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Sonntag, den 30. November 2003

Macweites

Vor etwa 2 Wochen gab es das erste Update der PowerMac G5 Serie von Apple. Die Hauptänderung ist der Wegfall der Single-CPU 1,8 GHz Variante zugunsten einer neuen Dual-CPU Version mit gleichem Takt. Die Ausstattung bleibt bis auf den zusätzlichen Prozessor identisch - wie auch der Preis. Die einzig verbleibende Single CPU Variante mit 1,6 GHz wurde im Gegenzug etwa 10% im Preis gesenkt. Weitere Informationen darüber gibt es bei macnews.de, Heise online oder bei direkt bei Apple. Apple will mit diesem Produktwechsel vor allem Umsteiger älterer Dual PowerMacs bedienen, so die Verlautbarung des Apple Produktmanagers. Eine weitere Verbesserung der noch recht neuen PowerMac G5 Systeme soll ein kommendes Firmwareupdate bringen. Im Unterschied zu x86er Computern besitzen die Computersysteme bei Apple kein halbgrafisches BIOS sondern eine kommandozeilen basierte "OpenFirmware", die nur recht selten geupdatet wird und mit der man noch seltener als Benutzer in Kontakt kommt.

Auf der Consumer Linie von Apple hat sich auch etwas getan, so wurde der iMac mit einem 1680x1050 20" TFT ausgestattet. Im Programm bleiben weiterhin die 15 und 17 Zoll Variante. Der Schreibtischlampen ähnliche Computer ist damit der All-in-One PC mit dem größten Display, der jemals gebaut wurde.

Die ersten PowerPC Systeme werden nicht mehr vom neuen MacOS X 10.3 unterstützt. Mit der kostenlosen Software XPostFacto ist die Installation trotzdem möglich. Dabei wird über eigene Kernelmodule die Hardwareunterstützung der alten Systemkomponenten eingefügt. Seit mehreren Tagen sind Gerüchte im Umlauf, dass das Update auf MacOS X 10.3.2 vor der Tür steht. Dabei soll es umfangreiche Veränderungen geben. Das derzeit noch geplante 10.3.5 Update soll sogar noch größer ausfallen.

Der seit längerem andauernde Rechtsstreit über angeblich verletzte UNIX Lizensen zwischen SCO und diversen Linux Anbietern greift jetzt anscheinend auch auf die BSD-Bewegung über. Indirekt ist davon auch Apple betroffen, da große Teile von MacOS X direkt aus FreeBSD übernommen wurden. Eine Übersicht über diesen Rechtsstreit gibt die letzte Meldung bei Heise online zu diesem Thema. Apple bietet jetzt für die eigene Video Software Final Cut Pro, DVD Studio Pro und Shake ein spezielles G5 Update, was zu deutlich höheren Performance auf der entsprechenden Prozessorplattform führen soll.

In den letzten Tagen gab es heftige Diskussionen über das "geknackte" DRM von Musikdateien aus dem Apple iTunes Music Store. Dabei wird unter Windows eine gepatchte .DLL Datei verwendet, die dafür sorgt, dass der beim Abspielen der entverschlüsselte AAC-Datenstrom vom RAM auf Festplatte gespeichert wird. Man kann mit diesem Verfahren aber nur bereits selber gekaufte Musikstücke von dem ohnehin sehr freien DRM des iTunes Music Store befreien. Das Digital Rights Management lässt bei Apple schon standardmäßig beliebig oft das Brennen als Audio CD, das übertragen auf beliebig viele tragbare iPod Abspielgeräte und das Abspielen auf bis zu drei Computern zu.

Der Hack wurde von Jon Lech Johansen veröffentlicht, der bereits mit der Veröffentlichung der Software DeCSS, welche den DVD Kopierschutz aushebelt, für Aufruhr sorgte. Über die Folgen des Hacks gibt es derzeit noch keine Klarheit, aktuell wird darüber heftig gestritten.

Im Spiele Bereich hat sich bei Macintosh endlich auch mal wieder etwas getan. So gibt es neben der Windows- und Linux- auch eine Mac-Version des umstrittenen Rekrutierungsspiels "Americas Army". Für entspanntere Nachmittage empfiehlt sich die Golfsimulation Tiger Woods PGA Tour 2003.
[ch]

EPoX mit zahlreichen neuen BIOS-Versionen

Pünktlich zum ersten Advent stellt der Mainboard-Hersteller EPoX auf seiner Homepage für zahlreiche Motherboards neue BIOS-Versionen zur Verfügung. Die Änderungen belaufen sich zum Großteil auf eine verbesserte Prozessor-Identifikation. Des Weiteren finden sich Fehlerbereinigungen im Zusammenhang mit verschiedenen Programmen und diverse Optimierungen im Changelog. Mehr Informationen wie immer auf den Seiten des Herstellers.

  • Model: EP-4PDA / EP-4PDAI / EP-4PDA3I / EP-4PDAEI
    BIOS: 4PDA3B04.BIN (5000)
    BIOS Datum: 2003/11/04
    * "USB-ZIP" unter "Boot priority" entfernt
    * Anzeige der Pentium4 Prozessoren - Extreme Edition,
    * Probleme mit ALC655 behoben

  • Model: EP-P4MKI
    BIOS: P4MA3B04.BIN (9000)
    BIOS Datum: 2003/11/04
    * Systemhänger unter Photoshop 7.01 behoben
    * Intel Micro code aktualisiert
    [CPU: 0F24(h) ? ID:1E(h)]
    [CPU: 0F25(h) ? ID:15(h)]
    [CPU: 0F27(h) ? ID:37(h)]
    [CPU: 0F29(h) ? ID:17(h)]

  • Model: EP-4PLAI
    BIOS: 4PLA3B06.BIN (2300)
    BIOS Datum: 2003/11/06
    * "USB-ZIP" unter "Boot priority" entfernt
    * Anzeige der Pentium4 Prozessoren - Extreme Edition,
    * Bootzeit verkürzt
    * Probleme mit ALC655 behoben
    * Festplattenerkennung optimiert

  • Model: EP-8K3A / EP-8K3A+ / EP-8K3AP
    BIOS: 8K3A3916.BIN (6600)
    BIOS Datum: 2003/09/16
    * Applebred CPU-Informationen modifiziert

  • Model: EP-8K5A3+
    BIOS: K5A33916.BIN (0B00)
    BIOS Datum: 2003/09/16
    * Applebred CPU-Informationen modifiziert

  • Model: EP-4PGF
    BIOS: 4PGF3B04.BIN (8200)
    BIOS Datum: 2003/11/04
    * "USB-ZIP" unter "Boot priority" entfernt
    * Anzeige der Pentium4 Prozessoren - Extreme Edition,

  • Model: EP-8KHA+
    BIOS: 8KHI3916.BIN (C600)
    BIOS Datum: 2003/09/16
    * Applebred CPU-Informationen modifiziert
[rl]

Freitag, den 28. November 2003

Neuer Artikel online: CoolerMaster TAC-T01 WaveMaster

Nachdem wir mit dem Chenbro Gaming Bomb kürzlich bereits ein Gehäuse mit einer sehr auffällig gestylten Front kennen gelernt haben, dürfen wir Euch heute einen weiteren Vertreter dieser (hoffentlich) auf dem Vormarsch befindlichen neuen Linie von Gehäusen vorstellen. Das CoolerMaster TAC-T01 "WaveMaster" trotzt mit seiner namensgebenden Front in Wellenform dem einheitlich rechteckig-flachen Design, das man bisher von PC-Gehäusen meistens gewohnt war.

Den Trend leitete wohl sicherlich Chieftec mit der gewölbten Front der CS-Serie ein. CoolerMaster versucht nun mit dem WaveMaster einen weiteren Meilenstein in dieser Entwicklung zu setzten und die Messlatte für die Mitbewerber etwas höher zu legen. Ob dieses Vorhaben erfolgreich ist, werden wir in unserem heutigen Artikel versuchen zu klären.

zum Artikel       zum Artikel
[rg]

Donnerstag, den 27. November 2003

VIA zieht Hyperion 4.50 zurück (Update)

Der Chipsatzhersteller VIA hat ohne weiteren Kommentar den kürzlich veröffentlichten Chipsatztreiber Hyperion 4in1 v4.50 zurück gezogen. Auf der firmeneigenen Supportseite VIAArena.com befindet sich wieder der Link auf den vorherigen Hyperion 4in1 v4.49. Vermutlich sind massive Probleme nach der Installation die Ursache dafür. Im Forum unserer Partnerseite Planet3DNow! gibt es mehrere Benutzer, die von Schreibfehlern und zerstörten Dateisystemen berichten. Das Problem trat auch bei einem unserer Systeme mit einem KT266A Mainboard, einer ATi Radeon 9600XT Grafikkarte unter Windows XP auf.

Update: Nach kurzer Recherche in mehreren Foren tritt der Fehler anscheinend nur in Kombination mit installiertem ATi Control Center und Windows XP auf und war bereits längere Zeit bekannt. Wenn gleichzeitig im Windows das "Large System Cache" Feature aktiviert ist, kommt es dabei zu den oben genannten Schreibproblemen. Im Normalfall ist dieses Feature nicht aktiviert. Man kann es über Systemsteuerung -> System -> Erweitert -> Systemleistung Einstellungen -> Erweitert aktivieren, indem man bei Speichernutzung - Optimale Leistung anpassen von Programme auf Systemcache umstellt. Genau diese Option scheint auch der Hyperion Treiber 4.50 bei der Installation zu verändern. Es wird dringend empfohlen nicht auf Version 4.50 zu updaten bzw. vor dem Neustart nach der Installation die Option entsprechend wieder von Systemcache auf Programme zurückzusetzen.
[ch]

Warnung vor gefälschten Athlon-Prozessoren

Einer Meldung des Heise-Newsticker zufolge sind in den letzten Tagen auch in Deutschland gefälschte AMD Athlon XP Prozessoren in den Handel gelangt. Dabei soll es sich in mindestens zwei Fällen um übertaktete Duron-Prozessoren gehandelt haben.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind hier die Durons basierend auf dem "Applebred"-Core betroffen, der im Grunde genommen nichts anderes ist als ein Athlon XP "Thoroughbred" mit teilweise deaktiviertem L2-Cache. Wie die Kollegen des Planet 3DNow! jüngst demonstriert haben, muß es sich beim deaktivierten Cache nicht immer um defekte Areale handeln, die somit erfolgreich freigeschaltet werden können. Kann man dann noch die Taktfrequenz um ein paar hundert MHz erhöhen, läßt sich aus einem 1,6 GHz Duron mit etwas Glück schnell ein Athlon XP 2400+ fabrizieren, der allerdings mehr als das Doppelte kostet.

