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Dienstag, den 31. Dezember 2002

Guten Rutsch ins Jahr 2003!



Die gesamte Redaktion von Hard Tecs 4U wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2003
sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!


[rg]

nVidia präsentiert NV31 auf der CeBit 2003

Der Grafikkarten-Gigant nVidia wird auf der CeBit 2003 den Grafikchip NV31 vorstellen, vermutet The Inquirer. Er wird auf der High-End VPU der GeForce FX basieren und wird sich wahrscheinlich durch niedrigere Taktraten und weniger Pipelines von ihr unterscheiden. Im Gegensatz zur GeForce FX (NV30), die für den professionellen Markt gedacht ist, wird die NV31 durch einen niedrigeren Preis sowie weniger Leistung wohl eher auf den Mainstream zielen. Leider hat sich nVidia zu dem Thema noch nicht geäußert.

Die CeBit 2003 findet in Hannover vom 12. bis 19. März statt und wird häufig von den Herstellern als Möglichkeit genutzt, ihre neuen Entwicklungen der breiten Masse zu präsentieren. So werden sicherlich neben nVidia unter anderem auch weitere namhafte Hersteller wie ATI, AMD oder Intel vertreten sein.
[rl]

Serial ATA Adapterkarte kommt nach Europa

Serial-ATA Anschlüsse häufen sich so langsam auf den neusten Mainboards der Hersteller, doch lassen die Festplatten noch lange auf sich warten. Kürzlich sind die ersten Serial-ATA Festplatten in Japan aufgetaucht, aber hierzulande wird es wohl noch eine ganze Weile dauern bis die ersten Platten in den Shops auftauchen.

Nun ist uns heute ein ganz besonderes Produkt in die Hände gekommen, für alle diejenigen, die den Fortschritt der Serial-ATA nutzen wollen, aber nur eine Festplatte mit normalen IDE Interface besitzen. Es handelt sich dabei um einen simplen Adapter den man an die IDE Festplatte anschließt um daran das Serial-ATA Kabel zu befestigen. Auf den Markt kommen wird dieser Adapter in einem großem Paket, das neben dem Adapter selbst auch zwei Kabel und eine SATA 150 TX2plus PCI-Raid Controllerkarte von Promise Technology beinhaltet.

Der Adapter wird ganz einfach an den IDE Anschluss der Festplatte gesteckt, braucht dazu aber noch einen externen Stromanschluss, der in Form eines Floppy-Steckers realisiert wurde. Da dies aber noch nicht zum Betrieb der Festplatte reicht, muss wie sonst auch der 4pin Molex Anschluss an die Festplatte gesteckt werden. Den Stecker muss man natürlich nicht an der PCI-Controllerkarte anstecken, diesen kann man auch auf dem Mainboard selbst befestigen, sofern dieses schon über einen Serial-ATA Anschluss verfügt.

Bei diesem Adapter wird sich die Herstellerfirma Mitron Interlink Inc. wohl eine goldene Nase verdienen, wenn man bedenkt, dass zur Zeit sehr viele Platinen bereits mit SATA Anschlüssen aufwarten, in den heimischen PCs sich aber nach wie vor reguläre PATA Festplatten befinden. Ein weiterer Vorteil: der Kabelsalat der breiten Flachbandkabel hat endlich ein Ende, denn die Serial-ATA Kabel sind weit schmaler als normale IDE Kabel, lassen sich somit besser verbauen und erlauben eine bessere Luftzirkulation im Gehäuse. Durch Herstellerangaben erfuhren wir, dass sich dieses Paket schon bald im europäischen Markt einfinden wird. Der Preis wird sich um die 50 Euro einpendeln und es wird zunächst kein Einzelverkauf des Controllers vorgenommen.
[ck]

Montag, den 30. Dezember 2002

PC-SHOPPING Modding-Wettbewerb

Die Zeitschrift PC-SHOPPING veranstaltet in ihrer Ausgabe 02/2003 einen Modding-Wettbewerb. Für alle interessierten Leser unserer Seite, die über einen beeindruckend hergerichteten Rechner verfügen, wollen wir an dieser Stelle darauf aufmerksam machen und die Teilnahmebedingungen erwähnen. Die folgenden Regeln müssen eingehalten werden:

Teilnahmebedingungen

Senden Sie uns eine Beschreibung und fünf bis zehn digitale Bilder Ihres gemoddeten PCs an die Adresse modding@PC-SHOPPING.de. Da die Bilder der Sieger veröffentlicht werden, darf die Auflösung der Bilder nicht weniger als 1024x768 Pixel bei 32 Bit Farbtiefe betragen. Vergessen Sie nicht, Ihre vollständige Postadresse anzugeben! Um sicherzustellen, dass die Wettbewerbsteilnehmer tatsächlich die Besitzer der PCs sind, müssen zur Legitimation auf einem Bild der gemoddete PC, sein Besitzer sowie die Ausgabe 2/2003 der PC-Shopping zu sehen sein. Die Sieger werden von unserer Redaktions-Jury ermittelt und in der Ausgabe 04/2003 mit Bild veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 31.01.2003

Zu gewinnen gibt es unter anderem eine Hercules 3D Prophet 9700 Pro aus der Xmas-Edition. Dies Edition ist auf 999 Stück limitiert und besonders auf die Übertaktbarkeit hin selektiert. Weiterhin gibt es MSI-Grafikkarten und MSI-Mainboards sowie natürlich diverse Gehäuse und vieles andere an Modding-Produkten zu gewinnen.


[cm]

Neue Version von CPUCooL erschienen

Das weitverbeitete Tool CPUCooL ist in der Version 7.1.7 erschienen. Das Programm ermöglicht es, ähnlich wie der Motherboard Monitor, die Sensoren von Mainboard und weiterer Hardware auszulesen, bietet jedoch noch einiges mehr, wie zum Beispiel die Möglichkeit, den Frontsidebus direkt in Windows zu ändern oder den HALT-Mode der Prozessoren zu aktivieren. Zusätzlich erlaubt CPUCooL, ältere Prozessoren zu optimieren oder den Arbeitsspeicher aufzuräumen, was besonders bei Windows 95/98 interessant sein dürfte. Neu sind die Erkennung von Athlon Prozessoren und SiS-Chipsätzen. Außerdem wurden weitere PLL's ergänzt.

CPUCooL ist Shareware und für alle Windows-Versionen verfügbar. Es kann als Zip-Datei von der Homepage des Programmierers Wolfram Podien heruntergeladen werden.
[rl]

AMD Athlon 64 "Clawhammer" mit SSE2 Benchmarks

Erst vor kurzem hatte Heise einen Test des Athlon 64 Prototyps mit dem Codenamen "Clawhammer" bei 1,2 GHz Takfrequenz veröffentlicht und ihn mit dem AthlonXP (auf 1,2 GHz herunter getaktet) und dem Pentium 4 mit 2,2 GHz verglichen. Damals testete man AMD's Prozessoren jedoch mit SSE-optimierten Benchmarks. Da der Athlon 64 aber auch SSE2 nutzen kann, startete Heise nun eine zweite Runde und benchte den Athlon 64 mit der für Intel optimierten SPEC-Suite Variante.

Durch den SSE2-Befehlssatz konnte AMD sich einen Vorteil von sieben Prozent in der SPECfp_base erarbeiten und überholte dadurch den Pentium 4. Auch die SPECint_base legte um fast drei Prozent zu. Vergleicht man noch die in der Theorie errechneten Werte für den Athlon 64 bei einer Taktfrequenz von 2 GHz mit denen eines aktuellen Pentium 4 (vermutlich mit einem Takt von 3 GHz) so liegt der Clawhammer mit fast 16 Prozent vor Intels Flagschiff. Man kann gespannt sein, ob sich dies auch in der Praxis bewahrheiten wird, denn die Testbedingungen waren leider nicht ideal. So musste der Pentium 4 sich mit DDR266 begnügen, obwohl hier Rambus Speicher oder eine Dual-Channel-Variante sicherlich die besseren Alternativen gewesen wären. Setzt man voraus, dass der Pentium 4 mit drei Gigahertz auf einem ähnlichen System getestet wurde, so kann man bei den Ergebnissen noch durchaus Platz nach oben offen lassen.

Weiterhin gibt es zu bedenken, dass der Athlon 64 in frühestens drei Monaten den Markt erreicht, wenn man optimistisch kalkuliert, denn konkrete Termine sind leider immer noch nicht bekannt. Skeptiker rechnen mit dem 64bit-Prozessor nicht vor Mitte des Jahres 2003. Bedenkt man, dass auch bei Intel die Entwicklung weiter geht, so sehen die Benchmarks für AMD mehr als bescheiden aus. Während der Konkurrent im zweiten Quartal 2003 seine 3,2 GHz Prozessoren sowie den neuen Springdale-Chipsatz auf den Markt bringt, der weitere Performance-Vorteile verspricht, könnte der Athlon 64 kalte Füße bekommen, wenn man hier nicht schnell genug mit höheren Taktraten nachlegen kann.
[rl]

Sonntag, den 29. Dezember 2002

Webweites

Die Weihnachtsfeiertage haben doch so ihre Spuren hinterlassen und so finden wir auf unseren Partnerseiten noch keine neuen Hardwaretests. Softwareseitig hat in der vergangenen Woche jedoch die Spieleflut voll in die Tasten gehauen und jeden Tag ein Review veröffentlicht. Für die Freunde der Echtzeittaktik bietet sich Robin Hood an, das zudem über sehr moderate Hardwarevoraussetzungen verfügt, die auch mehr als vier Jahre alte Rechner nicht überfordern. Hinsichtlich Grafik und Sound sind dabei natürlich eindeutig Abstriche zu machen, was jedoch durch die Story mit den diversesten Missionen und einer hohen Langzeitmotivation mehr als ausgeglichen wird. Das Gameplay hält sich dabei an das Romanvorbild. Das Echtzeitstrategiespiel Emergency 2 bietet 25 Missionen mit den unterschiedlichsten Szenarios (Banküberfall, Geiselnahme, Unfälle...), in denen man sein Geschick beim Einsatz von Rettungs- und Polizeikräften zeigen muß. Insgesamt keine spektakulären Hollywoodaktionen (die Missionen spielen in Deutschland), jedoch ein solides Game nicht nur für Genrefans. Den Anhängern des Onlinespiels Dark Age of Camelot legt Spieleflut den Erwerb des Addons Shrouded Isles unbedingt ans Herz. Dieses Addon ist mit den vorhandenen Zugangsdaten spielbar, weiterhin werden Grafikverbesserungen für Besitzer von GeForce4-Grafikkarten geboten.

