakter des neuen Unternehmens sowie die Vision und Werte zum Ausdruck, die das Unternehmen ausmachen. „Qimonda“ hat universelle Namenseigenschaften, die weltweit wirken: „Qi“ steht für atmende und fließende Energie. Im westlichen Kulturkreis, wo die Sprachen größtenteils lateinischen Ursprung haben und stark vom Englischen beeinflusst sind, ist die Interpretation als „Schlüssel zur Welt“ (key-monda) offensichtlich. Während Violett, die Grundfarbe des neuen Logos, für Führung steht, betonen die sekundären Farben, die kursive Schrift, die runde und organische Form des Logos und seine sich impulsiv ausbreitende Form die Werte von Qimonda: kreativ, leidenschaftlich und schnell zu sein. „Kreativität ist für uns einer der Schlüsselfaktoren, um Erfolg in unserem Geschäft zu haben“, erklärte Kin Wah Loh. „Leidenschaft ist der Spirit, der unser Unternehmen erfüllt, und natürlich ist es Schnelligkeit, wodurch sich Qimonda im dynamischen Speichermarkt auszeichnen wird.“
Wer nun im Hinterkopf hat, dass doch die Speichersparte schon aus Siemens ausgegliedert wurde, hat nur die eine Sparte im Kopf. Von Siemens wurde die Halbleitersparte in Infineon ausgegliedert, diese gliedern nun die Speichersparte aus. Infineon wird nach wie vor mit Halbleiterprodukte wie zum Beispiel Logikchips auf dem Markt bleiben.
[as]
Plextor stellt stoßfeste externe Festplatte vor
Externe Festplatten erfreuen sich aufgrund ihrer Mobilität einer wachsenden Beliebtheit. Gerade Notebookanwender bzw. User mit häufigem Datentransport nutzen die doch recht unkomplizierte Art und Weise, ihre Festplattenkapazität durch ein entsprechendes Gerät zu erweiteren. Doch gerade im rauhen Alltag ist es nicht immer einfach, die Peripherie vor Stößen zu schützen. Abhilfe schafft hier Plextor, die zwei stoßfeste Modelle mit einer Kapazität von 80 und 120 GB vorstellen.

Bei der PX-SP08U bzw. PX-SP12U handelt es sich um 2,5" Festplatten, die in einem stoßfestem Gehäuse untergebracht sind. Laut Hersteller sollen die Geräte ca. 100 Stürze aus 80 cm Höhe unbeschadet überstehen. Beide Modelle besitzen 8 MB Cache und drehen mit 5400 U/min. Der Anschluß des 170 g schweren Winzlings erfolgt über USB 2.0 (Transferrate max. 480 Mbps) - für die Stromversorgung sorgt ein externer Adapter. Zum Lieferumfang gehören eine Silikon-Schale, ein schwarzer Stoffbeutel, ein USB-Kabel sowie Software. Die PX-SP Serie ist mit Windows 2000/XP sowie MacOS/OS X kompatibel. Der Verkaufspreis steht allerdings noch nicht fest.
[ast]
Donnerstag, den 30. März 2006
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AMDs neue Opterons bekommen neue Nummern
Mit dem nächsten Sockel F könnte AMD scheinbar auch ein neues Namensschema für den Opteron-Prozessor einführen. Dies vermeldet zumindest die Gerüchteküche Inquirer mit Bezug auf chinesische Quellen. Der Opteron würde dann nicht mehr wie bisher aus dreistelligen Ziffernfolgen bestehen sondern aus vier — quasi ergänzt um eine weitere Zahl an zweiter Stelle. So hieße ein Opteron 1xx später dann etwa Opteron 12xx, wobei diese Zahl dann Modelle für den Sockel F kenntlich machen soll, der bekannterweise mit einem DDR2-Speicher-Interface daher kommt.
Der folgende Sockel, welcher schließlich auch DDR3-Speicher unterstützen soll — den AMD ja bereits teuer lizensiert hat —, könnte laut gleicher Quelle schließlich unter dem Namen AM3 debütieren. TheInquirer rät daraus folgend gleich auf die nachfolgenden Opteron-Nummern, die etwa anstelle der "2" an zweiter Stelle eine "3" enthalten könnten. Bisher ist dies allerdings eher als haltlose Spekulation zu sehen. Fraglich dürfte ebenfalls sein, ob der Sockel für die Server-Prozessoren tatsächlich AM3 heißen wird, da der Vorgänger AM2 ja für die Desktop-Prozessoren vorgesehen war. Unter der Voraussetzung, dass AMD auch für die nächste Generation einen extra Sockel für Server-Prozessoren zu Hilfe nimmt, ist zu diesem Zeitpunkt kaum nachvollziehbar, wieso das Unternehmen ihn so nennen sollte wie das mögliche Desktop-Pendant — außer natürlich in dem unwahrscheinlichen Fall, dass der Sockel der gleiche wäre.
[rl]
ATI steigert Umsatz im zweiten Quartal
Der kanadische Grafikexperte ATI konnte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr seinen Umsatz leicht um rund 10 Prozent auf nunmehr 672 Millionen US-Dollar steigern, während der Nettogewinn gegenüber dem zweiten Quartal 2005 um rund 30 Prozent von 57 Millionen auf 34 Millionen US-Dollar abnahm. Für das dritte Quartal erwartet ATI einen nochmals leicht niedrigeren Umsatz zwischen 640 und 680 Millionen US-Dollar.
Den größten Anteil am Umsatz machte im ersten halben Jahr der Computermarkt mit rund 80 Prozent aus. Dabei konnte das Unternehmen vor allem mit seinem IGP-Chipsätzen punkten, welche über eine integrierte Grafikeinheit verfügen, während das Geschäft mit normalen Chipsätzen nahezu konstant blieb. So vervierfachte sich der Umsatz im Vergleich zum Q2 2005 durch das wachsende Geschäft mit Notebooks und Desktop-Computern vor allem im OEM-Geschäft. Ebenfalls zulegen konnte ATI mit der Elektronik für Handhelds oder digitales TV. So konnte ATI mit ersterem 127 Prozent mehr umsetzen, während der Umsatz mit digitaler Fernsehelektronik um 75 Prozent zulegte.
Insgesamt kann sich damit ATI gegenüber NVIDIA trotz einiger Probleme bisher recht gut positionieren, sodass auch für die Zukunft positive Ergebnisse zu erwarten sind. Abwarten muss man allerdings vorerst, wie sich die neue Position von ULi für ATI letztendlich auswirkt. Der Hersteller hatte lange Zeit die passenden Northbridges für ATIs eigene Southbridges geliefert, doch wird NVIDIA diese nun wohl endgültig auf Eis legen.
[rl]
Neues 12 Zoll Subnotebook von MSI
Mit der S-Serie deckt MSI bekanntermaßen den Bereich der Subnotebooks ab und nun hat man mit dem MEGABOOK S262 ab sofort ein neues Topmodell in der hauseigenen Sparte präsentiert, welches vorallem Anwender ansprechen soll, die ein Maximum an Mobilität wünschen.
Kernstück des Gerätes bildet der Intel Core Duo Prozessor, der in Taktfrequenzen von 1,66 bis 2,16 GHz (bei einem FSB von 667 MHz) zur Auswahl steht. Dieser sitzt auf dem Intel 945GM Chipsatz, welcher gleichzeitig den integrierten Grafikbeschleuniger Intel GMA950 zur Verfügung stellt. Als Speicherausbau kann zwischen 256 und 1024 MB (DDR2-400/533/667) gewählt werden. Ein 4800 mAh starker Aku sowie Stromspar- und Überwachungsfunktionen, wie Intel® Dynamic Power Coordination, Enhanced Intel® Deeper Sleep oder Intel® Advanced Thermal Manager verhelfen zusammen mit Intel® Speedstep dem MEGABOOK S262 zu einer maximalen Laufzeit von 3 Stunden - als Display kommt ein 12"-Wide-XGA Modell (entspiegeltes Super-Glare-Type) im 16:10-Breitbildformat (1280 x 800 Px) zur Verwendung.

Bei der Wahl der Festplattenkapazität lässt MSI dem Anwender ebenfalls die freie Auswahl, da hier Kapazitäten von 40 bis 120 GB zur Verfügung stehen. Das optische Gegenstück bildet ein 8x/4x DVD-Dualformat-Slimline-Brenner. In Punkto Kommunikation ist das S262 nebst einem integrierten 56k-Modem, Bluetooth und Gigabit-Ethernet-Schnittstelle über den Mini-PCI-Erweiterungsschacht mit der Intel® Pro/Wireless 3945ABG Netzwerkverbindung ausgestattet. Letztere ermöglicht kabellose Netzwerkverbindungen nach IEEE-Standard 802.11a, b oder g und bietet Features wie Trimode, Dualband, WPA2 und dem nach IEEE-Standard 802.11e spezifizierten QoS (Quality Of Service). Die Wireless-LAN-Verbindung lässt sich mit einem der vier Funktionsknöpfe an der Tastatur hardwareseitig ein- und ausschalten. Ein 4-in-1-Kartenlesegerät (SD/MMC, MS/MS-Pro), drei USB 2.0-Anschlüssen sowie i.Link-Schnittstelle runden das Bild ab. Zudem ist der kombinierte analog/digitale (S/PDIF) Audioausgang Dolby Home Theatre zertifiziert.
| MSI MEGABOOK S262 |
| Prozessor | Intel Core Duo T2300 (1.66 GHz) bis T2600 (2.16 GHz), FSB 667 MHz |
| Chipsatz | Intel 945GM |
| Arbeitsspeicher | 256 bis 1024 MB DDR2, max. 2GB |
| Grafiklösung | Intel 950GMA (integriert) |
| Display | 12"" WXGA, Super Glare Display. 16:10 |
| Festplatte | 40 - 120 GB |
| Optisches Laufwerk | 8x/4x DVD-Dualformat-Slimline |
| Netzwerk/Wireless | Gigabit Ethernet, Intel® 3945ABG, 802.11a,b,g |
| Anschlüsse | 3x USB 2.0, RJ11/RJ45, IEEE1394, IrDA, Bluetooth, 4 in 1 Cardreader (SD/MMC, MS/MS-Pro), Modem |
| Maße (B x H x T) | 303 x 27 x 225 mm |
| Akku | 4800 mAh, Laufzeit max. 3 h |
| Gewicht | 2,1 kg |
Die Garantiezeit des mit MS Windows XP ausgelieferten Gerätes beträgt zwei Jahre. Die MEGABOOK S262-Serie ist ab sofort zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.399 Euro im Fachhandel in den Farben, weiß, schwarz und, in limitierter Auflage in weiß mit rotem Deckel erhältlich.
[ast]
Mittwoch, den 29. März 2006
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Intel verkauft ab April System-Bündel an Großhändler
Der Prozessorgigant will erstmals ab April an die Computerhersteller in Kooperation mit Gigabyte, MSI, AOpen und Synnex seine Komponten in Paketen verkaufen. Das Programm unter dem Namen Cedar Wood, das zunächst in Russland, Taiwan, Thailand und der Türkei testweise eingeführt werden soll, beinhaltet ein Online-Bestellsystem für Großhändler, die dort ihre Bestellungen nicht mehr komponentenweise sondern in kompletten Paketen aufgeben sollen. Intel erhofft sich dadurch einen besseren Überblick über die Nachfrage und will auf diese Weise Lieferengpässe noch besser vermeiden.
Wie die taiwanische DigiTimes berichtet, wollte bisher keiner der Beteiligten ein Kommentar zu dem Programm abgeben. Man gehe jedoch davon aus, dass Intel damit den Weg vom Selbstbau-PC zum Komplettsystem ebnen wolle, um die neue Multimedia-Plattform fürs Wohnzimmer mit Namen Viiv sowie die bevorstehende Business-Plattform Averill besser etablieren zu können.
Unklar ist momentan, ob Intel das Ziel verfolgt später ausschließlich auf diese Form von Vertrieb umzuschwenken, oder ob die Einzelkomponenten auch weiterhin in gewohnter Weise erhältlich sein werden. Vorteil für Intel wäre im paketweisen Verkauf, dass man den Absatz der eigenen Komponenten sichert und gleichzeitig den Konkurrenzdruck gegenüber anderen Herstellern von zum Beispiel Chipsätzen senkt, wenn als eine Möglichkeit das Set günstiger erhältlich wäre als die Summe der Einzelstücke. Dies ist aber zunächst nur Spekulation, zumal nähere Informationen diesbezüglich noch auf sich warten lassen. Man wird als sehen müssen, wie sich Cedar Wood in den besagten Ländern entwickelt und ob Intel damit die eigenen Ziele erreichen kann.
[rl]
Windows Vista in Europa verboten?

