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Mittwoch, den 28. Februar 2007

Leiser CPU Kühler mit zwei Lüftern

Arctic Cooling – bekannt für ordentliche Kühler zu günstigen Preisen – hat seine Kühlerfamilie erweitert. Der Freezer 64 LP ist mit zwei Kühlern bestückt, welche die Luft durch die Mitte, an den Heatpipes vorbei, über die Kühlfinnen aus Aluminium ziehen und damit durch die Abluft ebenso die Spannungswandler mitkühlen.

Gemäß Hersteller beträgt die Lautstärke gerade mal 0,4 Sone, und dies mit 60 x 60 Lüfter. Allerdings haben vergangene Tests von uns gezeigt, dass die Arctic Cooling-Angabe nicht zwingend verlässlich ist - zumindest, wenn man von einer auf einen Meter normierten Angabe ausgeht.

Der neue Freezer ist für AMD Systeme, basierend auf Sockel 939 und AM2, ausgelegt. Er ist 520 Gramm schwer und soll für 20 Euro auf den Markt kommen. Durch die geringe Bauhöhe eignet sich der Kühler für Low Profile Systeme. Der Schweizer Hersteller gewährt auf den Freezer 64 LP sechs Jahre Garantie.


[as]

Lenovo: Desktop-PC mit „Gasrad“

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo, welcher in unseren Breitengraden vor allem durch die Übernahme der PC-Sparte von IBM Bekanntheit erlangte, will nun in Deutschland und Österreich mit einem Desktop-PC auf den Markt kommen. Richtig interessant macht den PC ein Drehknopf auf der Front des Towers.

Mit Hilfe des Drehknopfes regelt der Anwender die Leistung des Systems nach seinen Bedürfnissen herunter oder eben hinauf. Wie genau bzw. was geregelt wird, verrät der Hersteller nicht, da aber Intel Prozessoren zum Einsatz kommen, gibt es zwei Möglichkeiten: erstens durch das Verändern des FSB Taktes oder durch das Verändern des Multiplikators über Enhanced Speed Step – letzteres wird wohl zutreffen. Lenovo sieht hier den Anwender - je nach Leistungsbedarf - am Drehknopf drehen um das System für Games, Office oder Onlinearbeiten fit zu machen.



In der Lenovo 3000 K Serie kommen vier mögliche CPUs zum Einsatz. Das leistungsschwächste System ist mit einem Pentium D 915 ausgerüstet, während das leistungsstärkste System auf den Core 2 Duo E6300 zurückgreift. Daneben kann auch ein Pentium D 925 und ein Core 2 Duo E4300 ausgewählt werden. Als Grafikkarte kommt im Highend-System eine GeForce 7950GT zum Einsatz, während das schwächste System auf die integrierte Grafiklösung setzt.

Das System wird ab dem 12. März in Online-Stores und Fachhandel erhältlich sein. Dabei müssen zwischen 688 Euro und 1.267 Euro (UVP) auf die Ladentheke gelegt werden.
[as]

Shuttle stellt SD39P2 Barebone vor

Der neueste Mini-PC der Firma Shuttle richtet sich an Kunden, die auf kleinem Platz High-End Komponenten verwenden wollen. Verbaut wird das Shuttle FD37 Mainboard mit einer Intel 975X/ICH7-R Chipsatz Lösung. Unterstützt werden somit alle Intel Prozessoren für den Sockel 775, auch Core 2 und Quad Core CPUs.

Auf dem Mainboard findet sich neben den vier Steckplätzen für bis zu acht Gigabyte DDR2-800 Speicher, ein PCIe x16 Steckplatz, sowie ein PCI Steckplatz. Die vier Serial-ATA II Anschlüsse können zu einem RAID 0,1,5 oder 10 zusammengeschlossen werden. Der Barebone-PC bietet Platz für maximal drei Festplatten.

Mit dem eingebauten 400 Watt Netzteil soll es laut Shuttle auch möglich sein, stromhungrige Grafikkarten wie die 8800GTX zu betreiben. Die entstehende Wärme wird durch fünf verbaute Lüfter abgeführt, die allesamt von einer Lüftersteuerung geregelt werden, um das Geräuschniveau so gering wie möglich zu halten. Auf der Webseite des Herstellers lassen sich alle Details und Bilder des neuen Barebones einsehen. Der SD39P2 Barebone soll in Kürze für 499,- Euro (inkl.19% MwSt.) im Handel verfügbar sein.
Autor: Byron
[pg]

Sucht "Barcelona" schon nach Außerirdischen?

Erste Spuren von AMDs - zur Mitte des Jahres anstehenden - neuen Serverprozessor mit dem Codenamen Barcelona, will die bekannte Gerüchteküche Inquirer entdeckt haben.

Dabei stützt sich der Autor auf Statistiken des bekannten Seti@home, bei welchem anhand von Datenpaketen, welche von der NASA zur Verfügung gestellt werden, nach terrestrischen Leben gesucht wird. Gemeint ist der erste Eintrag der Rangliste, die unbekannte AMD CPU mit zwei Kernen.

In anbetracht dessen, dass der Barcelona-Core – zumindest nach derzeitigen Informationen - als Quadcore-CPU starten wird, dürfte diese Mutmaßung wohl hinfällig sein. Noch dazu, handelt es sich bei der Platzierung um die Menge der verarbeiteten Datenpakete und sagt somit nur indirekt etwas über die Leistungsfähigkeit der CPUs aus. Auch hinsichtlich der verarbeiteten Datenmenge, scheint die Meldung mehr als unglaubwürdig. Um derart viele Kreditpunkte zu erhalten, müsste die CPU seit mindestens sechs Monaten ihre Berechnungen anstellen. Ein schlichter Auslesefehler seitens des Programms und etwas zuviel Phantasie seitens des Autors ist da wahrscheinlicher.


Autor: Michael
[pg]

Neuer Artikel online: AMD 690 Chipsatz

Seit der Übernahme ATIs durch AMD hat sich an der Produktfront wenig getan. Lediglich die Umbennung der Radeon Xpress 3200 Chipsatzes in AMD RD580 war sichtbares Zeichen der Entwicklung, die ein Verschieben der bisherigen ATI-Chipsätze unter das Dach der AMD-Marke mit sich bringen sollte. Mit dem heutigen Tag präsentiert AMD nun also mit dem AMD 690 den ersten Chipsatz, der von Beginn an unter AMDs Fahne segelt. Dabei kann der Neuankömmling seine kanadische Herkunft aber nicht verleugnen. Die neue Northbridge wird von der noch als ATI-Produkt gelaunchten SB600 begleitet.

Was es über den neuen Chipsatz zu berichten gibt, zeigt unser Artikel.



[tm]

Dienstag, den 27. Februar 2007

Bundle aus Speicherkarte und Adaptern von Kingston

Der Speicherhersteller Kingston Technology, kündigt in einer Pressemitteilung ein Bundle aus einer microSD Speicherkarte und zwei Adaptern an. Das "microSD Dual-Adapter" genannte Produkt besteht aus einer 1-Gb-Speicherkarte, einem microSD-auf-miniSD-Adapter und einem microSD-auf-SD-Adapter. Üblicherweise werden nur microSD auf SD Adapter von microSD- auf SD-Speicherkarten beigelegt. Sinnvoll ist dieses Bundle für diejenigen, welche über mehrere Geräte verfügen die unterschiedliche SD-Formate unterstützen, und nicht für jedes einzelne Gerät eine separate Speicherkarte kaufen möchten.

Laut Kingston soll das Bundle ab sofort zu einem Preis von 15,50 € verfügbar sein. Ein kurzer Verfügbarkeitscheck blieb allerdings vorerst ergebnislos, was sich jedoch in nächster Zeit ändern noch dürfte.
Autor: Michael
[rl]

BFG mit nForce 680i SLI Motherboard

Der Computer-Hardware Hersteller BFG-Technologies, kündigt in einer Pressemitteilung die Verfügbarkeit des HighEnd Sockel 775 Motherboards „BFG NVIDIA nForce 680i SLI“ an. Das Motherboard soll sich vor allem an Enthusiasten wenden und verfügt über die für den Chipsatz üblichen Ausstattungsmerkmale: USB 2.0, FireWire, 2x Gb LAN, SATA II RAID, 7.1 Audio, 2x PCIe x16, 1x PCIe x16 (nur als PCIe x8 angebunden), 2x PCIe x1, 2x PCI.

Mittlerweile ist auch ein Biosupdate aufgetaucht, welches Kompatibilitätsprobleme mit einigen wenigen Festplatten in Verbindung mit dem Onboard-SATA-Controller behebt.

Das Motherboard soll laut BFG 279 € kosten, und ab sofort verfügbar sein. Richtig verfügbar scheint das Mainboard jedoch nicht zu sein, wenn man sich die geringe Zahl der Anbieter anschaut, die das Produkt derzeit listen.
Autor: Michael
[rl]

VIA bringt CN896 Chipsatz

VIA Technologies erweitert sein Produktangebot mit dem neuen CN896 Chipsatz, welcher vorrangig für Desktop- und energiesparende Systeme konzipiert ist. Ein besonderes Merkmal ist aus Herstellersicht, die integrierte Grafikeinheit, in Form eines VIA Chrome9 HC, mit DirectX 9 Unterstützung dar. Die Grafikeinheit bietet die Möglichkeit einen analogen und einen digitalen Monitor gleichzeitig, in verschiedenen Modi, anzusteuern. Neben verschiedenen Auflösungen kann der Benutzer auch verschiedene Bildwiederholungsfrequenzen oder Farbtiefen einstellen.

Mit diesem Feature zielt VIA, über den Heimgebrauch hinaus, auf Verwendung in professionellen Lösungen, wie in Clients oder Industrie PCs ab. Der Chipsatz bietet zudem einen 16x PCI Express Port für eine optionale Grafikkarte sowie einen 1x PCIe Port. Unterstützt werden alle VIA Prozessoren der C7, C7-D und Eden Reihe, sowie DDR2- oder DDR-Speicher bis zu 4 Gigabyte (DDR2 667/533 DDR 400/333). Verwendet wird die VT8237S oder VT8251 South Bridge. VIA hat im Bereich Peripherie-Controller leider also noch immer kein neues Eisen im Feuer und begnügt sich mit Altbekanntem.
Autor: Byron
[pg]

Plant AMD Crossfire für alle Chipsätze freizugeben?

Nach einem Bericht der hongkong-chinesischen Seite HKEPC plant AMD offenbar die Multi-GPU-Technologie Crossfire für alle Chipsätze freizugeben. Bisher beschränkten NVIDIA und AMD ihre Lösungen aus Lizenzgründen nur auf ihre eigenen Chipsätze, mit Ausnahme von Intels P965 und 975X, die für Crossfire freigeschalten wurden. Durch das aufwändigere Konzept mit Master- und Slavekarte im Vergleich zu NVIDIAs simpler SLI-Brückenlösung, liegt AMD bei den Marktanteilen aber momentan weit hinter dem Konkurrenten aus Santa Clara zurück.

Durch den zukünftigen Wegfall der AMD-(ATI)-Chipsätze für Intel, hätte sich die Situation auch nicht wesentlich verbessert. So ist der Schritt Crossfire auch für Chipsätze von anderen Herstellern freizugeben nur als logisch zu betrachten. Dies dürfte dann auch NVIDIA unter Druck setzen über einen ähnlichen Schritt nachzudenken. Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, so hat dies vor allem für den Endanwender Vorteile, da sich die Auswahl der möglichen Multi-Grafikkarten-Mainboard-Kombinationen deutlich vergrößert.
[ch]

Scythe kündigt Diskettenlaufwerk mit 18-in-1 Kartenleser an

Das unter der Bezeichnung YD-8V08 von Scythe angekündigte Diskettenlaufwerk soll in schwarz und weiß für den 3,5“ Schacht angeboten werden. Das Combo Laufwerk kann neben den 3,5“ Disketten zudem aber auch diverse Speicherkarten handhaben.