Die Kollegen von WinTotal haben sich nach FinePrint mit ClickBook 6 den nächsten virtuellen Druckertreiber angesehen. ClickBook bietet sich in erster Linie für die Erstellung von Dokumenten wie Büchern, Schildern, Grußkarten, Prospekten etc. an. Diese können aus Word, Excel, Powerpoint und Internet Explorer heraus in allen möglichen Skalierungen erstellt werden. Ebenso erwähnenswert sind die Plugins, die es ermöglichen, direkt von den besagten Programmen auf ClickBook zugreifen und mit einem Klick auf das eingefügte Symbol das jeweilige Dokument ausdrucken zu können. Insgesamt also ein lohnendes Tool für alle, die viel mit Officeanwendungen zu tun haben.
[vw]

Neuer Artikel online: SOYO KT400 Dragon Ultra Platinum Edition

Nach dem ASUS A7V8X stellt sich nun das zweite Mainboard mit VIAs aktuellem KT400 Chipsatz bei uns zum Test vor. Es handelt sich um das SOYO KT400 Dragon Ultra in der "Platinum Edition", wobei dieser Namenszusatz auf das edle silberfarbige Platinendesign hinweist. Wie üblich bei den Dragon-Boards hat SOYO auch diesesmal dem KT400 Dragon Ultra reichlich Zubehör in Form von Hardwareausstattung und Softwarebeilagen zukommen lassen, so dass die Platine als eines der bestausgestattesten derzeitigen Sockel-A-Mainboards gelten kann. Ob sich SOYO auch beim Layout, Alltagsbetrieb, Overclocking und der Performance Bestnoten verdienen konnte, lest Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

nVidia Detonator 42.01 und 32.20 aufgetaucht

Nachdem Creative vor einigen Tagen einen neuen nVidia-Grafiktreiber released hat, sind nun bei Warp2Search auch zwei neue Detonator-Treiber von nVidia aufgetaucht. Außer dass der Detonator 42.01 mit DirectX 9 kompatibel ist, weiß man bisher noch nichts weiter über Änderungen. Auch direkt bei nVidia gibt es dazu bis jetzt noch keine Informationen.

PC-Extreme hat die Treiber in einem umfangreichen Test schon einmal näher betrachtet. Nach den Testergebnissen kann der neue Detonator am meisten bei aktiviertem Antialiasing und anisotropen Filter punkten, hier sind Performance-Verbesserungen von neun bis zwanzig Prozent möglich. Ohne diese Extra-Features gibt es kaum einen Geschwindigkeitsunterschied. Dies dürfte den Treiber besonders für Besitzer von High-End-Grafikkarten interessant machen, welche AA und AF bereits nutzen können. Für den "Durchschnittsspieler" bringt der Treiber erst bei DirectX 9 Spielen einen spürbaren Vorteil.
[rl]

Sicherheitslücke in Winamp und Windows XP

Vor kurzem wurde eine schwere Sicherheitslücke bei MP3 und WMA Dateien bekannt. Durch einen speziellen ID3 Tag, indem normalerweise nur Zusatzinformationen wie Titel-, Künstler- oder Albumname stehen, kann ein "Buffer Overflow" ausgelöst werden, durch den ein Angreifer die Kontrolle über den PC erlangen kann. Betroffen sind die Winamp Versionen 2.81 und Winamp3. Nullsoft hat inzwischen bereits reagiert und stellt auf dieser Seite die gefixten Versionen zum Download bereit. Über ältere Versionen von Winamp werden keine Angaben gemacht, so dass ein Update auf die gefixten Versionen zu empfehlen ist.

Unter Windows XP tritt der gleiche Effekt auf, allerdings mit einem wesentlich größeren Gefahrenpotential. So langt es bereits im Explorer den Mauszeiger über das Icon der betroffenen Datei zu führen, um den "Buffer Overflow" zu verursachen. Vom Inhalt her unterscheiden sich derartige MP3 bzw. WMA Dateien nicht von "normalen" Dateien, die Musik lässt sich einwandfrei abspielen. Betroffen sind neben Windows XP Prof. und Home (auch mit SP1) auch die Windows XP Tablet PC Edition und die Windows XP Media Center Edition. Einen entsprechenden Fix von Microsoft gibt es bereits in der Microsoft KnowledgeBase. Desweiteren soll dieser Patch dann auch im kommenden ServicePack 2 enthalten sein.

Download gefixtes Winamp 2.81 & Winamp3

Download Fix für Windows XP
[ch]

Samstag, den 28. Dezember 2002

Soltek präsentiert Pentium 4 Barbone System

Mit der Qbic Serie präsentiert Hersteller Soltek nun ebenfalls Barbone Pentium 4 Systeme. Hierbei bietet Soltek die Ausführungen Qbic EQ / IQ 2000 und Qbic EQ / IQ 3000, wobei die 3000er Ausführungen über zwei 5,25" Einschübe verfügen, statt lediglich über einen, wie in den 2000er Varianten. Bei den darin zum Einsatz kommenden Motherboards handelt es sich um die Soltek Platinen SL-B8A / B8A-F, welche auf Intels i845GE Chipsatz mit integrierter Grafik basieren. Somit werden alle derzeit gängigen Pentium 4 Prozessoren mit 400 / 533 MHz (QDR) FSB unterstützt, selbstverständlich auch ein Pentium 4 3.06 GHz mit Hyper-Threading.

Neben einem Realtek 10/100 MBit Ethernet onboard, verfügt diese Mainboard-Serie selbstverständlich auch über onboard 6 Kanal Sound nach AC'97 Standard. Die "-F" Variante verfügt zusätzlich noch über einen Firewire-Controller.

Die Barbone-Systeme sind mit einem 200 Watt (PFC) Netzteil ausgestattet und bieten auf der Front 2 USB-Eingänge, Mic-In, Line-Out, zwei SPDIF und drei Firewire Eingänge. Wann und zu welchen Preisen diese Barbones im deutschen Markt verfügbar sein werden, verriet uns der Hersteller bislang noch nicht.
[pg]

ASROCK Mainboard mit i845D Chipsatz und HyperThreading

Kaum zu glauben, aber wahr. Die ASUS Tochter ASROCK bewirbt ein neues Mainboard mit der Bezeichnung P4I45D, welches auf dem bereits etwas betagteren Intel i845D Chipsatz aufsetzt und offiziell Hyper-Threading fähig sein soll. Das besondere an dieser Aussage ist eigentlich der Umstand, dass lt. Intel dieser Chipsatz einerseits nicht Hyper-Threading fähig ist, andererseits aber auch, dass es bislang nur einen 533 MHz FSB (QDR) Pentium 4 Prozessor gibt, welcher diese Technologie beherrscht. Der i845D unterstützt offiziell ebenfalls keine 533 MHz FSB CPUs. Letzteres mag zu vernachlässigen sein, da bereits EPoX mit dem EPoX EP-4BEAV B2 ein Mainboard basierend auf diesem Chipsatz im Programm hat, welches vom Hersteller auch für 533 MHz (QDR) Prozessoren freigegeben wurde.

Damit sind allem Anschein nach also auch die älteren Pentium 4 Chipsets i845 mit SDR-SDRAM Unterstützung und der Nachfolger i845D mit DDR-SDRAM Unterstützung Hyper-Threading fähig, da jedoch Intel 533 MHz FSB CPUs auf diesen Chipsätzen nicht validiert hat, übernimmt Intel damit auch keine Funktionsgarantie für diese Kombination. Es bleibt in solchen Fällen den einzelnen Hersteller überlassen entsprechende Gewährleistungen zu übernehmen.

Betrachten wir uns das Produktfoto der Platine einmal näher, so drängt sich uns allerdings der Verdacht auf, dass der zum Einsatz kommende passive Northbridge Kühler zwar zum Betrieb von 400 MHz FSB (QDR) ausreichend dimensioniert ist, durchaus aber etwas schmalbrüstig bei Übertaktung des Chipsatzes auf 533 MHz FSB sein könnte. Leider lässt das Foto keinerlei Rückschlüsse auf den verwendeten Spannungswandler zu, ein ganz wesentlicher Punkt zum Betrieb von Intel Prozessoren mit über 3 GHz Takt, also eben derzeit den einzigen mit Hyper-Threading Support.

Eine weitere Besonderheit des ASROCK P4I45D sind die insgesamt 4 DIMM-Slots, wovon 2 für den Einsatz von DDR-SDRAM Modulen bestimmt sind, die beiden weiteren jedoch den Einsatz von herkömmlichem SDR-SDRAM der PC100 / PC133 Spezifikation erlauben. Dies ist bislang absolut unüblich bei der Verwendung eines i845D Chipsets, was die Ausrichtung der Platine in das OEM Segment deutlich macht. Da es eher ungewöhnlich sein dürfte, dass Erwerber eines hochpreisigen Intel Pentium 4 3.06 GHz auf ein LowCost Mainboard zurückgreifen, kann durchaus der Verdacht entstehen, dass ASROCK zwar die HT-Technologie in der Theorie unterstützt, in der Praxis allerdings nicht mit dem Einsatz solcher CPUs rechnet. Auch die Möglichkeit, dass niedriger getaktete Pentium 4 Prozessoren im kommenden Jahr mit Hyper-Threading Einsatz finden werden, scheidet eigentlich aus, denn nach Intel Planungen werden die kleiner getakteten Pentium 4 mit HT-Technologie alle auf einem 800 MHz (QDR) FSB aufsetzen und den unterstützt dieses Mainboard wiederum nicht.

Weitere Informationen zur Ausstattung des ASROCK P4I45D finden sich auf der Hersteller Webseite.
[pg]

AOpen AX45-4D Max mit SiS655 Chipsatz angekündigt

Der Mainboard-Hersteller Aopen kündigte auf seinen Webseiten das erste Motherboard für den Pentium 4 an, welches auf dem SiS655 Chipsatz basiert und Dual-Channel-DDR333 bei einem Frontsidebus von 533 MHz unterstützt. Nach der offiziellen Seite von AOpen besitzt das Motherboard vier DIMM-Slots die einen Speicherausbau von bis zu vier Gigabyte DDR-SDRAM erlauben. Desweiteren sind neben einem Zwei-Kanal ATA133-IDE-Controller auch AGP 8X Support, 6-Kanal Onboard-Sound, sechs USB 2.0 Ports, zwei Firewire Ports und Netzwerk onboard vorhanden.

Laut Produktbeschreibung möchte man mit dem Board dem Overclocker ein besonderes Feature bieten, dass es erlaubt, den System-Takt auf bis zu 992 MHz Quad Pumped Bus anzuheben, vorausgesetzt die weitere Hardware gestattet es. Zusätzlich versucht AOpen mit reichhaltiger Softwareausstattung und viel Zubehör zu überzeugen. Leider konnte uns AOpen momentan noch keine genauen Verfügbarkeitsdaten für Europa nennen.
[rl]

Modding-Noblesse Tower im Test bei TweakPC

Nachdem sich unsere Kollegen von TweakPC den Noblesse Design Tower angeschaut haben, werfen sie nun auch einen Blick auf die Case-Modder Variante des Nobel-Gehäuses, das sie merklich beeindruckt. Der Miditower bietet wie das auch bei uns getestete Noblesse Standard Gehäuse die Möglichkeit elf Laufwerke einzubauen, kommt jedoch im Gegensatz zur einfachen Variante bereits fertig mit Window-Mod und verspiegelter Frontblende. Das Gehäuse für gehobene Ansprüche kann man durchaus zu den beliebtesten Edelgehäusen zählen und ist bei Frozen Silicon für 89 EUR erhältlich. Es stellt so im Vergleich zu ähnlichen Produkten eine recht preiswerte Alternative dar, die durchaus überzeugt.
[rl]

Freitag, den 27. Dezember 2002

WCPUID 3.1a veröffentlicht

Das Systeminformationstool WCPUID steht in der Version 3.1a für die Windows-Versionen 9x/ME/NT4/2000/XP/.NET zum Download bereit. Gegenüber der Vorgängerversion sind nur kleinere Veränderungen vorgenommen worden.

