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Dienstag, den 28. Februar 2006

Apple mit neuem Mac mini und iPod Hi-Fi

Wie von uns bereits gestern angekündigt hat Apple heute den neuen Mac mini mit Intel Core Prozessoren vorgestellt. Zur Auswahl des nur 16,5 x 16,5 x 5 cm großen Mini-Computers stehen zwei verschiedene Konfigurationen. Die günstigere für 639 Euro setzt auf einen mit 1,5 GHz getakteten Core Solo Prozessor mit 2 MByte L2-Cache und 667 MHz Frontside-Bus. Die Festplattenkapazität beträgt 60 GByte, die durch den Einsatz einer platzsparenden 2,5" Festplatte mit 5400 U/min erreicht werden. Als optischer Datenträger ist ein DVD-CD/RW-Combo-Laufwerk mit Slot-In-Technologie eingebaut.

Das teurere Modell für 849 Euro basiert auf einem Core Duo Prozessor mit zwei Kernen und 1,66 GHz Takt. Cache und Fornt-Side-Bus sind identisch zur Core Solo Variante. Ebenfalls etwas größer ist die Festplattenkapazität der Serial-ATA-Platte mit 80 GByte. Weiterhin kommt hier ein Double-Layer-SuperDrive zum Einsatz mit DVD-Brennfunktionalität. Die restliche Ausstattung mit GigaBit-Netzwerkanschluss, Bluetooth 2.0, Airport Extreme WLAN mit 54 MBit/s und 512 MByte DDR2-667 Arbeitsspeicher unterscheidet sich nicht.


Erheblich erweitert gegenüber dem Vorgänger wurde die Multimedia-Fähigkeiten. So wird jetzt eine Infrarot-Fernbedienung mitgeliefert, die vorrangig zur Ansteuerung der Multimedia-Oberfläche FrontRow gedacht ist. Die analogen Audio-Ein- und Ausgänge wurden gegen Kombi-Anschlüsse getauscht, die jetzt auch den Betrieb von Geräten mit optischen Digitalanschluß ermöglicht. Ein weiterer Schwachpunkt des Vorgängers wurde jetzt ebenfalls ausgemerzt, der Mac mini verfügt jetzt mit vier USB-Ports über die doppelte Anzahl an Anschlüssen für periphere Geräte.

Bei der Grafiklösung setzt Apple erstmals mit dem Intel GMA950 Chip auf eine im Chipsatz integrierte Grafikkarte. Diese kann bis zu 64 MByte vom Arbeitsspeicher adressieren. Wie sich diese dann performancetechnisch im Einsatz verhalten wird, muss sich erst noch zeigen. Der DVI-Anschluss bietet neben dem Anschluss von digitalen Displays auch einen VGA-Ausgang und mittels eines optionalen Adapter die Ausgabe per S-Video oder Composite.

Die erwartete "iPod Boombox" ist nun unter der Bezeichnung iPod Hi-Fi vorgestellt worden. Dabei handelt es sich um eine Lautsprecherbox die durch ein Universal-Dock mit allen iPod-Modellen kompatibel ist. Sie ist wahlweise mit dem integrierten Netzteil oder Batterien nutzbar und läd einen eingesteckten iPod auch auf. Weiterhin kann man über einen 3,5-mm-Klinkenstecker analoge und optisch-digitale Musikquellen anschließen. Zur Wiedergabe kommt ein 130 mm großer Woofer und zwei 80 mm Membranen zum Einsatz. Der Preis ist mit 359 Euro doch recht hoch, zumal es inzwischen etwa 30 Konkurrenzprodukte im Apple Store gibt, die größtenteils preisgünstiger sind.

[ch]

Startschuss für Blu-ray fällt am 23. Mai

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: am 23. Mai soll das DVD-Nachfolgeformat Blu-ray offiziell am Markt eingeführt werden. Sony will auf den genannten Zeitpunkt acht Filme auf der neuen Scheibe veröffentlichen, unter anderem xXx und das fünfte Element. Damit die Filme auf den Blu-ray Discs nicht ein kümmerliches da sein fristen werden, will Samsung auf den Termin in den USA ein Laufwerk einführen, Sony und Pioneer sollen später dann folgen. Sony will ab dann auch seine Vaio Notebooks mit Blu-ray Laufwerken ausstatten.