Dank der Unterstützung des aktuellen SDHC (SD High Capacity) Standards können auch Speicherkarten mit mehr als 4Gbyte verwendet werden. Kompatibel wird das Laufwerk zu Windows 2000, XP und zum neuen Vista sein. Angeschlossen wird das Combo Laufwerk einmal über den üblichen 34-pin Diskettenlaufwerkanschluss, sowie über einen USB 2.0 Port für den Kartenleser. Zwei USB Kabel werden mitgeliefert, wobei eines zum Anschließen an einen herkömmlichen USB Port gedacht ist und das andere dem direkten Anschluss an das Mainboard dient. Beide Kabel sind ca. 70cm lang.

Unterstützt werden folgende Kartenstanddards:
Compact Flash TYPE1/TYPE2/TYPE2-HDD
Smart Media
Memory Stick, Memory Stick PRO/Duo/PRO Duo
SDHC/SD/mini, SD/micro SD/MMC/RS-MMC Card
microDrive/xD/xD Type-M/xD Type-H

Das Laufwerk entstand in Zusammenarbeit mit YE Data Japan und wird mit einer UVP von 32,95 Euro angeboten. Weitere Informationen und Impressionen zu dem Laufwerk finden sich auf der Webseite des Herstellers.
Autor: Byron
[pg]

Ultradünner Heatspreader soll Kühler revolutionieren

Die Firma Novel Concepts hat ein neuartigen Heatspreader namens IsoSkin entwickelt, der bei einer Dicke von nur 1,5 mm eine Wärmeleitfähigkeit von bis zu 10.000 W/m*K besitzt. Technisch gesehen verbirgt sich dahinter eine extrem flache Heatpipe, die bei niedrigem Druck mit einer Flüssigkeit befüllt ist, so dass sich die Arbeitstemperaturen im Bereich des Siedepunkts befinden.

Allerdings kommt hier kein übliches Rohr zum Einsatz, sondern eine flacher Körper mit äußerlichen Vertiefungen. In den Hohlräumen zwischen den Engstellen kann die verdampfte Flüssigkeit zu den kühleren Außenbereichen gelangen und nach dem Kondensieren wird sie durch die Kapillarwirkung an den Engstellen wieder zur Verdampferseite transportiert. Gegenüber herkömmlichen Kupfer- oder Aluminiumblöcken ist das wesentlich effizienter, da die Wärme deutlich schneller abgeführt wird.

Vor allem für Prozessoren mit ihrer unregelmäßigen Verteilung der Wärmequellen (Hotspots) ist dies interessant, da die Wärme sehr schnell und gleichmäßig verteilt wird, was die Kühlung deutlich vereinfacht. Die bis zu 500 µm dünnen IsoSkin-Heatspreader können daneben auch für Notebooks oder Peltier-Elemente genutzt werden. Der Preis soll in der großindustriellen Fertigung nur wenige Cent pro Quadratzentimeter Fläche betragen.


Querschnitt durch IsoSkin

[ch]

Montag, den 26. Februar 2007

Neuer, passiver Grafikkartenkühler von Arctic Cooling

Der Kühlerhersteller Arctic Cooling erweitert mit dem Accelero S2 seine Produktpalette an Grafikkartenkühlern. Bei dem Accelero S2 handelt es sich um ein passives Modell.

Über zwei Kupfer-Heatpipes leitet der Kühler die Wärme von der GPU zu den 31 Alulamellen, die teilweise über die Grafikkarte hinausragen. Der Kühler soll speziell auf eine Maximierung der Kühlleistung bei geringer Luftzirkulation optimiert sein. Durch eine neue Befestigungsmethode mittels zweier Clips soll die Montage besonders einfach sein und Beschädigungen an der Hardware durch eine falsche Montage vorbeugen.

Neben dem ca. 200g schweren Kühler und dem Befestigungsmaterial, bekommt man acht, anscheinend selbstklebende, Speicherkühler geliefert. Arctic Cooling gibt für den Accelero S2 eine Garantie von sechs Jahren. Der Kühler soll ab Ende März 2007 zu einer UVP von 18€, zuzüglich Mehrwertsteuer, im Handel erhältlich sein. Kompatibel ist der Kühler zu folgenden Grafikkartenmodellen:

  • ATI:
    Radeon X1650, X1600, X1550, X1300, X1050, X8XX, X700, X600, X550, X300 und 9XXX Serie

  • NVIDIA:
    GeForce 7600, 7300, 6600, FX 5950, FX 5900, FX 5700 (Ultra), FX 5600, FX 5500, FX 5200, 4 TI und MX Serie


    Autor: Byron
    [pg]

    Kritische Lücken in Mozilla-Programmen beseitigt

    Mehrere als kritisch eingeordnete Sicherheitslücken werden in einem Update für die Mozilla-Programme Firefox, Thunderbird und Seamonkey behoben. Für den Firefox-Browser stehen die aktualisierten Versionen 1.5.10 und 2.0.0.2 bereit. Die Updates für das E-Mail-Programm Thunderbird 1.5.10 und für die Internet-Suite SeaMonkey 1.0.8 sind derzeit noch nicht auf dem Server zu finden.

    Die in dem Update ebenfalls gefixte XSS-Lücke (Cross-Site-Scripting) betrifft nach Informationen von Heise online auch die Konkurrenz-Browser Opera 9 und Internet Explorer 7, aber nicht die älteren Ausgaben Opera 8 und Internet Explorer 6.

    Download (für alle Systeme & Sprachen):
    Mozilla Firefox 2.0.0.2
    Mozilla Firefox 1.5.10
    [ch]

    Dell weiterhin mit rückläufigen Geschäftszahlen

    Der US-amerikanische PC-Hersteller Dell erwartet auch für das vierte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres 2006 ein rückläufiges Ergebnis und geht von einem Umsatzrückgang von 15,2 Milliarden US-Dollar auf nunmehr nur noch 14,9 Milliarden US-Dollar aus. Der Gewinn soll im gleichen Zeitraum um nahezu 32 Prozent geringer ausfallen. Konkrete Zahlen will das Unternehmen am 1. März vorlegen. Die Aussichten erweisen sich damit alles andere als rosig, insbesondere, wenn man bedenkt, dass Dells ärgster Konkurrent Hewlett-Packard im PC-Geschäft um 17 Prozent zulegen konnte.
    [rl]

    Samsung beschleunigt GDDR4-Speicher auf effektive 4 GHz

    Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat erstmals Prototypen von GDDR4-Speicherchips mit einer effektiven Taktrate von 4 GHz beziehungsweise einer Datenrate von 4 GBit/s betrieben. Die Chips mit einer Kapazität von 512 Megabit wurden dabei mit Hilfe des neuen 80-nm-Fertigungsprozesses hergestellt und mit leicht erhöhter Spannung von 2,0 Volt betrieben. Aktuelle GDDR4-Chips, wie sie etwa auf der ATI Radeon X1950 XTX zum Einsatz kommen, arbeiten hingegen mit nur 1,9 Volt und maximalen Datenraten von 2 GHz. Auch die nächste Generation der von AMD/ ATI geplanten Grafikkarten in Form der Radeon X2800 XTX, die auf die 80-nm-GDDR4-Chips zurückgreifen soll, setzten bisher maximale Datenraten von 2,2 GHz an. In Endprodukten dürften die neuen Speicherchips demzufolge wohl frühestens 2008 zu finden sein.
    [rl]

    Samstag, den 24. Februar 2007

    Webweites

    Hardware

    Hartware kann diese Woche zwei neue Artikel präsentieren. Während sich der erste mit einem untypischen Netzteil namens Hiper Type-R 730W Modular II beschäftigt, das mit 730 Watt nicht nur übermäßige Power in der Rückhand birgt, sondern durch seine Kühlkonstruktion zusätzlich auch überdurchschnittlich leise arbeiten soll. Zum Preis von 140 Euro findet sich das Gerät direkt in der Highend-Klasse wider, wo es wohl durchaus auch mit Multi-Grafikkarten-Systemen zu tun bekommen dürfte. In Sachen Qualität fällt Hartware ein überaus positives Urteil. Dennoch dürften für die meisten Rechner Netzteile mit deutlich geringeren Leistungsdaten für weniger Geld ausreichen.

    Für die ambitionierten Spieler haben die Kollegen zudem einen Blick auf das Revoltec Fightboard Advanced Steel Grid geworfen, welches zum Preis von rund 30 Euro über spezielle Tasten verfügt, um den Einsatz in Spielen zu vereinfachen. Durch die hohe Qualität könnte sich die Tastatur zudem auch im Alltagseinsatz lohnen.

    Software

    Die Spieleflut hat mit dem Kino Mogul eine neue Wirtschaftssimulation fürs Kinogeschäft unter die Lupe genommen, die sich auf den Kern des Kinobetriebs beschränkt und damit auch kaum weitere Betätigungsfelder eröffnet, die den Bereich um Hollywood mit Leben füllen. Langzeitmovitation lässt sich damit leider nur schwer wecken, zumal die deutlich ältere Konkurrenz bereits ausgeklügeltere Konzepte bieten kann. Für etwas mehr Action sorgt Tortuga - Two Treasures. Das PC-Spiel kann nicht nur durch eine interessante Geschichte begeistern und für kurze Weile sorgt. Nach der kurzen Spielzeit wartet das Spiel zudem mit einigen Bonus-Beigaben auf, die ebenfalls für etwas Spielspaß am Abend gut sind.

    Lesetipp

    ArsTechnica hat die Apple AirPort Extreme 802.11n Wi-Fi Wireless Base Station von Apple unter die Lupe genommen. Sie erlaubt dem Nutzer, handelsübliche Festplatten nun auch per USB-Port anzuschließen und anschließend als Netzwerk-Laufwerk im gesamten Netzwerk per WLAN zur Verfügung zu stellen. Wer bereits einen MacMini sein Eigen nennt, findet hier vielleicht eine passgenaue Ergänzung, andere Anwender tätigen mit weniger trendigen Alternativen mit gleichem Funktionsumfang wohl die bessere Wahl.

    Aktuellen 400GB Hard Disk Drives in RAID 0, RAID 5 and RAID 10 Arrays: Performance Analysis haben sich die X-bit labs verschrieben. Bei der Entwicklung der Massenspeicher hat sich die vergangenen Monate einiges getan, was sich in nicht nur im Preis für die Kapazität niederschlägt. So zeigen auch Native Command Queueing und verschiedene RAID-Konstellationen, was die neuen Platten tatsächlich in sich bergen.
    [rl]

    Das endgültige Ende für BenQ Mobile

    BenQ-LogoNach wochenlangem Ringen um Investoren, die möglicherweise den Handy-Hersteller übernehmen könnten, ist nun auch der letzte Interessent abgesprungen. Die Zerschlagung des Unternehmens mit einem Sachwert von rund 330 Millionen Euro steht damit unmittelbar bevor. Die Verbindlichkeiten von über 800 Millionen Euro werden aus den Erlösen wohl nicht zu decken sein, sodass viele Gläubiger auf einem erheblichen Teil ihrer Forderungen sitzen bleiben werden. Auch für die ehemals rund 3000 Mitarbeiter ist damit geklärt, dass es im Werk von BenQ Mobile auf absehbare Zeit keine Zukunft geben wird. Sie hatten schon Ende Januar den Produktionsstillstand beweint und sich mit Blumen von den Kollegen verabschiedet. Einige wurde zwar schon im Laufe des vergangenen Jahres von anderen Arbeitgebern wie etwa Siemens übernommen, doch wer bis jetzt noch keine neue Arbeit gefunden hat, blickt zunächst der gefürchteten Arbeitslosigkeit ins Auge. Ein Rückblick.