Diese Frage könnte sich die Konsumenten vielleicht bald einmal stellen, denn die Wettbewerbskommission der EU erwartet, dass Microsoft die Forderungen, welche an Windows XP gestellt wurden auch in Vista einhalten wird. Sollte dies nicht der Fall sein, erwägt die Kommission ein Verkaufsverbot.
Gegenüber dem Wall Street Journal äusserte sich das Kommissionsmitglied Neelie Kroes, dass es von Microsoft dumm wäre, gewissen Programme mit dem Betriebssystem zu bündeln. Mit Sicherheit wird dabei der Windows Media Player und wahrscheinlich der Internet Explorer gemeint sein. Wobei auch Symantec bereits bei der EU vorgesprochen hat, weil der Hersteller von Sicherheitssoftware die Befürchtung hat, dass Microsoft nach dem Kauf GeCAD eine eigene Antivirenlösung in Vista integrieren wird und so dem Markt das Brot zum Leben wegnehmen könnte. Auch Oracle, Sun und auch IBM wurden bei der EU vorstellig, weil die Befürchtung umgeht, dass Microsoft diverse Dinge in Vista integrieren könnte um den Marktzugang alternativen Betriebssystemen deutlich zu erschweren. Die EU-Kommission hat dann auch grosse Sorgen mit der im Internet Explorer 7 integrierte Suchfunktion, welche auch die anderen Browser haben. Natürlich wird MS die MSN Suchmaschine als Standard voreingestellt haben, was gemäss Microsoft aber von jedem User angepasst werden kann.
Aufgrund den genannten Bedenken hat Neelie Kroes dem Microsoft CEO Steve Balmer einen Brief geschrieben, welcher Microsoft bis heute noch nicht bekommen haben will. Überhaupt äusserte sich MS gegenüber dem WSJ nicht zu den Vorwürfen.
[as]
Alienware mit X1600 Notebook
Alienware, bekannt als Hersteller von individuell konfigurierbaren Notebook-, Desktop-, Media-Center- und Professional-Systemen, bietet sein S-4 m5500 zwar schon seit längerer Zeit an doch seit heute ist das das Gerät nun auch mit dem ATI Mobility Radeon X1600 erhältlich. Das mit einen 15,4" Widescreen-LCD-Bildschirm bestückte Multimedia-Notebook ist mit seinen 2,7 kg wahrlich kein Schwergewicht und daher für den Anwender geeignet, der gerne mobil ist und nebenbei auch ein Quentchen mehr Grafikleistung haben will. Laut der Pressemitteilung will man durch das X1600 Upgrade auch einen neuen Käuferkreis erreichen. Bis jetzt standen entweder die Intel GMA900 Onboard Lösung bzw. der NVIDIA GeForce Go 6600 zur Verfügung.

"Obwohl erst seit kurzem auf dem Markt, hat sich das S-4 m5500 schnell als äußerst erfolgreiche mobile Lösung bei leistungshungrigen Usern etabliert", so Christian Wolff, Marketing Manager DACH von Alienware. "Mit der Mobility Radeon X1600 sprechen wir neue Käuferschichten an, die bislang auf hoch performante Desktoplösungen angewiesen waren. Mit dem neuen ATI-Grafikbeschleuniger werden die Leistungsnachteile endlich aufgehoben und die Systeme zusätzlich um den Faktor Mobilität erweitert."
Das Einstiegsmodell wird von einem Intel Celeron M 370 mit 1,5 GHz befeuert (auf dem die Verwendung der X1600 allerdings kaum Sinn macht). Wen es nach etwas mehr Leistung dürstet, kann zwischen den gängigen Pentium M Modellen (740 mit 1,73 GHz bis hin zum 780 mit 2,26 GHz) wählen. Standardmäßig sind 512 MB DDR2 PC-4200 Speicher verbaut, die Daten finden auf einer 40 GB Festplatte (5400 U/Min) Platz und können mit dem 8x Dual Layer DVD+/-RW / 24x CD-RW Laufwerk archiviert werden. Für das Einstiegsmodell (allerdings mit der integrierten Intel GMA900) des mit Windows XP Home ausgelieferten Notebooks sind ca. 1100 EUR zu entrichten.
[ast]
Quartalszahlen von RedHat und Novell: OpenSource-Geschäft wächst
Die Geschäftszahlen des US-amerikanischen Software-Hauses RedHat, dass die gleichnamige Linux-Distribution für den Unternehmensmarkt sowie die kostenlose Fedora-Distribution herausgibt, beweisen einmal mehr, dass sich mit OpenSource doch Geld verdienen lässt. So hat das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr beim Nettogewinn für das Gesamtjahr um 75 Prozent auf 79,5 Millionen US-Dollar zulegen können. Zugleich stieg der Umsatz auf 278 Millionen US-Dollar und verzeichnet damit einen Zuwachs von 42 Prozent. Für das vierte Geschäftsquartal konnte das Unternehmen den Nettogewinn um 15 Prozent auf 28,5 Millionen US-Dollar sowie den Umsatz auf 78,7 Millionen US-Dollar um 37 Prozent steigern
Auch Novell, welche das konkurrierende SuSE Linux herausgeben, konnten in puncto Gewinn zulegen und erreichten für ihr erstes Quartal des Geschäftsjahres 2006 einen Nettogewinn von 18 Millionen US-Dollar (10 Millionen US-Dollar bereinigt) und einen Umsatz von 274 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz noch bei 290 Millionen US-Dollar und der Gewinn bei 392 Millionen US-Dollar inklusive der Einnahmen von 448 Mio. US-Dollar aus einer gerichtlichen Einigung mit Microsoft.
Während RedHat sich jedoch nahezu vollständig auf den OpenSource-Markt und den Vertrieb und Support seiner Distribution konzentriert, ist bei Novell das Geschäft mit der freien Software nur ein Standbein des Unternehmens, dessen Quartalsumsatz von 14 Millionen US-Dollar 2005 auf nunmehr 56 Mio. US-Dollar in Q1 2006 angestiegen ist.
Beide Unternehmen beteiligen sich aktiv an der Entwicklung des freien Betriebssystems, indem intensiv zahlreiche Projekte wie zum Beispiel die Desktop-Umgebungen KDE beziehungsweise Gnome, sowie die Kernel-Entwicklung vorangetrieben werden.
[rl]
NVIDIA GeForce Go 7900GS erhältlich
Gewöhnlich neigen Hersteller dazu, neue Produkte mit entsprechenden Pressemitteilungen zu promoten doch der Launch von NVIDIAs GeForce Go 7900GS wäre kaum aufgefallen, hätte Toshiba gestern nicht ein Notebook auf jener Basis vorgestellt. Wir hatten bereits kürzlich die neue 7900er Mobility Serie angesprochen und waren damals noch einige Fakten schuldig geblieben.
Technisch betrachtet platziert sich die GeForce Go 7900GS genau zwischen den Vorgängern - der 7800 bzw. 7800GTX. Dies mag zwar merkwürdig erscheinen, da die Notebooks auf Basis der 7800 gerade erst verfügbar sind doch eine gewisse Neuerung ist beim jüngsten Sprössling durchaus vorhanden. Dem Anwender kann es daher recht sein, dass der Die-Shrink auf 90 nm sich unter anderem in einem niedrigeren Energieverbrauch widerspiegelt.
| GeForce Go 7900GS | GeForce Go 7800GTX | GeForce Go 7800 |
| Speicherinterface | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit |
| Bandbreite | 32,2 GB/s | 35,2 GB/s | 35,2 GB/s |
| Füllrate | 7,5 Mrd Px/s | 9,5 Mrd Px/s | 6,4 Mrd Px/s |
| Coretakt | 375 MHz | 400 MHz | 350 MHz |
| Speichertakt | 500 MHz | 550 MHz | 550 MHz |
| RAMDAC | 400 MHz | 400 MHz | 400 MHz |
| Pipes (Vertex/Pixel) | 7 / 20 | 8 / 24 | 6 / 16 |
| NVIDIA Intellisample Technologie | 4.0 | 4.0 | 4.0 |
| NVIDIA CineFX Technology | 4.0 | 4.0 | 4.0 |
| NVIDIA TurboCache Technology | - | - | - |
| NVIDIA PureVideo Technologie | Ja | Ja | Ja |
| Speicher | GDDR1/DDR2/GDDR3 | GDDR1/DDR2/GDDR3 | GDDR1/DDR2/GDDR3 |
| Fertigung | 0,09 micron | 0,11 micron | 0,11 micron |
Wie auch die Vorgänger handelt es sich bei der GeForce Go 7900GS um eine PCI Express Lösung die sicherlich demnächst in einigen neuen Notebooks erhältlich sein wird. Direkte Benchmarkvergleiche liegen allerdings bis jetzt noch nicht vor. Abzuwarten bleibt allerdings, inwiefern sich der Neuzugang in die aktuelle Preispolitik einfügen wird.
[ast]
ASUS und MSI senken Mainboard-Preise
Die beiden Motherboard-Hersteller ASUS und MSI haben scheinbar die Preise für ihre Hauptplatinen im europäischen Markt gesenkt. Wie die DigiTimes aus der chinesischen Presse erfahren haben will, seien die Preise um rund fünf Prozent gekappt worden, um die Nachfrage in Europa weiter anzukurbeln. Offizielle Stellungnahmen von den Herstellern lägen bisher nicht vor. Beide Hersteller gehören in hiesigen Gebieten zu den Marktführern.
Fraglich bleibt, ob von den Senkungen tatsächlich alle Mainboards betroffen sind, oder ob sich die Eingriffe lediglich auf bestimmte Plattformen etwa für Intel oder AMD beschränken. Genauso offen bleibt vorerst, wie weit diese Schritte direkt Auswirkungen für die Endkunden haben werden.
[rl]
Dienstag, den 28. März 2006
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Sony stellt die Playstation One ein