Version 3.1a (Build 1089) 12/22/2002[SUN]

# Supported Many New ChipSet/VGA.
# Modified System Info.
# Source Code Compatible with FreeBSD


Wie man aus den Änderungen leicht erkennen kann, wird auch ernsthaft an einer Umsetzung für UNIX Derivate gearbeitet.

Download WCPUID 3.1a für Windows 9x/ME/NT4/2000/XP/.NET
[ch]

FIC mit nForce2 Mainboard für Sockel A

Der Mainboard-Hersteller First International Computer Inc stellte ein neues ATX-Motherbard auf Basis des nVidia nForce2 Chipsatzes vor. Laut x-Bit Labs unterstützt das FIC AU11 einen Frontsidebus von 333 MHz im Dual-Channel Betrieb und AGP 8X. Es besitzt 6 PCI-Steckplätze, einen IDE-Controller mit 2 ATA133-Kanälen, sowie sechs USB 2.0 Ports und zwei Firewire Anschlüsse. Weiterhin gibt es Sound mit sechs Audio-Kanälen onboard, eine integrierte 10/100 Mbit Netzwerkkarte von Realtek und ein großes Softwareangebot. Wenn man die Features betrachtet, so reiht sich das Mainboard recht gut in die Produktpalette der Sockel A Plattformen ein und dürfte für einige durchaus einen Blick wert sein, auch wenn es kaum besondere Features bietet, die es von den Mainboards anderer Hersteller unterscheidet. Über Preis und Verfügbarkeit des Produktes ist leider noch nichts bekannt.
[rl]

Epox führt Bluetooth-Adapter für Drucker ein

Nachdem der Motherboard-Hersteller Epox im August die ersten Mainboards mit Bluetooth-Support auf Basis des VIA KT333 vorstellte, führte das Unternehmen nun die ersten Bluetooth-Drucker-Adapter (BT-PA01) ein, die es ermöglichen gewöhnliche Drucker mit einer parallelen Schnittstelle in einen Bluetooth-Drucker zu verwandeln. X-Bit Labs berichtet, dass dieses Produkt es ermöglicht, mit 115200 bps kabellos Entfernungen von über zehn Metern zu überbrücken. Bei Sichtkontakt sind sogar bis zu 30 Meter möglich.

Betrachtet man die aktuellen Preise für Bluetooth-Drucker, so könnte man mit diesem Adapter auf eine recht preiswerte Alternative stoßen, mit der man nun von jedem Gerät, das Bluetooth unterstützt, jeden beliebigen Drucker im der näheren Umgebung ansprechen kann. Wann die Adapter verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt.
[rl]

Donnerstag, den 26. Dezember 2002

DirectX 9 De-Installation

Aus aktuellem Anlaß noch einmal etwas zu den De-Installationsmöglichkeiten für DirectX9: Die beiden sich hier anbietenden Tools DirectX 9 Uninstaller und DirectX Backdate sind - wie bei DirectX üblich - reine Möglichkeiten, aber keine Versprechungen. Sprich: Es kann mit diesen Tools funktionieren, muß es aber nicht. Was im umgekehrten Sinne auch heißen mag: Wenn bei einem Anwender eines dieser Tools nicht funktioniert, heißt das nicht, daß es gänzlich wirkungslos ist - bei anderen Anwendern kann dasselbe Tool dann schon wieder problemlos funktionieren

Beispielsweise gibt es inzwischen auch schon Erfolgsmeldungen bei der De-Installation von DirectX9 mit dem DirectX Buster, obwohl dieses Tool eigentlich rein offiziell nur bis zu DirectX 8.1 ausgelegt ist. Der Autor des DirectX Busters arbeitet allerdings schon an einer DirectX9-Version seines Tools. An die Windows ME und Windows XP Anwender ergeht zudem nochmals der Hinweis, daß man eventuelle Schwierigkeiten mittels des Setzens eines Systemwiederherstellungspunktes vor der Installation von DirectX9 elegant umgehen kann.
[rg]

Micron demonstriert 1 Gbit DDR-SDRAM Chips

Der Speicherhersteller Micron zeigte erstmals DDR-SDRAM Chips mit einer Kapazität von einem Gigabit, die im 0,11 µm-Verfahren produziert wurden. Laut Micron wäre man, bedingt durch die preiswerte Fertigungstechnik, mit diesen Speicherchips in der Lage, dem Verlangen des Marktes nach immer größerer Speicherkapazität und besserer Performance gerecht zu werden. Diese Gigabit-Chips werden voraussichtlich in 4 GByte registered DDR-SDRAM Modulen verbaut werden, welche besonders in Servern Verwendung finden dürften. Wann die Module in Serie produziert werden sollen, ging aus den Informationen noch nicht hervor.
[rl]

nVidia Grafikkarten Treiber Version 41.80 von Creative

Der Multimedia-Hersteller Creative veröffentlichte einen neuen Treiber für nVidia Grafikkarten in der Version 41.80 für WindowsXP/2000/NT/9x. Laut Release-Notes gäbe es jetzt Support für AGP 8X, sowie Performance-Steigerungen bei einigen besonders grafikaufwendigen Spielen. Des Weiteren sollen nun neuere Grafikkarten besser unterstützt werden. Als unproblematischer Nebeneffekt erscheinen alle Karten nach dem Update als Creative-Karte. Allen Anzeichen nach ist dies der erste DirectX9-Treiber für nVidia's Produktserien, wobei noch nicht klar ist, wie weit Features schon implementiert und aktiviert wurden.

Einige User in diversen Hardwareforen scheinen mit dem Treiber jedoch Probleme zu haben. So wird zum Beispiel im Forum von 3D-Center neben deutlichen Geschwindigkeitsvorteilen auch von Performance-Einbrüchen oder von Darstellungsfehlern berichtet. Inwiefern sich die Fehler verallgemeinern lassen ist noch nicht klar. Bei Warp2Search gibt es bereits einen Registry-Patch zum Download, der noch einige zusätzliche Funktionen freischaltet und anscheinend auch mit älteren Treiber-Versionen funktioniert.

Daneben hat nVidia still und heimlich einen 41.04er Detonator auf die nVidia-Server geschoben, ohne diese Treiber allerdings auf den nVidia-Webseiten zu verlinken:

[rl]

Mittwoch, den 25. Dezember 2002

Auch SiS und ALi unterstützen FSB800

Nachdem Intel vor einiger Zeit Änderungen an den Spezifikationen kommender Prozessoren und Chipsätze vorgenommen hatte, musste sich auch die Konkurrenz unter den Chipsatzherstellern dieser Entwicklung anpassen. Wie wir berichteten, hat sich VIA bereits auf die neuen Gegebenheiten eingestellt.

Neben diesem Hersteller haben andere Firmen der Branche ebenfalls reagiert und die eigenen Produkte für die neuen Spezifikationen bereit gemacht. So werden die beiden kommenden Northbridges SiS648FX und SiS655FX mit FSB800 (4x 200MHz) arbeiten können. Bei der SiS648FX handelt es sich um ein Single-Channel DDR400 Produkt mit Hyper Threading und AGP8x Unterstützung, die SiS655FX bietet diese Features ebenfalls, besitzt jedoch ein Dual-Channel DDR400 Interface.

Die Massenproduktion der SiS648FX wird voraussichtlich im April nächsten Jahres starten, die SiS655FX folgt ungefähr drei Monate später. Neben diesen beiden Produkten finden sich auf einer aktuellen Roadmap von SiS noch die SiS661 Nortbridge mit Single-Channel DDR400, AGP8x, Hyper Threading und Real256E Grafik, sowie die SiS656 mit Dual-Channel DDRII-533 ECC, AGP8x und Hyper Threading. Letztere zielt sicherlich auf den teureren High-End-Bereich ab.

Auch im Hause ALi tut sich etwas in Sachen Anpassung an FSB800. So wird der Chipsatz M1681 in einer neue Fassung ("Second Generation") auf den Markt kommen, welche neben besagter FSB800 Unterstützung ein Dual-Channel DDR400 Interface besitzen wird. Mit Prototypen ist im ersten Quartal 2003 zu rechnen, die Massenproduktion startet im darauf folgenden, zweiten Quartal des Jahres.
[mg]

Pentium 4 Benchmarks mit 800 MHz Frontsidebus

The Inquirer berichtet von Benchmarks eines HyperThreading Pentium 4 Systems, dass mit einen Frontsidebus von 800 MHz arbeitete. Dabei wurde die Leistung mit Hilfe des kommenden Springdale-Chipsatzes und des aktuellen 845GE-Chipsatzes unter Verwendung verschiedenster synthetischer Benchmarks verglichen.

Auch wenn man berücksichtigt, dass die Ergebnisse direkt von Intel kamen, so ist doch ein recht deutlicher Vorsprung des Dual-Channel-DDR400 Systems zu erkennen, das zum Beispiel bei Fließkomma-Berechnungen gegenüber dem Single-Channel-DDR333 System einen 36 prozentigen Vorsprung herausholen kann. Mit 533 MHz Frontsidebus mit Springdale liegt der Vorsprung jedoch immer noch bei beachtlichen 26 Prozent. Ein nicht ganz so deutliches Ergebnis erreichte man bei den Ganzzahlen-Berechnungen. Hier schrumpft der Vorsprung auf neun Prozent mit 800 MHz FSB und 4 Prozent mit FSB533. Insgesamt kann man jedoch sehen, dass der neue Springdale schon recht viel Performance aus einem Dual-Channel System mit DDR333-Speicher herausholen kann. Mit FSB800 wird der Vorteil allerdings deutlich größer.

Besonders zum Tragen kommt die höhere Bandbreite der Dual-Channel-Technik bei der integrierten Grafiklösung des Springdale-G. Hier leistet der Chipsatz mit 800 MHz FSB im Vergleich zum 845GE zwischen 40 und 80 Prozent mehr und liegt somit deutlich vor den Lösungen Intels, die momentan im Handel erhältlich sind. Doch noch kann man nur abwarten, bis im zweiten Quartal 2003 die ersten Chipsätze in die Läden kommen.
[rg]

VIA erlangt Etappensieg im Kampf gegen Intel

Wie Heise berichtet, konnte der Chipsatzhersteller VIA dieses Wochenende in England im Kampf um die Lizenzen des Pentium 4 Busprotokolls einen Etappensieg gegen Intel erringen. So lässt das britische Berufungsgericht das Verfahren von VIA zu, in welchem dem Chip-Giganten Intel unfaire Wettbewerbspraktiken vorgeworfen werden.