Wie es scheint, hat das HD-DVD Lager die etwas besseren Karten in der Hand, so will Toshiba an der CeBit ein Notebook mit dem anderen DVD-Nachfolgeformat vorstellen. Ursprünglich hatte man einmal gedacht, dass der Erscheinungstermin der grosse Vorteil von HD-DVD sein wird, da sich Blu-ray deutlich verspäten soll, was scheinbar nun nicht der Fall sein wird.
[as]

Neue Ultra-Low-Lantency DDR PC-4000 Speicher von OCZ

OCZ Technology stellt in seiner Platinum XTC Serie mit den OCZ EL DDR PC-4000 einen neuen Speicher mit 500MHz Taktfrequenz, bei tiefen Latenzzeiten von 3-3-3-8, vor. Der neue Speicher ist als 2 GB Dual Channel-Kit erhältlich und wie immer bei den Produkten, welche den Kürzel XTC beinhalten, mit dem Xtreme Thermal Convection Headspreader ausgestattet. Der Speicher will mit 2,8 Volt befeuert werden, darf aber, ohne dass die Garantie erlischt, auch mit bis zu 3,0 Volt betrieben werden. Die Garantie hält ein Leben lang, dabei sind die Speicherbausteine alle von Hand getestet.
[as]

Fujitsu Siemens stellt UMTS-Notebook vor

Einen Hang zum Exklusiven hat Fujitsu Siemens mit dem LIFEBOOK Q2010 an die Öffentlichkeit getragen. Das Gerät richtet vorallem an Anwender, die ihre Ansprüche vorranging in Richtung Mobilität richten und trotzdem auf sämtliche Kommunikations-Features zurück greifen wollen.

Kernstück des Gerätes stellt ein Intel Core Solo ULV Prozessor U1400, der mit 1,2 GHz taktet, dar. Beim Arbeitsspeicher kann wahlweise auf 512 MB (Variante 1) oder 1024 MB (Variante 2) zurück gegriffen werden. Die Grafik realisiert der verwendete Intel 945 GMS Chipsatz. Wo höchste Mobilität gefragt ist, kann das Display dementsprechend auch nicht sehr groß ausfallen - der User muss hier mit einem 12,1" TFT WXGA Display (1280 x 800 Px) vorlieb nehmen. Auch die Festplatten (4200 U/min), deren Speicherkapazität 30 GB bzw. 60 GB beträgt, gehören nicht zu den schnellsten ihrer Art. Allerdings muss man hier auch berücksichtigen, dass es der Zielgruppe nicht um maximale Performance geht sondern schlicht und ergreifend um ein flexibles Arbeitsgerät.

Gerade was die Wireless Kommunikation angeht, kann das Q2010 einiges bieten. So steht hier neben Bluetooth 2.0 und WLAN (802.11a/b/g) auch UMTS zur Verfügung. Letzteres kann via der integrierten Array-Mikrofone auch zum Telefonieren genutzt werden. Dem Sicherheitsaspekt wird durch ein TPM-1.2-Modul bzw. einem Fingerprint-Sensor Sorge getragen. Weitere Kommunikationsmerkmale stellen ein Port Replikator sowie Onboard GBit Lan (Marvel 88E8055) dar.

Platzprobleme dürften mit dem Gerät ebenfalls nicht auftreten, da es fast die Maße eines A4-Blatts besitzt. Mit seinem 18,2 x 297 x 219 mm ( H x B x T) passt es problemlos in gängige Taschen und Rucksäcke. Um die Optik noch gehörig aufzupeppen wurde das Notebook noch nachträglich mit einer mehrschichtigen pianoschwarzen Lackierung versehen. Der edle Look des 1 kg "schweren" Winzlings hat allerdings seinen Preis - schlappe 4000 EUR soll es bei Markteinführung kosten. Fujitsu Siemens will das Gerät auf der kommenden Cebit der Öffentlichkeit präsentieren.