Im Zuge der kommenden Einführung der Playstation 3 stellt Sony den Vertrieb der Playstation One ein und nimmt diese vom Markt. Die erste Konsole von Sony war sehr erfolgreich und wanderte über 100 Million Mal über den Ladentisch. Die Konsole wird natürlich nicht sofort von Markt verschwinden, denn zuerst wird die unterste Bauteilstufe nicht mehr eingekauft. Die Restbestände der Elektronikteile werden nach wie vor zu PS One zusammengeschraubt. Es wird also noch einige Zeit vergehen, bis tatsächlich keine neue Konsole mehr gekauft werden kann.
[as]
Alienware rüstet Desktopsysteme mit PhysX-Erweiterungskarte aus

Alienware hat bekannt gegeben, dass die Dektopsysteme S-4 7500 und Aurora 7500 künftig mit einer PhysX-Karte von AGEIA ausgerüstet werden können. Durch die Erweiterungskarte können in Games die Spielumgebungen physikalisch genauer berechnet werden, was in kommenden Spielen entsprechend genutzt werden wird.
„Der PhysX-Beschleuniger eröffnet eine völlig neue Dimension für die Spiele-Innovation. Er ist die entscheidende Hardware-Komponente, die für den nächsten großen Sprung im Gameplay nötig ist, nämlich umfassend optimierte Spiele-Physik“, so Christian Wolff, Marketingmanager DACH von Alienware. „Alienware Systeme, die mit PhysX-Prozessoren sowie leistungsstarken CPUs und Grafikprozessoren ausgestattet sind, haben die drei Hardware-Komponenten, die das Spieleerlebnis so elektrisieren, wie es Gamer von Alienware gewohnt sind.“
Die Erweiterungskarte kostet bei Alienware als Option 251.- Euro und kann ab sofort bei der Zusammenstellung eines Systems ausgewählt werden.
[as]
Nvidia düpiert Konkurrent ATI

Als Nvidia den Chipsatzhersteller ULi kaufte, spekulierten wir, wie lange der GPU-Spezialist die Southbridges M1573 und M1575, welche gerne mit den ATI Northbridges kombiniert wurden, noch auf dem Markt verbleiben lässt. ATIs Southbridge SB450 ist gegenüber den ULi Modellen sowohl bei den Features als auch der Leistung unterlegen und darum kombinieren die Mainboardhersteller gerne die ATI und Uli Chips. Wie es nun scheint, wird Nvidia die beiden Southbridges M1573 und M1575 vom Markt nehmen.
ATI wird mit dieser Massnahme deutlich unter Druck gesetzt, denn ohne zeitgemässe Southbridge werden die Kunden keine Mainboards mit ATI Northbridge kaufen, was wiederum der Verbreitung von Crossfire schadet. Die kommende Southbridge SB600, welche von den Features sowohl auch von der Leistung her zur Konkurrenz aufschliessen soll, wird erst gegen den Sommer erwartet. Es könnte also ein Loch entstehen, welches vor allem den kleinen Mainboardherstellern wehtun wird, da diese keine grossen Lager mit Halbleitern gefüllt haben. Die grossen Hersteller hingegen sollen die Lager noch voll haben. Total sollen noch rund 100.000 Stück der Uli Chips in den Mainboardherstellerlagern verfügbar sein.
[as]
Montag, den 27. März 2006
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NVIDIA startet Zertifizierungsprogramm für OEM-Markt
Der Grafikchipexperte mit wachsenden Ambitionen im Chipsatzgeschäft plant nun ein Zertifizierungsprogramm für zukünftige AMD-Plattformen, das höhere Kompatiblität ausgewählter Hardware und längere Supportzeiträume ermöglichen soll. Damit will man sich den Weg zu den großen OEMs ebnen, die ihre Computer hauptsächlich an Geschäftskunden und Unternehmen vertreiben. Bisher konnte sich Konkurrent Intel, der bereits seit einiger Zeit ein ähnliches Programm in Form der Stable Image Plattform laufen hat, in diesem überaus lukrativen Geschäftsbreich einen wesentlichen Marktanteil sichern. AMD selbst hatte erst im vergangenen Jahr die Commercial Stable Image Plattform (CISP) gestartet, die gemeinsam unter anderen mit NVIDIA und ATI in die gleiche Richtung tendiert und auch als wesentliche Grundlage für das Programm von NVIDIA dient.
Wie Extreme Tech berichtet, hatte NVIDIA in den vergangenen Wochen bereits mit mehreren Herstellern wie Acma, Compusys oder Equus verhandelt, die eine Business-Plattform auf NVIDIA-Basis vertreiben könnten. Als Mainboard-Lieferanten kämen dabei bis jetzt die Schwergewichte wie ASUS, Gigabyte, Foxconn oder MSI in Frage, die jeweils Produkte für den Athlon 64 beziehungsweise den Athlon 64 X2 auf Basis von NVIDIAs nForce-430-Chipsatz mit integrierter GeForce-6150-Grafikeinheit anbieten.
Vertrieben werden sollen die zertifizierten Computer voraussichtlich in Nordamerika und Europa, die dann einem Produktzyklus von 15 Monaten unterliegen. Dabei umfassen die ersten drei Monate die Evaluierung der Hardware und die übrigen 12 Monate die Produktion und den Vertrieb. Als Zeit für den Support von Seiten der OEMs sind die üblichen zwei Jahren angesetzt.
NVIDIA könnte mit diesem Programm mehr Vertrauen bei Geschäftskunden gewinnen und auf diese Weise neben dem Standbein im Endkundengeschäft mit Highend- und Mainstream-Chipsätzen eine weitere Basis im Geschäftskundenbereich schaffen. Auf diese Weise sichert sich der Hersteller große Absatzzahlen seiner Low-Cost-Chipsätze und damit weitere Einnahmequellen. Ähnliche Bemühungen für Plattformen auf Basis von Intel-Prozessoren wären zwar ebenfalls denkbar, doch hat hier Intel bereits langjährige Geschäftskontake und wesentliche Vorteile durch die Lieferung kompletter Einheiten vom Prozessor über den Chipsatz bis zum Motherboard.
Gespannt sein darf man dennoch, ob sich der Schritt in den OEM-Markt auf lange Sicht auszahlt und dem derzeit stark wachsenden Unternehmen weitere Vorteile beschert. Gerade für ATI, die ja mit ihren Chipsätzen auf das gleiche Marktsegment zielen, dürfte die Luft damit zunehmend dünner werden.
[rl]
Fujitsu kündigt 2,5 Zoll Festplatte mit 200 GB an
Gerade in einer Zeit, in der Notebooks im Multimedia- und Home Entertainment Bereich sehr gefragt sind, scheint Festplattenkapazität ein sehr gefragter Aspekt zu sein. Wer häufig Videos und dergleichen am mobilen Rechner betrachtet ist daher stetig auf der Suche nach mehr Speicherplatz. Stellen 160 GB die aktuelle Grenze dar so könnte sich dies laut Fujitsu bald ändern. Der Hersteller kündigt noch für dieses Jahr an, Datenträger mit einer Kapazität von 200 GB ausliefern zu können. Man scheint also in der Entwicklung doch zügiger voran gekommen zu sein, als intern vermutet - letztes Jahr sprach man noch von einer Einführung in 2007. Wie auch das aktuelle Modell wird die Festplatte über einen SATA-Anschluss verfügen.
Desweiteren ist man der Ansicht, dass die klassische 3,5" Harddisks mehr und mehr von den kleinen Varianten verdrängt werden. Man will daher das Produktionsvolumen bis zum Jahr 2008 von derzeit 240 Mio bis auf 190 Mio reduzieren. Im Gegenzug soll die 2,5" Lösung bis 2008 auf 150 Mio und schließlich in 2010 auf 190 Mio erhöht werden (im letzten Jahr waren es 81 Mio).
[ast]
AjaxWrite soll Microsoft Word das fürchten lehren

Der Name Michael Robertson steht für kämpferische Töne und hat sich den Fight gegen den Goliat Microsoft auf die Fahne geschrieben. So wurde von ihm auch die Linuxdistribution Lindows als Windowskiller angepriesen, später musste er zugestehen, dass es wohl doch nicht ganz reicht um eine Alternative zu werden, welche ohne Probleme diverse Windowsprogramme ausführen kann. Nebenbei musste der Name Lindows aufgrund einer Markenrechtsklage seitens Microsoft und aussergerichtlichem Vergleich auf Linspire abgeändert werden. Nun hat Robertson in seinem wöchentlichem „Michaels Minute“ eine Alternative zu Microsoft Word angekündigt.
Das spezielle an AjaxWrite ist die Tatsache, dass es eine Webapplikation ist, welche dem Aussehen von MS Office nachempfunden ist. Dazu kommt noch, dass die Funktion bisher nur mit dem Firefox 1.5 Webbrowser gewährleistet ist, also die rund 80 Prozent Internet Explorer User ausgeschlossen werden.
„Was wäre wenn es eine Alternative zu Microsoft Word geben würde, die sich in sechs Sekunden installieren und öffnen liesse, die Word-Dokumente lesen und schreiben könnte und die auf Mac-, Windows- sowie Linux-Rechnern liefe? Ach ja, sie wäre gratis. Konsumenten müssten nicht 499 US-Dollar für Microsoft Office bezahlen. Ich bin ganz aufgeregt, dieser Tag ist heute“ schreibt Robertson einleitend in seinem Newsletter.
AjaxWrite basiert auf asynchronous Javascript und XML-Technologie und soll das Bearbeiten von Dokumenten, welche in MS Word erstellt wurden, ermögliche. Erste, nicht repräsentative Tests von uns zeigten aber noch deutliche Schwächen im Umgang mit dem Layout. AjaxWrite ist aber auch erst der Anfang und steckt noch in der Version 0.9, wird also stetig weiterentwickelt. Jede Woche will Robertson auf AjaxLaunch ein weiteres, kostenloses Programm vorstellen, welche diverse Standardanwendungen ersetzen sollen.
[as]
SLI-Notebook von AVAMOS
Die AVAMOS GmbH, unter anderem bekannt durch seine doch recht farbenfrohen Notebooks bietet mit dem AVAMOS A190 ein Desktop Replacement Gerät auf Basis der NVIDIA 7800 GTX SLI an. Das angekündigte Gerät soll das Highend Portfolio des Anbieters ergänzen und in verschiedenen Konfigurationen lieferbar sein.