Die genannten Fälschungen auf Duron-Basis seien denn auch als Athlon XP 2400+ bzw. 2200+ verkauft worden. Weiterhin soll es sehr häufig Fälschungen von Athlon XP 2400+ Prozessoren geben, die mit nur 83 MHz höherem Kerntakt und auf 166 MHz FSB laufend als XP 2600+ angeboten worden sein sollen - Gewinn hierbei um die 20 Euro. Vor diesem Hintergrund kann man AMDs Schritt gut verstehen, die unter Overclockern favorisierten Athlon XP "Barton" 2500+ zunehmend mit festem Multiplikator auszuliefern. Hier bliebe jedoch immer noch die Möglichkeit, über eine Manipulation des FSB einen Athlon XP 3200+ vorzutäuschen.

Sollten sich diese Prozessorfälschungen zunehmend ausbreiten und AMD weiterhin in der genannten Art darauf reagieren, dürfte sich zur Betrübnis der OC-Community die Geschichte wieder einmal duplizieren, schließlich hatten Prozessorfälschungen in der Hochzeit des Pentium II Intel dazu veranlasst, seitdem sämtliche Prozessoren nur noch mit gelocktem Multiplikator auszuliefern, um den Fälschern die Suppe zu versalzen.
[vw]

OCZ dreht nochmals an der RAM-Taktschraube

Arbeitsspeicher nach DDR(1)-Standard scheint nach dem Willen des Herstellers OCZ Technology immer noch nicht am Ende angekommen zu sein. Erinnern wir uns: Ursprünglich sollte bei PC2700-DDR-RAM Schluß sein, bevor es sich die JEDEC vor Jahresfrist doch noch anders überlegte und einen offiziellen PC3200-Standard einführte. Entsprechende Module spezialisierter Hersteller waren bereits schon vorher eine geraume Zeit am Markt gewesen, aus Kompatibilitätsgründen jedoch im SPD als PC2700-Speicher ausgewiesen worden.

Diese Vorgehensweise hat sich zwischenzeitlich mit PC3500- bis zu PC4200-DDR-RAM längst wiederholt, dessen SPD-Timings gemäß PC3200-Standard programmiert werden, die garantierten maximalen Taktraten jedoch mit z.B. 217 oder 266 MHz deutlich darüber liegen. Den Vogel hat nun OCZ mit der Präsentation seines neuen PC4500-DDR-RAM abgeschossen. Programmiert nach DDR400C-Standard auf 3-4-4-8 wird eine Taktrate von 283 MHz (DDR566) garantiert. Die Zielgruppe ist klar: Overclocking-Freaks, die den Arbeitsspeicher auf i875- und i865-Plattformen synchron zum FSB ansteuern wollen. Die Sinnhaftigkeit dessen darf angesichts der immens hohen Kosten für diese Speicherriegel allerdings absolut bezweifelt werden, da sich eine asynchrone Speichertaktung im Verhältnis 5:4 auf diesen Mainboards aufgrund der dann möglichen, schärferen Speichertimings à la 2-3-2-6 in den Benchmarks keinesfalls schlechter ausmacht.
[vw]

GeForce MX4000 als Neuaufguss der GeForce4 MX?

Die koreanische Webseite Darkcrow berichtet über einen neuen Entry-Level-Grafikchip von nVidia namens GeForce MX4000. Dieser basiere auf dem NV18-Chip der AGP8x-Variante der GeForce4 MX-Familie - also der GeForce4 MX440 8X - und werde als NV18B bezeichnet. Dementsprechend wäre dieser Chip ein DirectX7-Produkt und würde damit die DirectX9-kompatible GeForceFX 5200 vom letzten Tabellenplatz der aktuellen nVidia-Rangliste verdrängen.

Zu berichten gibt es über die GeForce MX4000 ansonsten nicht viel, das Design mit zwei Rendering Pipelines und zwei Textureneinheiten entspräche dem Gewohnten, die Taktraten von 275 (GPU) und 200 MHz (DDR-RAM) ließen eine etwas niedrigere Performance verglichen zur GeForce4 MX440 8X (270 bzw. 256 MHz) erwarten. Das Speicherinterface soll ebenfalls 128 Bit breit sein.

All diese Informationen sind "natürlich" inoffiziell und so braucht man auf der nVidia-Webseite vorerst nicht nach herstellerseitigen Angaben zu suchen. Dementsprechend kann zu Verfügbarkeit und Preisgestaltung ebenfalls noch nichts gesagt werden.
[vw]

Mittwoch, den 26. November 2003

AMD dementiert Verzögerungen beim 0,09 µm-Herstellungsprozess

Nachdem wir vor einigen Tagen von einer sich abzeichnenden, kurzfristigen Verzögerung bei der Einführung von AMDs in 0,09 µm SOI hergestellten CPU-Cores berichtet hatten, so wollen wir nun auch das offizielle Dementi natürlich nicht verschweigen.

Ein AMD-Offizieller wird mit den Worten zitiert, dass "entsprechende Meldungen auf einer Fehlinterpretation der Worte von Hector Ruiz" auf besagtem Analysten-Meeting zur Ankündigung der Fab 36 in Dresden beruhten. Es sei während dieser Konferenz "nichts Neues zur Transition auf 90 nm gesagt" worden.

Bezüglich der aktuellen AMD-Roadmap bliebe somit erst recht alles beim Alten.
[vw]

Erneut Sicherheitslücken im Internet Explorer aufgedeckt

Wieder einmal muß der oft gescholtene Microsoft-Browser Internet Explorer als Aufhänger schlechter Nachrichten herhalten. Vier neu entdeckte Sicherheitslecks sollen es einer entsprechend programmierten Webseite u.a. durch Umgehen von Sicherheitseinstellungen und des Zonenmodells ermöglichen, schädlichen Programmcode auf den betroffenen Rechnern zu installieren und auszuführen.

Das Problem soll alle Programmversionen ab 5.x betreffen und sich auch durch das erst kürzlich veröffentlichte, neueste kumulative Sicherheitsupdate nicht beheben lassen. Als vorläufige Abhilfe bis zur Veröffentlichung des nächsten Microsoft-Updates, das mindestens einen Monat auf sich warten lassen dürfte, bliebe wieder einmal nur das Deaktivieren von Active Scripting für die Internet-Zone oder das Verwenden eines anderen Browsers.
[vw]

PCMark04 verfügbar

Futuremark hat mit dem PCMark04 den Nachfolger des Systembenchmarks PCMark 2002 veröffentlicht. Die über 70 Einzeltests des breit gefächerten Benchmarkparcours sollen ein möglichst ausgewogenes Bild der Performance eines Systems in seiner Gesamtheit ergeben, jedoch lassen sich mit den kostenpflichtigen Programmvarianten auch Einzeltests durchführen. Die kostenfreie Version wirft wie immer nur ein Gesamtrating aus.

Allerdings läßt sich der PCMark04 nur unter Windows 2000 oder XP durchführen und benötigt nach der Installation noch weitere Anwendungen wie den Internet Explorer 6, Microsofts SystemInfo-Tool, DirectX 9, den Windows Media Player 9 sowie den Windows Media Encoder 9. Links zu diesen Komponenten erhält man nach Beendigung der Installationsroutine des PCMark04. Enthalten im PCMark04 selbst sind u.a. Bestandteile von Open-Source-Anwendungen und Codecs wie Ogg Vorbis und DivX sowie ein Virenscanner (F-Secure) und eine Grammatik-Prüfung.

Die Kollegen der ComputerBase hatten bereits Gelegenheit, den PCMark04 ausgiebig zu testen. Als vorläufiges Fazit bleibt festzuhalten, dass der PCMark04 massiv die Hyperthreading-Technologie der aktuellen Pentium 4-Prozessoren zu bevorzugen scheint und somit die nächste AMD-vs.-Intel-Diskussion lostreten könnte.

Wer den PCMark04 selbst ausprobieren möchte, findet natürlich bei Futuremark zahlreiche Download-Mirrors.
[vw]

Linux 2.6 soll im Dezember fertig sein

Nach Angaben des zukünftigen Projektverantwortlichen bei den Open Source Development Labs (OSDL), Andrew Morton, ist mit einer Freigabe des neuen Linux-Kernels 2.6 in der zweiten Dezemberhälfte zu rechnen, womit sich eine fast dreijährige Entwicklungszeit ihrem Ende zuneigen würde.

Als wesentliche Fortschritte gegenüber Kernel 2.5 werden eine deutlich höhere Skalierbarkeit, von der große Mehrprozessor-Systeme mit mehreren Gigabyte RAM profitieren würden, zahlreiche neue Treiber, Verbesserungen von ACPI-Funktionalität und virtueller Speicherverwaltung, Unterstützung von tagged command queueing für S-ATA-Geräte usw. genannt.

Auch zur Entwicklung des Kernels 2.7 gab es ein Statement, diese soll bereits kurz nach der Veröffentlichung von 2.6 aufgenommen werden, wiederum unter Federführung von Linus Torvalds.
[vw]

GigaByte Mainboard auf Abwegen ;-) [Update]

Die X-bit labs berichten aktuell unter Berufung auf die japanischen Kollegen von Akiba (eng. Übersetzung) von einem neuen GigaByte Pentium 4 Mainboard, welches ein sehr ungewöhnliches Feature mit sich bringt. Mit dem i865PE Mainboard "GA-8PENXP" wird es dem Käufer erstmals möglich sein, mit Hilfe eines mitgelieferten Gerätes und passender Software, seinen Blutdruck zu messen.

Sicherlich wird GigaByte durch das außergewöhnliche Feature eine gewisse Aufmerksamkeit erregen können. Ob sich das Board aber im Markt durchsetzen wird, ist allerdings eher zweifelhaft. Vor allem hierzulande vertrauen die meisten Bürger sicherlich eher ihrem Arzt als ihrem Computer. ;-)

Zur Verfügbarkeit und Preisen sind bisweilen noch keine Informationen bekannt.

Update: Wie GigaByte uns unterichtete, möchte man mit dem außergewöhnlichen Feature keineswegs nur ein nettes Gimmick zur Verfügung stellen. Ziel ist es zu zeigen, dass Computer ein wichtiger Bestandteil des Alltages geworden sind und das es nun Zeit ist, alle als "Insellösung" vorhandenen Geräte zu verbinden, so Product Manager S.Gruenitz. Der Benutzer soll mit einem Gerät / Interface alles nötige machen können.

Das mitgelieferte Blutdruckmessgerät sei zudem nicht nur dem "8PENXP" Mainboard vorbehalten, sonden funktioniere auch mit anderen GigaByte High-End Mainboards, welche über die sogenannte "Info Link" Schnittstelle verfügen. Zur Verfügbarkeit in Deutschland haben wir allerdings immer noch keine Informationen parat.
[mg]

Neuer Hyperion 4in1 v4.50 Chipsatztreiber von VIA

Die Chipschmiede VIA Technologies hat für ihre hauseigenen Mainboardchipsätze ein neues Treiberpaket veröffentlicht. Der neue 4in1 Treiber Version 4.50, bestehend aus Chipset (INF), AGP, IDE und IRQ Treiber, datiert auf den 25. November und unterscheidet sich kaum von seiner letzten Vorgängerversion. Als einzige Änderung gibt VIA lediglich folgendes an:

Update via chipset driver (INF) from 1.90b to 2.00a

Möglicherweise hat VIA den Treiber schon KT880 tauglich gemacht, welcher für den nächsten Monat erwartet wird (wir berichteten). Einen triftigen Grund für ein Update finden wir jedenfalls nicht. Von der Leistung wird sich im Vergleich zum alten Treiber sicherlich nichts getan haben, so dass man guten Gewissens bei seinem alten Treiber bleiben kann. Und schließlich sollte man auch nie die Devise "Never touch a running system" aus dem Sinn verlieren. ;-)

   - Download VIA Hyperion 4-in-1 v4.50 Treiber (HTTP Download)
   - Download VIA Hyperion 4-in-1 v4.50 Treiber (FTP Download)
[mg]

Dienstag, den 25. November 2003

Pentium 4 EE kompatible Mainboards unterstützen auch den Prescott?