    Damit neigt sich ein Prozess dem Ende entgegen, der eigentlich hatte so gut beginnen sollen. Mitte 2005 hatte der Elektronikriese Siemens seine Handy-Sparte mit damals 6000 Mitarbeitern inklusive zusätzlicher Mitgift an die taiwanische Konkurrenz BenQ übergeben, für die Siemens BenQ-Anteile im Wert von rund 50 Millionen Euro erhalten hatte. Zusätzlich hatte Siemens sich zu Zahlungen von insgesamt rund 700 Millionen Euro verpflichtet, die neben Werbung und Plattformumstellung die Transferkosten für die Sparte abdecken sollten. BenQ hatte die Übernahme der Sparte, die am Tag fast eine Million Euro Verlust verursachte, freudestrahlend gefeiert und kündigte für 2006 Produktionskapazitäten von rund 50 Millionen Handies an. Der Erfolg mit dem traditionsträchtigen deutschen Namen schien gewiss.

    Doch schon wenig später stellte sich heraus, dass diese Stückzahlen wohl nicht erreichbar sein würden. Zugleich vermehrten sich Gerüchte über einen Wachsenden Schuldenberg des deutschen Handy-Herstellers auf bis zu 880 Millionen Euro. Schrittweise reduzierte man die Erwartungen, bis fast ein Jahr später schließlich der taiwanische Mutterkonzern die Zahlungen an seine deutsche Tochter einstellte. BenQ Mobile war zahlungsunfähig.

    Rettungsversuche und Hilfestellung von Siemens halfen den Mitarbeitern recht wenig. Ausgleichszahlungen und Auffanggesellschaften federten ärgste Schläge, doch insgesamt konnten sich beide Konzerne den Vorwürfen des bösen Spiels nicht erwehren. Siemens soll die ungeliebte Tochter abgeschoben haben, um sich auf diesem Weg problemlos von Sozialforderungen seiner Mitarbeiter zu befreien. BenQ blieb die Position als Handlanger des Teufels, der die Pläne schließlich in die Tat umsetzte. Selbst jetzt lassen sich die Vertragbedingungen anders erklären, nach denen Siemens seine Sparte fast verschenkt hat, ja für den Verkauf sogar noch Geld oben auf gelegt hat, das rein zufällig genau reichte, um den ständigen Verlust des Herstellers für rund ein Jahr auszugleichen. Siemens als unwissendes Opfer?

    Fakt ist, niemand weiß wirklich, was passiert ist. Welche Absprachen getroffen worden sind. Jeder mag sich seinen Teil denken, niemand kann etwas beweisen. Im Endeffekt sind beide Unternehmen mit einem blauen Auge davon gekommen. BenQ mit Image-Verlust in Deutschland und bei Siemens konnte diese Katastrophe für die BenQ-Mobile-Mitarbeiter neben den anderen Skandalen auch nicht mehr recht für Wirbel sorgen. Doch in vielleicht schon einem halben Jahr, wird sich niemand mehr an diesen Vorfall erinnern. Die Menschen vergessen schnell.
    [rl]

    OCZ stellt Gamer-Maus vor

    Der bekannte Speicherhersteller OCZ-Technology steigt, nach Netzteilen und CPU-Kühlern, nun auch in den Markt von Computer-Eingabegeräten ein. Dabei soll die kabelgebundene OCZ Equalizer Laser Mouse den Anfang machen.

    Neben einem Oberflächen-Sensor mit einer Auflösung von 2500 dpi und zwei Lasern, verfügt die Maus über eine „Triple Threat“ genannte Taste, bei deren drücken, praktisch das dreimalige Drücken der linken Maustaste initiiert wird. Dies soll vor allem bei Ego-Shootern Vorteile bringen, die aber den großen Ligen, wie beispielsweise der ESL wohl nicht gefallen werden.

    Informationen über den Preis oder die voraussichtliche Verfügbarkeit bleibt OCZ in der Pressemitteilung schuldig. Bei einem kurzen Check unserseits bei Geizhals ergab sich jedoch, dass es bereits erste Listungen seitens der Händler zu einem Preis von rund 40 € gibt.
    Autor: Michael


    [rl]

    Wortmann AG mit Komplettsystem für den Dauereinsatz

    Der PC-System Hersteller Wortmann, kündigt ein Komplettsystem für den 24h-Einsatz an, welches sich durch besondere Stabilität und geringe Ausfallrate auszeichnet. Der Hersteller selber bezeichnet sein System als "Marathon-PC".

    Um den Dauereinsatz sicherzustellen, besteht der „Marathon-PC“ aus einem extra verzinnten Siemens Industrie Mainboard mit "longlife" Kondensatoren, und speziell für den Dauereinsatz ausgelegten Festplatten. Im konkreten nennt der Hersteller das Modell TERRA PC-BUSINESS M 5100 iPD-925 XPP, welches über ein Siemens Mainboard mit Intel 945G Chipsatz, einem Intel Pentium D mit 3.0GHz und 2x512 MB DDR2-RAM PC4200 ausgestattet ist.

    Sinnvoll ist solch ein System mit diesem Mainboard für Anwender, welche den Dauerbetrieb eines oder mehrerer Computer sicherstellen müssen. Oft ist es in der Vergangenheit vorgekommen, dass Mainboardhersteller minderwertige Kondensatoren verbaut haben, was letztendlich zu Instabilitäten oder den vorzeitigen Tod des Computers geführt hat. Wortmann bietet nun mit dem Marathon-PC zum Preis von rund 900 Euro ein höherwertiges Office-System für den intensiven Gebrauch. Zu klären wäre allerdings, ob man den gleichen Effekt durch die richtige Kühlung des Systems bewirken könnte, wobei dies allerdings in manchen Büros durch mangelnde Belüftungsmöglichkeiten häufiger ein Problem darstellen dürfte.
    Autor: Michael
    [rl]

    Freitag, den 23. Februar 2007

    Neues Forum für HardTecs4U [Update]

    Unser Forum ist mittlerweile in die Jahre gekommen und bietet nicht mehr den Komfort, welcher sich die User heutzutage im Web gewohnt sind und auch fordern. Daher ist es Zeit für uns das Forum auf ein neues, weit leistungsfähigeres Produkt zu migrieren. Wir haben die Übernahme der Beiträge und User aus dem alten Forum mehrfach erfolgreich getestet, ebenso wurde das neue Forum mit der Hilfe von Stammusern optimiert um den bestmöglichen Komfort zu gewährleisten.

    Lange Rede kurzer Sinn: In der Nacht von Freitag auf den Samstag wir das alte Forum abgeschaltet und das neue installiert. Während dieser Zeit ist kein Zugriff auf das Forum möglich. Wenn alles klappt, sollte das Forum am Samstag gegen den Mittag wieder Online sein. Die Hauptseite informiert laufend in Newsbeiträgen über den Stand der Migration.

    Update
    23:56
    Die Arbeiten haben begonnen, das alte Forum wird gesichert

    0:40
    Neues Forum wird installiert

    1:03
    Die Datenübernahme aus dem alten Forum läuft...

    2:26
    Die Datenübernahme hat geklappt. Das Forum wird nun eingerichtet

    10:23
    Die Einrichtungsarbeiten laufen nach wie vor. Wir sind auf einige Probleme gestossen...

    11:53
    Das Forum wird freigegeben. Bitte folgendes Posting beachten: Link
    [as]

    Microsoft mit Rekord-Schadensersatzzahlung wegen Patentverletzung

    In einem Rechtsstreit um die Nutzung zweier Patente in Verbindung mit dem MP3-Codec hat Microsoft eine schwere Niederlage einstecken müssen. Ein Bundesgericht in San Diego folgte dabei in weiten Teilen den Argumenten des jetzigen Patentinhabers und französische-amerikanischen Telekommunikationsgiganten Alcatel-Lucent und verurteilte Microsoft zu einem Schadensersatz von 1,52 Mrd. US-Dollar. Die hohe Summe kommt durch die Bemessungsgrundlage zustande. Ausschlaggebend war dabei nicht ein 0,5-prozentiger Anteil am Verkaufspreis aller seit 2003 verkauften Windows-Lizenzen, sondern aller mit Windows ausgestatteten Computer. Hätte die Jury in Microsofts Verhalten auch noch einen absichtlichen Verstoß erkannt, so hätte auch die dreifache Entschädigungszahlung zustande kommen können.

    Das Urteil ist insofern interessant, dass die Anbieter von MP3-Software, also Nutzung des MP3-Codecs zur Wiedergabe und Aufnahme, ja schon eine Lizenzzahlung an das Industriekonsortium unter Führung von Thomson leisten, welches sämtliche Rechte an der MP3-Technik besitzt. Ein Teil der Zahlungen gehen dann unter anderem an das Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen, an welchem in den 80er-Jahren der wohl verbreitetste verlustbehaftete Audio-Codec entwickelt wurde. Die zwei fraglichen Patente gehörten ursprünglich den Bell Laboratories, welche 1996 im Rahmen der Umstrukturierung des AT&T-Konzern in den neuen Lucent-Konzern ausgegliedert wurden. Inzwischen fusionierte Lucent mit dem franz. Alcatel-Konzern. Nach Ansicht von Alcatel-Lucent, welche das Gericht nun bestätigt hat, fallen die beiden Patente nicht unter das MP3-Lizenz-Abkommen, für das Microsoft bisher 16 Mio. Dollar an das Thomson-Konsortium überwiesen hat. Auch für andere Anbieter von Hard- und Software mit MP3-Codec könnte das Urteil nach Ansicht von Microsoft schwere finanzielle Folgen haben.

    Man sieht an diesem Beispiel wieder einmal, welche Folgen Softwarepatente haben können. Anstatt Klarheit zu schaffen an wen Lizenzzahlungen zu entrichten sind, kommt es noch Jahre später zu aufwändigen Prozessen mit immensen Schadensersatzforderungen. In den USA gibt es sogar Firmen, die ihren Umsatz alleine mit dem Besitz und der Lizenzierung von "geistigem Eigentum" generieren. Dabei ist teilweise fraglich, ob die beanstandenden Verletzungen überhaupt zutreffen. Aus Angst vor den hohen Schadensersatzklagen, wie im vorliegenden Fall, zahlen dann viele Firmen lieber, auch wenn die Ansprüche wahrscheinlich nicht berechtigt sind.
    [ch]

    FSB1600 und 45-nm-Prozessoren von Intel kontern im dritten Quartal

    Die Xeon-5000-Serie soll nun nach inoffiziellen Informationen ab dem zweiten Halbjahr tatsächlich mit einem erhöhten Frontsidebus von effektiv 1600 MHz antreten. Bisher war lediglich FSB1333 geplant. Gleichzeitig bereitet sich Intel auf den Launch des nächsten Xeon mit 3,0 GHz auf Basis des Clovertown-Kerns vor, über den wir bereits berichtet haben. Erste Prozessoren auf Basis der 45-nm-Technologie sollen ebenfalls noch im zweiten Halbjahr 2007 eingeführt werden.