Das Gericht begründe seine Entscheidung mit der dominierenden Stellung Intels in einem sehr wichtigen Marktsegment, in dem die Kompatibilität von Hard- und Software eine entscheidende Rolle spiele. Im April war das Verfahren vom englischen High Court zunächst abgewiesen worden. VIA begann das Berufungsverfahren, um sich gegen Intels Klage wegen fünf Patentrechtsverletzungen zu wehren, nach denen VIA in den P4X266 und P4M266 Chipsätzen von Intel geschützte Techniken verwendet hatte.
[rg]

ASUS & Hard Tecs 4U Weihnachtsverlosung 2002

Am heutigen ersten Weihnachtsfeiertag wollen wir unsere zusammen mit ASUS ausgetragene Weihnachtsverlosung auflösen, mit welcher 10 ASUS V9180 Grafikkarten mit nVIDIA GeForce4 MX440 Chipsatz zur Verlosung standen. Wir fragten am 13. Dezember: Welche vier ASUS Mainboardfamilien unterstützen bereits AGP 8X Funktionalität?

ASUS & Hard Tecs 4U Weihnachtsverlosung 2002

Die richtige, mittels der ASUS Webseiten einfach ermittelbare Antwort lautet natürlich: P4G8X (Intel E7205 Chipsatz), P4S8X (SiS 648 Chipsatz) A7N8X (nVIDIA nForce2 Chipsatz) und A7V8X (VIA KT400 Chipsatz).

Diejenigen Einsendungen mit der richtigen Antwort kamen in je einen virtuellen Lostopf (Leser und Forumsteilnehmer getrennt). Dabei wurden die richtigen Einsendungen je nach Eingang nummeriert und Ghanja von Planet 3DNow! nannte uns je 5 Zufallszahlen, anhand derer die Gewinner ermittelt wurden. Und diese sind:

    Leser:
  • Robert Moskhalis, Dortmund
  • Christian Oerter, W.-Obersdorf
  • Sebastian Wissig
  • Lengpeng@gmx.de - wer auch immer hier vergessen hat, seinen Realnamen anzugeben :-)
  • Sina Ashtarani, Essen
    Forums-Teilnehmer:
  • RadeON aka - Realname nachträglich entfernt -
  • JJApache aka Jan Nemetz, Wien
  • ollidroll aka Oliver Berghausen, Langenhagen
  • Shircoon aka Jürgen Bernloher, München
  • Fanatic_Ice aka Carsten Capelle, Obernfeld

Wir werden uns per Mail mit allen Gewinnern in Verbindung setzen und die vollständigen Adressen dann ASUS übermitteln, welche die Grafikkarten im neuen Jahr verschicken werden. ASUS und Hard Tecs 4U gratulieren allen Gewinnern und wünschen viel Freude an den ASUS V9180 Grafikkarten.
[rg]

Montag, den 23. Dezember 2002

Frohe Weihnachten!



Die gesamte Redaktion von Hard Tecs 4U wünscht allen unseren Lesern ein
frohes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest.

[rg]

Neuer Artikel online: nVIDIA GeForce4 Ti4200 8X Roundup

Nachdem schon die originalen GeForce4 Ti4200 Grafikkarten großen Anklang im Markt gefunden haben, rücken nun die GeForce4 Ti4200 8X Grafikkarten auf Basis des neueren NV28-Chips nach. Und während sich die Hersteller bei den originalen Ti4200-Grafikkarten noch fast ausschließlich an die nVIDIA-Vorgaben bezüglich der Taktfrequenzen gehalten haben, tummeln sich im Ti4200 8X Bereich jede Menge Karten mit höheren Taktfrequenzen.

Wir haben uns zum Test die GeForce4 Ti4200 8X Karten von ABIT, AOpen, ASUS, Gainward, Leadtek und MSI eingeladen. Was diese an, Ausstattung, Lieferumfang, Overclocking-Eignung und 3D-Performance aufboten, wie sich die Lautstärke der teils sehr unterschiedlichen Lüfterkonstruktionen darbot und wer von den Testkandidaten von uns für Award-würdig befunden wurde, lest Ihr im Artikel nach.

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[rg]

Soltek kündigt die Verfügbarkeit ihrer Ti4200 8X Grafikkarten an

Wie uns Hersteller Soltek heute unterrichtete, hat man ab sofort ebenfalls zwei Grafikkarten mit nVIDIAs GeForce4 Ti4200 8X GPU im Programm. Bei der Soltek SL-Ti428X-D7DTV wird es sich um die 128 MB Variante handeln, welche neben einem analogen CRT-Monitoranschluss ebenfalls einen DVI-Anschluss bietet und darüber hinaus durch einen Philips SAA7108 Coder Chip Video In / Video Out Funktionen bietet. Keine Besonderheiten wird es bei den Taktungen der Karte geben. Der Speicher taktet mit üblichen 513 MHz (DDR) und die GPU mit 250 MHz.

Das Grafikboard mit der Bezeichnung SL-Ti428X-D6T stellt die 64 MB Speicherversion dar, welche lediglich einen TV-Out Anschluss, aber keine Video In Funktionalität besitzen wird. Auch auf den DVI Anschluss hat der Hersteller bei dieser Karte verzichtet. Auch hier sind GPU und DDR-SDRAM Speicher entsprechend nVIDIAs Empfehlungen getaktet.

Ebenfalls im Bereich Lieferumfang ist die kleinere 64 MB Variante abgespeckt, denn lediglich bei der SL-Ti428X-D7DTV findet sich als Software Zugabe noch Cyberlinks PowerDirector wieder. Die Karten sollen absofort im Handel erhältlich sein. Über die Preisgestaltung liegen uns leider noch keine Informationen vor.
[pg]

Neues nForce2 Motherboard von Chaintech

Nachdem wir bereits vor eine Weile darüber berichteten, dass Hersteller Chaintech mit dem 7NJS ebenfalls ein Mainboard mit nVIDIAs nForce2 Chipsatz im Programm hat, schiebt der Hersteller mit dem 7NJL Apogee nun noch eine weitere Variante hinterher. Offenbar unterscheidet sich die neue Platinen aber lediglich durch den fehlenden SATA- / PATA-RAID Controller von Promise.

Welche weiteren Unterscheidungskriterien sonst noch vorliegen ist fraglich. Auch beim 7NJS gibt es bereits eine Version ohne diesen RAID-Controller. Beim 7NJL setzt Chaintech abermals auf nVIDIAs SPP (ohne integrierte Grafik) und darüber hinaus kommt erneut nicht nVIDIAs integrierte Soundlösung der MCP-T zum Einsatz. Statt dessen pflanzt Chaintech den vollwertigen PCI Soundchip von C-Media auf die Platine. Der anvisierte Preis soll bei ca. 160 € liegen.
[pg]

Neue Version von XP-Antispy 3.71

Das sehr beliebte und kompakte Antispy Tool XP-Antispy steht ab sofort in der Version 3.71 zum Download bereit. Die Änderungen zum 3.7 Vorgänger sehen wie folgt aus:

  • Einstellung zum Deaktivieren einer Sicherheitslücke im InternetExplorer 6 (betrifft WindowsXP ohne Service Pack 1)
  • Die Grösse des Hilfstext Fensters ist jetzt variierbar, auf Wunsch vieler Nutzer.
  • Das Programm kommt jetzt mit einer Installationsroutine daher, da auch viele Nutzer Probleme mit dem Anweden dieses Tools hatten.
Zum Download des Tools, welches jeder sicherheitsbewußter User installiert haben sollte, gelangt Ihr hier.
[mg]

ATi gibt Catalyst 3.0 Treiber mit DirectX9 Support frei

Der Grafikchiphersteller ATi hat mit Microsofts Freigabe von DirectX9 (wir berichteten) gleich einen neuen Catalyst Treiber ins Netz gestellt, welcher nun in der Version 3.0 vorliegt und erstmalig auch das offizielle DirectX9 unterstützt. Die Treiber sind für alle Karten ab der Radeon 7000 bis zur Radeon 9700 geeignet. Wie schon mit vorangegangenen Treiberversionen hebt ATi natürlich wieder die Leistungsverbesserungen in den Vordergrund, welche wie folgt aussehen:

  • Alle unterstützten Radeon Karten sollen in hohen Auflösungen im Spiel "Jedi Knight" um bis zu 35 Prozent schneller arbeiten.

  • Die Radeon 9000 Pro soll im Spiel Return To Castle Wolfenstein im Schnitt 2 bis 4 Prozent schneller sein.

  • Die Radeon 8500 soll im Spiel Return To Castle Wolfenstein 6 Prozent schneller sein.

  • Die Radeon 7500 soll im Spiel Return To Castle Wolfenstein 5 Prozent schneller sein.

  • Im Spiel Dungeon Siege soll die Radeon 9000 Pro 6 bis 12 Prozent gewinnen, die Radeon 8500 bis zu 10 Prozent, die Radeon 7500 ca. 8 bis 15 Prozent und die Radeon 7000 12 bis 14 Prozent.

  • Unreal Tournament 2003 soll mit der Radeon 7000 nun 5 bis 8 Prozent schneller laufen.
Neben diesen Geschwindigkeitsverbesserungen hat ATi auch einige Probleme beseitigen können. Eine komplette Liste findet man hier direkt bei ATi. Und es sei jedem geraten, hier den ein oder anderen Blick reinzuwerfen, da auch noch bestehende Probleme mit aufgeführt werden.

Für Radeon 9700 Pro / 9700 / 9500 Pro und 9500 Karten Besitzer:
Download Catalyst 3.0 Treiber (inkl. Control Panel) für Windows2000/XP WHQL
Download Catalyst 3.0 Treiber (inkl. Control Panel) für WindowsME/9x WHQL

Für alle Radeon Karten:
Download Catalyst 3.0 Treiber (inkl. Control Panel) für Windows2000/XP
Download Catalyst 3.0 Treiber (inkl. Control Panel) für WindowsME/9x
[mg]

Hyper-Threading Support bei SiS Chipsätzen

Mit der Einführung des Pentium 4 Prozessors mit 3.06 GHz und Hyper-Threading schwärmte Intel von der neuen Leistungsfähigkeit ihres Prozessors. Doch um das Feature Hyper-Threading überhaupt nutzen zu können, bedarf es neben der entsprechenden CPU auch eines Hyper-Threading kompatiblen Chipsatzes und der passenden Software. Letzterer Punkt ist weniger das Problem, die Chipsätze mit Hyper-Threading Support vor allem von anderen Herstellern außer Intel waren bisweilen Mangelware.