Bisher huschte Unsicherheit durch das World Wide Web, wenn es um die Unterstützung von Intels zukünftigem Pentium 4 Prescott Prozessor auf bereits erhältlichen Motherbaords ging. Wie Overclockers.com jedoch herausgefunden haben, scheint der Knackpunkt allerdings woanders zu liegen. So dürften Datenblättern zufolge die Anforderungen des Pentium 4 Extreme Edition -- der nun bereits auf fernen Kontinenten erhältlich sein soll -- deutlich über denen des Prescott liegen. Das heißt, die Leistungsaufnahme des 90nm-Prescott liegt im Vergleich zum bisher verfügbaren 130nm-Northwood-Kern etwa zehn Prozent höher, doch übertrifft die Extreme Edition diesen nochmals um geschlagene 15 Prozent.

Ableiten ließe sich in der Theorie daraus, dass alle Mainboards, welche in der Lage sind, einen Pentium 4 Extreme Edition zum Betrieb zu bewegen, mit dem für Anfang 2004 erwarteten Prescott nahezu spielend zurecht kommen müssten. Inwiefern dies jedoch tatsächlich der Fall ist, bleibt noch zu belegen. Dennoch vielleicht ein weiterer Hoffnungsschimmer für all jene, die mit ihrem erst kürzlich erworbenen Produkt gern noch Prescott Prozessoren betreiben wollten.
[rl]

Neue Mini-Barebone Systeme und Mainboards von Soltek

Nach dem Erfolg der Qbic-Modelle EQ3401 und EQ3702 kündigt Soltek nun den Nachfolger EQ3402 an. Auf Basis eines 845GE-Mainboards mit ICH4-Southbridge und Support für HyperThreading, FSB533 und DDR333-SDRAM möchte das Unternehmen realistische 3D-Grafik Performance mit Hilfe des integrierten Grafikchips von Intel bieten. Zusätzlich finden sich dennoch ein AGP und ein PCI Steckplatz auf der Platine, sodass auch späteren Aufrüstungen nichts im Wege steht. Zudem bezeichnet Soltek selbst sein neues Mini-System mit einer Höhe von etwa 20 Zentimetern als kleinstes Barebone mit zwei 5,25 Zoll Einschüben. Des Weiteren finden sich auf der verbauten Platine 6-Kanal AC'97-Audio, USB 2.0, FireWire und ein Ethernet-Anschluss.

Daneben führte das Unternehmen auch neue Motherboards auf Basis des Intel 865PE Springdale Chipsatzes ein, welche neben den üblichen Ausstattungsmerkmalen wie FSB800, HyperThreading-Support und Dual-Channel DDR400-Interface zusätzlich mit Serial-ATA RAID, Parallel-ATA RAID und Gigabit-Ethernet in den Handel kommen werden. Weiterhin besitzt das SL-865Pro-FGR USB 2.0 Anschlüsse und FireWire Ports. Die Netzwerk-Anbindung erfolgt ohne die Belastung des PCI-Bus per CSA (Communication Streaming Architecture). Wann und zu welchem Preis die neuen Produkte in den Regalen zu finden sein werden, ist uns zur Zeit noch nicht bekannt.
[rl]

nVIDIA sucht die größten Fans

In ungewöhnlichem Stil kündigte der Grafikgigant nVIDIA einen Kontest an, welcher noch bis zum 20. Dezember alle Anwender aufruft, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. So sucht das Unternehmen nach dem verrücktesten Fan, der zum Beispiel die meisten Grafikkarten des Herstellers bestitzt oder gar die Geschichte des Unternehmens im Schlaf erzählen kann. In einer zweiten Kategorie können Anwender mit einer möglichst einfallsreichen Geschichte teilnehmen, die den Weg von der Konkurrenz zu nVIDIA schildert. Als erster Preis winkt ein "nVIDIA Custom PC" bestückt mit GeForce FX 5950 Ultra und nForce3 Mainboard. Für die folgenden Plätze hält der Chipentwickler Highend-Grafikkarten und Spiele-Abos bereit.

Die detailierten Informationen zur Teilnahme (die leider nur auf die USA beschränkt ist), zu den einzelnen Wettbewerbsbereichen, den Preisen und Wertungskriterien hat nVIDIA noch einmal separat als Regeln aufgelistet. Seien wir also gespannt, welche kreative Einfälle letztendlich den Gewinn ergattern werden.
[rl]

Montag, den 24. November 2003

Intel präsentiert 65nm-Prozesstechnologie

Alle Welt wartet derzeit auf Prescott, Intels neue Prozessorgeneration, die in einem 90nm-Strukturprozess gefertigt wird und durch die kleineren Strukturen im Vergleich zum aktuellen Northwood-Kern höhere Taktfrequenzen erlauben soll. Aber noch bevor der verwendete 90nm-Prozess Marktreife erreicht hat, stellte Intel heute schon die nächstkleinere Generation mit 65nm vor. Intel gelang es, ein voll funktionsfähiges Muster einer 4Mb fassenden statischen, nichtflüchtigen, Speicherzelle (SRAM) herzustellen. Eine Speicherzelle dieses SRAMs bestehend aus sechs Transistoren hat lediglich die Größe von 0,57µm². Um sich die Größenordnung vorstellen zu können: In dieser Größe würden 1 Million (!) Transistoren auf die Fläche einer Kugelschreiberspitze passen.


Die 65nm Strukturen werden, wie schon bei 90nm, auf sogenanntem "Strained Silicon" gefertigt. Das bedeutet, dass das Silizium, auf dem die Schaltkreise gefertigt werden, durch Einbringen von Germanium, dessen Atom größer ist als das von Silizium, gedehnt wird. Durch die Dehnung können die Strom führenden Elektronen schneller fließen und erlauben damit höhere Schalttakte, d.h. höhere Taktfrequenzen. Dabei genügen dem Transistor und damit der vorgestellten SRAM-Zellen eine Betriebsspannung von nur 0,7V. Die Gatelänge der hergestellten Transistoren beträgt lediglich 35nm, das entspricht rund 100 Atomen. Die Gatelänge ist die Strecke, die ein Elektron für den Schaltvorgang überwinden muss. Je schneller sich das Elektron also bewegt und je kürzer die Strecke ist, desto schneller schaltet der Transistor. Allerdings muss natürlich, je kleiner die Gatelänge wird, die Struktur immer präziser hergestellt werden, was die größte Schwierigkeit in der Halbleiterherstellung ist.

Mit der Vorstellung dieser 65nm-Speicherzelle behält Moores Gesetz weiterhin Gültigkeit. Der Intel-Mitbegründer Gordon Moore sagte bereits 1965 voraus, dass sich die Transistordichte alle 18 bis 24 Monate verdoppeln wird.


Die Heimat des neuen Prozesses ist Intels Fab D1D in Hillsboro, Oregon, die laut Intels Angaben fortschrittlichste Fab für 300mm-Wafer. Mit einer Markteinführung auf Basis des neuen Verfahrens hergestellter Produkte ist 2005 zu rechnen. Damit bliebe Intel seiner Linie treu, alle 2 Jahre einen weiteren Schritt in der Bauelementeverkleinerung zu machen.

Jahr der Markteinführung199719992001200320052007
Strukturgröße0,25 µm0,18 µm0,13 µm90 nm65 nm45 nm
Gatelänge0,20 µm0,13 µm70 nm50 nm35 nm25 nm
Wafergröße200 mm200 mm200/300 mm300 mm300 mm300 mm
[tm]

Intels Zukunft abseits von Computer-Chips

Der Prozessor-Gigant Intel plant für die Zukunft weniger Investitionen in die Herstellung von Computer-Chips, sondern sieht seine Chancen eher in den Geschäftsfeldern der Integration und der Basistechnologie. Hier will das Unternehmen nach einen Bericht der EE Times entscheidende Mittel in die Consumerelektronik und Telekomunikation einfließen lassen, welche sich weg von begrenzten Anwendungen hin zu Multifunktions-Geräten entwickeln und so zusätzliche Kaufanreize erzeugen sollen.

Neben der aktuellen Strategie, die sich auf das kürzlich eingeführte HyperThreading und die Centrino-Technologie konzentriert, plant das Unternehmen einen neuen globalen Ansatz, der sich vor allem auf Schwellenländer wie China, Indien oder Russland sowie Industrieländer stützt. So sei die Nachfrage nach neuen Produkten und Lösungen in Europa und dem asiatischen Raum aufgrund der aufstrebenden Wirtschaft stärker als in Amerika und Japan gewesen, wo für das kommende Jahr nur ein mäßiger Anstieg der Investitionen im IT-Sektor zu erwarten sei.

Zudem wolle Intel die TK-Industrie im Laufe der Zeit dazu animieren, Fertigungsstrukturen der Computerindustrie zu übernehmen. Zwar seien sie zum Teil dazu übergegangen, mehr Technik auf Basis offener Standards einzusetzen, doch zeigte es sich als schwierig, bei den teils geschwächten Unternehmen eine neue Investitionswelle in die Entwicklung neuer Technologien zu bewirken. Als Ziel visiert man den Einsatz der eigenen Prozessoren in den Produkten der Telekommunikationsunternehmen an.

In welcher Weise der Ausblick des Intel-Chefs Graig Barrett tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, dürfte vorerst noch abzuwarten bleiben. Dennoch ist es durchaus nicht verwunderlich, dass neben den derzeitigen Standbeinen auch für die Zukunft nach weiteren Geschäftsfeldern gesucht wird, um sich auf diese Weise einerseits unabhängig zu machen und andererseits das fortwährende Ziel nach immer größerem Umsatz und Gewinn erreichen zu können.
[rl]

ATI erweitert Geschäftsfeld in Korea

Der kanadischen Grafikchipschmiede ATI gelang es, den Kundenkreis im koreanischen Raum zu erweitern. So habe man laut Pressemitteilung große Hersteller wie LG Electronics, Sigmacom oder TriGem als neue Abnehmer für die aktuelle Chipserie gewinnen können, welche sowohl im OEM-Bereich als auch im direkten Vertrieb an Endkunden zukünftig Modelle auf Basis der Radeon 9800 und 9200 anbieten werden.