    Diese Informationen gehen aus inoffiziellen Angaben hervor, die der VR-Zone vorliegen. Konkrete Details zu den Prozessoren nannte Intel bisher allerdings nicht. Die Caneland-Plattform als Basis für den 45-nm-Server-Prozessor mit Codenamen Tigerton, der aus zwei Penryn-Chips mit insgesamt 12 MB L2-Cache besteht, setzt Intel für das dritte Quartal an. Im gleichen Zeitrahmen dürfte dann also auch die entsprechende CPU erscheinen. Auf Basis des Clovertown, der noch mit 65 Nanometern gefertigt wird, soll zudem in Kürze ein eine Low-Voltage-Version mit einer maximalen Thermal Design Power von 50 Watt erscheinen. Günstiger Termin dürfte hier etwa die in kürze stattfindende CeBIT in Hannover sein.

    Damit scheint zumindest belegt zu sein, dass Intel die neue K8L-Architektur von AMD ernster nimmt als anfangs angenommen. Anfängliche Informationen, man werde die neuen Prozessoren sogar erst 2008 einführen, stellen sich damit nach aktuellem Kenntnisstand als falsch heraus, obgleich natürlich vor einem endgültigen Urteil die offiziellen Reaktionen von Intel abzuwarten sind. Stattdessen kontert Intel direkt den Barcelona-Prozessor von AMD, der ebenfalls im dritten Quartal erwartet wird. Man darf also auf viele direkte Benchmark-Vergleiche der neuen Boliden hoffen und gespannt sein, wer schließlich als Sieger abschneiden wird und wie stark sich die Ergebnisse unterscheiden.
    [rl]

    Intel liefert über 50 Prozent der CPUs mit 2 Kernen

    Der Prozessorexperte Intel hat im vierten Quartal jeden zweiten Prozessor mit zwei Kernen ausgeliefert. Wie Finanzchefin Stacy Smith auf einer Technologie-Konferenz laut X-bit labs bekannt gab, wurden im vergangen Quartal über 50 Prozent der CPUs mit als Dual-Core verkauft. Damit erreicht die Multikern-Architektur erstmals einen Marktanteil, der den von Single-Core-Prozessoren übersteigt. Diesen Trend will Intel auch in Zukunft fortführen und weiterhin verstärkt auf CPUs mit mehreren Kernen setzen. Gleichzeitig sind damit die Kerne so weit etabliert, dass sich auch für die Softwareentwickler eine entsprechende Unterstützung lohnt. Mit Windows Vista hat Microsoft zumindest auf Betriebssystemebene die nötige Grundlage geschaffen.
    [rl]

    Verwirrung um Apples CeBIT-Teilnahme

    In einer Meldung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wurde verkündet, dass Apple erstmals seit 8 Jahren wieder Aussteller auf der diesjährigen CeBIT sein würde und sogar eigenes Personal entsenden würde. Nur wenig später erfolgte erst das Dementi der Messe-Leitung, dass Apple-Produkte nur im Rahmen der lifestyle@CeBIT-Sonderschau zu sehen sein werden, darunter allerdings auch das kürzlich vorgestellte iPhone. Wiederum einige Stunden später erfolgte dann die offizielle Stellungnahme von Apple, die jegliche Beteiligung an der CeBIT verneint, so wird auch das iPhone definitiv nicht zu sehen sein.

    Apple verfolgt bereits seit einigen Jahren die Strategie nur auf den eigenen Messen, wie der Macworld Expo oder der WWDC, präsent zu sein. Natürlich werden andere Hersteller von Hard- und Software-Produkten Apple-Computer auf ihren Ständen haben, um damit ihre Angebote zu präsentieren, aber diese werden nur als Mittel zum Zweck genutzt werden. Vermutlich war da der Wunsch Vater des Gedanken, da bei der CeBIT 2007 die Ausstellerflucht der letzten Jahre weiterhin anhält.
    [ch]

    Samsung steigerte 2006 die Produktion von OneNAND Flashspeicher um 130 Prozent

    Im vergangenen Jahr produzierte Samsung insgesamt 117 Millionen 512 Megabit (Mb) Einheiten von OneNAND Flashspeicher. Dies bedeutet ein Wachstum von 130 Prozent gegenüber der Produktion im Jahr 2005. Erklären lässt sich dieser enorme Zuwachs, der schon im Jahr 2004 vorgestellten OneNAND Technologie, mit der steigenden Nachfrage vor allem im mobilen Sektor. Gerade bei Handys, die immer mehr Multimedia-Bereiche abdecken, sind schnelle Flashspeicher gefragt. Auch bei Hybrid-Festplatten sollen OneNAND Flashspeicher als Pufferspeicher zum Einsatz kommen.

    Das besondere an OneNAND Speicher ist die Kombination von NAND und NOR Speicher, wobei jeweils die Vorteile des einzelnen ausgenutzt werden. Dadurch erreicht OneNAND Flashspeicher eine viermal schnellere Lesegeschwindigkeit, von 108 MByte/s, als normaler NAND Flashspeicher. Bei der Schreibgeschwindigkeit erreicht man durch die Kombination sogar die 34-fache Geschwindigkeit, von bis zu 17 MByte/s, gegenüber NOR Flashspeicher. Zudem verbraucht OneNAND Flashspeicher bis zu 60 Prozent weniger Energie als NOR Flashspeicher.

    Eine mit Bildern verdeutlichte Aufbauübersicht von OneNAND findet sich auf der Samsung Webseite.

    Verfügbar ist der Flashspeicher in Kapazitäten von 256 Megabit bis 2 Gigabit. Er unterstützt alle gängigen, mobilen Betriebssysteme. Unter anderem Windows Mobile (CE) 5.0, Symbian und Linux.
    Autor: Byron
    [pg]

    Donnerstag, den 22. Februar 2007

    Alienware ab sofort mit Quad-Core Systemen

    Der Highend PC-Hersteller Alienware verkündet in seiner aktuellen Pressemitteilung die Verfügbarkeit von PC-Systemen mit Intels „Core 2 Quad Q6600“ Quad-Core-CPU, welche mit 2,4GHz getaktet ist und über 2x4MB L2 Cache verfügt.

    Im konkreten nennt Alienware das Desktop-System „S-4 7500“. Durch die diversen Aufrüstmöglichkeiten wird klar, dass sich dieses System vor allem an das HighEnd-Marktsegment richtet. Wer das nötige Kleingeld mitbringt, kann sich dieses System beispielsweise mit einem SLI-Gespann aus zwei Geforce 8800GTX und 4 GB Arbeitsspeicher liefern lassen – dass die 4.000 € Marke dabei gesprengt wird, sollte niemanden wundern. Auch wenn der Sinn bzw. Unsinn eines solchen Systems höchst fragwürdig ist, einen gewissen Anreiz hat solch ein System auf alle Fälle.
    Autor: Michael
    [pg]

    HIS präsentiert neun Grafikkarten auf Basis des X1050 und X1550

    Der Grafikkartenhersteller HIS bringt vor der CEBIT gleich neun neue Grafikkarten für weniger als 100 € auf den Markt. Verbaut wird der ATI Radeon X1050 sowie der Radeon X1550 Chipsatz mit verschieden großem Speicher und verschiedenen Speicheranbindungen. Eine Version mit X1550 Chip und 256MB basiert zudem auf dem AGP Standard und bietet so Kunden, die ihr altes System nochmals aufrüsten wollen, eine Alternative.

    Die X1550 Serie ist ausgestattet mit vier Pixel Shader Einheiten, einem Chiptakt von 500 MHz und einem Speichertakt von 400 MHz. Die Speichergröße und Anbindung variiert, je nach Modell, von 256 MB und 64-bit über 256 MB mit 128-bit bis zu 512 MB mit 128-bit DDR2 Speicher. Als Bildausgabeoptionen gibt es VGA, TV-Out und DVI-I, je nach Modell.
    Die Modelle mit PCI-Express-Anbindung sind zudem CrossFire ready und verfügen über Dual Link DVI. Ein Modell der X1550 Serie basiert auf der PCIe 1x Schnittstelle und kann somit als zweite oder gar dritte Grafikkarte verwendet werden.

    Die X1050 Serie, für den unteren Einsteigermarkt geplant, verfügt auch über 4 Pixel Shader Einheiten, ist dafür aber mit nur 400 MHz Chip und 300 MHz Speichertakt ausgerüstet. Auch hier gibt es verschiedene Speichergrößen und Anbindungen, wobei auch der Speichertakt zwischen 200 und 33 MHz, je nach Modell, variiert.

    Insgesamt vier der Grafikkarten verfügen durch HyperMemory über die Möglichkeit den Hauptspeicher des Systems mitzunutzen. Dreimal gibt es dieses Feature bei Versionen mit X1550 Chip und einmal bei einer Karte mit X1050 Chip. Die drei Karten der X1050 Serie sind allesamt passiv gekühlt und auch eine der Karten mit X1550 Chip gibt es mit geräuschloser Kühlung.

    Die unverbindliche Preisempfehlung nennt HIS wie folgt:


  • HIS X1550 Heatsink 256MB (128bit) DDR2 PCIe Dual Link DVI & TV (PAL) (RoHS) = 64,90 Euro
  • HIS X1550 IceQ Turbo 256MB (128bit) DDR2 PCIe Dual Link DVI & TV (PAL) (RoHS) = 74,90 Euro
  • HIS X1550 iFan 512MB HyperMemory w/128MB (64bit) DDR2 PCIe Dual Link DVI & TV (PAL) (RoHS) = 54,90 Euro
  • HIS X1550 iFan 512MB HyperMemory w/128MB (64bit) DDR2 PCIe Dual DVI & TV (PAL) (RoHS) = 99,90Euro
  • HIS X1550 iFan 512MB HyperMemory w/256MB (64bit) DDR2 PCIe x1 Dual DVI & TV (PAL) (RoHS) = 139,00 Euro
  • HIS X1550 iFan 256MB (128bit) DDR2 AGP Dual Link DVI & TV (PAL) (RoHS) = 89,00 Euro
  • HIS X1050 Heatsink 256MB (128bit) DDR2 PCIe DVI & TV (PAL) (RoHS) = 54,90 Euro
  • HIS X1050 Heatsink HyperMemory w/128MB (64bit) DDR PCIe DVI & TV (PAL) (RoHS) = 39,90 Euro
  • HIS X1050 Heatsink 256MB (128bit) DDR PCIe DVI & TV (PAL) (RoHS) = 49,90 Euro
    Autor: Byron
    [pg]

    Halbleiterhersteller X-Fab an sächsischem ZMD interessiert

    Der thüringer Halbleiterhersteller X-Fab erwägt eine Übernahme der sächsischen Konkurrenz Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD und prüft derzeit entsprechende rechtliche Bedingungen. ZMD ist mit rund 550 Mitarbeitern entwickelt und produziert dabei ebenfalls Schaltkreise und Chips zum Beispiel für die Automobilindustrie und würde sich für eine Expansion zur Kapazitätserweiterung besonders eignen. Die X-Fab beschäftigt weltweit über 2000 Mitarbeiter und verarbeitet monatlich rund 700.000 Silizium-Wafer im Auftrag seiner Kunden.

    Nachdem das Unternehmen 2005 eine mögliche Übernahme der Werke von Infineon in Perlach aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschlagen hatte, folgte im nächsten Schritt eine Fusion mit der gleich großen malaysischen 1st Silicon und stieg damit in die Rangliste der weltweit zehn größten Halbleiterhersteller auf.
    [rl]

    Neues Forum für HardTecs4U

    Unser Forum ist mittlerweile in die Jahre gekommen und bietet nicht mehr den Komfort, welchen sich die User heutzutage im Web wünschen und auch fordern. Daher ist es Zeit für uns das Forum auf ein neues, weit leistungsfähigeres Produkt zu migrieren. Wir haben die Übernahme der Beiträge und Anwender aus dem alten Forum mehrfach erfolgreich getestet, ebenso wurde das neue Forum mit der Hilfe von Stammusern optimiert um den bestmöglichen Komfort zu gewährleisten.