Den Kern des A190 bildet der AMD Turion 64 Mobile, der in diversen Taktraten erhältlich sein wird. Als Grafiklösung wird, wie eingangs berichtet, der NVIDIA GeForce Go 7800 GTX in der SLI-Variante verwendet der zusammen mit dem 19" Display den Wünschen der High-End Freaks gerecht werden soll. Hinsichtlich des Datenträgers sowie der Speicherbestückung lässt man dem Anwender ebenfalls freie Auswahl. Hier sind alle gängigen Kapazitäten bis hin zur 120 GB Festplatte bzw. 2048 MB RAM möglich. Ein Double-Layer DVD+/-RW Laufwerk deckt den optischen Bereich ab. Steckplätze für PC-Card Typ II, SD™ Card und CardExpress, USB 2.0 (5x), ein Firewire IEEE 1394-Anschluss, ein TV-Ausgang (HDTV), DVI-Ausgang sowie eine serielle Schnittstelle sind standardmäßig vorhanden - Kommunikation ist via WLAN (802.11a/b/g), 10/100/1000 Ethernet LAN sowie integriertem Modem und Infrarot-Schnittstelle möglich. Optional erhältlich sind dagegen ein analoger/digitaler TV-Tuner, Bluetooth sowie eine im Displayrahmen integrierbare 1,3 Megapixel Webcam.
Über den Preis des AVAMOS A190 ist derzeit noch nichts bekannt - die Verfügbarkeit gibt der Anbieter mit dem 2. Quartal 2006 an.
[ast]
Sonntag, den 26. März 2006
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Webweites
Hardware
Der Frage nach dem unbeschwerten Fernseherlebnis gehen diese Woche unsere Kollegen von Au-Ja! nach und stützen dabei alle ihr Augenmerk auf den winzigen DVB-T-Empfänger aus dem Hause MSI, der schon auf der CeBIT ihre Aufmerksamkeit erregt hat. Wie weit der MSI MegaSKY 580, der über die USB-2.0-Schnittstelle an den multimediafähigen Computer angeschlossen wird, wirklich überzeugen kann, soll der kritische Blick auf das neue Produkt klären.
Hartware hat sich derweil mit einem Kopfhörer von Alienware auseinander gesetzt und in einem Überblick versucht die Qualitäten des nicht ganz billigen Alienware Ozma 7 herauszustellen. So darf das Modell beweisen, ob es halten kann, was der Preis verspricht. In einem weiteren Artikel rückt der Blick auf das Cooltek 600W Real Plug Power Netzteil, welches nicht nur in Sachen Leistung sondern auch in puncto Lautstärke zeigen kann, was wirklich in ihm steckt. Dem Hersteller gelang es trotz großer Konkurrenz, sich in der Szene recht schnell einen Namen zu machen und findet besonders unter Overclockern beträchtlichen anklang.
Einen interessanten Einblick in Intels Core-Architektur vermittelt Golem, die sich mit den zahlreichen Neuerungen beschäftigen und deren Wirkungsweise leicht verständlich näher erläutern. Hinter wohlklingenden Begriffen wie zum Beispiel Wide Dynamics Execution, Advanced Digital Media Boost oder Smart Memory Access stehen danach wahrscheinlich keine Fragezeichen mehr, sodass sich auch der fachlich interessierte Normalbürger unter diesen Technologien grob etwas vorstellen kann.
Software
Eine wahrlich interessante Software kann diese Woche WinTotal präsentieren: So erlaubt Maxvista die Ansteuerung mehrerer Monitore fremder Computer über das heimische Netzwerk und ermöglicht auf diese Weise einen flexiblen Multi-Monitoreinsatz ohne erst grob die Geräte umstecken zu müssen. Auch ein Laptop lässt sich auf diese Weise ohne großen Aufwand mit einbeziehen.
Die Spieleflut hatte die Möglichkeit mit den Entwickler von Medieval 2: Total War ein Interview zu führen und einige Fragen zu dem für Ende 2006 erwarteten Spiel loszuwerden. Gewürzt wird das ganze mit interessanten Screenshots aus der mittelalterlichen Welt, die schon jetzt Lust auf Mehr machen. Damit die Zeit nicht so lang wird, bietet sich für den kurzen Zock zwischendurch das Rennspiel Mad Tracks aus dem Hause Load Inc. an, das im Singleplayer auf Dauer vielleicht nicht allzu fesselnd ist, aber im Multiplayer mit Freunden sicherlich für einige spaßige Stunden sorgen dürfte.
Lesetipp
Mit einer ganz anderen Problematik befasste sich die Tageszeitung Welt, indem sie über wohl eines der bekanntesten Technologie-Unternehmen der Welt schrieb. Obwohl Google, der "Unerstättliche" noch nicht besonders alt ist, kann die US-amerikanische Suchmaschine mit all seinen zahlreichen zusätzlichen Werkzeugen und Helferlein auf eine erfolgreiche Geschichte zurück blicken. Einen kurzweiligen Überblick über das Unternehmen mit seiner außergewöhnlichen Unternehmenskultur, seinen Feinden, seinen Freunden und seinen teils bedrohlich wirkenden Zukunftsplänen will der Artikel vermitteln und beleuchtet zugleich Fragen, die sich schon jetzt zahlreiche Menschen des Informationszeitalters stellen: Wie wird es in Zukunft weiter gehen?
[rl]
NVIDIA GeForce Go 7900GTX und 7900GS im Anmarsch
Hatte NVIDIA auf der abgelaufenen CeBit noch deren neueste Entwicklung im Bereich des Notebookchipsatzes vorgestellt, so geistern nun bereits erste Specs und Benchmarks des kommenden GeForce Go 7900 durch Web. So wird es mit der 7900GTX und 7900GS erneut zwei Ausbaustufen geben wobei die GTX die leistungsstärkere Variante darstellt. Abgesehen von einem Die Shrink (120 nm auf 90 nm) und dem damit verbundenen geringeren Stromverbrauch wirkt die GeForce Go 7900 GTX auf den ersten Blick lediglich wie eine aufgebohrte 7800 GTX.
Das Shader Model und die Power Management Funktion ("PowerMizer") bleiben unverändert. Der Kern taktet nun mit 500 MHz - der über ein 256-Bit Interface angesprochene Speicher mit 600 MHz. Der Stromverbrauch liegt wie bereits spekuliert bei 68 W. Der kleinere 7900GS taktet dagegen mit 375/500 MHz und verbraucht mit 35 W deutlich weniger als das High-End Modell. Über die kleinere 7900GS liegen zwar noch keine detailierten Daten vor, aber erste Benchmarks deuten darauf hin, dass sie im Vergleich zur 7800 eine höhere Zal von Pixel-Pipelines sowie Vertex Shadern besitzt.
| NVIDIA GeForce Go 7800GTX | NVIDIA GeForce Go 7900GTX | ATI Mobility Radeon X1800 XT |
| Core-Takt | 400 MHz | 500 MHz | 550 MHz |
| Speicher-Takt | 550 MHz | 600 MHz | 650 MHz |
| Pixel Pipelines | 24 | 24 | 16 |
| Vertex Shader | 8 | 8 | 8 |
| Speicherinterface | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit |
| Transistoren | 320 Mio | 320 Mio | 312 Mio |
| Fertigung | 110 nm | 90 nm | 90 nm |
| Shader-Modell | 3.0 | 3.0 | 3.0 |
| Power Management | PowerMizer 6.0 | PowerMizer 6.0 | PowerPlay 6.0 |
Die bereits angesprochen Benchmarks bescheinigen der 7900-Serie auch einen Vorsprung im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz - der Mobility Radeon X1800 bzw. Mobility Radeon X1800 XT aus dem Hause ATI. So deuten synthetische Benchmarks einen Vorsprung von ca 29 % (7900GTX vs. Mobility Radeon X1800 XT) bzw knapp 33 % (7900GS vs. Mobility Radeon X1800) an. Im Stromverbrauch hat ATI allerdings nach wie vor die Nase vorn. Selbst deren High-End X1800 XT verbraucht mit 35 W deutlich weniger als der 7900 GTX. Doch der Kampf um die Führung im Mobility-Segment könnte mit einer eventuellen EInführung des Mobility Radeon X1900 XT bzw X1900 in die nächste Runde eingeleutet werden. Dieser basiert auf dem R580 Desktop-Kern und dürfte 48 Pixel-Pipelines besitzen.
[ast]
Samstag, den 25. März 2006
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Kommt ein Athlon 64 X2 5000+ für den Sockel 939?
Auf der Webseite von AMD war in den Spezifikationen plötzlich und ohne jede offizielle Information ein neuer Prozessor für den Sockel 939 aufgetaucht, der aufgeführt mit 2,6 GHz und 1 MB L2-Cache bisher in der Form nicht erwartet war. Offiziell vorgestellt wurde die CPU jedenfalls bisher nicht. Rücksprachen der X-bit labs mit Damon Muzny, einem Pressesprecher von AMD, ergaben zumindest die bisher offizielle Aussage, dass es sich bei diesem Umstand um einen Fehler handeln muss.
Wirklich nachvollziehbar ist eine derartige Aussage allerdings nicht, weil das fragliche PDF-Dokument (PDF), dass diese Spezifikationen enthält, in der angeblich fehlerhaften Version immer noch auf der Webseite von AMD bezogen werden kann. Sollte es sich also wirklich um einen Fehler handeln, hätte man ja zumindest erwarten können, dass dieser nach Bekanntwerden korrigiert wird. Es besteht deshalb ein begründeter Verdacht, dass AMD tatsächlich eine weitere Dual-Core-CPU für den Sockel 939 nachlegen wird, die sich laut Spezifikationen mit einer TDP von 110 Watt im gleichen Rahmen wie der 2,4 GHz schnelle Athlon 64 X2 4800+ bewegen würde.
Offen sind jedoch bisher die Gründe für diese Vorgehensweise. Eine Möglichkeit wäre,dass AMD diese CPU nur ausgewählten PC-Herstellern zur Verfügung stellt, wie man es auch in der Vergangenheit mit anderen Prozessoren schon gehandhabt hatte. Eine andere Option wäre, dass AMD beim neuen Windsor-Kern Schwierigkeiten gestoßen ist und aufgrund dessen zunächst eine schnellere CPU auf Basis des Toledo nachlegt, um in Sachen Performance zumindest kurzfristig Schritthalten zu können. Doch was nun wirklich der entscheidende Punkt ist — man kann nur spekulieren. Bisheriger, wenn auch ebenfalls nicht offizieller Stand aus uns bekannten Roadmaps war zumindest, dass es einen Athlon 64 X2 5000+ nur für den neuen AM2-Sockel mit DDR2-Speicher-Interface geben wird. Man darf also gespannt sein.
[rl]
Pat Gelsinger nicht zufrieden mit dem Itanium