Wie wir hier berichteten, plante Chiphersteller Silicon Integrated Systems die Einführung neuer Chipsatzrevisionen bisheriger, etablierter Pentium 4 Chipsätze, welche mit Hyper-Threading Support ausgestattet werden sollten. Dieser Vorgang ist nun abgeschlossen, und froher Kunde verbreitet SiS auf ihrer Homepage die Nachricht, dass die Chipsätze SiSR658, SiS648, SiS645DX, SiS651 und SiSM650 im sogenannten "B stepping" nun ganz offiziell Hyper-Threading Support bieten. Wenn der Chipsatzhersteller den Support schon so deutlich verkündet, wäre es verwunderlich, wenn die Mainboardhersteller nicht nachziehen würden und die bisherigen Boards mit den neuen B stepping Chipsätzen keinen entsprechenden Stempel bekämen. Wann die aktualisierten Boards aber im Handel erscheinen, bleibt abzuwarten.
[mg]

Sonntag, den 22. Dezember 2002

Webweites

Bereits seit längerer Zeit geisterte ein geplanter neuer Grafikchip aus dem Hause VIA/S3 unter dem Namen "Columbia" durch die Computerwelt, nun entnehmen wir der frisch aktualisierten S3-Homepage, dass ebendieser Chip nun unter dem neuen Namen "DeltaChrome" irgendwann im ersten Halbjahr 2003 den Markt erreichen soll. Das 3DCenter hat dies zum Anlass genommen, dem DeltaChrome etwas genauer unter die Haube zu schauen. Obwohl hinsichtlich des Supports von Pixel und Vertex Shadern jeweils in der 2.0 Spezifikation eindeutig ein DirectX9-Chip, dürfte die Gesamtperformance im Vergleich zur Konkurrenz à la ATi Radeon 9700 Pro bzw. GeForceFX angesichts deutlich niedrigerer Taktraten nicht mithalten können. Trotzdem soll der DeltaChrome als einziger Grafikchip ein 16x Multisampling Anti-Aliasing bieten, was in höherer Auflösung wohl kaum ausgereizt werden kann. Vieles wird auch von der Treiberqualität abhängen, wobei man hier bedenken muss, dass S3 seit seligen Savage2000-Zeiten praktisch nicht mehr am Markt vertreten ist und der Vorsprung der ATi- und nVidia-Programmierer erheblich sein dürfte.

Intels erster Zweikanal-DDR-RAM-Chipsatz E7205 aka Granite Bay ist natürlich auch von den LostCircuits unter die Lupe genommen worden, dabei fiel die Wahl auf das Asus P4G8X. Ausstattungsmäßig blieben keine Wünsche offen, da neben ICH4-Southbridgefeatures wie Gbit-LAN, USB 2.0 und 6-Kanal-Sound zusätzliche Serial-ATA- und FireWire-Chips verbaut wurden. In den Benchmarks konnte das Board schließlich seine hohe Performance bei gleichzeitig 100%iger Stabilität beweisen. Jedoch sind insbesondere die Betrachtungen zur Speichertechnologie des E7205, auch im Vergleich zu nVidias nForce, absolut einen Blick wert.

Trotz des vorweihnachtlichen Stresses hat auch die Spieleflut noch ordentlich getestet und dabei kurz vor Jahresende nach eigenem Bekunden in Gothic 2 das Rollenspiel des Jahres 2002 gefunden. Dabei muß man nicht den 1. Teil gespielt haben, um mit der Handlungstiefe der Story zurechtzukommen, sollte jedoch über einen einigermaßen flotten Prozessor verfügen, um die Grafik in vollen Zügen genießen zu können. Die Schlußbemerkung des Testers, dass die Mischung aus Kampf und Rollenspiel den Programmieren gelungen ist und eine Spielewelt mit Suchtpotential erster Klasse erschaffen wurde, spricht eigentlich für sich.

Die Freunde der Echtzeitstrategie dürften sich hingegen an Age of Mythology erfreuen. In einem sehr umfangreichen Testbericht, dessen Umfang hier kaum wiederzugeben ist, geht Spieleflut umfassend auf die sehr komplexe Story und Gameplay ein und gibt diesem Titel abschließend ebenfalls eine sehr gute Wertung. Wer dann immer noch nicht genug gelesen und vielleicht eine Xbox in seinem Besitz hat, findet in Mech Assault einen Actionshooter für diese Spielekonsole, die im Singleplayermodus zwar nur recht begrenzt, dafür jedoch im Multiplayermodus per LAN oder XBox-Live-Account um so mehr Spaß macht.

Last not least haben unsere Partner von WinTotal mit dem OS Selector 8 ein weiteres überzeugendes Produkt aus dem Hause Acronis getestet. Der OS Selector 8 läuft zwar nur unter DOS und kann somit unter der Windows 2000/XP-Oberfläche nicht verwendet werden, dafür bietet er jedoch eine Fülle an Funktionalität wie die Erstellung und Handhabung umfangreicher Multibootsysteme (bis zu 100 OS auf einem PC... wer's braucht) und kann Partitionen ohne Datenverlust vergrößern, verkleinern, kopieren und verschieben sowie innerhalb einer Betriebssystemfamilie konvertieren (z.B. von FAT16 auf FAT32 oder von Ext2 auf Ext3). Dabei können mehrere Änderungen gleichzeitig in nur einem Schritt vorgenommen werden. Insgesamt bietet der OS Selector 8 so die Funktionen gleich mehrerer Programme, die sonst zusätzlich gekauft werden müssten.
[vw]

Samstag, den 21. Dezember 2002

Intel stellt Produktion des Celeron für Sockel 370 ein

Nachdem der Sockel 370 nun seit vier Jahren fester Bestandteil in Intels Produktpalette war, entschließt sich der Prozessorhersteller, letztendlich die Produktion der erfolgreichen Low-Cost-CPU einzustellen. Der Celeron mit Taktfrequenzen von 1,0 bis 1,4 GHz war einer der erfolgreichsten, denn mit seinem Tualatin-Kern reichte er zum Teil noch an die Performance aktueller Celerons auf Pentium 4 Basis mit weit höheren Taktfrequenzen heran. Zudem war er wegen seiner recht niedrigen Verlustleistung beliebt, die ihn ideal für leise Systeme machte.

Laut Intel werden Bestellungen für die CPUs noch bis zum 11. April 2003 entgegengenommen. Lieferungen erfolgen für die Boxed-Variante noch bis 11. Juli nächsten Jahres und für die Tray-Variante noch bis 12. Dezember 2003.
[rg]

Erste Benchmarks zum Athlon XP mit Barton-Kern

Auf der taiwanesischen Hardwareseite oc.com.tw sind recht umfangreiche Benchmarks zum kommenden Athlon XP mit Barton-Core aufgetaucht. Zum Vergleich des Testmusters mit echten 1833 MHz, was einem Model-Rating von 2500+ entspricht, kam ein Athlon XP mit Thoroughbred-Kern zum Einsatz, der bei gleicher Taktfrequenz nur ein Model-Rating von 2200+ bekommt.

Der Barton besitzt einen L2-Cache von 512 KB und läuft mit einem Frontsidebus von 333 MHz, während der Athlon mit Thoroughbred-Kern nur 256 KB L2-Cache vorweisen kann und mit einem Frontsidebus von 266 MHz antritt. Dies sind wohl auch die entscheidenden Unterschiede beider CPU-Kerne. Als Testsystem kam bei oc.com.tw neben einem EPoX Mainboard (8K9A2+), 512 MB DDR-SDRAM von Corsair (PC3500/DDR433) sowie eine GeForce4 Ti4600 von Leadtek zum Einsatz.

Verfolgt man die Tests, so kann der Barton fast durchgängig mit besseren Ergebnissen gegenüber dem Thoroughbred aufwarten, allerdings bewegen sich die Unterschiede nur im Rahmen von 1 bis 7 Prozent. Den größten Vorteil erzieht der Barton dabei im Business Winstone 2001, einem Applikations-Benchmark. Abschließend kann man feststellen, dass der Barton mit seiner Performance recht zurückhaltend auftritt und sich meistens nur knapp gegenüber dem T-Bred positioniert. Vermutlich fällt der größere Second-Level-Cache doch nicht so sehr ins Gewicht wie man zu Beginn gehofft hatte.
[rg]

DirectX 9 .0 nun offiziell

Microsoft hat nun auch noch eine offizielle Seite zu DirectX 9.0 nachgeschoben, hier zu finden. An den Downloads hat sich nichts geändert, nach wie vor liegt DirectX9 entweder als deutschsprachiger Installer oder als mehrsprachiges Komplettpaket vor:

Wie üblich lässt sich DirectX 9.0 (offiziell) nicht deinstallieren, Microsoft empfiehlt deshalb Windows ME und Windows XP Anwendern, vor der Installation einen Systemwiederherstellungspunkt zu setzen. Inoffiziell bieten sich aber inzwischen schon zwei Uninstaller an, welche eine De-Installation auch von DirectX 9.0 ermöglichen sollen (von uns nicht geprüft!):

Alle anderen bekannten DirectX-Uninstaller funktionieren unseres Wissens nach derzeit nur bis maximal DirectX 8.1.
[rg]

Freitag, den 20. Dezember 2002

c´t bencht Athlon 64

Die c´t hat in Ihrer seit diesen Montag vorliegenden Ausgabe 26/2002 einen so ziemlich exklusiven Test eines Athlon 64 Systems anzubieten. Benutzt wurde eines der 500 von AMD herausgegebenen K8-Entwicklermuster, im genaueren ein Athlon 64 mit 1.2 GHz Taktfrequenz und 1 MegaByte Level2 Cache. Die niedrige Taktfrequenz erklärt sich aus dem Vorserien-Status, in welchem üblicherweise doch recht niedrig getaktete Modelle zum Einsatz kommen, um keine Stabilitätsprobleme zu provozieren. Die 1 MegaByte Level2 Cache sind zudem zwar recht hochgegriffen, dennoch nicht unrealistisch.

Denn sowohl die SingleProzessor-Ausführung "Athlon 64 DT" als auch die DualProzessor-Ausführung "Athlon 64 DP" wird mit diesen 1 MB Level2 Cache antreten. Jedoch wird es von ersterem auch noch eine 256 kB Variante und von letzterem auch noch eine 512 kB Variante geben, welche aufgrund des niedrigeren Preises wohl in größeren Kontingenten als die 1 MB Varianten über den Ladentisch gehen werden. Sei es wie es ist: AMD hat eine 1-MB-Variante geliefert und die c´t hat diese mit DDR333-Speicher bestückt, womit sich das Athlon 64 Testsystem natürlich im bestmöglichen Lichte darstellt.

Denn auf der Vergleichseite steht nur ein Pentium 4 Northwood mit 2.2 GHz mit FSB400 und DDR266-Speicherunterbau. Wieso die c´t hier nicht eine DualChannel DDR-RAM oder i850E RAMBUS Lösung als Counterpart ansetzte, wird wohl deren Geheimnis bleiben. Angenommen, der Athlon 64 käme wirklich mit 1.2 GHz in den Markt, wäre das gewählte Pentium 4 System sicherlich ein repräsentativer Gegner (übliches LowCost-System: hohe Gigahertz-Zahl, aber schwaches restliches System). AMD wird den Athlon 64 aber mit um die 2 GHz starten, jener wird sich dann mit dem Pentium 4 mit 3 GHz und mehr herumschlagen müssen, insofern wäre ein HighEnd-Unterbau für den Pentium 4 bei diesem Vergleich doch eher angebracht gewesen.