    Langer Rede kurzer Sinn: In der Nacht von Freitag auf den Samstag wird das alte Forum abgeschaltet und das neue installiert. Während dieser Zeit ist kein Zugriff auf das Forum möglich. Wenn alles klappt, sollte das Forum am Samstag gegen Mittag wieder online sein. Die Hauptseite informiert in Newsbeiträgen über den Stand der Migration.
    [as]

    iPhone-Streit beigelegt

    In einer ziemlich knappen Mitteilung verkündet Apple, dass man sich mit Cisco in Bezug auf die Verwendung der Marke "iPhone" geeinigt hat. Beide Unternehmen dürfen den Namen für ihre Produkte weiterverwenden und man wolle an einer - wie auch immer gearteten - Interoperabilität zusammen arbeiten. Der Streit um die Bezeichnung entstand kurz nach der Vorstellung des Apple iPhone, da Cisco wenige Wochen vorher seinerseits eine VoIP-Produktlinie mit dem gleichen Namen herausgebracht hatte. Beide Unternehmen verzichten nun auf rechtliche Schritte und erkennen gegenseitig sich die Namensrechte des Anderen an. Weitere Details zu dieser Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht.
    [ch]

    Erste Details zu NVIDIAs kommenden Chipsatz aufgteaucht

    Bei DailyTech finden sich neue Informationen zu NVIDIAs kommenden Low-Cost Chipsatz für AMDs AM2-Sockel.

    Dabei handelt es sich wohl um eine Ein-Chip-Lösung mit integriertem Grafikkern aus der Geforce 7 Serie, welche neben einem PCIe 16x Slot, drei PCIe 1x Slots, vier Sata-II Port, einem PATA-Steckplatz, 12 USB 2.0 Steckplätze und einem Gigabit-LAN Port, auch DVI, VGA D-Sub und S-Video bieten wird. Das besondere an der Grafiklösung ist die native Hardwarebeschleunigung von H.264-, VC-1- und MPEG2-Streams – volle HDTV Unterstützung also.

    Durch die Abstammung des Grafikkerns von der Geforce 7, wird maximal DirectX 9 unterstützt. Eine DirectX 10 Unterstützung wird dem Nachfolger, MCP72 vorbehalten sein.

    NVIDIA rechnet damit im März mit der Massenfertigung des stromsparenden Chipsatzes, welcher laut Hersteller nur rund 11W Strom verbrauchen soll, zu beginnen.
    Autor: Michael
    [pg]

    OCZ stellt Heatpipe Towerkühler vor

    Gestern hat OCZ einen Towerkühler auf Grundlage des weit verbreiteten Heatpipe-Konzepts vorgestellt. Der auf den Namen hörende Vindicator basiert auf einer kupfernen Bodenplatte, von welcher sechs Kupferheatpipes die Wärme zu den großflächigen Alulamellen weiterleiten. Die Montage für den Sockel 754, 939, AM2 sowie Intels 755 soll laut OCZ besonders einfach von statten gehen.

    Je nach Absicht des Kunden kann der mitgelieferte 120mm Lüfter, mit angegebenen 18,5 dB(A) bei 1000rpm, an jeder der vier Seiten des Kühlers festgeklammert werden. Der Kühler soll sich jedoch auch für einen passiven Betrieb eignen und somit eine breite Masse von Kunden ansprechen.

    Versierte Betrachter werden bei genauem Hinsehen sofort einen Scythe Ninja erkennen, abgesehen vom OCZ-Logo. Verglichen zum Ninja scheint aber auch der von OCZ zur Verfügung gestellte Lüfter zu variieren. Der Lüfter des Scythe Modells wird mit ca. 21 dB(A) bei der Lautstärke genannt. OCZ hat unsere diesbezügliche Rückfrage nicht offiziell kommentieren wollen.

    Zur Preisgestaltung hat der Hersteller noch keine Angaben gemacht und eine Herstellerlistung konnten wir ebenfalls nicht finden. Weitere Fotos des OCZ Vindicator genannten Kühlers, finden sich hier.


    Autor: Byron
    [pg]

    WHQL-zertifizierte NVIDIA Treiber für Windows Vista

    Ab sofort ist NVIDIAs ForceWare 100.65 für Windows Vista verfügbar. Der Treiber unterstützt offiziell die 6er, 7er und 8er Grafikkartenserie des Herstellers und sind von Microsoft WHQL-zertifiziert worden.

    Microsoft stellte kurz vorher den Herstellern ein Testkit zur Verfügung, mit welchem die Grafikkarten speziellen WHQL-Tests unterzogen werden können. Diese Zertifizierung soll speziell dem Verbraucher helfen, so dass er keine ungeeigneten Treiber installiert. Jedoch geriet die Verifizierung unter Windows XP zuletzt ins Hintertreffen, da viele Treiber nicht zertifiziert wurden. Das stellte aber in den meisten Fällen kein Problem dar.

    Mit der aufgepeppten Oberfläche von Windows Vista und den damit einhergehenden Anforderungen an die Grafikkarte, will Microsoft den Kunden anscheinend eine Hilfestellung geben. Testet das Microsoft Testprogramm schließlich auch den eigentlichen Grafikprozessor auf seine Unterstützung von Features wie DirectX 10, welches eine weitere grundlegende Neuerung von Vista darstellt und nicht für ältere Betriebssysteme verfügbar sein soll.
    Autor: Byron
    [pg]

    Mittwoch, den 21. Februar 2007

    AMD gibt Spezifikation zu DTX bekannt

    Die Advanced Micro Devices haben für den neuen DTX-Standard die Spezifikationen bekannt gegeben. Wesentlich dabei dürfte die Rückwärtskompatibilität zu bestehenden ATX- und ITX-Formaten darstellen, um die Akzeptanz zu erhöhen. So sollen zwei Mainboard-Größen zugelassen werden, die im DTX-Format Maße von 200x244 Millimetern erreichen und als Mini-DTX Ausmaße von 170x200 Millimeter umfassen. Damit ist ersteres Mit Micro-ATX kompatibel und letzteres mit Mini-ITX, was zum Beispiel von VIA gern für seine Mainboards genutzt wird. Wesentlich sind die festgelegten Keep-Out-Areas für die Prozessor-Bereiche, um eine problemlose Montage von Kühlkörpern zu gewährleisten. Ansonsten zielt DTX speziell auf Small-Form-Factor-PCs, deren Beliebtheit nicht nur durch den Wandel zu Wohnzimmer-PCs in Zukunft deutlich zunehmen dürfte.

    Vom Layout insgesamt zeigt sich DTX weniger Ambitioniert als BTX, das Intel als Ersatz für ATX auf dem Markt positionieren wollte und nun vorrangig in OEM-Systemen genutzt wird. Dem widersetzt sich AMD und beschränkt sich auf die komplett neue PC-Gattung. Zugleich beschränkt man sich auf einige wesentliche Änderungen im Vergleich zum Vorgänger und versucht nicht das gesamte ATX-Konzept auf den Kopf zu stellen. Ob man damit nun allerdings mehr Erfolg haben wird als Intel, lässt sich derzeit nur schwer beantworten. Man bedenke, dass Intel trotz erheblich größerer Marktmacht sein Format nicht hatte etablieren können. Bleibt es bei AMD, nur auf die Einsicht der Hersteller zu hoffen, dass DTX entsprechende Vorteile bringt. Zumindest ist man diesmal nicht auf die Hersteller von Gehäusen angewiesen, weil schlicht existierende Standards weiter unterstützt werden.
    [rl]

    Internes AMD-Papier bestätigt R600-Informationen

    Bei Warp2Search ist ein inoffizielles AMD-Dokument aufgetaucht, in dem fast sämtliche bisherigen Spekulationen zum kommenden High-End-Grafikchip R600 bestätigt werden. Das anscheinend als Information für Systemintegratoren (OEM & Si) und Retailanbieter (Add-In-Boards) gedachte Dokument bestätigt unter anderem die beiden unterschiedlich langen Version der X2900 XTX für den OEM- und Retail-Markt. Die ersten Karten werden am 24.3. an die Retail-Hersteller ausgeliefert, so dass der Grafikchip höchstwahrscheinlich erst im April in den Läden zu finden sein wird. Offizieller Vorstellungstermin ist nach derzeitigem Stand die letzte Märzwoche.

    Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass zur Stromversorgung neben dem herkömmlichen 6-Pin- ein weiterer 8-Pin-Anschluss vorgesehen ist, der ebenfalls zumindest mit einem herkömmlichen 6-Pin-Stecker verbunden werden muss. Zudem ist die Rede von einem High-End-Netzteil und einer guten Gehäusedurchlüftung. Die genauen Spezifikationen sind derzeit allerdings noch in der Evaluierungsphase. Die Kopplung mehrerer Grafikkarten durch die Crossfire-Technologie erfolgt nicht mehr durch ein Master-/Slave-Kartenpaar sondern ähnlich wie bei Konkurrent NVIDIA über eine interne Brücke.
    [ch]

    Drucker und PCs erhöhen Gewinn von Hewlett-Packard

    Im ersten Quartal 2007 hat HP rund 26 Prozent mehr verdient als im Jahr zuvor. Das Unternehmen erreichte einen Gewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 26 Milliarden US-Dollar. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das um 17 Prozent gewachsene PC-Geschäft, das im über 40 Prozent stärkeren Laptop-Geschäft beflügelt wurde, während der Desktop-PC-Verkauf sogar leicht rückläufig war. Der Gewinn erreichte hier rund 414 Millionen US-Dollar. Die Druckersparte als stärkstes Standbein von HP legte ebenfalls um sieben Prozent zu und erreichte einen Gewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar. Ebenfalls zulegen konnte die Speichersparte sowie der Dienstleistungsbereich, sodass man quer durch alle Bereiche positive Signale setzen konnte. HP hatte Dell im PC-Geschäft erst im vergangenen Jahr von der Weltspitze vertrieben. Michael Dell will nun mit eigenen Händen die Aufholjagd beginnen. 2006 hatte sich HP ein Umsatzziel von 100 Milliarden US-Dollar gesetzt.
    [rl]

    Verbot von Glühbirnen die Lösung?

    Der fünfte Kontinent Australien eröffnet mit einem Verbot von traditionellen Glühbirnen eine interessante Diskussion um den Verbrauch von technischen Geräten. So sollen statt der bekannten stromfressenden Glühbirnen, die einen Großteil ihrer Energie als Wärme an die Umwelt abgeben, durch die wesentlich sparsameren Stromsparlampen ersetzt werden. Die gefalteten Leuchtstoffröhren verbrauchen nur ein Viertel der Energie und sollen auf diese Weise helfen, die Umwelt zu schonen. Australien ist der Kontinent, der durch den Treibhauseffekt bisher am stärksten getroffen wurde. Ein wesentlicher Anteil der Energieerzeugung auf Basis von Kohlekraftwerken trägt seinen Teil dazu bei. Sofort begann auch in Europa die Diskussion um einen derartigen Schritt, der allerdings einige Fragen zum grundsätzlichen Vorgehen in dieser Beziehung aufwirft.