Der Intel-Topmanager Pat Gelsinger hat sich zum 64Bit Serverprozessor Itanium geäussert und zeigte sich mit der Entwicklung des Prozessoren nicht zufrieden. Er räumte diverse Fehler ein. Gleichzeitig kündigte der Manager erweiterte Investitionen an um der Serverplattform Beine zu machen. Wobei die Verkaufszahlen der Itaniumsysteme gegenüber der Konkurrenz langsam weiter zunehmen, Intel und HP – als Entwicklungspartner – also auf gutem Weg nach oben sind. Jedoch ist Pat Gelsinger mit den Verkaufszahlen, den Verzögerungen bei der Ausführung – Stichwort Montecito – und über diverse gestoppte Projekte nicht zufrieden.
Um der Plattform rund um den Itanium weiter zu pushen, wird Intel sowie HP bis 2010 rund 10 Milliarden US-Dollar investieren, wobei die beiden Unternehmen jeweils die Hälfte der Summe besteuern werden. Um neben dem ausstehenden Montecito Kern auch die Nachfolger zeitgerecht fertig stellen zu können, stellt Intel auch weitere Ingeneure ein.
Der Montecito-Kern - welcher vor allem durch den enormen Cache auf dem DIE auffällt - sollte eigentlich schon im Oktober 2005 auf den Markt kommen, wurde aber von Intel auf Mitte 2006 verschoben. In der Pipeline stecken bereits für 2007 der Montevale und 2008 der Tukwila Kern um den Montecito abzulösen.
[as]
EMI installiert DRM-Treiber auch bei Ablehnung des EULA
EMI hat in Brasilien eine CD von Marisa Monte auf den Markt gebracht, die mit einem nicht deinstallierbaren DRM-Mechanismus kommt, und deren EULA nicht einmal in portugiesisch vorliegt. Die CD kann nicht auf Linux oder MacOS abgespielt werden, und kann auch nicht auf ein iPod kopiert werden. Lehnt man als Benutzer den EULA ab, wird der DRM-Mechanismus trotzdem installiert.
Der bekannteste Vorfall in dieser Richtung war das Sony-DRM-Rootkit, welches das Rippen aller Audio-CDs störte, und welches durch das wahllose Verstecken aller Daten, deren Namen mit $sys$ beginnt, auch Viren versteckte, die sich entsprechend umbenennen, um dieses Versteck zu nutzen. Sony wußte über die Gefahren ihres DRM-Rootkits bescheid, und zwar bereits seit 2 Wochen bevor das Rootkit entdeckt wurde. Dieses Wissen hinderte Sony aber nicht daran, die CDs weiter zu vertreiben.
Dieser neue Vorfall von nicht hinnehmbaren DRM-Mechanismen zeigt, welchen Wert das Anrecht auf Interoperabilität haben kann: Frankreich wird möglicherweise in Zukunft von solchen Mechanismen verschont bleiben, wenn die aktuelle Fassung des neuen Urheberrechtes endgültig angenommen wird, da sie verbietet, daß DRM-Mechanismen Interoperabilität verhindern.
[an]
Intels Quad-Core Prozessor kommt zusammen mit Windows Vista?
Böse Zungen sehen einen Zusammenhang zwischen der verspäteten Einführung von Windows Vista und dem Launch des Quad-Core-Prozessors Kentsfield von Intel, der ebenfalls Anfang 2007 seinen großen Auftritt bekommen soll. Wie weit zwischen beiden Terminen tatsächlich ein Zusammenhang besteht, sei an dieser Stelle natürlich dahingestellt. Zumindest der Gerüchteküche Inquirer will bei einem Blick in die Roadmap des Prozessorexperten dieser Zusammenhang aufgefallen sein. Jedenfalls kann man nun vermuten, dass Intel die ersten Vier-Kern-Prozessoren bereits im Januar 2007 ausliefern wird, nachdem bisher lediglich das erste Halbjahr des nächsten Jahres als grober Zeitrahmen gehandelt wurde.
Wie Inquirer erfahren haben will, soll der Kentsfield sowohl im Home-Entertainment auf der Viiv-Plattform als auch im Desktop-Markt zum Einsatz kommen und die Nachfolge des Conroe antreten, welcher im zweiten Halbjahr mit bis zu 4 MB L2-Cache erwartet wird. Dass er allerdings größere Verbreitung auf dem Markt finden wird, ist nicht unbedingt wahrscheinlich, hatten wir bereits im vergangenen Jahr bei der Betrachtung der Roadmap festgestellt, das Intel auch nach dem Kentsfield zunächst nur weitere Dual-Core-Prozessoren auf dem Plan hat. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass der Quad-Core nur für die absolute Oberliga etwa vergleichbar zu Extreme Edition eine Rolle spielt.
Anhand dieser Betrachtung stellt sich ein Zusammenhang zwischen Microsofts Einführung von Windows Vista und Intels Quad-Core-Start als weniger nachvollziehbar heraus, hätte doch Microsoft durch den Quad-Core mit seiner geringen Verbreitung keine nennenswerten Vorteile zu verbuchen. Die Dual-Core-CPU mit ihrer zunehmende Marktakzeptanz bleibt auch weiterhin für Vista die wichtigste Betriebsbasis sowohl auf dem Desktop als auch im Wohnzimmer.
[rl]
Klein, kleiner, am kleinsten: PRETEC i-Disk Diamond


Wenn ein Speicherstick so klein ist, dass das kleinste Loch im Hosensack bereits der Verlust der Daten bedeutet, dann ist man Besitzer eines PRETEC i-DISK Diamond. Der Hersteller kündet stolz den kleinsten USB-Speicherstick der Welt an und übertreibt dabei nicht einmal. Der i-Disk Diamond, welchen es vorerst mit 128 und 256 MB Speicherkapazität geben wird, wiegt knapp ein Gramm und ist mit den Abmassen 26,8 x 12,2 x1,9 Millimetern nicht viel grösser als ein 5 Cent Stück. Und gemäss Hersteller sind nun die Kontakte des USB-Steckers entscheidend für die Grösse und nicht der verwendete Flash-Speicher – wie es tönt, würde es also noch kleiner gehen, was mit der Ankündigung von Sticks mit 512 MB und 1 GB Speicherkapazität noch unterstrichen wird, denn die Grösse des i-Disk Diamond wird sich nicht ändern. Einziger Schwachpunkt ist die Transferrate von lediglich 10 MB/s, aber der i-Disk Diamond hat sich die Grösse und nicht die Geschwindigkeit auf die Fahne geschrieben, alles geht nun mal noch nicht. Die beiden kleinen Modelle sind für 24,99 Euro bzw. 34,99 Euro (UVP) bereits im Fachhandel erhältlich, die beiden grösseren Modelle werden ab Mai für den Endkunden verfügbar sein.
PRETEC sieht den neuen Speicherstick bedingt durch seine Grösse auch ideal um Gebrauchsgegenstände mit Speicherkapazität zu versorgen. So kann der i-Disk Diamond beispielsweise als Ohrschmuck getragen oder in einen Kugelschreiber integriert werden. Den Ideen sind dank dem kleinen Format etwas weniger Grenzen gesetzt.
[as]
Google Earth: Deutschland jetzt hochauflösend
Am vergangenen Donnerstag hat Google die Satellitenbilder von Google Earth für den Großteil von Deutschland aktualisiert und bietet jetzt eine deutlich bessere Auflösung. In Großstädten wie Berlin, Dortmund und Frankfurt/Main ist sie sogar so gut, dass man einzelne Menschen erkennen kann. Ein spezieller Download ist nicht erforderlich, die aktualisierten Daten werden automatisch von Google Earth verwendet. Google Earth ist derzeit für Windows und Mac OS X verfügbar.
[ch]
Neuigkeiten zum Intel Merom
Schenkt man einer kürzlich in London gezeigten Intel Roadmap Glauben, so dürfte der Nachfolger des aktuellen Notebookprozessors Yonah (Core Duo, Core Solo) bei seiner geplanten Einführung im 4. Quartal in neun verschiedenen Variationen verfügbar sein. Der Merom (so der Codename des Neuzugangs) wird demnach in drei Gruppen hinsichtlich des Stromverbrauches unterteilt: Standard, Low Voltage und Ultra Low Voltage. Über das Top-Modell ist momentan allerdings nocht nichts bekannt. Fakt scheint einzig und allein zu sein, dass er wie alle Meroms in 65 nm gefertigt wird und einen FSB von 800/667 MHz besitzen wird. Über den L2 Cache kann zwar spekuliert werden, doch es ist höchst wahrscheinlich, dass auch er eine Größe vom 4 MB haben könnte.
| Stromverbrauch | Bezeichnung | Herstellungs-Verfahren | Takt | FSB | L2 Cache | Einführungspreis |
| Standard | unklar | 65 nm | unklar | 800/667 MHz | unklar | unklar |
| Standard | T7600 | 65 nm | 2.33 GHz | 667 MHz | 4MB | ca. $640 |
| Standard | T7400 | 65 nm | 2.16 GHz | 667 MHz | 4MB | ca. $420 |
| Standard | T7200 | 65 nm | 2.00 GHz | 667 MHz | 4MB | ca. $295 |
| Standard | T5600 | 65 nm | 1.83 GHz | 667 MHz | 2MB | ca. $240 |
| Standard | T5500 | 65 nm | 1.66 GHz | 667 MHz | 2MB | unklar |
| Low Voltage (LV) | unklar | 65 nm | unklar | 800 MHz | unklar | unklar |
| Low Voltage (LV) | unklar | 65 nm | unklar | 800 MHz | unklar | unklar |
| Ultra Low Voltage (ULV) | U7500 | 65 nm | 1.06 GHz | 533 MHz | 2MB | unklar |
Für das erste Halbjahr 2007 steht dann des weiteren der Crestline Chipsatz auf den Programm, der wie auch der aktuelle 945er als GM- (int. Grafik) bzw. PM-Variante erhältlich sein wird und die neuen Features der ICHM8M (10 USB 2.0 Ports, 3 SATA Ports) nutzt. Desweiteren gesellt sich noch der Kedron hinzu, welche die WLAN-Standards 802.11n und 802.11b/g unterstützt. Sämtliche Meroms werden einen Dual-Core besitzen und Erweiterungen in Form von EIST, iAMD64 und XD beherrschen. Abgesehen von Merom-Facts sickerte ebenfalls durch, das mit dem U2500 ein weiterer Core Duo ULV in den Startlöchern steht - der U2500 (Preis ca. $290) besitzt eine Taktfrequenz von 1.06 GHz, 2 MB L2 Cache und einen FSB von 533 MHz. In Verbindung mit einer Einführung des AMD Turion 64 X2 dürften die Preise demnach bald sinken.
[ast]
Freitag, den 24. März 2006
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Neue Produktvorstellung: Verbatim MP3-Player 256MB
In unserer heutigen Produktvorstellung widmen wir uns mit dem Verbatim MP3-Player einem Gerät, welches eher zur Unterhaltungselektronik zu zählen ist. In den letzten Jahren gab es einen richtigen Boom bei dieser Produktgruppe, auch wenn inzwischen PDAs oder Mobiltelefone durch erweiterte Multimediafähigkeiten in Konkurrenz zu reinen MP3-Playern treten. Weiterhin müssen sich quasi alle Anbieter mit dem Branchenprimus iPod von Apple messen. Dieser besetzt seit der Vorstellung des iPod shuffle mit Flashspeicher auch das Einsteiger-Segment.
Verbatim ist den meisten Lesern bestimmt als Hersteller von optischen Datenträgern, wie DVD- und CD-Rohlingen ein Begriff. Der Produktumfang besteht daneben aber auch noch aus Speicherkarten, USB-Sticks und seit kurzem dem hier vorgestellten MP3-Player. Wie sich der Neuling hierbei schlug, erfahrt ihr in unserem Artikel.