Nichts desto trotz ist einwandfrei zu sehen, wie AMD mittels des K8-Cores die Pro-MHz-Leistung weiter kräftig nach oben getrieben hat. Jener Athlon 64 mit 1.2 GHz kommt im Schnitt der Benchmarks ungefähr auf die Werte jenes 2.2 GHz Pentium 4, so daß ein zum K8-Start releaster Athlon 64 mit 2.0 GHz es wohl problemlos mit den 3-GHz-Boliden von Intel aufnehmen kann. Der drastische Unterschied in der Pro-MHz-Leistung zwischen Athlon 64 und Pentium 4 von um die 50 Prozent (schneller bei gleichem Takt) wird dann AMD allgemein weiterhelfen, den Mythos "MegaHertz = Performance" zu entkräften. Dies sollte dann auch bis zum letzten sich ansonsten sich für Computertechnik wenig interessierenden Käufern durchdringen.

An dem mitgetesteten Athlon XP System mit (heruntergetakteten) 1.2 GHz auf FSB266 lässt sich zudem schön sehen, wie AMD die Pro-MHz-Leistung beim Athlon 64 gegenüber dem aktuellen Athlon-Prozessor hat steigern können: Auf gleichem Takt liegt der Athlon 64 selbst unter der gewählten 32bittigen Umgebung runde 25 Prozent vor dem Athlon XP. Für die 256 kB Level2 Variante, welche wohl den Massenmarkt dominieren wird, gehen wir im übrigen nicht von großartige Performance-Abschlägen aus, da der große Level1 Cache des Athlon XP/64 (128 kB) anders als beim Pentium 4 schon viele Cache-Abfragen abfängt, womit der Level2-Cache bei Athlon-Prozessoren nicht ganz so bedeutend wie beim Pentium 4 ist.
[rg]

Neue Informationen zu AMDs Serverprozessor Opteron

Seit kurzem häufen sich Informationen und Vermutungen über AMDs Serverprozessor Opteron mit dem Codenamen "Sledgehammer", der wahrscheinlich im ersten Quartal 2003 verfügbar sein wird. So sind laut The Inquirer drei verschiedene Varianten des Serverprozessors geplant: Einmal der Sledgehammer MP (Multiprozessor), der Sledgehammer DP (Dualprozessor) und der Sledgehammer III für Singleprozessor-Systeme (allerdings Workstation-Einsatz). Alle Prozessortypen werden sich von der Architektur anscheinend nur in Bezug auf die Mehrprozessorfähigkeit unterscheiden. Ansonsten werden sie mit 1 MB Second Level Cache, DDR333-Support und drei HyperTransport Links ausgerüstet sein.

Es sei wahrscheinlich, dass die ersten Serversysteme mit einer Taktfrequenz von 1,4 GHz und 1,6 GHz zu Preisen zwischen 3000 und 6000 US-Dollar (kompletttes System) im nächsten Quartal auf den Markt kommen. Im Laufe des Jahres würde AMD dann die Taktfrequenz des Opteron bis auf 2,6 GHz anheben.

Auch der Athlon XP mit Barton-Kern wird nach Angaben von The Inquirer vermutlich im zweiten Quartal in Dualprozessor-Systemen das Licht der Welt erblicken. Die Frequenzen liegen hier nach AMDs Model Rating bei 2800+ mit einem L2-Cache von 512 kB und einem Frontsidebus von 266 MHz. Sie sollen als Prozessoren für LowCost-Server dienen und, wie der Sledgehammer mit Frequenzen unter 2 GHz, bereits 2004 wieder vom Markt verschwinden.
[rg]

Neuer Artikel online: Koolance EXOS - Wasserkühlung als Upgrade

Vor einigen Wochen hatten wir bereits den Koolance PC2-601W Wasserkühlungs-Tower im Test, welches sich als ein solides und vor allem unkompliziertes Produkt aus einer Hand darstellte, bestens geeignet also für Wasserkühlungs-Einsteiger ohne größere Bastel-Erfahrung. Für diejenigen, welche für jene Wasserkühlung jedoch ihr bisheriges Gehäuse nicht hergeben wollen, bietet Koolance mit dem EXOS auch ein vollständiges Wasserkühlungsset zum Nachrüsten an. Was sich aufgrund der anderen Konzeption für Unterschiede ergeben haben und wo das EXOS sogar etwas besser als der PC2-601W ist, erfahrt Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

Endspurt Gewinnspiel

Unser Gewinnspiel befindet sich auf der Zielgeraden. In wenigen Stunden, am Freitag den 20.12.2002 um 24.00 Uhr, ist Einsendeschluss für die diesjährige Weihnachtsverlosung von ASUS und Hardtecs4U. Als kleine Erinnerung, zu gewinnen gibt es 10 ASUS V9180 Grafikkarten.



Weitere Informationen, insbesondere zu den erhöhten Gewinnchancen von Forumsmitgliedern, kann man hier nachlesen.
[ch]

DirectX 9.0 Final

Auf dem Microsoft Server ist die Final Version von DirectX 9.0 aufgetaucht. Allerdings gibt es derzeit noch keinen Link auf der Microsoft Webseite. Momentan besteht nur die Möglichkeit über ein Web-Setup das Update durchzuführen. Im mitgelieferten Diagnosetool DXDIAG meldet sich das Paket korrekt mit der Version 4.09.0000.0900.



Download Web-Setup DirectX 9.0 Final

Update: Inzwischen gibt es eine offizielle Seite von DirectX 9.0 bei Microsoft. Auf dieser ist dann auch die Installationsdatei (redistributable) für alle Windowsversionen verlinkt.

Download DirectX 9.0 Redist für Windows 98/ME/2000/XP (32,5MB)
[ch]

Donnerstag, den 19. Dezember 2002

SerialATA-Raid Controller von VIA

Nachdem wir heute erst von neuen Planungen VIAs hinsichtlich Mainboardboardchipsätzen berichtet haben, gibt es aus gleichen Roadmaps aber noch weitere interessante Dinge zu vermelden. Dass VIA nicht nur im Bereich von Motherboard Chipsätzen tätig ist, hat der taiwanesische Hersteller bereits in der Vergangenheit gezeigt. Neben Firewire, USB2.0 Ethernet und Soundcontroller Chips, stösst VIA nun in den Bereich der Festplatten Controller vor.

Hierbei sind zwei Varianten geplant: Der VT6410 mit 2 ATA/133 Kanälen und der VT6420 mit zwei SerialATA-150-Kanälen und einem PATA/133-Kanal. Beide Controller unterstützen Raid 0, 1 und 0+1. Eventuell kann man vermuten, dass VIA zumindest den VT6420 Controller aufgrund des wachsenden Marktes für SerialATA früher oder später in die eigenen Chipsätze integrieren wird. Erste Anzeichen hierfür könnte die SATA/RAID Fähigkeit der kommenden VT8237 Southbridge sein.

Erste Samples der Controller wurden bereits produziert, allerdings schweigen sich die uns vorliegenden Papiere hinsichtlich der Massenproduktion noch komplett aus. Wann also Steckkarten oder onboard Chips, basierend auf VT6410 und VT6420 den Markt erreichen, kann derzeit noch nicht mit Sicherheit gesagt werden.
[pg]

Neuigkeiten bei VIA's Sockel A und Sockel 478 Chipsätzen

Bedingt durch verschiedene Änderungen seitens Intel an einigen Chipsatz-Spezifikationen, war VIA möglicherweise gezwungen, ihre Chipsätze noch einmal zu überarbeiten. Aktuellste Informationen konnten wir der vorliegenden Roadmap entnehmen. Daraus folgt nun der P4X400A, welcher eine Erweiterung des bereits bekannten P4X400 darstellt und neben AGP 8X auch offiziell DDR400 und den 800 MHz Quad Pumped Bus unterstützen wird. Nach unseren Informationen können wir mit ersten Samples im kommenden Quartal rechnen.

Außerdem werden die Namen der P4X600 und P4X800 Chipsätze in PT600 bzw. PT800 geändert. Wie beim P4X400A gibt es für beide AGP 8X Funktionalität, aber als zusätzliches Feature zwei DDR-SDRAM-Kanäle mit unterstützten FrontSideBus-Frequenzen von 400, 533 und 800 MHz. Der PT800 soll bereits Support für DDR-II-SDRAM Speicher bieten.

Zudem spendiert VIA dem PT800 eine neue Verbindung zwischen North- und Southbridge, die dann die viel versprechende Bezeichnung Ultra V-Link tragen wird. Realisiert wird dies unter Mithilfe der neuen VIA VT8237 Southbridge welche neben integrierter Netzwerkkarte und 6-Kanal AC'97-Sound zwei SerialATA-150 Ports und acht USB 2.0 Ports bieten wird. Die neue Southbridge ist für das erste Quartal des kommenden Jahres geplant.

Während der PT600 bereits produziert wird und erste Lieferungen noch vor Silvester zu erwarten sind, werden erste Testmuster des PT800 im ersten Quartal 2003 erwartet. Die Serienproduktion wird wahrscheinlich noch im ersten Halbjahr 2003 beginnen.

Auch beim KT400A für AMD's Sockel A gibt es einige Änderungen. Entgegen ersten Vermutungen, wird dieser Chipsatz doch nicht mit Dual-Channel-Support kommen, sondern eine Revision des KT400 ohne bedeutende Änderungen werden. Besondere Beachtung findet hier sicherlich die Ankündigung von offizieller DDR400 DDR-SDRAM Unterstützung. Erste Testmuster können wir voraussichtlich im ersten Quartal 2003 erwarten.
[pg]

NVIDIA plant Produktionsstrategie für GeForce FX Platinen

Wie die x-bit labs berichten, plant NVIDIA bei der Produktion der GeForce FX Grafikkarten in die Fußstapfen von ATI zu treten und eine regelrechte Strategie zur Optimierung zu planen. Grund für dieses Vorgehen ist die Tatsache, dass die GeForce FX Grafikkarten trotz ihres schmaleren Speicherinterfaces (128-bit statt 256-bit) ähnlich komplex aufgebaut sind wie ATIs Radeon 9700 Pro Modell. Um solche Platinen fertigen zu können, brauchen die einzelnen Hersteller einige Vorbereitungen und Informationen, so dass die Produktion möglichst reibungslos anlaufen kann.

Um die Markteinführung der GeForce FX sauber über die Bühne zu bekommen, soll zu Beginn MicroStar International (MSI) die Produktion der Grafikkarten für alle anderen Hersteller übernehmen, welche diese dann unter ihrem Markennamen verkaufen werden. Bei diesen Herstellern handelt es sich um Firmen wie Sparkle, Albatron, Chaintech, PixelView, aber auch ASUS. Einzig Leadtek könnte von Beginn an eigene Platinen fertigen. Später kann die Produktion dann leicht zu den anderen Herstellern verlegt werden, die eine längere Vorbereitungszeit haben und vom Know-How-Transfer profitieren können.