LG plant die Karten in Intel-Systemen auf Basis des Pentium 4 Prozessors einzusetzen. In Mobile-Lösungen wird das Unternehmen Mobility Radeon Chips desselben Herstellers verbauen. TriGem als großer koreanischer PC-Lieferant wird in Bälde ebenfalls die Radeon 9600 in seinen Computern verbauen, während der Grafikkartenhersteller Sigmacom demnächst eigene Produkte auf Basis der ATI Chips unter den Namen Sigmacom Radeon 9800 und Sigmacom Radeon 9200 in den Handel bringen wird.

Breits einige Zeit zuvor hatte ATI gemeinsam mit Samsung Electronics eine Absichtserklärung betreffend zukünftiger Entwicklung digitaler TV-Chips ausgehandelt.

Man vermutet, dass die jüngsten Erfolge dem 2002 eingeleiteten Asia Pac Partner Program (APPP) angerechnet werden können, welches den asiatischen Vertriebspartnern und Systemintegratoren ja nach Produkt einen Nachlass zwischen 1 und 5 US-Dollar gewährt. Ein positiver Schritt für ATI, die für die Zukunft im asiatischen Raum eine deutlich größere Präsenz anstreben.
[rl]

Sonntag, den 23. November 2003

Webweites

In zahlreichen Benchmarks scheint sich mit der Zeit herauskristallisiert zu haben, dass ATI derzeit die schnelleren Grafikchips auf dem Markt hat -- zumindest mindest wenn man die Performance als einziges Kriterium heranzieht. Betrachtet man die Bildqualität nämlich einmal für sich, so wendet sich das Blatt offensichtlich in die andere Richtung. Schon mehrmals durch den Check der Treiberoptimierungen beider Grafikchipschmieden aufgefallen, hat das 3DCenter die Darstellungsqualität nochmals unter einem anderen Gesichtspunkt unter die Lupe genommen und erstaunliches festgestellt. Um Transitoren und somit Entwicklungskosten zu sparen, hat ATI die Texturenfilter hardwareseitig so weit optimiert, dass letztendlich in der Detailbetrachtung deutliche Unterschiede zwischen den beiden Konkurrenten festellbar sind. Wie weit sich diese konkret bemerkbar machen, lest ihr im Artikel unserer Kollegen.

Bei Au-Ja! hat man sich derweile mit DVD-Brennern beschäftigt, welche aufgrund des stetig sinkenden Preises immer interessanter für die Allgemeinheit werden. Vier Geräte mit 4facher Schreibgewschwindigkeit haben sie einem umfangreichen Funtionstest unterzogen. Bewertet wurden unter anderem, ob die All-Rounder den Einsatz von CD-Laufwerken und CD-Brennern nun vollkommen überflüssig machen oder wie gut sie tatsächlich mit derzeit erhältlichen Rohlingen umgehen können. Daneben haben sich unsere Kollegen zur Aufgabe gemacht, die GeForceFX 5800 Ultra mit Hilfe eines erhältlichen Silent-Kits zum schweigen zu bringen. Wie gut es tatsächlich gelang, den seinerzeit verspotteten Staubsauger-Sound in weniger störende Grenzen zu weisen, schildern Au-Ja! in ihrem Bericht.

Abseits derzeitiger Highend-Boliden mit vielversprechenden Namen wie Pentium 4 Extreme Edition oder Athlon 64 FX haben Planet 3DNow sich einmal den eher im Low-Cost Bereich vertretenen, neuen AMD Duron Prozessor mit Applebred-Kern sowie dem Athlon XP mit Thorton-Core angeschaut. Sie mussten im Review gegen einen gleichgetakteten Athlon XP auf Barton-Basis beweisen. In zahlreichen Benchmarks konnten die drei Prozessor-Kerne zeigen, wie ihre Leistung wirklich zu bewerten ist, und wie gravierend der Unterschied zwischen großen L2-Cache und kleinem L2-Cache, beziehungsweise Mainstream und Low-Cost tatsächlich ist.

Gleich in zwei Artikeln haben sich TweakPC mit Mainboards auf Basis des i875 Canterwood Chipsatz befasst. Neben einem einer näheren Betrachtung des Abit IC7-Max3 findet sich ein umfangreiches Roundup zu weiteren Platinen mit Intels derzeitigem Highend-Chipsatz, zu dessen Kandidaten unter anderem Produkte aus den Häusern von EPoX, Abit, DFI und Soyo zählen. Wie deutlich sich die Hersteller im Benchmark-Parcour letztendlich hervorheben konnten, lest ihr bei unseren Kollegen.

Mit der neuesten Ausgabe von Microsoft Office beschäftigte sich kürzlich WinTotal und überprüfte die Office 2003 Professional Edition auf Tauglichkeit im Heimgebrauch. Besonderem Augenmerk widmete man dabei im den neu hinzu gekommenen Funktionen wie zum Beispiel dem integrierten Spamfilter von Outlook Express. Auch ein Blick auf das aufgefrischte Design blieb nicht verwehrt, welches zugegebenermaßen ein Wenig an das unter Linux zum Einsatz kommende KDE 3 erinnert ;-). Für alle Tuning-Freunde nahm man sich WinSpeedUp 2.6 zu Herzen und unterzog das Tool sowohl unter Windows XP als auch unter dem schon etwas betagten Windows 98 einem interessanten Funktionscheck.

Den Abschluss bilden heute unsere Kollegen der Spieleflut, die sich in zwei Artikeln die PC Spiele Battlefield: Vietnam und Max Payne 2 etwas näher angeschaut haben. Wer einen Eindruck zu den 3D-Spielen gewinnen möchte, möge sich die Berichte unbedingt näher betrachten. Zudem kam der Microsoft Flight Simulator 2004 auf den Prüftisch und wurde mit prüfenden Augen betrachtet. Ob auch die neunte Auflage des Simulationsspiels ihr Geld wert ist und der Tester sich von Grafik und Spieltiefe überzeugen ließ, beschreibt der Artikel.
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Klangvolle Weihnachten bei Creative

Pünktlich vor Beginn der alljährlichen Weihnachtszeit präsentiert der Multimediahersteller Creative zahlreiche neue Produkte. Wer noch nicht weiß, was er unter den Christbaum legen soll, findet vielleicht nachfolgend einige Anregungen ;-).

München, 18. November 2003. Liebhaber schöner Klänge können gespannt sein. Während draußen leise der erste Schnee rieselt, bringen die Rentiergespanne von Creative rechtzeitig zum Weihnachtsfest zauberhafte Audio-Produkte in den Handel. [...]

Alle, die sich während der Feiertage auf kuschelige Heimkino-Abende freuen, sind mit dem Creative Inspire T7700, ein Multimedia-Lautsprechersystem mit 7.1-Surround-Klang, bestens bedient. Das Inspire T7700 besitzt die Creative Multi-Speaker Surround-Upmix-Funktion. Damit kommen auch Besitzer von 5.1-Soundkarten oder DVD-Playern ohne 7.1-Unterstützung durch eine im Lautsprecher stattfindende Matrix-Dekodierung in den Genuss von präzisem 6.1- oder 7.1-Mehrkanalklang. Das Creative Inspire T7700 richtet sich in erster Linie an Gamer und Filmliebhaber mit höchsten Ansprüchen, die zum Beispiel zusammen mit der Creative Sound Blaster Audigy 2 ZS eine erstaunlich realistische und detailgenaue Wiedergabe erleben können. Bei dem hervorragenden Preis-Klang-Verhältnis von nur 149,-- Euro für das Inspire T7700 staunt selbst das Christkind.

Einfach himmlisch klingt es jetzt auch aus dem Notebook. Die externe Soundlösung Creative Sound Blaster Audigy NX ist die erste Möglichkeit überhaupt, 7.1-Formate wie Dolby Digital EX an portablen Rechnern wiederzugeben. Durch ihre 24 Bit Advanced HD Architektur unterstützt die Audigy 2 NX DVD-Audio mit einem Rauschabstand von 102dB auf 5.1 Kanälen. Somit können auch Notebook-User endlich dieses neue HighEnd-Format auf ihrem Rechner
genießen bzw. ihr Notebook statt einem teuren DVD-Audio-Player in die heimische Anlage integrieren. Die kompakte Bauform und das geringe Gewicht machen das Ausstattungswunder Sound Blaster Audigy 2 NX zu einer vielseitigen Plattform sowohl für (mobile) Audio-Enthusiasten als auch für Anwender, die sich einfach per Plug&Play an den Möglichkeiten der Musik- und Klangbearbeitung, Film- und Musikwiedergabe auf DVD oder den aktuellsten Gamer-Highlights an PC oder Notebook erfreuen wollen. In ihrem eleganten silbernen Design macht die Sound Blaster Audigy 2 NX gar dem Baumschmuck Konkurrenz und ist für festliche 149 Euro im Handel erhältlich.

Wer lieber heiße Abenteuer beim Konsolen-Zocken erleben möchte, als mit Mutter Plätzchen zu backen, braucht dafür auch vernünftigen Klang. Deshalb sind gute Lautsprecher ein Muss. Das Creative Inspire GD580 erzeugt beeindruckend kraftvolle, realistische 5.1-Klangumgebungen. Durch innovative Technologien, die speziell auf den Gaming- und Unterhaltungsbereich zugeschnitten sind, setzt dieser Lautsprecher neue Maßstäbe für die Klangqualität an Konsolen. Ergänzt wird das System durch einen in dieser Preisklasse einzigartigen Dekoder mit silberner Frontblende, der DTS, Dolby-Digital- und Dolby-Pro-Logic-II-Signale zu beeindruckendem Surround-Klang verarbeitet. Zwei Kopfhörer, Line-In-, Koaxial- und optische Eingänge erlauben den Einsatz mit der PS2, Xbox, DVD-Playern und zahlreichen weiteren Klangquellen wie MP3 Player, TV, MD Player, Viedeorecorder oder der D-Box für digitales Fernsehen. Ho, ho - das Creative Inspire GD580 schlägt auf der Wunschliste mit 199,-- Euro zu Buche.

Mit heißen Rhythmen durch die Winterlandschaft – die zwei neuen MP3 Player von Creative lassen Musikliebhaber garantiert nicht kalt! Auf der Creative Jukebox Zen NX lassen sich 8000 Songs oder der Inhalt von rund 750 Audio-CDs archivieren. Vor allem das innovative Design fällt ins Auge. Mit ihrem edlen Aluminiumgehäuse und der austauschbaren Frontblende bringt die Jukebox Zen NX Festtagsglanz in jede Stube. Der Rauschabstand von 98 dB und die neuen Neodym-Stereokopfhörer sind zudem Garant für eine herausragende Klangqualität. Mit einem Gewicht von 226 Gramm ist die Creative Jukebox Zen NX ein überaus kompakter und leichter Weggefährte. Bei einem Preis von 349,-- Euro wird einem auch im tiefsten Schnee ganz warm ums Herz.