[bf]
Laptop mit HP-internen Daten entwendet
Während einer Konferenz der Fondgesellschaft Fidelity Investments gelang es einem Unbekannten, ein Notebook mit äußerst brisanten Daten zu entwenden. Auf dem Gerät waren demnach Daten von 196.000 HP-Mitarbeitern und deren Rentenvorsorge-Pläne gespeichert. Wie mittlerweile bekannt wurde, ereignete sich dieser Zwischenfall bereits letzten Freitag. Die Tagung fand allerdings auf "neutralem Boden" statt und nicht innerhalb der Mauern einer Niederlassung von HP bzw. Fidelity Investments.
Bisherige Ermittlungen der Polizei scheinen allerdings noch keine Früchte zu tragen - man tappt noch im Dunkeln. Wie es allerdings scheint, hat man sich keinen besonders sicheren Ort für das Meeting ausgesucht, da sich in dieser Gegend bereits mehrere Diebstähle von Notebooks ereignet haben. Angeblich bestehe aber kein Anlass zur Sorge, da die Daten (Name, Adresse, Geburts-Datum, Sozialversicherungs-Nummer) wohl mit einer Testversion einer Software bearbeitet wurden, die einen Tag nach der Tagung ablief. Merkwürdig erscheint allerdings die Tatsache, dass eine renomierte Fondgesellschaft auf eine Testversion setzt und diese nebenbei mit einer nicht unerheblichen Anzahl von Daten füttert - von Vorsorge hinsichtlich Sicherheit kann definitiv nicht gesprochen werden. Die gespeicherten Dateien sollten trotz Ablauf der Software nach wie vor vorhanden und für einen findigen Anwender auch abrufbar sein. Fidelity Investments hat vorsorglich die Authentifizierungs-Maßnahmen für HP-Mitarbeiter verstärkt. Scheinbar setzt man kein großartiges Vertrauen in Shareware.
[ast]
Apple sauer über Anspruch, legal erworbene Musik abspielen zu können.
Der Dienstag von der Nationalversammlung angenommene Gesetzesentwurf DADVSI - inzwischen auch DADVSI 2.0 genannt, da er seit der ersten Version im Dezember massiv verändert wurde - sieht vor, daß Käufer von Musik den Anspruch haben, diese Musik abspielen zu können, und zwar ohne dabei zur Verwendung bestimmter Soft- und Hardware gezwungen werden zu können.
Dazu darf man DRM-Maßnahmen umgehen, um Interoperabilität herzustellen. Diesen Anspruch, legal erworbene Musik abspielen zu können, diese staatliche Maßnahme gegen eine Bildung von Monopolen, wertet Apple als "staatlich geförderte Piraterie". Der US-Handelsminister sieht das genauso.
Gerüchte gehen um, daß Apple lieber den Verkauf von Musik, die sich nur mittels Windows verwenden läßt, einstellt, als auch Nutzern von Linux Zugang dazu zu gewähren. Sollte das Gesetz vom Senat angenommen werden und der Verfassungsrat die Verfassungskonformität feststellen (weder das eine noch das andere ist sicher), wird sich zeigen, ob die Nutzer, die potenziellen Kunden, oder eher andere Dinge ganz oben auf der Prioritätsliste von Apple stehen.
[an]
Aktiv/Passiv gekühltes Netzteil von Sharkoon
Sharkoon bietet ab sofort mit dem 350 Watt Silent-Netzteil PhaseTech ein Netzteil mit intelligenter Lüfterautomatik. Die "Cooling On Demand (COD) genannte Technik schaltet den Lüfter erst bei erreichen einer Temperatur von 50°C ein bis das Netzteil wieder auf 40°C herabgekühlt wurde. Damit das PhaseTech auch währrend der aktiven Kühlphase seinem Silent-Anspruch gerecht wird ist das Netzteil mit einem Silent-Lüfter ausgestattet. Um eine gute Wärmeabfuhr währrend des gesamten Betriebs zu gewährleisten, wurde das Gehäuse vollständig aus Aluminium gefertigt.

Das Sharkoon PhaseTech erfüllt den ATX 12V V2.0 Standard und eignet sich damit für den Einsatz in aktuellen Systemen. Neben dem 20+4 Mainboard-Anschluss besitzt das PhaseTech zwei S-ATA Stecker sowie einen PCIE-Anschluss, zwei Floppy und sechs 5,25" Versorgungsstecker. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Netzteil auch ein Kaltgerätekabel, Kabelbinder, Montageschrauben und ein Handbuch. Das Sharkoon PhaseTech ist ab sofort zu einer UVP von 54,- Euro im autorisierten Fachhandel erhältlich.
[so]
Neues aus der Welt der Physik
Nachdem bereits im letzten Jahr die ersten Beschleunigerkarten für Physikberechnungen gezeigt wurden, gibt es nun die ersten offiziellen Ankündigungen für entsprechende Produkte mit AGEIAs PhysX Chip. So wird es von den Hardware-Herstellern BFG und ASUS jeweils eine Erweiterungskarte für den PCI-Slot geben. Die ASUS-Karte verfügt dabei mit 256 MB GDDR3 über doppelt soviel lokalen Speicher wie die PhysX-Karte von BFG. Welchen Unterschied dies in der Leistungsfähigkeit haben wird, ist noch nicht absehbar. Auf der Produkt-Seite von BFG gibt es die ersten Spezifikationen für die Beschleunigerkarte. Beide Hersteller geben die Verfügbarkeit für den Monat Mai an.
Weiterhin gibt es die ersten Meldungen über Komplett-Systeme in denen der PhysX zum Einsatz kommen soll. Sowohl mit Dells Top-Modell XPS 600 Renegade mit Quad-SLI, als auch beim kürzlich von Dell übernommenen Komplett-System-Hersteller Alienware wird es mit den Area-51 7500, Aurora 7500 und ALX Systemen entsprechende Computer mit PhysX-Beschleuniger-Karte geben.
Ein anderes Konzept verfolgt dagegen der Physik-Engine-Anbieter Havok. Dieser stellt in Kooperation mit Grafikchip-Hersteller NVIDIA mit Havok FX eine Technologie vor, bei der Physik-Berechnungen durch Shader-Model-3.0-fähige Grafikkarten (Geforce 6 & 7) beschleunigt werden. SLI-Systeme sollen nochmals zu Performanceverbesserungen führen. Havok FX wird voraussichtlich ab dem Sommer erhältlich sein. Dann wird sich auch zeigen, ob sich Havok FX bei der Leistungsfähigkeit mit den speziell für Physik-Berechnungen entwickelten PhysX-Chip von AGEIA messen kann. Weiterhin steht derzeit noch die Frage im Raum, ob sich die Physiklösungen durchsetzen können oder eine High-End-Nische wie SLI- und Crossfire-Systeme bei Grafikkarten werden wird.
[ch]
Donnerstag, den 23. März 2006
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Samsung bietet Notebook für Schüler und Studenten an
Mehr 1000 Teilnehmer haben abgestimmt und ihre Gedanken zur Konfiguration eines praxisnahen Notebooks für Schüler und Studenten einfließen lassen. Das Resultat dieses Brainstormings ist die X60 Studentbook Edition von Samsung. Getreu einem Motto "von Usern für User" hat der Hersteller nun ein Gerät auf den Markt gebracht, welches lediglich für Schüler, Studenten, Lehrer und wissenschaftliche Hochschulangehörige erhältlich sein wird.

Auf Basis eines Intel Core Duo T2300 mit 1,66 GHz wurde eine kleine, flinke Workmachine konzipiert, die mit ansehnlichen Daten wie 1024 MB Arbeitsspeicher, 100 GB Festplatte und WLAN-Features glänzen kann. Schmunzeln kann man allerdings über die verwendete Grafiklösung. Nach dem Lesen der Eingangsworte sollten man meinen, der Hersteller würde sich mit einer integrierten Lösung ala Intel GMA950 zufrieden geben doch weit gefehlt. Scheinbar wollten die Mitwirkenden sich auch den Spielspaß nicht nehmen lassen. Für das Freizeitvergnügen in Form von Spielen steht gar eine ATI Mobility Radeon X1600 mit 256 MB zur Verfügung. Wireles LAN sowie Bluetooth stellen mit dem X60 ebenfalls kein Hindernis dar.
| Samsung X60 Studentbook Edition |
| Prozessor | Intel Core Duo T2300 (1,66 GHz) |
| Chipsatz | Intel 945PM |
| Arbeitsspeicher | 1.024 MB PC2-4200 (2 x 512 MB) |
| Grafiklösung | ATI Mobility Radeon X1600 mit 256 MB |
| Display | 15,4" (1.680 x 1.050 Px) |
| Festplatte | 100 GB |
| Optisches Laufwerk | DVD-Super-Multi Double Layer |
| Akku | Laufzeit bs 4,5 Stunden |
| Gewicht | 2,5 kg |
Wer nun auf den Gedanken kommt, das besagte Gerät zu erwerben der sei schon vorweg gewarnt. Die X60 Studentbook Edition ist nur mit einem Berechtigungsausweis für 1599,- EUR (das fast gleiche X60 Chane kostet 200,- EUR mehr) erhältlich. Als Verkaufsstart nannte Samsung den April diesen Jahres.
[ast]
Neuer Artikel online: ASUS A8N32-SLI Deluxe [NVIDIA nForce 4 SLI x16]
Die Markteinführung des NVIDIA nForce 4 SLI x16, aber auch des ASUS A8N32-SLI liegt nun doch schon eine Weile zurück. Nachdem wir hier die ASUS "Vorgänger" A8N-SLI Deluxe und Premium bereits vorgestellt haben, möchten wir heute, wenn auch mit Verspätung, einen Blick auf das A8N32-SLI nicht schuldig bleiben, welches in den vergangenen Wochen im Hause schon häufig als Vergleichsplattform in Mainboardtests von uns heran gezogen wurde.
Mit Grund für die verspätete Vorstellung ist unter anderem der Punkt, dass wir uns nicht im Stande sahen, das Hauptunterscheidungskriterium des nForce 4 SLI zu SLI x16 Version zu testen und darzustellen. War der bisherige nForce 4 SLI lediglich in der Lage den Dual-Grafikkartenbetrieb mittels zwei PCIe x8 Leitungen umzusetzen, verspricht der neue SLI x16 eine höhere Bandbreite, da die beiden PEG-Steckplätze mit jeweils 16 PCI-Expressleitungen angebunden sind. Was dieser theoretische Vorteil an praktischer Leistung bringt, erfahrt Ihr in unserem Artikel.
![ASUS A8N32-SLI Deluxe [NVIDIA nForce 4 SLI x16]](/images/reviews/2006/asus_a8n32sli/intronews.jpg)
[bf]
Fujitsu-Siemens Notebooks mit Mobility Radeon X1800
Das kommende AMILO Xi 1546 Multimedia Laptop aus dem Hause Fujitsu-Siemens wird mit einer Mobility Radeon X1800 bestückt sein - dies gab ATI heute offiziell bekannt. Mit dem Produkt will der Hersteller eindeutig Multimedia- und Spiele-Freaks ansprechen, welchen durch die verwendeten Features eindeutig ein Kraftpaket zur Verfügung steht.