Auch wird NVIDIA, laut dieser Meldung, eigenen Grafikkarten produzieren und von anderen Firmen verkaufen lassen. Auf diesem Wege soll der High-End-Markt mit qualitativ hochwertigen Modellen abgedeckt werden. Dass dieses Vorgehen effektiv und kostensparend ist, konnte NVIDIA bei der Konkurrenz ATI abgucken, die es zur Einführung ihrer Radeon 9700 Pro vorexerziert haben. Möglicherweise ist dieses Prinzip der Weg, den beide Firmen in Zukunft zur Einführung neuer Technologien wählen werden, um Problemen und hohen Kosten vorzubeugen.
[cm]

Neues "Golden Flame" nForce 2 Mainboard von Soltek

Im Hause Soltek setzt sich offensichtlich ein Trend durch, den wir schon bei der Vorstellung des SL-85FR "Golden Flame" mit Intel E7205 ("Granite Bay") Chipsatz beobachten konnten, denn nun folgt ein weiteres "Golden Flame" Modell. In diesem Fall zielt das neue Produkt auf die Heerscharen von AMD-Usern ab, basiert es doch auf NVIDIAs nForce 2 Chipsatz in der SPP-Variante (also ohne integrierte Grafik).

Im Design hält sich das neue SL-75FRN/75FRN-R an die bereits bekannten "Golden Flame" Merkmale, es kommt also ebenfalls in ungewöhnlicher Farbkombination daher. Auch die entsprechende Verpackung ist in Gold und Schwarz gehalten. Neben diesen Äußerlichkeiten kann die neue Platine auch einige interessante innere Werte präsentieren.

Im Handel werden zwei Varianten erhältlich sein, zum einen das SL-75FRN mit Basisausstattung, zum anderen das SL-75FRN-R mit SerialATA-Raid-Controller. Beide Modelle basieren auf der Kombination aus NVIDIA nForce 2 SPP Northbridge und MCP Southbridge. Zu den gebotenen Funktionen gehört die Unterstützung von Athlon XP Prozessoren mit FSB266/333, Dual Channel DDR266/333/400 SDRAM bis 3GB, AGP8x, ATA100/133, 6-Kanal AC'97 Sound und 6x USB2.0. Für die Aufnahme von Steckkarten stehen fünf PCI- und ein AGP-Slot zur Verfügung. An Overclocking-Freunde ist dank vielseitiger Tuning-Möglichkeiten im BIOS ebenfalls gedacht. Über Preis und Verfügbarkeit in Deutschland ist uns derzeit noch nichts bekannt.

[cm]

Mittwoch, den 18. Dezember 2002

Review des Peltierkühlers ActiveCool AC4G

Die belgische Hardwareseite Madshrimps veröffentlichte das erste Review des ActiveCool AC4G Kühlers mit Peltiertechnik. Wir berichteten bereits Ende Oktober über die Ankündigung des Herstellers. Das Testsample macht bei dem Review keinen guten Eindruck. Es funktionierte in der gelieferten Ausführung gar nicht, da aus einem unbekannten Grund keine Spannung an den Peltierelementen anlag. Erst nach der Verwendung eines zusätzlichen ATX-Netzteiles als Spannungsquelle war ein Test möglich. Die versprochenen 26°C wurden auch nur im Idle Betrieb mit einem Intel Pentium4 1,8GHz erreicht. Im Lastzustand ist die Temperatur vergleichbar mit der eines normalen Luftkühler ohne Peltiers.

Unsere Vorhersagen scheinen sich damit zu bestätigen. Erstens ist der Kühler und die Coldplate nur aus schlechter wärmeleitenden Aluminium anstatt aus dem höherwertigem Kupfer. Der Lüfter wurde anscheinend auch durch ein anderes Modell als in der damaligen Pressemitteilung ersetzt, da er von den Madshrimps-Testern im Lastzustand als "irritating loud" beschrieben wird. Eine AMD Version gibt es derzeit noch nicht, denn diese würde noch mehr Probleme haben, die Wärme abzuführen. Die Kontaktfläche des Dies ist bei AMD wesentlich kleiner als die des Heatspreaders bei Intel CPUs. Hier würde sich die Coldplate aus Aluminium sehr ungünstig verhalten. Zumal AMD für die Athlon XP CPUs mit Thoroughbred Kern nur noch Kupfer als Kontaktflächenmaterial empfiehlt.

Man kann wieder einmal feststellen, dass es derzeit noch keine überzeugende Lösung für leise und leistungsstarke Kühler mit Lüftern gibt. Dies bleibt momentan immer noch eine Domäne von Wasserkühlungen.
[ch]

ASUS & HT4U Weihnachtsverlosung läuft nur noch 3 Tage

Als kleine Erinnerung an alle Leser, welche bislang noch nicht dazu gekommen sind, sich an der gemeinsamen Weihnachtsverlosung von ASUS und HardTecs4U zu beteiligen: die Teilnahmemöglichkeit endet in 3 Tagen. Einsendeschluß der korrekten Antwort ist Freitag, 20.12.02 um 24 Uhr.

ASUS & Hard Tecs 4U Weihnachtsverlosung 2002

Weitere Informationen und Details sind hier zu erfahren. Wer also eine der 10 ASUS V9180 Grafikkarten gewinnen möchte, sollte sich sputen ;).
[pg]

Soltek präsentiert Board mit VIA P4X600

Laut einer Meldung der x-bit Labs, stellt Soltek schon jetzt ihr Mainboard auf Basis des P4X600-Chipsatzes vor, und das obwohl VIA das Release auf nächstes Jahr verschoben hatte, da der Chipsatz noch um den Support von QDR800 ergänzt werden sollte.

Soltek möchte ihren Kunden den Vorteil, den der DUAL-Channel Bus-Support mit sich bringt, jedoch nicht vorenthalten und plant noch dieses Jahr die ersten Lieferungen. Das Mainboard wird voraussichtlich - neben Dual-Channel Support - Pentium4-Prozessoren mit Hyperthreading unterstützen und weitere Features wie AGP 8X, USB 2.0 und Serial-ATA mitbringen.
[pg]

MSI stellt GeForce4 TI4800SE offiziell vor

MSI kündigt die erste GeForce4 mit TI4800SE Chip an. Die GPU ist mit 275 MHz getaktet und die 128 MB FBGA-Speicher mit einer Zugriffszeit von 3,6 ns bieten bei einer Taktfrequenz von 550 MHz eine Bandbreite von bis zu 8,8 GB/s.

Des weiteren verfügt die Grafikkarte über eine AGP 8x-Schnittstelle, sowie Video-In, TV-Out Funktionalität. Die TI4800SE-VTD8X besitzt außerdem neben dem üblichen VGA-Ausgang ebenfalls einen DVI Anschluss für TFT-/LCD-Bildschirme. Mittels eines Adapters ist es allerdings auch möglich, an diesem DVI-Anschluss einen zweiten analogen Monitor zu betreiben. Zu den Extras zählen neben beiliegenden Kabeln ein reichhaltiges Softwarezubehör.

Trotz des wohlklingenden Namens einer TI4800SE, sollte man von dieser Bezeichnung aber nicht irreführen lassen, versteht nVIDIA unter dieser Chipbezeichnung doch nichts weiter, als den neuen nv28 Chip mit TI4400 Taktungen, aber AGP 8x-Support. Dies dürfte damit natürlich Besitzern von nVIDIA GeForce4 Ti4400 oder gar Ti4600 Grafikkarten keinerlei Anreize bieten.

Wie uns MSI bestätigte, ist das neue Modell ab sofort im Markt verfügbar und zwar zu einem UVP von 299 €uro.
[pg]

eMule Planet3DNow! Edition

Und gleich eine weitere eMule Meldung hinterher. Unsere Kollegen vom Planet3DNow! haben eine besondere eMule Version zu bieten. Viele Besitzer von AMD Systemen mögen sich schon eine Weile über sehr hohe Prozessorlast bei gleichzeitigem Betrieb der eMule Software im Hintergrund wundern.

Planet3DNow! bietet nun die Möglichkeit der Abhilfe und stellt optimierte Versionen zum Download bereit. Dabei wurden neben den derzeit gängigen AMD Athlon XP Prozessoren aber auch schon betagtere Modelle a la Duron und AMD K6 berücksichtigt.

Detaillierte Informationen und die entsprechenden Download Möglichkeiten sind direkt beim Planet3DNow! zu erfahren.
[pg]

TweakPC reitet das Muli ;)

Dass Filesharing Programme sich immer größerer Beliebtheit erfreuen ist nichts neues. Zur Zeit setzt sich die Edonkey Client Version eMule sehr deutlich bei den Anwendern durch. Allerdings scheint das Einrichten dieser Software teils eine Wissenschaft für sich zu sein und diverse Hürden müssen genommen werden.

Dies haben unsere Kollegen von TweakPC zum Anlass genommen, einen kleinen Konfigurations Guide zu eMule zu verfassen. Dabei gehen die Kollegen neben den üblichen Programmeinstellungen aber auch Konfigurationsfeinheiten und Serverlisten, ebenfalls auf etwaige Router und Firewall Probleme ein.

Wessen Interesse nun geweckt wurde, der sollte sich den gesamten Artikel einmal durchlesen.
[pg]

Mainboards mit integrierter Xabre-Grafik von ECS

Einer der umsatzstärksten Mainboardhersteller der Welt, ECS (Elitegroup), hat unter dem Namen "Game Union" jeweils ein neues Sockel A- und Sockel 478-Board mit Onboard-Grafik auf Basis des SiS Xabre 200-Grafikchips vorgestellt. Im Gegensatz zum nForce2 oder vergleichbaren anderen Lösungen (i845GE, SiS650) handelt es sich hierbei jedoch nicht um eine per UMA (unified memory architecture) integrierte Grafik, die ihre Daten im Hauptspeicher unterbringt, sondern quasi um eine direkt auf das Mainboard aufgelötete Grafikkarte, also Grafikchip mit eigenständigem Grafik-RAM (64 MB DDR). Dafür verzichten sowohl das Game Union 746 (K7S7AG, SiS746-Northbridge) als auch das Game Union 648 (P4S8AG, SiS648-Northbridge) auf einen AGP-Slot, weiterhin werden aus Platzgründen auf beiden ATX-Boards nur 3 PCI-Slots (und ein üblicherweise nutzloser CNR-Slot) angeboten:

                  

Wie man meinen könnte, gleichen sich die Boards mit Ausnahme der Sockelgröße fast wie ein Ei dem anderen, was auch beinahe zutrifft. Der Floppyport jedoch sitzt beim K7S7AG sehr atypisch auf Höhe der Hinterkante der PCI-Slots, beim P4S8AG hingegen auf dem vorderen Abschnitt der Unterkante des Mainboards. Bedingt durch die SiS963-Southbridge sind die Ausstattungsfeatures bei beiden Boards identisch: 6x USB 2.0, 10/100 Mbit LAN (optional), 6-Kanal AC'97 Audio, 2x ATA133, 2x FireWire (optional). Insbesondere durch die Möglichkeit des Onboard-LAN kann die eingeschränkte Erweiterbarkeit der Boards also einigermaßen verschmerzt werden.

Was darf man von den "Game Union" Mainboards nun erwarten? Der Name läßt darauf schließen, dass ECS in erster Linie die Spieler ansprechen möchte. Zunächst einmal erscheint dann wichtig, dass der Xabre im Gegensatz zur im nForce2 integrierten GeForce4 MX ein DirectX8.1-Chip ist. Bezüglich der Rohleistung sollte der Xabre 200 dennoch nicht ganz an die nVidia-Lösung heranreichen, wie ein Bericht des 3DCenter klarstellt. Interessanterweise hat jedoch OCWorkBench einige Benchmarks veröffentlicht, in denen das Game Union 746 seinen unmittelbaren Konkurrenten, den nForce2, glatt abhängt, obwohl letzterer zwecks eines fairen Vergleichs im Zweikanal-Speichermodus betrieben wurde. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Benchmarkergebnisse erstens von ECS selbst stammen und zweitens unbekannt ist, mit welchen Einstellungen hinsichtlich der Bildqualität gearbeitet wurde.