    So dürft ein Verbot von normalen Leuchtmitteln in jedem Fall die Nachfrage nach den etwas teureren Stromsparlampen anheizen, doch bleibt Offen, ob dieser Effekt auch nachhaltig sinnvoll ist. So heißt es zwar, dass dieser kleine Schritt schon viele Vorteile bringen würde, doch bleiben im Endeffekt noch viele Stromverbraucher unberücksichtigt, die mindestens genauso ineffizient arbeiten. Besonders im Elektronik-Bereich steht hier der viel kritisierte Standby-Modus vieler Geräte wohl ganz oben auf der Liste. Es dürfte keine Frage sein, dass ein Geräte, keinen Strom verbrauchen sollte, dass eigentlich "Aus" ist, also nicht verwendet wird. Hersteller führten diesen Zustand ein, weil sich sonst Systemzustände wie etwa die Programmbelegung auf dem Videorekorder nicht speichern lassen und die kurzfristig teurere Alternative, entsprechende Speicher zu verwenden, nicht in Frage kam. Dass man Energie sparen kann, zeigen nicht zuletzt auch die Bemühungen der Prozessorhersteller, die es binnen kürzester Zeit geschafft haben, CPUs zu bauen, die bei gleicher Leistung über 50 Prozent weniger Strom verbrauchen.

    Faktisch gibt es viele Punkte, wo man ansetzen kann, um die Umwelt zu schonen. Kern bleibt allerdings die Frage, ob ein Verbot der richtige Weg ist. Liberal betrachtet, könnte man sagen, dass sich die Nachfrage über den Preis reguliert, was sich schon allein beim Kauf von Autos beweisen lässt. So setzte die USA lange Zeit viel stärker auf Benzinschlucker als Europa, weil dort der Benzinpreis schlicht einen geringeren Teil des Einkommens ausmachte. Bei Glühbirnen hat dieser Effekt nicht funktioniert, weil neben dem nicht direkt spürbaren Spareffekt und des höheren Kaufpreises die recht unpraktische Form nachteilig wirkte, sodass sie nicht in jeder Lampe zum Einsatz kommen können.

    Im Endergebnis dürfte die eigentliche Frage hinter dem Verbot sein: Wo will der Staat mit Verboten aufhören? Abgesehen davon, dass ein ähnlicher Schritt in Europa nicht machbar scheint, setzt das Verbot voraus, dass der Staat weiß, welches Produkt für die Umwelt das richtige ist. Und dies setzt eine gewisse Fachkenntnis der Entscheider voraus. Und diese ist bei Glühbirnen zwar vielleicht noch entfernt gegeben, doch gibt es auch hier weitere Unterschiede bei der Effizienz. Gerade im Hinblick auf die Diskussion um das Verbot von Killerspielen, um Online-Durchsuchungen oder Patentrechte zeigt allerdings, dass auch Vater Staat nicht immer weiß, was wirklich gut ist. Zwar mögen diese Beispiele nicht direkt mit Umwelt zu tun haben, doch demonstrieren sie eindrucksvoll den Einfluss von Interessengruppen auf die Entscheidung. Eine mächtige Firma könnte nun Druck ausüben und sagen, dass ihr Produkt umweltschonender ist als ein anderes. Die Konkurrenz wird kurzerhand verboten? Interessant wäre durchaus, wer bei der Entscheidung Australiens für dieses Verbot alles mitgewirkt hat?
    [rl]

    Dienstag, den 20. Februar 2007

    MSI bringt günstige Einsteigermainboards für den Intel Core 2

    Mit dem 945P Neo3-F und dem 945PL Neo-3F bietet MSI nun zwei Mainboards mit Intel Core 2 Unterstützung für günstige Desktop- und Office-PCs an. Verbaut wird der Intel 945P bzw. der 945 PL Express Chipsatz, welcher neben allen bisherigen Sockel 775 Prozessoren auch die Core 2-Familie unterstützt.

    Beide Mainboards verfügen über vier Speicherbänke, die im Falle des 945P Neo3-F mit maximal 4 GByte DDR2-667 und beim 945PL Neo3-F mit maximal 4 GByte DDR2-533, bestückt werden können. Als Besonderheit kann man beim günstigeren 945PL Neo3-F die Möglichkeit sehen, den Front Side Bus, mittels der hauseigenen OC-Funktion, auf DDR2-800 oder gar DDR2-1066 zu "übertakten". Eine offizielle Chipsatzuntersützung wird hier nämlich nicht geboten.

    Bei den restlichen Funktionen bietet MSI, dem Preis entsprechend, solide Ausstattung. Neben der 8-Kanal-Soundlösung (HDA), in Form des Realtek ALC850, bieten beide Mainboards vier Ports, sowie Gigabit-LAN.
    Für das 945P Neo3-F gilt eine unverbindliche Preisempfehlung von 79 Euro und für das 945PL Neo3-F eine UVP von 69 Euro.
    Autor: Byron
    [pg]

    Gerüchte um AMD/ATI GPU „R600“ verdichten sich

    Bei DailyTech findet man aktuelle Spekulationen zum anstehenden DirectX 10 Highend Grafikchips von AMD/ATI. Das Besondere an diesen Gerüchten ist, dass es sich um angeblich finale Spezifikationen des Chips handeln soll. Erst kürzlich berichteten wir über verbreitete Spekulationen im World Wide Web, deren Wahrheitsgehalt aber durchaus fraglich war, insbesondere durch einige abenteuerliche Grafikkostruktionen.

    Die aktuelle Meldung seitens DailyTech bestätigt nun größtenteils schon mehrfach im Web kursierende Informationen zum R600. Bleibt natürlich weiterhin offen, wer letztlich Recht behält. DailyTech will die Informationen offenbar von ATI-Partnern bekommen haben.

    Zum einen wurde der von der VR-Zone schon vermeldete, offizielle Verkaufsname „X2900“ und das 512 bittige Speicherinterface bestätigt, zum anderen ist, passend zum angeblichen Stromverbrauch, die Rede von 700 Millionen Transistoren. Im Vergleich dazu hat der R580 „nur“ rund 380 Millionen Transistoren und NVIDIAs G80 derer rund 680 Millionen.

    Auch wurden die zwei Highend Karten X2900XT und X2900XTX und ihre unterschiedliche Speicherausstattung bestätigt. Dabei soll letztere Karte mit 1024MB GDDR4 Speicher und die XT-Variante mit 512MB GDDR4 Speicher daherkommen. Jedoch soll laut DailyTech eine Unterscheidung der beiden Karten nicht nur durch die Speicherbestückung sondern auch durch den Takt gegeben sein.
    Autor: Michael
    [pg]

    800MHz RDIMM von SuperTalent verfügbar

    SuperTalent stellt mit dem T800RB1G ein neues Speichermodul für den Serverbereich vor. Das 1 GigaByte RDIMM Modul entspricht dem DDR2-800 Standard und ist mit 18 64x8 Mbit BGA Chips bestückt. Der ECC Registered DDR2 Speicher mit 240 Pins orientiert sich natürlich in das Serversegment. Wie SuperTalent mitteilt, wurden die Speicher bereits von Tyan zertifiziert und freigegeben. SuperTalent fertigt seine Speicher üblicherweise in der eigenen Fabrik im Silicon Valley und weist auf die strengen Qualitätssicherungen im eigenen Hause hin. Ab sofort ist der T800RB1G-Speicher zu einem Preis von 149 Euro verfügbar.
    Autor: Byron
    [pg]

    Microsoft versucht Validierung durch Musikdownloads schmackhaft zu machen

    Microsoft plant nach einem Bericht von Heise online in Kürze die Version 1.7 des WGA-Notification (Windows Genuine Advantage) als sicherheitskritisches Update über die automatische Update-Funktion zu verteilen. Als "Verbesserungen" gibt Microsoft an, dass das Ergebnis der Validierung sofort und nicht wie bisher nach dem Neustarten des Systems erscheint. Um noch mehr Nutzer von der Installation des Programms zu überzeugen, welches die Legalität der Windows-Lizenz überprüft, bietet Microsoft Bonusangebote an, wie die 14-tägige Nutzung des Musik-Abodienstes Napster, bei dem auch der Download von drei Titeln enthalten ist oder die kostenlose Nutzung für 1 Jahr eines Webhostingpaket von Strato, welches regulär 2,99 Euro im Monat kostet.

    Ob Microsoft damit privat illegal kopierten Windows-Installationen den Garaus machen kann, darf eher bezweifelt werden. Entweder haben diese Nutzer die Update-Funktion bereits seit längerem deaktiviert oder verwenden Cracks, die den WGA-Check problemlos aushebeln. Wer sich illegal eine Windows-Installation besorgen kann, wird auch ohne weiteres den Download von mehr als drei Musiktiteln über Peer-2-Peer-Programme beherrschen und nicht wegen des Napster-Angebots in Versuchung kommen, das WGA-Update zu installieren.

    Nach einer Studie sollen etwa 22% der geprüften Rechner keine valide Windows-Lizenz besessen haben, wobei die Dunkelziffer von nicht überprüften Rechnern wahrscheinlich noch deutlich höher liegen dürfte.
    [ch]

    Neue Notebook-Serie von ASUS

    Bereits jetzt schon hat ASUS rund 30 verschiedene Notebookserien für acht verschiedene Marktsegmente im Angebot, welche selber auch noch eimmal verschiedene Ausstattungsvarianten bieten. Hinzu gesellen sich noch Handhelds in verschiedensten Formen und Farben. Doch diese Vielfalt ist dem Hersteller noch nicht genug und er stellt die W2PC-Serie vor, welche vor allem im multimedialen Marktsegment Fuß fassen soll.

    Im konkreten handelt es sich um das ASUS W2PC-7M016C und eine kleinere Version, das W2PC-7K017C.

    Die Eckdaten nennt ASUS dabei wie folgt:

    ASUS W2PC-7M016C

    - 17.1" TFT (WUXGA+, GLARE) 1920 × 1200 nativ
    - Intel® Core™ 2 Duo Prozessor T7400 (2.16 GHz, 667 MHz FSB, 4 MB L2 Cache)
    - ATI Mobility Radeon X1700 256 MB VRAM (ATI M66P) (512 MB Hyper Memory)
    - 2048 MB DDR2-667 (2x1024MB)
    - 160 GB HDD 5.400 rpm SATA
    - HD DVD Laufwerk und HDMI Ausgang für echtes HDTV
    - WLAN 802.11a/b/g, Bluetooth
    - Hybrid (Analog+DVB-T) TV Tuner
    - hochwertige Tasche, optische USB Maus
    - Microsoft Windows Vista Home Premium (OEM)
    - Gewicht: 3.20kg


    ASUS W2PC-7K017C
    - Display: 17.1" TFT (WSXGA+, GLARE) 1680×1050 nativ
    - Intel® Core™ 2 Duo Prozessor T7200 (2.0 GHz, 667 MHz FSB, 4 MB L2 Cache)
    - ATI Mobility Radeon X1700 256 MB VRAM (ATI M66P) (512 MB Hyper Memory) - 1024 MB DDR2-667 (1x1024MB)
    - 120 GB HDD 5.400 rpm SATA
    - 8x DVD-Super Multi D/L LightScribe
    - WLAN 802.11a/b/g, Bluetooth
    - Hybrid (Analog+DVB-T) TV Tuner
    - hochwertige Tasche, optische USB Maus
    - Microsoft Windows Vista Home Premium (OEM)
    - Gewicht: 3.20kg

    Die Highlights des W2PC-7M016C sind wohl das HD-DVD-Laufwerk und der HDMI-Ausgang, welche dem W2PC-7K017C fehlen. Die restliche Ausstattung ist für Notebooks in diesem Marktsegment üblich. Dies gilt für die größere wie auch für die kleinere Variante, auch wenn letztere in Punkto Speicherbestückung, Festplattenkapazität und TFT-Panel leicht beschnitten ist. Dafür ist sie aber auch rund 700€ günstiger als ihr größerer Bruder.