Tante Gerda spielt wieder für die ganze Familie Weihnachtslieder auf der Blockflöte? Zum Glück ist der MP3-Player Creative MuVo NX so schön klein, dass man ihn mühelos in der Hemdtasche verstecken kann und keiner merkt, dass man heimlich anderen Klängen lauscht. Über eine seitlich angebrachte Navigationswippe lässt sich der MuVo NX genial einfach bedienen. Der 128 MB große Speicher fasst mühelos bis zu 50 Musiktitel oder jegliche Art von Daten. Das LC-Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung zeigt die aktuellen Wiedergabetitel an. Ein eingebautes Mikrofon ermöglicht es zudem, Tante Gerdas Weihnachtsgedichte von bis zu 8 Stunden Länge aufzuzeichnen. Und wem das alles zu viel ist, der klinkt den MuVo NX einfach in das mitgelieferte Armband und reagiert sich beim Joggen ab. Der Creative MuVo NX ist für 159,-- Euro verfügbar.

Wer noch vor Silvester eine hübsche Maus fangen will, sollte nicht auf den Neujahrskater warten. Für Power-User und Gamer ist die Creative Mouse Optical 5000 genau richtig. Durch ihr ergonomisches Design passt sie sich perfekt an die natürliche Form der Hand an. Die Creative Mouse Optical 5000 liefert eine hohe Präzision von 800dpi und besitzt fünf frei programmierbare Tasten, die in Games, Office-Anwendungen und beim Surfen im Web für hohe Performance und maximalen Komfort sorgen. Gamer werden vor allem die Leichtgängigkeit schätzen. Auch der Preis ist komfortabel – für 34,90 Euro steht sie auf dem Gabentisch.


[rl]

Samstag, den 22. November 2003

Vollautomatische Hardware Diagnose-Karte von Ultra-X

Nahezu jeder dürfte schon einmal Probleme mit der Hardware gehabt haben, die nur durch umständliche Umbauaktionen gelöst werden konnten. Noch tragischer, wenn sich hinterher herausstellen musste, dass der Fehler beispielsweise am defekten Mainboard liegt. Diesen Schritt will das kalifornische Unternehmen Ultra-X nun mit der P.H.D. PCI-Karte deutlich vereinfachen. Ausgestattet mit integrierter Flash-Firmware, etwas Speicher und einer Grafikschnittstelle können auf PCI-kompatiblen Systemen direkt Fehleranalysen durchgeführt werden, deren Ergebnisse schließlich auf dem Monitor ausgegeben werden. Ein Anschluss von zusätzlichen Ein- und Ausgabe-Geräten ist nicht notwendig.

Neben circa 150 Motherboard-Tests können über zusätzliche Optionen auch die Peripherie-Geräte mit überprüft werden und auf diese Weise die Fehlersuche bei defekter Hardware oder Konflikten wesentlich vereinfachen und beschleunigen. Innerhalb weniger Minuten sollen alle notwenigen Tests durchgeführt werden können. Eventuell auch ein nicht zu verachtendes Hilfsmittel für die Tester diverser Hardware-Seiten, die sich täglich mit jenen Problemen herumschlagen ;-).

Die Analyse-Karte ist zu einem Preis von 1.199 Euro plus Mehrwertsteuer in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Press2 erhältlich, die während der Einführungszeit bis 19. Dezember einen Rabatt aller Ulra-X Produkte von zehn Prozent gewähren.
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Freitag, den 21. November 2003

Opera in der Version 7.23 verfügbar

Auf den FTP-Servern des norwegischen Unternehmens Opera befindet sich nun seit wenigen Tagen die Version 7.23. Zur Zeit nur in Englisch verfügbar und gespickt mit kleineren Security-Fixes dürfte sich das Update kaum vom erst kürzlich erschienen Vorgänger unterscheiden. Dennoch sei natürlich jedem User ans Herz gelegt, Sicherheitsupdates nicht vollends zu ignorieren sondern so weit als möglich auch einzuspielen.

Zur Zeit stehen auf dem Server Versionen mit und ohne Java unter anderem für Windows, Linux und FreeBSD bereit. Lokalisierte Varianten in Deutsch dürften in den nächsten Tagen folgen.

    * Opera 7.23 Windows (en) mit Java (16,1 MB)
    * Opera 7.23 Windows (en) ohne Java (3,3 MB)
    * Opera 7.23 Linux (en) Statisch (ca. 5 MB)
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Notebook von Acer mit Mobile Athlon 64

Nach dem Launch des Athlon 64 im Desktopbereich vor zwei Monaten dürften angesichts der Verfügbarkeit von mobilen Prozessor-Varianten erste Notebooks nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Unter den ersten Herstellern dürfte dann auch Mobile-Computing Spezialist Acer zu finden sein. Dessen Aspire 1501LMi soll mit einer beeindruckenden Ausstattungsfülle ausgeliefert werden:

  • Mobile Athlon 64 3000+
  • ATi Mobility Radeon 9600 mit 64MB Grafikspeicher
  • 15-Zoll SXGA+ TFT, Auflösung 1400x1050 Pixel
  • 60 GB Festplatte, DVD Dual+/-RW Brenner
  • 56K Modem, Gbit-LAN und 802.11g W-LAN
  • Sound, FireWire und 4x USB 2.0.
Als Verkaufsstart wird Januar 2004 gehandelt, zum Preis ist noch nichts bekannt, dieser dürfte jedoch angesichts der Produktmerkmale nicht sonderlich niedrig ausfallen.
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AMD rechnet ebenfalls mit Verzögerungen beim 0,09 µm Herstellungsprozess

Nachdem es bereits bei Intels Prescott-Prozessor aufgrund gleich mehrerer Widrigkeiten zu einiger Verspätung beim Launch kommen wird, bleibt nun auch AMD die Erkenntnis nicht versperrt, dass die Produktion von CPUs in 0,09 µm SOI eine harte technische Nuß darstellt.

AMDs Vorstandsvorsitzender Hector Ruiz hatte gestern während eines Analysten-Meetings bekannt gegeben, dass mit Verzögerungen bei der Einführung der entsprechenden CPU-Cores um zwei bis drei Monate zu rechnen sei, jedoch solle das dritte Quartal 2004 für den Beginn der Serienproduktion zu halten sein. Dies stellt (noch) keine Abweichung von AMDs letzter Roadmap dar, in der die Verfügbarkeit sämtlicher 0,09 µm-Cores ohnehin für die zweite Jahreshälfte 2004 angegeben wurde.

Im Gegensatz zu den Geschehnissen um Intels Prescott, dessen Launch ursprünglich einmal für das vierte Quartal, später dann genauer für den 3. Dezember vorgesehen war und der sich nun bis ins erste oder sogar zweite Quartal 2004 verschieben dürfte, hat AMD "nur" das Problem, die Herstellungstechnologie in den Griff zu bekommen. Intel hingegen hat zusätzlich Zeit und Energie in den (möglicherweise vergeblichen) Versuch gesteckt, die ersten Prescott-Prozessoren auch in den aktuellen Sockel478-Boards stabil zum Laufen zu bringen.
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Intel senkt Chipsatzpreise zum Jahresende

Möglicherweise bereits in Erwartung der ersten "Grantsdale"-Plattformen in den Varianten P und G wird Intel am 28. Dezember die Preise sämtlicher i865-Chipsätze sowie des i848P und i845GE um 1 bis 2 US-$ senken, was einen Nachlass zwischen 3,4 und 6,3% bedeutet. Der i875P sowie alle anderen i845-Chipsätze bleiben vorerst unangetastet, weil deren Nachfolger "Alderwood" bzw. "Grantsdale" GL und GV nicht schon für das zweite Quartal 2004, sondern erst in der Mitte der zweiten Jahreshälfte 2004 erwartet werden. Marktwirksam werden dürften die Preissenkungen von Intels aktuellen Mainstreamchipsätzen schon im Laufe des ersten Quartals 2004.
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Sicherheitsupdates für MacOS X

Den aktuellen Versionen 10.2.8 (Jaguar) und 10.3 (Panther) von MacOS X hat Apple angesichts einiger Sicherheitslücken u.a. in den Bereichen Mail, OpenSSL und QuickTime für Java neue Security-Updates spendiert.

Erhältlich sind die Patches per MacOS X Software-Aktualisierung und auf Apples Downloadseite, wo es auch noch ein paar weitere Einzelheiten dazu gibt (10.2.8 / 10.3).
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Neue Treiber von SiS, ATI und nVIDIA

Für die Chipsätze der Silicon integrated Systems gibt es einen neuen IDE-Treiber in der Version 2.04a. Unterstützt werden alle Microsoft Betriebssysteme ab Windows 95 mit den Chipsätzen für die Intel und AMD Plattformen. Details zu den Änderungen sind uns jedoch nicht bekannt. Anfängliche Probleme mit Dialern, die ihren Weg in die Treiber gefunden haben, scheinen dagegen behoben worden zu sein.

    SiS IDE Treiber 2.04a (5,4 MB)

Für Grafikkarten mit ATI Grafikchip ab Radeon 9500 ist ein Patch erschienen, der kleinere Probleme wie Abstürze oder Fehler bei dem Spiel Call of Duty im Zusammenspiel mit den Catalyst Treibern ab Version 3.8 verhinden soll. Erhältlich ist das Update für Windows 98/ME und Windows 2000/XP.

    ATI Treiber Update für Windows 98/ME (23,3 MB)
    ATI Treiber Update für Windows 2000/XP (22,7 MB)

Ein inoffizieller ForceWare Treiber von nVIDIA fand wieder einmal seinen Weg ins Netz. Die Version 53.03 soll einige Fixes für den Betrieb im 4xFSAA Modus enthalten und Darstellungsprobleme mit der Battlefield-Mod Desert Combat lösen. Zudem ist hier erstmals die Rede von einer GeForceFX 5700XT, nachdem bereits in der letzten Version die GeForceFX 5900XT erwähnt wurde.

    nVIDIA ForceWare 53.03 Grafiktreiber für Windows 2000/XP (beta)
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1,5 GB-Minifestplatte von mpio

Der u.a. für seine MP3-Player bekannte Hersteller mpio bietet unter der Bezeichnung HS 100 jetzt auch eine 1''-Minifestplatte zum Anschluß an einen USB 2.0-Port an. Abwärtskompatibilität zu USB 1.1 ist natürlich gegeben, was angesichts der Übertragungsraten allerdings nicht wirklich Spaß machen würde. Die Stromversorgung erfolgt gleichfalls über den USB-Anschluß.

Da die HS 100 nach Herstellerangaben auf eine Mischung der Flash-Memory- und Festplatten-Technologie setzt, ist sie einerseits nicht so schockresistent wie die reinen USB-Flash-Speichersticks, kann andererseits aber günstiger hergestellt werden. Die Preisempfehlung des Herstellers beträgt 199 Euro, im Einzelhandel ist die HS 100 jedoch noch nicht aufgetaucht.
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Donnerstag, den 20. November 2003

Neuer DivX-Codec bereitgestellt

Die DivXNetworks haben die neueste Version 5.1.1 des verbreiteten DivX Video-Codecs freigegeben, allerdings zunächst nur für die Windows-Plattform. Für MacOS bzw. Linux sind weiterhin die Versionen 5.1 bzw. 5.0.5 aktuell. Die Version History nennt eine Vielzahl von Verbesserungen, von denen nachfolgend die vielleicht wesentlichsten aufgelistet seien:

  • Changed:
    * Psychovisual modeling disabled by default.
    * Deinterlacing is back in the Standard codec.