Was den Prozessor angeht, stehen demnach der Intel Core Duo (bis hin zum T2700) bzw. der Core Solo (bis T1300) zur Auswahl. Dieser sitzt dann letztendlich auf dem Intel 945PM-Chipsatz, welcher mit bis zu 2 GB DDR2 RAM bestückt werden kann (max. 4 GB DDR2 in 2 SO-DIMM Slots). Als Display kommt ein 17.0" WXGA+ mit CrystalView Technology zum Einsatz. Was die Festplatten angeht, vertraut der Hersteller auf eine SATA-HD (5400 U/min) die eine Kapazizäz von 60, 80, 100 oder 120 GB besitzen (SATA RAID Option). Zusätzlichen Bedienkomfort soll die "Silent Mode" Funktion (Reduzierung der Lüftergeräusche) und eine IR Fernbedienung realisieren.
| AMILO Xi 1546 |
| Prozessor | Intel Core Duo bis T2700(2.33GHz) bzw. Intel Core Solo T1300(1.66GHz) |
| Chipsatz | Intel 945PM |
| Arbeitsspeicher | 256MB bis 2 GB DDR2 RAM 533/667MHz, max. 4GB (2 x 2 GB) möglich, 2 Bänke |
| Grafiklösung | ATI Mobility RADEON X1800 mit 256MB GDDR3 (MXM-III) |
| Display | 17.0"" LCD WXGA+ mit CrystalView Technology |
| Festplatte | SATA HDD (5400 U/min) 60, 80, 100 oder 120 GB |
| Optisches Laufwerk | 8x DVD +/-RW Dual-Layer Laufwerk |
| Netzwerk/Wireless | Intel PRO/Wireless 3945 ABG (802.11 a/b/g), 10/100/1000 LAN, 56K-V92-Faxmodem |
| Anschlüsse | 4 x USB 2.0, 1x Firewire IEEE1394, Line In/Line Out, TV out/S-Video, DVI-Anschluss, 4-in-1 Flash Card Reader, SD, MS, MMC und MSPRO |
| Maße (B x H x T) | 408 x 25-41,6 x 289 mm |
| Akku | Laufzeit 2 Stunden |
| Gewicht | 4,0 kg |
Was auf den ersten Blick etws sauer aufstößt, ist die geringe Akku-Laufzeit von gerade mal 2 Stunden. Der Hersteller gibt allerdings an, dass diese je nach Modell bzw. Power-Management Einstellungen variieren kann. Über Verfügbarkeit bzw. den Verkaufspreis ist allerdings noch nichts bekannt.
[ast]
Terratec mit Diversity-DVB-T-Empfängern
Mit der Cinergy DT Express Diversity und Cinrergy DT USB Diversity stellt Terratec zwei DVB-T-Empfänger für den mobilen Einsatz vor. Diese beinhalten zwei Tuner, so dass eventuell auftretende Interferenzen des Sendesignals durch die Diversity-Technologie ausgeglichen werden können. Das ist besonders für den Einsatz im bewegten Zustand (Zug, Auto) empfehlenswert. Alternativ lassen sich die beiden Tuner auch einzeln verwenden, so dass im Hintergrund eine andere Sendung aufgenommen werden kann.
Die Cinergy DT Express Diversity verfügt über den neuen ExpressCard-Anschluss für Laptops, welches der Nachfolger der bisherigen PCMCIA/CardBus-Slots darstellt. Die Cinergy DT USB Diversity verfügt über einen USB2.0-Anschluss und kann so auch an Desktop-Systemen eingesetzt werden. Die Preisempfehlung von Terratec für beide Empfänger beträgt 169 Euro bzw. 249 schweizer Franken, als Verfügbarkeit auf dem markt wird der Monat Mai diesen Jahres angegeben.
[ch]
Super Talent präsentiert DDR2/1000 Speicher
Vor nichtmal zwei Monaten stellten Super Talent mit ihrem T800UX2GC4 DDR2/800 Speicher vor, der sich an die Overclockinggemeinde richten sollte. Dieser Speicher befand sich dann auch bei uns im Test und erhielt sehr gute Haltungsnoten. Nun legt Super Talent noch eine Schippe drauf und präsentiert mit ihrem T1000UX2G5-Kit ein 2GB Speicherpaar, das auf DDR2/1000 @ 5-5-5-15 spezifiziert ist.
Damit zieht man im Prinzip im Kampf um die schnellsten DDR2-Arbeitsspeicher nach, denn bereits vor einigen Wochen verkündeten sowohl Corsair wie auch OCZ ähnliche Module. Somit darf man berechtigterweise die Frage stellen, wodurch sich die Super Talent Module von ihren Konkurrenten abheben sollen und eine Besonderheit gibt es in der Tat. Den genannten DDR2/1000 Betrieb bei 5-5-5-15 schaffen die Speicher - nach Aussage des Herstellers - mit der Standardspannung von 1,8 V, was die vergleichsweise laschen Timings wieder relativiert. Die Konkurrenz setzt hier für ihre garantierten Übertaktungsergebnisse schon auf Spannungen jenseits der 2 V.
Darüber, inwieweit DDR2/1000 Speicher prinzipiell Sinn machen kann man natürlich vortrefflich streiten, da nicht einmal DDR2/800 bisher ein offizieller JEDEC-Standard ist (was aber im Laufe der nächsten Monate abgeschlossen sein sollte), und selbst dieser schon weit mehr Bandbreite zur Verfügung stellt, als aktuelle CPUs überhaupt verwerten können. Hinzu kommt weiterhin, dass es bestenfalls eine Hand voll Boards gibt, die überhaupt in der Lage sind, den Speicher in solchen Gefilden zu betreiben, was insgesamt zu dem altbekannten Schluß führt, dass solche HighEnd-Produkte zum einen Prestigeprodukte der Hersteller und zum anderen nur für eine verschwindend geringe Zahl an Nutzern relevant sind, nämlich für diese, die ihre Komponenten bis an ihr Limit des derzeit machbaren treiben wollen.
Wer sich zu dieser Gruppe zählt und daher ein wärmendes Gefühl in der Brust verspürt beim Gedanken an DDR2/1000, der muß für die Module von Super Talent 359 Euro UVP berappen. Darüber ab wann und bei welchen Händlern die Module verfügbar sein werden, liegen uns keine Informationen vor.
[bf]
Mittwoch, den 22. März 2006
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Offiziell: Dell kauft Alienware
Nachdem es vergangene Woche bereits die Spatzen von den Dächern pfiffen, bestätigte der CEO von Dell — Michael Dell — nun die Gerüchte, nachdem sie zwischendurch erst noch einmal dementiert wurden. "Alienware's products are an excellent complement to Dell's own line of high-performance computers designed for gaming, enthusiast and media content customers," äußerte Michael Dell gegenüber dem Wallstreet Journal und lobt damit gleichzeitig die Qualität des 1996 gegründeten Unternehmens für Highend-Computer, das sich auch durch außergewöhnliche Gehäuse-Designs einen Namen machte.
Alienware soll jedoch weiterhin als separates Unternehmen wirtschaften und die eigenen Computer unter eigenem Namen vertreiben, womit jedoch die Frage aufkommt, wie Dell selbst sein eigenes Highend-Computer-Geschäft mit der XPS-Reihe in Zukunft fortführen will. Der Gedanke liegt nahe, dass beide Bereiche eher unnötig miteinander Konkurrieren. Denkbar wäre also, dass Dell sich mehr auf die Mainstream-Bereiche und solide professionelle Marktanteile konzentriert, während Alienware in Zukunft weitere Segmente im Gaming-Business mit Hochleistungssystemen übernimmt.
[rl]
Hybrid Graphics erweitern NVIDIAs Geschäftsfeld
Weit abseits vom Desktop-Geschehen wird NVIDIA in Zukunft auch seine Finger in den kleinsten Geräten haben, welche die Mehrzahl der Bevölkerung mittlerweile täglich mit sich herum tragen. Die Rede ist von Hybrid Graphics, einem finnischen Software-Entwickler für 2D- und 3D-Grafik, die vorrangig auf mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen zum Einsatz kommt. NVIDIA übernimmt den Entwickler mit Sitz in Helsinki und arbeitet mit ihm gemeinsam an einer neuen Grafikschnittstelle, welche in Zukunft auf Handy namhafter Hersteller wie Nokia, Samsung oder Ericsson zum Einsatz kommen könnte.
Das neue Tochterunternehmen von NVIDIA soll trotz der Übernahme weiterhin eigenständig arbeiten und die Produkte unter eigenem Namen vertreiben. Stillschweigen vereinbarten die beiden Unternehmen über die Konditionen des Kaufes, der NVIDIA ein weiteres Standbein neben dem PC-Geschäft eröffnet.
Insgesamt sieht sich die kalifornische Grafikchip-Schmiede, die ihren Hauptumsatz mit Grafikkarten erwirtschaftet, nun in drei Geschäftsfeldern tätig, die als zweiten Bereich den fast gleichwertigen den Chipsatz-Markt mit der nForce-Produktreihe umfassen und nun auch das neu hinzu gekommene mobilen Segment abdecken. Erst kürzlich hatte sich NVIDIA für rund 50 Millionen US-Dollar mit ULi einen weiteren Chipsatz-Experten einverleibt, deren Entwickler dem Unternehmen durchaus hilfreich erscheinen dürften.
Durch die sehr gute strategische Position kann sich NVIDIA gegenüber seinem Hauptkonkurrenten ATI durchaus in überlegener Position betrachten. Zwar sind die Kanadier mit den eigenen Chipsätzen ebenfalls auf dem Weg zu einem zweiten Standbein, doch dürfte sich der Fakt, dass ULi als einer der wichtigsten Partner und Anbieter passender Northbridges nun zur Konkurrenz gehört, langfristig auf keinen Fall als vorteilhaft erweisen. Man darf also über die zukünftige mehr Entwicklung gespannt sein.
[rl]
Intel stellt Pentium Extreme Edition 965 vor
Als zweiter Dual-Core-Prozessor mit 65-Nanometer-Strukturen im Extreme-Edition-Lager präsentiert sich nun der Pentium Extreme Edition 965 bei einer Taktfrequenz von 3,73 GHz und FSB1066, der sich anschickt, für Intel endlich wieder die Krone im Performance-Rennen an sich zu reißen und den ewigen Konkurrenten AMD zu entthronen. Das Modell für den Land Grid Array Sockel 775, das mit insgesamt 2 MB L2-Cache daher kommt und sich im Betriebssystem dank Hyper-Threading mit insgesamt vier logischen Prozessoren anmeldet, dürfte bei einem Preis von über 1000 US-Dollar alles anders als günstig sein, doch ist der Preis auch nicht die Aufgabe des neuen Flaggschiffs. Dies demonstriert besonders eindrucksvoll auch ein spezielles Angebot von Dell: Übertaktet auf stattliche 4,26 GHz und unterstützt von vier GeForce-7900-Grafikkarten von NVIDIA im Quad-SLI-Verbund lässt das XPS 600 Renegade für rund 10.000 US-Dollar keine Wünsche offen — wenn da nicht noch der Stromverbrauch wäre.
Trotz kleinster Strukturgröße nennt Intel eine Thermal-Design-Power von 130 Watt, die allerdings dank endlich einsatzfähiger C1E-Stromspartechnik namens Enhanced Halt State und der bereits von den normalen Desktop-Prozessoren bekannten Enhanced Speedstep Technologie nur in den seltensten Fällen erreicht werden sollte. Erste unabhängige Vergleiche im Internet sehen die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems trotzdem noch geringfügig vor der FX-60-Konkurrenz aus Sunnyvale, die sich ebenfalls im Sachen Stromhunger nicht gerade bescheiden zeigt.
Gespannt sein darf man nun, falls und wie AMD der neuen Konkurrenz entgegen treten wird. Im Moment zeigen sich im absoluten Highend-Bereich zwei ausgeglichene Konkurrenzprodukte, die sich vorerst nichts schenken. Die Core-Prozessoren zeigen jedoch schon recht eindrucksvoll, wohin Intel mit der 65-nm-Technik die nächsten Monate gehen will, während sich AMD in diesen Größenordnungen derzeit noch mit zurückhaltendem Schweigen im Hintergrund hält.
[rl]
Acer vs. Dell: Auf dem Weg in die Höhle des Löwen
Der taiwanische Computerhersteller Acer, der sich in Deutschland vor allem mit seinen preisgünstigen Notebooks einen Namen gemacht hat, kündigt für die Zukunft weiteres Wachstum an. So wolle man bis 2007 unter die besten drei PC-Hersteller aufsteigen und rund 15 Milliarden US-Dollar umsetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, kündigte Acer-Chef Gianfranco Lanci gegenüber dem Manager Magazin eine grundlegende Wachstumsstrategie in den aufstrebenden Märkten in Osteuropa an. Zusätzlich wolle man Marktführer Dell auch im eigenen Land, den USA, das Leben deutlich schwerer machen und dort nennenswerte Marktanteile gewinnen. Denn gerade in Nordamerika schwächelte der Computerbauer in der letzten Zeit, während man besonders in Europa deutlich zulegen konnte.
Lanci gab allerdings an, sich zunächst nicht auf einen Preiskampf einlassen zu wollen und das Hauptaugenmerk lieber auf Märkte zu richten, die für die Zukunft noch reichlich Potenzial aufweisen und nicht so stark besetzt sind. So scheide zum Beispiel Deutschland mit der zahlreichen Konkurrenz wie Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard und Dell für überdurchschnittliches Wachstum aus, weil man zu starke Preiskämpfe vermeiden wolle.
Abwarten darf man, ob Acer das ehrgeizige Ziel tatsächlich gelingt. Dell ist in den USA eine etablierte Größe, die gemeinsam mit Intel bereits eine Vielzahl an Kunden mit seinem Vertriebsmodell erreicht, während Acer sich erst noch behaupten muss. Vorteile dürfte das Unternehmen jedoch in der Produktpalette haben, da man sich nicht nur auf Intel als einzigen Prozessorhersteller beschränkt sondern ähnlich wie Hewlett-Packard auch teils günstigere AMD-Systeme anbietet.
Erschwerend kommt jedoch noch hinzu, dass auch Lenovo mit der Übernahme des PC-Geschäfts von IBM in Zukunft zusätzlich günstigere Computer unter eigenem Namen auf den Markt bringen will. Ein Preiskampf liegt damit auf der Hand und dürfte kräftig an den sowieso schon dünnen Margen der Hersteller kratzen.
[rl]
China blockt Voice Over IP für 2 Jahre
Um das staatliche Telefon-Netz zu "schützen" hat sich die chinesische Regierung entschlossen, der kostenlosen Internet-Telefonie, auch bekannt als VoIP, erst einmal ein Ende zu setzen. Wang Leilei, seines Zeichens Geschäftsführer von Tom Online, sagte, dass China die besagte Kommunikations-Möglichkeit erst ab 2008 lizensieren und unterstützen würde.
Leidtragende sind unter anderem Firmen wie Skype, über dessen Angebote kostenloses bzw. vergünstigtes Telefonieren via Internet möglich gemacht wird. Die chinesische Telefongesellschaft fährt sogar schwere Geschütze auf und bezeichnet den Skype-Service als illegal. Um sich hier abzusichern wäre man derzeit dabei, Software zu entwicklen, die den Skype-Service blockieren würde.
Solche Meldungen sind wir zwar von der besagten Nation mittlweile gewohnt (Zensur ist hier an der Tagesordnung) aber wie es scheint werden immer wieder neue Mittel und Wege gefunden, die Bevölkerung systematisch zu kontrollieren. "Over and out" oder besser gesagt "Skype out" kann man hier nur sagen ...
[ast]
NVIDIA veröffentlicht GeForce 7600 GS und GeForce 7300 LE
Bereits vor geraumer Zeit hatten wir über Spekulationen zu der GeForce 7600 GS berichtet, welche sich mit der heutigen offiziellen Vorstellung dieses Modells bewahrheiten sollten. Neben der GeForece 7600-Serie erweitert NVIDIA auch die GeForce 7300-Serie mit der GeForce 7300 LE um ein weiteres – ebenfalls leistungsschwächeres – Modell.
Die für den Mittelklassebereich angesiedelte GeForce 7600 GS startet wie der große Bruder – die GeForce 7600 GT – mit 12 Pixel-Pipelines (24 MAD-fähige ALUs) und 5 Vertex-Shader-Einheiten ins Rennen. Als Speicher soll hierbei ein 256 MB großer GDDR2-Speicher zum Einsatz kommen, welcher über eine 128 Bit breite Speicherschnittstelle angebunden ist. Unterschiede zur GeForce 7600 GT sind von der technischen Seite nur in den Taktraten zu finden: Mit sowohl 400 MHz Speicher- als auch Chip-Takt fallen diese deutlich geringer aus als bei der GeForce 7600GT (560/700 MHz).