    Fraglich ist jedoch, ob die eingesetzte Grafiklösung, die Mobility X1700, nicht eventuell zu schwach ist für solch hohe Auflösungen - zumindest, wenn das Notebook auch zu aktuellen 3D-Spielen verwendet werden soll. Aktuelle Spiele wird man mit der nativen Auflösung wohl kaum spielen können, ohne die Grafikeinstellungen deutlich zurück schrauben zu müssen.

    Das W2PC-7K017C soll laut ASUS 2.499€ kosten und das W2PC-7M016C schlägt mit 3.199€ zu buche. Listungen seitens der Händler gibt es bereits.

    Etwas schade ist, bei all dieser Produktvielfalt, dass die träge Hersteller-Webseite keinerlei übersichtliche Vergleichsmöglichkeiten bietet, welche dem potentiellen Käufer schnell Unterschiede zwischen den Varianten aufzeigen kann.
    Autor: Michael
    [pg]

    AMD stellt Athlon 64 X2 6000+ & zwei Athlon 64 in 65 nm vor (2. Update)

    Mit dem heutigen Tage stellt nun AMD den bereits seit Wochen bei diversen Shops gelisteten Athlon 64 X2 6000+ Prozessor vor. Damit erreicht AMD die 3-GHz-Marke auch im Mainstream-Segment, die bisher dem FX-74-Paar auf der nur bedingt lieferbaren QuadFX-Plattform vorbehalten war. Weitere Neuerungen bietet das Top-Modell der X2-Serie nicht, es kommt das F3-Stepping (Windsor) des 90-nm-SOI-Prozesses zum Einsatz, womit sich dann auch die 125 Watt Thermal Design Power (TDP) erklären. Auf dem Die befinden sich jeweils 128 Kilobyte Level-1- und je 1 Megabyte Level-2-Cache, was zu einer Anzahl von 227,4 Millionen Transistoren bei einer Die-Größe von 218 mm² führt. Als Kontakt zur Außenwelt dient neben dem 1-GHZ-HyperTransport-Link der DDR2-Speichercontroller mit zwei Kanälen, welcher alle Geschwindigkeitsklassen einschließlich PC2-6400 (DDR2-800) beherrscht.

    Der offizielle Preis bei Abnahme von 1000 Stück liegt bei 464 US-Dollar, was rein rechnerisch gesehen, billiger als ein FX-74-Prozessors des Quad-FX-Doppelpacks (999 US-Dollar) ist. Durch den Wegfall des bisherigen Top-Prozessors FX-62 liegt der Preis für die Top-CPU für den Sockel AM2 damit erstmals unter der 500-Dollar-Grenze, woran Konkurrent Intel mit seinen Core-2-Duo-Prozessoren nicht ganz unschuldig sein dürfte. Von der Performance her wird sich der X2 6000+ mit dem etwa gleichteuren E6700 messen müssen. Sobald erste Benchmarks erscheinen, werden wir diese nachliefern.

    AMD Athlon 64 X2 6000+
    Taktfrequenz 3,0 GHz
    Prozess 90 nm DSL SOI*
    Transistoren 227,4 Mio.
    Die-Fläche 218 mm²
    Cache Level-1: 2x 128 KB, Level-2: 2x 1 MB
    Speicher max. PC2-6400 (DDR2-800) Dual-Channel (12,8 GByte/s)
    Sockel AM2 (940 Pins µPGA)
    Hypertransport 1x HTT2.0 1000 MHz DDR (8 GByte/s)
    VCore 1,35 - 1,40 Volt
    TDP 125 Watt
    Max. Stromaufnahme 90,4 Ampere
    TCaseMax 55 - 63 °C
    Preis 464 US-Dollar (bei Abnahme 1000 Stück)
    *DSL SOI = Dual Stress Liner Silicon on Insulator

    Wesentlich interessanter ist aber die Vorstellung der ersten Single-Core Athlon 64 mit 65 Nanometern Strukturgröße. Die Athlon 64 3500+ und 3800+ (energy efficient) waren bisher unter dem Codenamen „Lima“ bekannt und besitzen eine TDP von lediglich 45 Watt, welche in der Realität wahrscheinlich noch etwas unterschritten werden dürfte. Die technischen Kenndaten des 3800+ (2,4 GHz) und 3500+ (2,2 GHz) sind identisch zu ihren 90-nm-Vorgängern, beide besitzen 512 Kilobyte L2-Cache. Weitergehende Daten, abgesehen vom Preis von 101 US-Dollar für den 3800+ bzw. 91 US-Dollar für den 3500+, wurden von AMD noch nicht veröffentlicht.

    1. Update:
    Anscheinend hat AMD noch einmal kurzfristig die Preise für die beiden 65-nm-Chips gesenkt. Sie kosten jetzt mit 93 (3800+) und 88 US-Dollar (3500+) genau soviel wie die entsprechenden 90-nm-Modelle.

    2. Update:
    Bei den X-bit labs gibt es ein Review des X2 6000+ mit umfangreichen Benchmarks. Dabei verliert er in nahezu jeder Kategorie gegen den preislich vergleichbaren Core 2 Duo E6700 und liegt bei der Performance nur auf dem Niveau des um 600 MHz niedriger getakteten E6600, der zudem 140 Euro günstiger ist.
    [ch]

    Montag, den 19. Februar 2007

    Google auf Expansionskurs im boomenden Werbemarkt

    Der Suchmaschinenbetreiber Google ist auf Expansionskurs und hat sich das Unternehmen AdScape Media zum Preis von 23 Millionen US-Dollar einverleibt. Die Firma aus San Fransisco ermöglicht den Einstieg in den Werbemarkt bei Videospielen, auf dem direkt über das Internet mögliche Werbedaten in die virtuellen Welten gesendet werden sollen. Damit könnte sich für das überdurchschnittlich schnell wachsende Unternehmen ein attraktiver Markt eröffnen, der nach Prognosen einiger Marktforscher noch dieses Jahr ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar erreichen und sich bis 2010 nahezu auf 700 Millionen US-Dollar verdreifachen soll. Als Konkurrent hat sich hier schon vor längerer Zeit Microsoft positioniert. Das Unternehmen hat zwar für das Unternehmen Massive einen deutlich höheren Preis von rund 200 Millionen US-Dollar gezahlt, kann aber durch seine Arbeit mit der XBox aber auch schon auf bessere Kontakte mit Spieleherstellern zurückgreifen.

    Allein der deutsche Werbemarkt im Internet hat laut Online-Vermarkterkreis 2006 ein Volumen von insgesamt 1,65 Milliarden Euro erreicht und konnte damit im Vergleich zu 2005 um rund 60 Prozent zulegen, wobei die Vermarktung von Suchwort-Anzeigen das stärkste Wachstum von 80 Prozent verzeichnete. Bedenkt man, dass dieser Bereich 2004 noch rund 110 Millionen Euro leicht war und nun nahezu ein Gewicht von 700 Millionen Euro besitzt, zeigt sich, welches Gewicht man dem Markt in Spielen zurechnet. Der globale Werbemarkt für Onlinewerbung erreichte 2004 ein Volumen von 13,2 Milliarden US-Dollar (10,1 Milliarden Euro) und soll bis 2010 auf rund 65 Milliarden US-Dollar (50 Milliarden Euro) anwachsen. In Anbetracht dieser Zahlen zeigt sich zum Einen die Größe des deutschen Werbemarktes und zum Anderen die Relevanz des Marktes für Online-Spiele.

    Doch gerade für Google ist es wichtig, sich neben den Kernbereichen stetig auch in spezialisierten Marktnischen einen Platz zu suchen, um dort die Marktführerschaft nicht mittelfristig an schnellere Konkurrenz zu verlieren. Aus diesem Grund schielt das Unternehmen mit seiner expansiven Politik auch auf angrenzende Branchen. Aktuelle Gerüchte künden etwa eine Übernahme des deutschen Auskunftsdienstes GoYellow an, der über wichtige Rechte an aktuelle Satellitenbildern für den deutschen Raum verfügt.

    Damit könnte Google seine starke Position stabilisieren und Attraktivität für weitere Nutzer gewinnen. Auch spielen die Karten eine wichtige Rolle für den Werbemarkt. So können interessierte Nutzer wie auch Unternehmen selbst Koordinaten für wichtige Punkte festlegen, sodass man einfach per Navigation durch das Satellitenbild Sehenswürdigkeiten, aber auch Hotels oder Restaurants ausfindig machen kann. Bei entsprechender Verbreitung könnte Google hier durchaus Gebühren für die Auflistung erheben und zusätzliches Geld verdienen.
    [rl]

    Sonntag, den 18. Februar 2007

    Neuer Artikel online: High-End Kühler-Roundup

    Das letzte große Kühler-Roundup bei uns liegt schon ein Weilchen zurück und es wurde Zeit, dass wir uns erneut mit der Materie beschäftigen. Hatten wir bislang bei unseren Roundups meist ein breites Publikum vom OEM-Bereich, über Mainstream bis hin zu Top-Produkten vorgestellt, so haben wir unser Augenmerk diesesmal vorwiegend auf High-End-Vertreter gerichtet und dabei auch nicht ganz so streng geschaut und geurteilt, wenn Herstellerspezifikationen nicht eingehalten worden sind.

    Unser Hauptaugenmerk lag diesesmal hauptsächlich auf dem Bereich der Kühlung, der Lautstärke und natürlich auch dem Preis. Und so darf man gespannt sein auf das Ergebnis dieser "Schlacht der Heatpipes" ;) ...


    [pg]

    Webweites

    Hardware

    Die Kollegen von Hartware haben sich die vergangene Woche mit einem Komplettsystem des US-amerikanischen Computerherstellers Dell befasst. Das Dell Dimension 9200 System für gehobene Ansprüche schlägt mit einem Preis von rund 1400 Euro zu Buche basiert auf Intels Core 2 Duo E6400 mit einer Taktrate von 2,10 GHz. Das System spart an Zusatzfunktionen für etwaiges Übertakten, was viele Anwender, die ihre Computer auch gern selbst zusammenstellen, etwas benachteiligen dürfte. Doch insgesamt ist das Konzept ja stärker auf Nutzer ausgelegt, die ihren PC sofort einschalten und betreiben wollen ohne erst herumzubasteln. Dafür kann sich das System auch durchaus beweisen, obgleich unsere Kollegen doch etwas enttäuscht über die Lautstärke der verbauten Komponenten wie Lüfter und Festplatten waren.

    In Sachen Grafik hat ebenfalls Hartware die PowerColor Radeon X1950 Pro Extreme ins Visier genommen. Das Modell auf Basis des RV570-Chips von ATI kann zum Preis von 170 Euro mit einem leisen Kühlsystem und angemessener Leistung überzeugen. Auch bei der Ausstattung mit zusätzlichem Video-Eingang weiß sich die Karte von der etwas günstigeren Pro-Modellen abzugrenzen und ist damit durchaus einen Blick wert. Bei den Gehäusen positioniert sich das Lian Li PC-A16 Midi-Tower mit seinem eleganten Alu-Look im Testlabor und hat so die Gelegenheit noch vor Verkaufsstart einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen. Für rund 130 Euro kann das Gehäuse mit drei 120-mm-Lüftern, durchdachten Montagesystem für Mainboard und Laufwerke und gewohnt solider Verarbeitung punkten.