Sollte es sich um die Default-Einstellungen gehandelt haben, dann ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass der nForce2 jenseits blanker FPS die qualitativ deutlich besseren Resultate geliefert hat, da in den SiS-Treibern eine zu nVidia vergleichbare Bildqualität erst manuell eingestellt werden muß, was letztlich zu einem spürbaren Framerateneinbruch führt. Eine deutliche Bestätigung für diese These liefern denn auch die Quake3- und RtCW-Benchmarkresultate, da beim Game Union 746 zwischen 640x480x16 und 1024x768x32 prozentual gesehen erheblich weniger FPS verloren gehen als beim nForce2, was für eindeutig CPU- und somit auch qualitätslimitierte Einstellungen beim Xabre 200 spricht.

Unabhängige Tests tun also dringend Not, jedoch dürfte es das Game Union 746 rein von der zu erwartenden Papierform her kaum schaffen, den nForce2 mit integrierter GeForce4 MX zu schlagen. Für den Pentium 4-Sektor hingegen dürfte das Game Union 648 z.Zt. die attraktivste integrierte Lösung darstellen, da die 3D-Leistung von Intels "Extreme-Graphics" im i845GE doch deutlich limitiert ist (etwa auf dem Niveau einer GeForce2 MX200) und die erst kürzlich angekündigte ATi-Lösung mit integrierter Radeon 9000 kaum vor dem 2. Quartal 2003 flächendeckend zu haben sein dürfte.
[vw]

Dienstag, den 17. Dezember 2002

nVIDIA: Grafikchipproduktion Ende 2003 über 50 Prozent in 0,13µm

Wie hier zu lesen ist, hat CEO Huang Jen-hsun vom Grafikriesen nVIDIA vorausgesagt, dass bis zum Ende des Jahres 2003 über 50 Prozent der nVIDIA Chips in einem 0,13µm Prozess hergestellt werden. Das erste 0,13µm Produkt des Herstellers ist die GeForceFX, nVIDIAs jüngstes Kind. Diese wird ca. ab Februar in großen Massen auf den Markt gelangen. Weitere Abkömmlinge mit weniger Leistung oder Produkte für den Workstation und Notebook Markt werden folgen und sollen den Anteil an 0,13µm Produkten weiter anheben, selbstverständlich ganz im Interesse von nVIDIA.

Denn bekanntlich, sofern man den Herstellungsprozess im Griff hat und die Yield Rate sehr gut ist, spart ein kleinerer Fertigungsprozess vor allem Kosten, was natürlich ganz im Sinne eines Unternehmens ist. Des weiteren wurde angekündigt, dass man, sobald der Produktionspartner TSMC den 0,09µm ausgereift hat, auf diesen umschwenken wird. Für nVIDIA ist der 0,13µm laut Aussage von Huang Jen-hsun eine Investition in die Zukunft, so dass man sich gegenüber ATi, welche noch auf den 0,15µm Prozess bauen (dies aber sehr erfolgreich), in einer besseren Position sieht. Auf lange Sicht sei man laut Jen-hsun mit dem 0,13µm auf dem besseren Wege, bedingt durch die geringeren Kosten und die zukünftige Produktplanung.
[mg]

AMD setzt auch weiter auf Alternativen

Im Gegensatz zu den Umsatzproblemen im Prozessor-Markt macht AMD im Flash-Speicher-Segment immer weitere Fortschritte. Nachdem der Hersteller vor einigen Tagen erst erfolgreiche Verhandlungen mit dem Chip-Distributor Uppertech aus Taiwan führte, folgen nun weitere organisatorische Änderungen. Nach Informationen des Unternehmens wird die "Memory Group" in eine Wireless und eine Embedded Business Einheit untergliedert. Beide Einheiten werden besonders auf den wachsenden Markt der Highend Kommunikations- und Unterhaltungsprodukte gerichtet sein werden.

Dabei stützt sich AMD vor allem auf die erfolgreiche Einführung ihrer MirrorBit Technologie, die sie mit diesen Schritten voran treiben wollen, um so unter anderem weiterhin fertige Flash-Speicher-Lösungen für die gehobenen Anforderungen des Marktes für eingebettete oder kabellose Systeme anbieten zu können.
[pg]

RedHat verkürzt Produktsupport

Nachdem vor einigen Monaten bereits Microsoft seinen Support für Windowsversionen eingeschränkt hat, zieht nun auch der Linux Distributor RedHat mit ähnlichen Vorgaben nach. Besitzer von RedHat Linux 6.x erhalten nur noch Patches und Fixes bis zum 31. März 2003, RedHat in der Version 7.x und 8 wird noch bis 31. Dezember des kommenden Jahres unterstützt, wogegen der RedHat Advanced Server noch bis März 2005 vom Distributor gewartet werden soll. Zukünftig wird nach Informationen auf den Seiten RedHat's die Basis-Distribution nur noch 12 Monate lang Support erhalten.

Durch diesen Schritt sind enorme Einsparungen möglich, die vom Unternehmen in die Entwicklung von noch besseren Produkten investiert werden könnten. Eventuell soll so auch der Verkauf der Softwarepakete weiter angekurbelt werden.

RedHat ist neben SuSE eine der verbreitetsten, kommerziellen Linux Distributionen, die vor allem im amerikanischen Raum großen Anklang bei Unternehmen findet. Der kostenlose Download von RedHat ist ohne Support vom FTP-Server des Unternehmens jederzeit möglich.
[pg]

Erste Serial ATA Festplatten erhältlich

Nachdem bereits seit 6 Monaten Mainboards und PCI-Controllerkarten mit Serial-ATA-Interface erhältlich sind, gibt es nun endlich die ersten Festplatten für das neue serielle Übertragungsverfahren zu kaufen. Maxtor bietet in Japan eine Serial-ATA-Variante der "DiamondMax Plus 9" Serie mit 120GB Kapazität an.

Bei Akiba gibt es die ersten Bilder der Festplatte:

Auffällig ist das zusätzliche Vorhandensein eines normalen Stromanschlusses, trotz der neuen "hot-plugging" Anschlussvariante, die mit Serial ATA eingeführt wurde. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Kauf der Platte anscheinend nur in Verbindung einer Serial-ATA-PCI-Controllerkarte möglich ist. Anscheinend geht Maxtor noch nicht davon aus, dass eine ausreichende Marktsättigung mit Serial-ATA-fähigen Mainboards erreicht ist.

In Deutschland ist es derzeit noch nicht möglich SATA Festplatten zu kaufen. Nach den Erfahrungen der Vergangheit muss man noch etwa 6-8 Wochen warten, bis in Japan aufgetauchte neue Hardwareprodukte auch in Deutschland erhältlich sind.
[ch]

Montag, den 16. Dezember 2002

Yeong Yang Gehäuse-News

Kürzlich erfuhren wir von dem Gehäusehersteller Yeong Yang Technology, das ein ganz spezielles Gehäuse in Planung sei, welches perfekt auf den Endkunden abgestimmt ist.

Inspiration für ein solches Gehäuse wird wohl der Hersteller Chieftec gegeben haben, dessen Gehäuse Serie wirklich sehr komfortabel für den Endverbraucher gestaltet ist, die daraus entstandenen Verkaufszahlen sprechen für sich. In diesem neuen Gehäuse sollen viele Verbesserungen eingebaut werden, welche das Ein- oder Ausbauen der Hardware erleichtern sollen und den Betrieb eines solchen Gehäuses selbst verbessern. Features werden unter anderen Schalter und USB-Frontanschlüsse an der Oberseite, optimiertes Platzmanagment für 5.25 und 3.5” Komponenten und seitlich herausnehmbare Festplatten sein.

Fertig gestellt wird das Gehäuse zur CeBIT 2003, und damit uns bis dorthin nicht langweilig wird, werden wir demnächst schonmal einige Neuheiten, wir berichteten, aus dem Programm von Yeong Yang näher betrachten.
[ck]

Athlon XP 2800+ langsam verfügbar?

Nach ihrem offiziellen Launch waren AMDs schnelle Athlon XP-Prozessoren auf Basis des Thoroughbred-Cores jeweils nur langsam auf den Retail-Markt gelangt, Systemintegratoren kamen regelmäßig früher in den Genuß dieser CPUs.

Gleiches scheint nun auch für den Athlon XP 2800+ zu gelten. Im Retailmarkt wird er frühestens im 1. Quartal 2003 erwartet, doch kann gemäß der Webseite des bekannten US-OEMs Falcon Northwest dessen aktuelles Mach V-System bereits mit dem Athlon XP 2800+ ausgeliefert werden. Jedoch schlägt dieser Sonderwunsch im Vergleich zum standardmäßig verbauten XP 2000+ zusätzlich mit stolzen 428 US-$ zu Buche...

Von einem Blick in den Geizhals-Preisvergleich sollte man sich nicht täuschen lassen - zwar wird der XP 2800+ bereits von vier Versendern werbewirksam angeboten, jedoch mit Bemerkungen wie "Lieferzeit" oder "im Zulauf" versehen. Hierzulande wird man sich also noch etwas gedulden müssen, was angesichts eines Preises von fast 500 Euro jedoch nicht allzu schwer fallen dürfte ;-).
[vw]

Webweites

Unsere Partner von Au-Ja! haben ihr Roundup von Pentium 4-Mainboards mit DDR333 upgedatet und betrachten nun sechs verschiedene Mainboards mit i845GE/PE Chipsatz bzw. dem SiS648. Dabei lag die Default-Leistung aller Kandidaten sehr nah beieinander, jedoch konnten die Intelvertreter, sofern sie übertaktungsfreundlich den "DDR355"-Modus ermöglichen, naturgemäß noch etwas an Mehrleistung herausholen. Der SiS648 ist zudem nur bedingt zukunftstauglich, da er noch kein Hyperthreading unterstützt, dafür ermöglicht er preisgünstige Mainboards. Die wesentliche Unterschiede bei den Boards waren jedoch in den Bereichen Ausstattung und Overclockingfähigkeiten zu suchen.

Mit der neuen AGP-Spezifikation 3.0 und ersten AGP8x-Karten wurde vor kurzem ein neues 3D-Kapitel aufgeschlagen. Die LostCircuits haben nun anhand der ASUS V9280S mit NV28-Chip überprüft, wie sich die neue Generation im Vergleich zu ihren Vorgängern schlägt - leistungsmäßig entspricht die ASUS V9280S dabei einer GeForce4 Ti4200. Nach einem Exkurs in die Technik zeigten dann die Benchmarks, dass herkömmliche Spieleanwendungen selbst bei hohen Auflösungen und somit entsprechend hoher Texturengröße nicht von AGP8x zu profit