  • Encoder Fixes:
    * DivX 5.1.1 encoder is up to 112% faster (standard mode) than 5.1 (up to 30% faster than 5.05).
    * Standard mode is 105% faster than 5.1.
    * The Quality produced by "Fastest" has been significantly improved.


  • Decoder Fixes:
    * Fixed a bug caused by "Auto Post-processing" and SMP/HyperThreading CPUs.

Allein schon aus Geschwindigkeits- und Qualitätsgründen sollte man eigentlich nicht zögern, den neuen Codec zu installieren. Heruntergeladen werden können dessen verschiedene Varianten wie immer auf der DivX-Downloadseite, zum Direktdownload der kostenlosen Version geht es hier entlang.
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Bau des neuen AMD-Werks in Dresden hat begonnen

Nachdem sich der in Austin, Texas beheimatete Halbleiterproduzent erst vor wenigen Tagen für den Sitz seiner neuen Fabrikationsstätte in Dresden und somit gegen den IBM-Standort East Fishkill in den USA entschieden hatte, wurde im Rahmen der heutigen Pressekonferenz auch gleich der symbolische erste Spatenstich vollzogen und damit der Bau der Fab 36 eingeleitet. Den Ausschlag zugunsten Dresdens dürften ganz wesentlich die guten Resultate der Fab 30 am gleichen Standort gegeben haben, wo seit drei Jahren AMDs Athlon-Prozessoren hergestellt werden.

Hauptaufgabe der Fab 36 soll zunächst die Produktion der kommenden Athlon 64- und Opteron-Prozessoren in 0,09 µm SOI Technologie sein. Die Entwicklungsgrundlagen dazu wurden und werden in der Fab 30 gelegt, ebenso wird diese für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr - sofern AMD die Vorgaben seiner aktuellen Roadmap einhalten kann - die Serienproduktion alleine schultern müssen.

Mit einem Produktionsbeginn in der Fab 36 wird für 2006 gerechnet, etwa 1000 neue Arbeitsplätze sollen bis dahin geschaffen worden sein. AMD plant nach eigenen Angaben in den nächsten drei Jahren Investitionen von rund 2,4 Mrd. US-$ für das neue Werk, zu großen Teilen abgesichert durch Kredit-Bürgschaften des Bundes sowie des Landes Sachsen.
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Mini-Barebones jetzt auch von AOpen erhältlich

Auf dem wachsenden Markt für Mini-Barebonesysteme, der insbesondere von Shuttle mit den unterschiedlichsten Modellen schon seit geraumer Zeit beackert wird, gibt es erneut Nachwuchs zu verzeichnen. Der taiwanesische Hersteller AOpen, u.a. bekannt für Gehäuse, Mainboards, Grafikkarten und optische Laufwerke, hat nach dem Produktionsstart im Oktober nun auch die Markteinführung seiner XC cube-Bareboneserie hinter sich gebracht.

Bezüglich der Optik muß sich der XC cube dabei keinesfalls hinter der überwiegend grau-silber-metallic daherkommenden Konkurrenz verstecken, werden die Gehäuse doch neben "jazzschwarz" außerdem in "perlweiß", "vulkangrau", "donaublau" und "kirschrot" angeboten. Auch die inneren Werte der vorerst auf dem i865G bzw. nForce2 basierenden Systeme können sich sehen lassen:

XC cube ModellEZ65EZ18
Chipsatzi865GnForce2
integrierte GrafikExtreme Graphics 2GeForce4 MX
AGP/PCIje 1 Slotje 1 Slot
SoundAC97 5.1AC97 5.1
LAN10/100/100010/100
P-ATA2x UDMA1002x UDMA133
S-ATA2x per ICH5kein
USB 2.0je 2 vorne u. hintenje 2 vorne u. hinten
FireWire3x3x
Laufwerksschächteje 1x 3,5'', 5,25"" und HDDje 1x 3,5'', 5,25"" und HDD
Netzteil220 W mit 8 cm Lüfter220 W mit 8 cm Lüfter

Das EZ65 unterstützt sämtliche aktuellen Intel-CPUs inkl. Hyperthreading, das EZ18 kann chipsatzbedingt (nForce2 IGP) nicht mit AMDs FSB400-Prozessoren umgehen, daher ist der Barton 3000+ (2,17 GHz) die Obergrenze. Weitere Features der XC cubes sind u.a. die Unterstützung von AOpens hauseigener SilentTek-Software zur Lüftersteuerung sowie ein Hauch von Overclocking per Anhebbarkeit des FSB in 1 MHz-Schritten.

Ähnlich wie das in unserem Review ausgezeichnete Soltek-Modell setzt AOpen bei der CPU-Kühlung und Gehäuseentlüftung auf möglichst große Lüfter und verzichtet auf ein Heatpipesystem mit kleineren Lüftern, wie man es bei Shuttle findet, somit dürfte sich die Geräuschentwicklung in Grenzen halten. Preislich gesehen liegen die XC cubes noch spürbar über den gleichwertigen Angeboten von Shuttle, was sich mit zunehmender Verfügbarkeit allerdings langsam angleichen dürfte. Zwar im bekannten Geizhals-Preisvergleich noch nicht gelistet, sind EZ18 und EZ65 bereits bei einigen Händlern zwischen 315 und 345 Euro zu haben.
[vw]

Neuer Artikel online: VIA KT600 Mainboard Roundup

In unserem seinerzeitigen ersten Artikel zum VIA KT600 Chipsatz versprachen wir, bezüglich dieses Chipsatzes am Ball zu bleiben und die damals gemessene gute Performance des Vorserien-Mainboards später mit Platinen aus der Serienproduktion gegenprüfen zu wollen. Dieses Versprechen wollen wir nun heute mit einem Roundup von KT600-Mainboards einlösen, an welchem das bekannte EPoX EP-8KRA2+ (diesesmal in der Serien-Version) sowie die Boards AOpen AK77-600 Max, MSI KT6 Delta FISR und ASUS A7V600 EAY teilnahmen. Was jene Mainboards für den Anwender bereithalten und wie sich die Serienproduktions-KT600-Riege gegenüber Vertretern der nForce2 Single- und DualChannel-Mainboards schlagen, lest Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

Mittwoch, den 19. November 2003

Beendet AMD die 32Bit-Ära bereits 2005?

Erst vor knapp zwei Wochen hatten wir anlässlich der aktuellen AMD-Roadmap ein paar Informationen zu den zukünftigen 64Bit-Prozessoren von AMD zusammengetragen und auch ein wenig über Cache-Größen und Speichercontroller spekuliert. Auf dieser Roadmap steht ein Athlon XP ohne 64Bit-Extensions, der in der zweiten Jahreshälfte 2004 auf den Sockel 754 migrieren und dann in 0,13 µm SOI gefertigt werden soll. Der geplante Übergang auf 0,09 µm SOI wird für die zweite Jahreshälfte 2005 angegeben...

Doch ob es dazu noch kommen wird? Glaubt man den Äußerungen von AMD-Vorstandsmitglied Marty Seyer, getätigt während einer Gesprächsrunde im Rahmen der laufenden Comdex, so gibt es für AMD kaum einen Grund, über das Jahresende 2005 hinaus Prozessoren ohne 64Bit-Unterstützung zu produzieren. Eine zunehmende Angleichung der Preise für 32Bit- und 64Bit-Prozessoren soll dafür hauptsächlich ausschlaggebend sein. Zwar wolle man solange 32Bit-Prozessoren verkaufen, "wie die Kunden danach verlangten" (was sich in den Roadmaps mit der Formulierung "as market requires" niederschlägt), jedoch soll es nach AMDs Einschätzung bereits im Jahre 2004 und erst recht 2005 kaum noch Gründe dafür geben.

Ein 0,09 µm SOI Core des Athlon XP wäre damit gänzlich überflüssig und angesichts der 64Bit-Kampagne von AMD auch nicht logisch zu begründen. Schließlich sieht der texanische Halbleiterhersteller eine große Zukunft für 64Bit im Desktopbereich voraus. Ein 64Bit-Windows soll 2004 verfügbar sein, ebenso gibt es Berichte darüber, dass Epic an einer 64Bit-Portierung von Unreal Tournament arbeitet. Erste Eindrücke zur Performance einer 64Bit-Umgebung für den Athlon 64 gibt es beim tecChannel, leider jedoch ganz überwiegend im kostenpflichtigen Bereich.
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Intel plant große Mainboard-Offensive für 2004

Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, stellt Halbleitergigant Intel neben Prozessoren und Chipsätzen auch eine breit gefächerte Auswahl an hauseigenen Mainboards mit den gerade aktuellen Chipsätzen her. Der Marktanteil dieser Boards ist insbesondere im Retailmarkt recht niedrig, was u.a. an den gänzlich bis weitgehend fehlenden Overclocking-Features liegen dürfte, und so werden vielen Usern diese Boards erstmals anlässlich des einen oder anderen Produktlaunches über den Weg gelaufen sein.

Glaubt man "herstellernahen" Quellen, so bahnt sich im kommenden Jahr bei Intel eine aktivere Verkaufsstrategie im Mainboardbereich an. Dabei soll es sich um insgesamt 15 verschiedene Mainboards mit so wohlklingenden Namen wie "Black Canyon", "Cherry Creek", "Avalon" oder sogar "Augsburg" ;-) handeln. Verwendet werden soll das gesamte dann aktuelle Chipsatzportfolio für die kommenden Sockel775-Prozessoren. Kernstück sollen natürlich die Grantsdale-Chipsätze sein, die per ICH6- und ICH6R-Southbridges eine nochmals gesteigerte Konnektivität und durch Unterstützung von PCI Express und überwiegend bereits DDR2-RAM eine erleichterte Transition auf die neuen Steckkarten- und Speichertechnologien bieten sollen.

14 der Boards sollen im gewohnten ATX- bzw. µATX-Format daherkommen, ein Grantsdale-G-Board (also mit integrierter Extreme Graphics 3) namens "Marblehead" jedoch bereits im neuem µBTX-Format. Fehlen dürfen natürlich auch nicht zwei Mainboards mit "Alderwood"-Chipsatz, der sich zum Grantsdale verhalten soll wie aktuell der i875P zum i865PE.

Insgesamt stellen die meisten Boards eine Verbindung her zwischen der PC-Technologie des Jahres 2003 und derjenigen, die ab 2004 zunehmend Bedeutung gewinnen soll, um schließlich 2005 zum Mainstream zu werden. Ausdruck dieser Symbiose sind die Unterstützung von DDR400 und DDR2-533 (Boards mit Support beider Speicherarten sind jedoch nicht vorgesehen, man muß sich also definitiv festlegen) und das Vorhandensein von vier PCI 32Bit/33MHz- und zwei PCI Express-Slots auf den ATX-Boards. Die µATX-Boards sollen über zwei PCI 32Bit/33MHz- und einen PCI Express-Slot verfügen. Ein AGP-Slot ist jedoch auf keinem der 15 Boards mehr vorgesehen, die Nachfolge wird durchgehend von PCI Express x16 angetreten.