    Au-Ja! hat sein Heatpipe-Roundup für den Pentium 4 um den Revoltec Freezer Tower und den Zaward Sylphee ergänzt. Während ersterer mit zwei Betriebsmodi zwischen Silent und Powerbetrieb die Wahl lässt, verfolgt der Sylphee ein ungewöhnliches Kühlkonzept auf Basis zweier Heatpipes und zweiter Lüfter. Wer noch auf der Suche nach der passenden Kühllösung für seinen Computer ist, wird im Roundup bei den zahlreichen Modellen sicher fündig.

    Software

    Wenig begeistert zeigt sich die Spieleflut von Terrorist Takedown: Covert Operations. Die Kollegen entlarven den Ego-Shooter schnell als vergleichsweise flachen Schnellschuss ohne tiefergreifende Handlung, der bestenfalls als kurzer Stressausgleich herhalten kann. Wer neben dem wilden Umherschießen auch anderweitig Spannung sucht, soll laut Spieleflut von diesem Spiel lieber die Finger lassen.
    [rl]

    Freitag, den 16. Februar 2007

    Neue Gerüchte um Apple Notebooks

    In den kommenden 6 Monaten könnte es nach aktueller Gerüchteküche zwei neue Apple-Notebook-Modelle geben. Um die Lücke zwischen dem 13,3" MacBook und den professionellen MacBook Pro zu schließen soll es nach Berichten der DigiTimes schon im 2. Quartal diesen Jahres ein 15,4" MacBook geben, das allerdings nicht wie das 13,3" von Asustek sondern von Quanta produziert werden soll, die auch für die Fertigung der beiden MacBook-Pro-Modelle zuständig sind. Der durch seine schlechten Arbeitsbedingungen in die Kritik geratene Hon-Hai-Konzern (Foxconn) hatte sich demnach erfolglos um den Auftrag beworben.

    In eine andere Richtung zielt ein Bericht von AppleInsider, in dem es um ein ultraportables Sub-Notebook geht, welches um den Zeitraum der WWDC (Mitte Juni) herum vorgestellt werden soll. Nach Aussagen der Quelle soll es sich um den leichtesten und kompaktesten Apple-Computer seit Jahren handeln. Diskutiert wird unter anderem, dass das Gerät kein internes optisches Laufwerk besitzen wird und das es NAND-Flash-Speicher verwenden wird, um die Laufzeit durch Abschalten der Festplatte zu erhöhen.
    [ch]

    Inoffizielle Informationen zu AMDs neuer Grafik-Produktpalette aufgetaucht

    Im Forum der Ocworkbench ist eine sehr detailreiche inoffizielle Datentabelle zu AMDs neuer Grafikkartengeneration, der kompletten X2x00-Serie, aufgetaucht. Diese hält einige Überraschung parat, und ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Wie man der unten stehenden Tabelle entnehmen kann, soll nicht, wie bisher angenommen die X2800XTX das Topmodell der neuen Serie sein, sondern eine Karte die den Namen „X2800XTX2“ trägt.

    Name Shader-Einheiten Taktraten (GPU/RAM*) (Mhz) Speicherinterface (Bit) Speichermenge (MB) Speicherart Fertigungsgröße (nm) Preis (USD)
    X2800 XTX2 2x 96 575/2000 2x256 2x512 GDDR4 80 599
    X2800 XTX 128 750/2200 512 1024 GDDR4 80 599
    X2800 XTX 128 750/2200 512 512 GDDR4 80 549
    X2800 XT 128 600/1800 512 512 GDDR3 80 499
    X2800 XL 96 600/1800 512 512 GDDR3 80 399
    X2800 GT 96 650/1800 256 256 GDDR3 80 349
    X2800 GTO 96 600/1400 256 256 GDDR3 80 299
    X2600 XT 64 650/1600 128 256 GDDR3 80 199
    X2600 Pro 64 550/1400 128 256 GDDR3 80 149
    X2300 XT 32 650/1400 128 256 GDDR3 80 99
    X2300 Pro 32 500/1400 128 128/256 GDDR3 80 69/79
    X2300 LE 32 500/1600 128 128 GDDR2 80 59
    *effektiver Takt

    Betrachtet man die technischen Details dieser Karte und vergleicht diese mit den anderen Karten aus der Tabelle, wird klar, dass es sich dabei wahrscheinlich um eine DualChip-Karte aus zwei „X2800GT“ handelt. Über den Sinn einer solchen Karte lässt sich trefflich streiten, zumal die XTX2 und die XTX den identischen Preis haben, und sich leistungstechnisch wohl auch nicht viel nehmen würden - zwar verfügt die XTX2 über 64 Shader-Einheiten mehr, als die XTX, doch hat sie eine nicht zu vernachlässigbare Taktdifferenz (575/2000MHz gegenüber 750/2200MHz), und schlussendlich ergibt sich der Umstand bei MultiChip-Karten, dass die Performance nicht vollkommen mitskaliert – also um 100% zunimmt - sondern sich zwischen 60-80% Mehrleistung bewegt.

    Für AMD gibt es durchaus Beweggründe für solch eine Karte – Stichwort „Quad-Crossfire“. Bis dato ist dem User keine Möglichkeit gegeben, ein Quad-System aus AMD-Karten zu erstellen. Es liegt also die Vermutung nahe, dass AMD mit dieser Karte im Markt der Quad-Systeme mitmischen möchte. Trotzdem bleibt es zweifelhaft, ob AMD wirklich eine derartige Karte in den Markt einführen wird – die kürzlich vermeldeten Verlustleistungen der XTX sprechen jedenfalls dagegen.

    Eine weitere Überraschung ist die durchgehend gleiche Fertigungsgröße und die Speicherbandbreite der LowEnd- und Mainstream-Derivate. Bisher ging man davon aus, das diese GPUs im 65nm Fertigungsprozess hergestellt werden und teilweise über ein 64 bittiges Speicherinterface verfügen.

    Der Wahrheitsgehalt dieser Tabelle ist jedoch, wie gesagt, mit Vorsicht zu genießen und mittlerweile gibt es auch schon Informationen, die den Inhalt dieser Tabelle teilweise entkräften. Zum einen hat das 3DCenter eine inoffizielle Quelle, die bestätigt, dass die Tabelle falsche Informationen enthält (einige Punkte sollen wohl stimmen), zum anderen vermeldete gestern die VR-Zone, dass der offizielle Name der R600 HighEnd-Karten „X2900“ sein wird. Im übrigen hat die VR-Zone bei dieser Meldung auch gleich einige Informationen über den R600 parat. Er soll über ein 512-bittiges Speicherinterface verfügen, in 80nm gefertigt werden und über 700 Millionen Transistoren haben. Eine Vorstellung der X2900XTX soll zwar auf der CeBIT stattfinden, jedoch nicht öffentlich.

    Die Gerüchteküche brodelt also weiterhin, auch wenn das ein oder andere Detail mittlerweile bekannt ist. Eine absolute Gewissheit werden wir wohl erst nach der offiziellen Präsentation haben.

    Autor: Michael
    [ch]

    NVIDIAs GeForce-8600-Serie kommt im zweiten Quartal

    Die nächste Mainstream-Generation von NVIDIA auf Basis des G84-Chips soll nun wahrscheinlich im zweiten Quartal erscheinen. Denkbar wäre hier eine Einführung im Zeitraum der CeBIT 2007, die Mitte März in Hannover stattfindet. Wie die DigiTimes berichtet, soll die GeForce 8600 Ultra mit 512 MB Grafikspeicher mit einem Preis zwischen 219 und 229 US-Dollar zu Buche schlagen. Die GeForce 8600 GT mit nur 256 MB Speicher soll für 199 US-Dollar auf den Markt kommen, während die GeForce 8600 GS für den Einsteigermarkt um 160 US-Dollar kosten soll. Damit liegen die Preise etwas oberhalb von den Angaben, die wir im Januar präsentiert hatten. Neu hinzugekommen sind nun ebenfalls die Werte für GeForce 8600 GS, zu der uns bisher noch gar keine Preisvorstellungen vorlagen.
    [rl]

    Neue Gerüchte um Übernahme von AMD

    Wieder einmal gehen die Spekulationen um eine mögliche Übernahme der Advanced Micro Devices durch die Runde. Wie Analysten bei der EETimes berichten, sei ein derartiger Schritt durchgeführt durch Private-Equity-Unternehmen in Anbetracht der aktuellen Situation bei AMD keineswegs abwegig. Die Rückkehr von Michael Dell an die Spitze des US-amerikanischen Computerherstellers Dell deutet man ebenfalls eher negativ für AMD, weil er eine stärkere Beziehung zu Intel hege. Fundamental betrachtet ist das Unternehmen mit einem Marktwert von rund 6,2 Milliarden Euro derzeit alles andere als ein Schwergewicht. Das im vergangenen Jahr übernommene Halbleiterunternehmen Philips Semiconductor war mit einem Kaufpreis von rund 4 Milliarden Euro nur um ein Drittel günstiger. Die Übernahme des Halbleiterpezialisten Freescale schlug sogar mit einer Summe von rund 13 Milliarden Euro zu Buche.

    Allein vom Kaufpreis her wäre AMD damit durchaus ein möglicher Kandidat. Betrachtet man zudem, dass das Unternehmen vor einem Jahr noch einen dreimal so hohen Börsenwert hatte, steckt hier zudem enormes Spekulationspotenzial. Dennoch sind derzeit alles eher Gerüchte, die sich schon des öfteren in Umlauf befanden. Bewahrheitet hatten sich diese bisher allerdings nicht. Gerade nach dem Kauf von ATI hat sich AMD aus Spekulationssicht wesentlich unattraktiver für den Finanzmarkt gemacht, weil man so die Strukturen nur schwerer optimieren kann und gleichzeitig weniger liquide Mittel zur Verfügung stehen. Andererseits verspricht eine langfristig erfolgreiche Eingliederung von ATI durchaus Potenzial. Man darf gespannt sein.
    [rl]

    Donnerstag, den 15. Februar 2007

    Intel beschleunigt Server-Prozessoren auf FSB1600?

    Der erste Quad-Core-Xeon-Prozessor mit Codenamen Clovertown arbeitet bisher mit FSB1333 und basiert auf einem Kern bestehend aus zwei Dual-Core-Chips. Die 65-nm-CPU könnte nun möglicherweise noch einmal einen zusätzlichen Leistungsschub durch eine Steigerung des Frontsidebus auf einen effektive Datenrate von 1600 MHz erhalten. Die VR-Zone sieht diesen Vorgang bei Intel begründet, um mit AMDs Quad-Core Barcelona gleichzuziehen, der im zweiten Halbjahr 2007 auf der Roadmap steht. Zugleich berichten die Kollegen, plane Intel den Server-Prozessor Hapertown vorzuziehen, der bereits mit Hilfe der 45-nm-Fertigungstechnologie hergestellt werden soll. Er verfügt über FSB1333 und 2 x 6 MB L2-Cache. Damit widerspricht sich diese Information jedoch zumindest teilweise mit letzten Meldungen, wonach Intel 2007 noch keine Umstellung auf 45 Nanometer plant.

    Weiterhin ist Hapertown nach unseren Informatioen ein 8-Kern-Prozessor, der wohl frühestens Ende 2008 erscheinen dürfte. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Kollegen den Tigerton meinen, welcher auf zwei Penryn-Chips basiert und über die insgesamt 12 MB L2-Cache verfügen soll. Es lässt sich damit vorerst nicht wirklich sicher sagen, welche Strategie Intel nun tatsächlich verfolgen könnte. Während die Verzögerung der neuen