Die GeForce 7300 LE stellt ebenso eine niedriger getaktete Version – diesmal in Bezug auf die GeForce 7300 GS – dar. Die technischen Daten gleichen auch hier mit einem 64 Bit breiten Speicherinterface, 4 Pixel-Pipelines (8 MAD-fähige ALUs) und 3 Vertex-Shader-Einheiten denen der GeForece 7300 LE. Auch bei diesem Modell kommt GDDR2-Speicher zum Einsatz – wahlweise in Größen von 128 MB beziehungsweise 256 MB. Die Takraten der GeForce 7300 LE betragen 450 MHz für die GPU und 333 MHz für den Speicher. Mit diesen Eckdaten richtet sich diese Karte ganz klar an den Einsteigerbereich.

Der interessantes Punkt an beiden Modellen dürfte wohl zweifelslos das Referenz-Design sein, dass - wie den Bildern zu entnehmen ist - auf eine vollständig passive Kühllösung setzt. Eine Entwicklung die natürlich sehr zu begrüßen ist, da zuletzt selbst im Einsteiger-Bereich die Refrenz-Kühler oft mit aktiver Belüftung ausgstattet wurden. Die GeForce 7300 LE wird es jedoch auch als Low-Profile-Variante geben, die dann leider mit einem aktiven Lüfter versehen ist.
Beide Modelle sind laut NVIDIA ab Sofort verfügbar. Zu einem möglichem Preisrahmen gibt der Hersteller zwar keine Auskunft, angesichts der Preise für die GeForce 7600 GT von ca. 200-220 Euro könnte die GeForce 7600 GS für den Gelegenheitsspieler ein durchaus interessantes Angebot darstellen während die GeForce 7300 LE eher für Office-Rechner von Interesse sein dürfte. In beiden Fällen dürfte die passive Kühllösung ebenfalls eine positiven Beitrag zur Kaufentscheidung leisten.
[ls]
Samsung stellt Mini-Notebook vor
Glaubt man den Worten des Herstellers so hat Samsung mit seinem Q35 das bisher kleinste Notebook auf Basis des Intel Core Duo vorgestellt. Mit einem Gewicht von gerade einmal 1,9 kg dürfte es sicherlich keine großen Probleme hinsichtlich der Mobilität geben. Doch auch die verbauten Features können sich für die gebotene Größe durchaus sehen lassen.
Das Her(t)z des Samsung Q35 stellt eine CPU aus dem Hause Intel dar. Hier stehen wahlweise Core Duo T2300(1.66GHz) bis T2700(2.33GHz) bzw auch Core Solo T1300(1.66GHz) bis T1400(1.73GHz) zur Auswahl. Bestückt ist das Gerät mit 512MB (667 MHz DDR2 SODIMM), die Datenträgerkapazität beträgt optional 60 / 80 / 100 / 120 GB. Wie nicht anders erwartet besitzt der Winzling ein 12,1" WXGA Display mit 1280 x 800 Px. Als optisches Laufwerk wird ein DVD±R/RW verbaut, über dessen Eigenschaften der Hersteller sich bislang aber ausschweigt. Drahtlose Kommunikation ist via 802.11a/b/g sowie Bluetooth 2.0 ebenfalls möglich. Die Lebensdauer der Akkuladung gibt der Hersteller mit ca. 7 Stunden an - als Betriebssystem ist MS Windows XP Pro / Home installiert.
| Samsung Q35 |
| Prozessor | Intel Core Duo T2300(1.66GHz) ~ T2700(2.33GHz) bzw. Intel Core Solo T1300(1.66GHz) ~ T1400(1.73GHz) |
| Chipsatz | Intel 945GM |
| Arbeitsspeicher | 512 bis 1024 MB (PC2-4200(533MHz) / PC2-5300(667MHz) DDR2 SODIMM) |
| Grafiklösung | Intel GMA950T |
| Display | 12.1"" WXGA, High brightness & Glare |
| Festplatte | 60 / 80 / 100 / 120 GB (9.5mmH 2.5"" HDD, PATA/SATA) |
| Optisches Laufwerk | DVD±R/RW |
| Netzwerk/Wireless | Intel PRO/Wireless 3945ABG (802.11abg, Mini card type), PCI-Express 10/100 LAN |
| Anschlüsse | 2 x USB (USB 2.0), IEEE1394 (4pin), 1 Type II PC card, RJ11, RJ45, Headphone-out, Mic-in, Memory stickTM , MS pro, SD, MMC, High Speed MMC, X |
| Maße (B x H x T) | 299 x 27.4~35.8 x 214 mm |
| Akku | 6 Zellen, Li-Ion mit 57.72 Wh |
| Gewicht | 1,9 kg |
Auch was die Farbigkeit angeht hat der Anwender zumindest zwei Optionen. Das Gerät ist wahlweise in Silber bzw. Rot erhältlich. Die genauen Preisen stehen allerdings noch nicht fest. Für das Modell mit dem Core Duo T2700 in Verbindung mit den 80 GB Festplatte sollen allerdings ca. $1800 fällig sein. Genauere Informationen findet man letztendlich auf der Produktseite von Samsung.