Genau hier mag auch die eigentliche Motivation für Intels Mainboardaktivitäten liegen. Innovationen wie DDR2 und PCI Express sowie später das BTX-Format wollen gepusht sein, denn ansonsten wäre es durchaus vorstellbar, dass sich die großen Mainboard- und Grafikkartenhersteller wie Asus oder MSI (um nur einige zu nennen) und ein Großteil der User konservativ zurückhalten - man will ja schließlich seine Hardware nicht halb oder vollständig austauschen müssen, nur weil ein Mainboard-, Prozessor- oder Grafikkartenwechsel ansteht - was nicht in Intels Interesse sein kann. Auch AGP war ursprünglich hauptsächlich Intels Erfindung und hat sich erst im Laufe der Jahre nachhaltig durchgesetzt. Eine breite Marktpräsenz an hauseigenen Intelmainboards könnte den Sprung diesmal erleichtern. Ob Intel dabei auch noch mehr Herz für die Overclocker haben wird, muß vorerst dahingestellt bleiben.
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Neue Version des PC Wizard erschienen

Auf der CPUID-Webseite ist nach den jüngsten Updates der Informations- und Overclocking-Tools CPU-Z und ClockGen nun auch das mächtige Systemdiagnose- und Benchmark-Tool PC Wizard als deutlich aufgefrischte Version 2004 zum Download verfügbar. Nachfolgend die wesentlichen, vom Autor angegeben Neuerungen:

  • New CPU support: AMD Athlon 64 Mobile, AMD Athlon 64 FX, Intel Pentium 4 EE, Intel Xeon "Gallatin"
  • New Chipset support: Intel i865GV/GL, Intel i848P, VIA KT600, nVIDIA nForce 2
  • New SMBus support: ALI, SiS
  • New Sensors support: New sensors and RealTime display (option)
  • New Benchmark support: L3 Cache, HardDisk, CD/DVD and Removable Disk
  • More USB information
  • CPU and FSB frequencies: RealTime OSD (On Screen Display) when application is minimized
  • Several bugs fixed
  • And more ...
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Pentium M mit 1.8 GHz im Februar 2004

Der Intel Mobile Prozessor Pentium M aus der Centrino Serie wird laut den DigiTimes am 4. Februar auf 1.8 GHz beschleunigt. Neben einer 1.8 GHz Variante wird Intel auch eine 1.7 GHz und 1.6 GHz Version anbieten. Die neuen Prozessoren werden dabei nicht mehr auf dem Banias Kern basieren, sondern werden in einem 0,09µm Prozess mit dem Dothan Kern daherkommen. Dieser wird im Vergleich zum Banias mit einem doppelt so großem L2-Cache von 2 MB ausgestattet sein, was der Pro-MHz Leistung noch einmal einen kleinen Schub geben wird (der Pentium M ist bei gleichem Takt deutlich leistungsfähiger als seine Pentium 4 Kollegen).

Die Dothan CPUs mit 1.8 GHz sollen in 1000er Stückzahlen 637 US-Dollar kosten. Die kleinere 1.7 GHz Variante wird für 455 US-Dollar angepreist (Banias 1.7 GHz: 423 US-Dollar), das kleinste Dothan Modell mit 1.6 GHz wird 326 US-Dollar kosten (Banias 1.6 GHz: 294 US-Dollar). Mit einer Auslieferung erster Systeme noch in diesem Jahr mit der neuen CPU ist es damit also nichts geworden. Grund hiefür dürften Probleme mit dem 0,09µm Fertigungsprozess sein, welche auch schon die Prescott CPU verschoben haben.
[mg]

Dienstag, den 18. November 2003

GeForce FX Go5700 von nVIDIA vorgestellt

Auf der Comdex hat der Grafikgigant nVIDIA seine neueste Errungenschaft für den mobilen Sektor angekündigt. Die GeForce FX Go5700 wurde speziell für Notebooks entwickelt und rückt nun an die Stelle des Vorgängers Go5650. Sie soll im ersten Quartal des nächsten Jahres im Handel erscheinen und hinsichtlich Performance deutlich über den Leistungen der Konkurrenz liegen. Wie weit sich diese Vermutungen bewahrheiten, bleibt jedoch vorerst abzuwarten.

Die neue Mobile-Grafikkarte auf Basis des NV36M Chips von nVIDIA bringt zahlreiche Neuerungen mit, welche gemeinsam für eine bessere Leistung und mehr Features sorgen sollen. So bietet sie im Vergleich zum Vorgänger neben neuen Funktionen für die bessere Darstellung von Schatten durch UltraShadow und die IntelliSample HCT Antialiasing-Einheit auch bei hohen Auflösungen, zusätzlich drei Vertex Shader und zwei FloatingPoint Ops. Gemeinsam mit den über 128 Bit angebunden 128 MB Grafikspeicher und Support für DirectX 9 dürfte die Go5700 auch bei aktuellen Spielen beste Performance bei niedrigem Strombedarf liefern.

Um bei 1,1 Volt und circa 8 Watt Leistungsaufnahme dennoch höchste Performance bieten zu können, führte nVIDIA die PowerMizer 4.0 Technologie ein. Zudem gibt es zwei Betriebsmodi in denen die Grafikkarte wahlweise bei 450/300 MHz (GPU/DDR-RAM) im Netzbetrieb und bei 350/300 MHz im Batteriebetrieb arbeitet.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die voraussichtliche Leistung der Grafikkarte haben Bjorn3D zu bieten, welche in einem ersten Preview die Go5650 der Go5700 gegenüberstellen. Letztere liegt nach den dort veröffentlichten, allerdings von nVIDIA selber stammenden Benchmark-Ergebnissen in 3DMark03 circa 19 Prozent vorn, in Unreal Turnament 2003 sogar um etwa 25 Prozent. Dennoch bleibt vorerst abzuwarten, wie sich die im Handel erhältlichen Modelle letztendlich gegen die Konkurrenz aus dem Hause ATI schlagen werden. Zahlreiche Notebook-Hersteller haben jedoch schon verlauten lassen, diese Grafikkarte in ihre Produkte zu integrieren.
[rl]

innovatek bringt neue Tuning- und Moddingprodukte - und "Tass-O-Matic"

Der bisher vor allem für seinen Wasserkühlungen bekannte Hersteller innovatek fügt seiner Produktpalette ein paar neue interessante Produkte für Tuning- und Modding-Freaks hinzu. Und mit "Tass-O-Matic" findet man sogar ein gänzlich neues "Konzept", mit der in PCs entstehenden Abwärme umzugehen ;-):


  HTCS - Radiator

Der HTCS-Radiator ist ein passiver Radiator, der vollkommen eigenständig und freistehend verwendet werden kann. Er muss nicht am oder im PC montiert werden. Als absolutes Designerstück ist er ein Blickfang auf jedem Schreibtisch und kühlt dabei absolut lautlos. Er begründet damit eine neue Generation von Radiatoren, welche Top-Design mit praktischem Nutzen verbindet. Der HTCS ist etwa 46cm hoch (= in etwa so hoch wie ein 20" Monitor) und kühlt jedes gängige PC System mehr als ausreichend.

Man beachte: An der Oberseite des HTCS sind keine Verbinder oder Schläuche zu sehen. Die vier Säulen stehen absolut frei und die komplette Kanalführung ist im Inneren des Radiators bzw. der Konvektionssäulen untergebracht.

HTCS - Radiator        HTCS - Radiator        HTCS - Radiator

  innovatek raptorVibes

Die innovatek raptorVibes dienen zur Kühlung und zur gleichzeitigen Entkoppelung der Festplatte. Die Platte wird dabei vollständig vom PC-Gehäuse entkoppelt und gedämpft gelagert. Das spezielle Kühlprofil sorgt ausserdem für eine optimale Kühlung der Festplatte und hält die Temperatur auch bei aktuellen High-Speed Festplatten geräuschlos im grünen Bereich.

innovatek raptorVibes                Beleuchtete Edelstahltaster

  Beleuchtete Edelstahltaster

Diese absolut edlen Designer-Taster aus Edelstahl sind der Hingucker schlechthin. Die Taster verfügen über eine ringförmige Beleuchtung, die in drei Farben erhältlich ist. Die Verarbeitung ist äusserst hochwertig, und als Nebeneffekt sind diese Edelstahl-Taster auch noch vandalensicher und wasserdicht (IP66) - wichtig für die nächste LAN ;-). Der Kabelbaum zum Anschluss am PC als Powertaster plus LED ist bereits inclusive.

  Tass-O-Matic

Was Sie schon immer mit Ihrer Abwärme machen wollten, aber niemals zu tun wagten ... der Tass-O-Matic: Der ultimative Heissgetränke-Warmhalter für Ihre Wasserkühlung. Die innovatek Porzellan Tasse ist natürlich ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Der Tass-O-Matic: Die optimale Symbiose zwischen Design und Sinnlosigkeit* ;-)).

Tass-O-Matic

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass der Tass-O-Matic eine sehr hohe Kühlmitteltemperatur benötigt, um seinen Zweck erfüllen zu können. Diese werden beim normalen Betrieb einer Wasserkühlung kaum erreicht. Der Tass-O-Matic dient vielmehr als Showobjekt und Hingucker.


[rg]

AMD und Sun bilden eine strategische Allianz

Die beiden Unternehmen Sun Microsystems und Advanced Micro Devices arbeiten in Zukunft im Rahmen einer strategischen Allianz enger zusammen. So wird laut Pressemeldungen beider Firmen Sun in nächster Zeit eine neue Server Familie einführen, welche mit den Opteron Prozessoren des Chipentwicklers arbeitet. Die Sun Fire Serie wird im Laufe des Jahres 2004 um verschiedene Zwei- und Vierprozessor Systeme ergänzt werden. Zusätzlich wird Sun sein eigenes Unix-Betriebssystem Solaris OS sowie die Java Plattform auf den 64bittigen Prozessor optimieren und mit Hilfe der Linux-Community eine Softwareumgebung (Application Binary Interface) entwickeln, mit dessen Hilfe jedes Unix/Linux Programm auf jeder Plattform arbeiten soll, welche diese ABI unterstützt.

Damit dürfte AMD ein entscheidender Schritt auf dem professionellen Server-Markt gelungen sein, welcher auch in zukunft zahlreiche Vorteile mit sich bringen dürfte. Sun stellt eines der größten Unternehmen im IT-Sektor dar und hat bereits langwierige Erfahrungen im Highend-Server-Bereich, die höchtwahrscheinlich auch dem kalifornischen Chipentwickler zugute kommen werden. Vermutlich wird Sun die Opteron Prozessoren für den Anfang hauptsächlich im Entry-Level Bereich vorsehen, um im Highend-Segment seine eigene Architektur nicht unnötiger Konkurrenz auszusetzen, doch dürfte dort zumindest der erhöhte Druck auf Intel eine wesentliche Rolle spielen, welche bisher im x86-Markt nahezu freie Bahn hatten. Schon jetzt skaliert der Opteron auf Mehrprozessor-Systemen (auch aufgrund seines internen Speichtercontrollers) deutlich besser, als vergleichbare Lösungen von Intel. Bleibt abzuwarten, wie sich AMD im nächsten Jahr preislich einordnet und wie insbesondere die Kundschaft das erweiterte Angebot aufnimmt.
[rl]

Entscheidung für neues AMD-Werk in Dresden gefallen

Bei AMD ist die Standort-Entscheidung für das geplante neue Chip-Werk wohl entgültig gefallen - pro Dresden und damit pro dem Standort Deutschland. Denn anders ist nachfolgende Pressemitteilung, welche uns soeben ins Haus flatterte, wohl kaum zu erklären:

Einladung zur AMD Pressekonferenz am 20. November 2003

Sie sind herzlich zu einer kurzfristigen Pressekonferenz in Dresden eingeladen, auf der AMD eine bedeutende Mitteilung des Unternehmens bekannt geben will. Teilnehmer an der Pressekonferenz sind neben Hector Ruiz, dem President und CEO von AMD, Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Prof. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

Tag und Zeit: Donnerstag, 20. November, 2003, 11:30 Uhr
Ort: AMD Saxony, Wilschdorfer Landstr. 101, 01109 Dresden (Einfahrt: Tor 1)

Wie hier schon ausgeführt, wird das neue Chip-Werk runde 2,4 Milliarden Euro kosten, für die dafür benötigten Kredite stellt der Bund und der Freistaat Sachsen Bürgschaften in Höhe von 700 Millionen Euro zur Verfügung. Das neue Werk soll dann vor allem in die 65nm Produktion einsteigen, nachdem in der derzeitigen Fab30 in Dresden zuerst 180nm, jetzt 130nm und ab nächstem Jahr auch 90nm Prozessoren gefertigt werden.

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden steigt mit diesem Chipwerk im übrigen zu bedeutendsten europäischen IT-Produktionsstätte empor. Neben den bald zwei AMD-Werken gibt es auch noch ein größeres Werk des Speicherherstellers Infineon, mit dem Advanced Mask Technology Center ein Jointventure von AMD, Infineon und DuPont, welches lithographische Masken für NextGen-Chips entwickelt (werden zur Belichtung von Wafern eingesetzt) sowie zukünftig auch eine Maskenfabrik von DuPont, welches dann jene Masken in Serie herstellt. Insgesamt haben in Dresden derzeit 129 IT-Unternehmen und -Forschungsinstitute (unbedingt erwähnenswert hier die Technische Universität Dresden) mit 15.000 Mitarbeitern und einem jährlichen Gesamtumsatz von 2 Milliarden Euro ihren Sitz.
[rg]

Montag, den 17. November 2003

Webweites

Im momentanen Kuddelmuddel der ATi- und nVidia-Grafikchips, wo sich einige neue und viele "refreshte" Produkte tummeln sowie das Kürzel "XT" bei ATi für Highend und bei nVidia für die Abrundung nach unten hin steht, kann man sich kaum noch zurechtfinden. Eine übersichtliche Hilfestellung bietet das 3DCenter mit seinem aktuellen Grafikchip-Lineup, in dem das Preis-Leistungs-Verhältnis sämtlicher z.Zt. erhältlicher - inkl. der auslaufenden Modelle - ausführlich dargestellt wird.

Quasi passend dazu findet sich bei den LostCircuits ein Review von ATi's Highend-Chip Radeon 9800XT. Dieser wird auf der gleichnamigen Asus Radeon 9800XT verbaut. Für deutlich über 500 Euro erhält man ein Asus-typisch bestausgestattetes Produkt, das allerdings in den Benchmarks nicht immer vor der Konkurrenz von nVidia (mitgeführt wurde eine GeForce FX5900) zu liegen kommt. Der Vorgänger Radeon 9800 Pro wird natürlich mehr oder weniger deutlich distanziert.

Auch unsere Partner vom Planet 3DNow! widmeten sich diesem Thema und haben die ATi Radeon 9800XT mit der Mainstream-Karte Radeon 9600XT, beide aus dem Hause Asus, miteinander verglichen. Der Benchmarkparcours war natürlich reine Formsache für die 9800XT, der Award ging jedoch an die 9600XT, die für deutlich weniger als die Hälfte des Kaufpreises der 9800XT in allen Benchmarks auch unter Zuschaltung von AF und FSAA sehr gut spielbare Resultate ablieferte.

Zwei i875-"Canterwood"-Mainboards von Abit haben den Weg ins Testlabor von TweakPC gefunden. Dabei handelt es sich um die Highend- und die Entry-Variante IC7-Max3 bzw. IC7. Die Ausstattung des IC7-Max3 läßt keine Wünsche offen, allerdings schränkt die OTES-Kühlung der Spannungswandler die Auswahl an verwendbaren CPU-Kühlkörpern doch spürbar ein. Das IC7 ist demgegenüber ein nüchtern-solides Overclocking-Board zum deutlich günstigeren Preis.

Die ComputerBase hat sich das vielversprechende Netzteil TG380-U01 der Firma Tagan angesehen. Zahlreiche Stromanschlüsse inkl. zweier S-ATA-Stecker, ein hoher Wirkungsgrad auch bei hoher Belastung sowie die gute Verarbeitung und ein ausgesprochen leiser Betrieb wußten hier zu überzeugen.

Den Fußballfans unter unseren Lesern sei ein aktuelles Review der Spieleflut ans Herz gelegt. Die Anstoss 4 Edition 03/04 konnte die Schwachpunkte des Vorgängers gleicher Versionsnummer aus dem Jahr 2002 gänzlich ausmerzen. Zudem gibt es die Edition 03/04 als Treuebonus für lediglich 13 Euro für die Besitzer der gescholtenen Vorversion.

Tuningprogramme für Windows gibt es viele, z.B. seien Microsofts eigene Powertoys hier genannt. Eine multifunktionale Alternative stellt WinTotal in Form von WinSpeedUp 2.6 vor. Hier werden Features wie Registry-Entschlackung und Arbeitsspeicher-Aufräumen angeboten sowie kleine Tuningmaßnahmen wie das Erzwingen des Windows-Kernels in den Arbeitsspeicher per Mausklick erledigt, anstatt in die Registry selbst einsteigen zu müssen. Undo-Dateien erleichtern dabei das Rückgängigmachen der durchgeführten Änderungen. Auch sonst gefiel die einfache Handhabung des Programmes.
[vw]

Macweites Software

Fast ein Jahr nach Veröffentlichung der Windows Version des Windows Media Players 9 ist nun auch die Macintosh Variante verfügbar. Die Oberfläche wurde dem aktuellen "brushed metal" Look der iApps (iTunes, iPhoto, iDVD, iMovie), Safaris und des Finders in MacOS X 10.3 angepasst. Die Liste der unterstützten Medienformate ist etwas geringer als bei der Windows Version. Im Gegensatz zu Windows lassen sich im Windows Media Player für Mac keine 3rd-Party Codecs wie z.B. DivX installieren, da das Codec System unter MacOS auf der QuickTime Schnittstelle basiert, welche der Media Player von Microsoft nicht nutzt. Unter MacOS X ist QuickTime neben der Anwendung als Videowiedergabe auch in Form einer Systemkomponente für das Videocapturing und für die Audiowiedergabe zuständig.

  Windows Media Player 9 für MacOS X 10.1.5+ (7,0 MB)

Als Alternative zu QuickTime oder dem Media Player bietet sich der der MPlayer OS X an, welcher als OpenSource Projekt ein direkter Abkömmling des MPlayers für Linux. Neben einigen neuen Codecs und Verbesserungen wurde in der neuen Version 2b6 vor allem die Kompatibilität mit MacOS X 10.3 erhöht. Standardmäßig unterstützt der MPlayer OS X fast sämtliche Multimediacodecs wie 3ivx, DivX 3,4,5, MPEG 1-4, DVD, AVI, ASF, Ogg Vorbis, RealMedia, QuickTime Movie, MPEG Layer 1-3, AC3 und WindowsMediaAudio.

  MPlayer OS X 2b6 für MacOS X (8,1 MB)

Ebenfalls aus der OpenSource Gemeinde stammt das IRC Programm X-Chat Aqua. Als Basis dient hierbei vergleichbar dem vorgenannten MPlayer OS X das Open Source Projekt XChat, welches bereits für viele Plattformen verfügbar ist. Neben den obligatorischen UNIX Derivaten Linux, FreeBSD, NetBSD, OpenBSD, Solaris, AIX, IRIX, DEC/Compaq Tru64 UNIX, HP-UX 10.20 and 11 gibts es auch eine portierte Windows Version. Die neuen Version X-Chat Aqua 0.11.0 bekam neben dem üblichen Bugfixing ein neues Symbol spendiert, welches im Pantherlook auf die verbesserte MacOS X 10.3 Unterstützung hinweisen soll.

  X-Chat Aqua 0.11.0 für MacOS X (1,9 MB) [ch]

Neue offizielle Treiber von nVIDIA und VIA

Nach den neuen inoffiziellen Treibern gibt es nun auch ein paar neue offizielle Treiber von nVIDIA und VIA. Vom kalifornischen Grafikchip-Entwickler kommt dabei ein neuer Treiber in der Version 52.14 für alle professionellen Grafikkarten der Quadro-Serie. Der Treiber unterstützt aber wie üblich auch alle anderen nVIDIA-Grafikchips seit der Riva TNT2 (die originale Riva TNT wird allerdings nicht unterstützt):

  nVIDIA Riva TNT2 - GeForceFX inkl. Quadro-Chips Grafikchip-Treiber 52.14 für Windows 2000/XP

Und desweiteren gibt es von taiwanesischen Chipsatzbauer VIA einen neuen AC´97 Treiber in der Version 3.90a. Jener ist für die VIA-Southbridges VT8231, VT82C686A, VT82C686B, VT8233, VT8233A, VT8233C, VT8235 und VT8237 sowie für den extra VIA-Soundchip "VIA Six-TRAC" (VT1616) geeignet:.

  VIA AC´97 Sound-Treiber 3.90
[rg]

Neue inoffizielle Treiber von Intel, nVIDIA und VIA

Es hat in den letzten Tagen einige neue inoffizielle Treiber von Intel, nVIDIA und VIA gegeben, welche wir Euch nicht vorenthalten wollen. Als erstes steht ein neuer inoffizieller Intel Chipsatz-Treiber in der Version 5.10.1008 an. Was sich bei diesem zur offiziellen Vorgängerversion 5.02.1003 geändert hat, ist allerdings nicht bekannt. Auch die Liste der unterstützten Chipsätze hat sich nicht verändert.