[ast]

Swissbit geht in die Breite und bietet neu Standardformatspeicherkarten an


Swissbit, bekannt als Speicherlieferant für das Swissmemory Sackmesser von Victorinox, will künftig auch mit Standardformatspeicherkarten einen Kuchen vom Markt abschneiden. Wie das Unternehmen bekannt gibt, steigt der Hersteller nun in das Geschäft mit SD, miniSD, MMCmobile und MMCPlus ein. Erste Produkte sollen zur CeBit vorgestellt werden.

"Diese Produkte sind ein weiterer Schritt in unserer Strategie, uns am Point of Sale als Komplett- Anbieter zu positionieren. Weitere werden bereits in Kürze folgen", so Heinz Brandenberger, Head of Sales bei der Swissbit Group. "Unsere Partner im Handel profitieren auch bei Standard-Produkten vom hohen Know-how, das uns als Entwickler und Hersteller von Highend- Lösungen zur Verfügung steht. Wir wissen, wohin sich die Reise im Speichermarkt entwickelt und können über unsere Diversifikation Top-Produkte zu Top-Konditionen anbieten", so Heinz Brandenberger.
[as]

Intel baut ein Werk in Vietnam

In einer Pressemeldung gibt der Halbleiterhersteller Intel den Bau eines Montage- und Testwerkes in der vietnamesischen Stadt Ho-Chi-Minh City bekannt. Die Investition von 300 Millionen US-Dollar ist bereits am fliessen, denn das Werk befindet sich schon im Bau.

In der neuen Fabrik sollen die DIEs von den Produktionsanlagen in den USA, Israel und Irland getestet, assembliert und versendet werden und wird 1.200 Arbeitskräfte beschäftigen. Ähnliche Anlagen unterhält der Riese auch schon in Malaysia, Costa Rica, China und den Philippinen.

"Wir beglückwünschen das Land zu seinen Fortschritten beim Ausbau der technologischen Infrastruktur und zur Förderung der Bildungsarbeit, um die Qualifikation der heimischen Arbeitskräfte zu stärken," sagte Craig Barrett, Chairman der Intel Corporation. "Intel freut sich darauf, gemeinsam mit der vietnamesischen Regierung und den öffentlichen Unternehmen den technologischen Fortschritt und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes voranzutreiben."

Mit der Investition erhöht Intel einmal mehr die Produktionskapazitäten um der grossen Nachfrage nach zu kommen. Der Halbleiterhersteller will in diesem Jahr rund 6 Milliarden US-Dollar in den Bau neuer Anlagen investieren.
[as]

Sony und NEC machen gemeinsame Sache mit optischen Laufwerken

Die beiden japanischen Elektronikriesen NEC und Sony haben ein Joint Venture gegründet, welches das Ziel verfolgen wird, künftig die Entwicklung, Produktion und den Verkauf von optischen Laufwerken beider Unternehmen zu übernehmen.

Die Sony NEC Optiarc Inc. Wird ab dem dritten April 2006 seine Arbeit mit 300 Mitarbeitern aufnehmen und das Know-how der beiden Unternehmen zu nutzen wissen. Ein grosser Vorteil für das neue Unternehmen, an welchem Sony 55 Prozent und NEC 45 Prozent der Aktien halten wird, ist der Zugriff auf beide DVD-Nachfolgeformate. Sony ist eines der Zugpferde bei Blu-ray und NEC ist bei HD-DVD an Board. Somit können bei Bedarf beide Formate am Markt angeboten werden, was die Flexibilität deutlich erhöhen wird.

Mit dem Schritt die optische Laufwerk-Sparte in ein neues Unternehmen auszulagern ist nicht neu. Im März 2004 haben sich Samsung und Toshiba in dem Unternehmen "Toshiba Samsung Storage Technology Corperation (TSST)" zusammengeschlossen und arbeiten gemeinsam an den optischen Laufwerken. Auch dieses Unternehmen hat Zugriff auf beide DVD-Nachfolgeformate.
[as]

Montag, den 27. Februar 2006

Faschings-Aktion bei Dell

Neben der Handelskette Lidl (wir berichteten) versucht nun auch System-Ausstatter Dell kaufwillige Kunden mit einem günstigen Notebook zu überzeugen. Das als "Inspiron 9400 Crazy Deal" bezeichnete Angebot gilt allerdings nur noch heute, was angesichts der Tatsache, dass der Fasching erst am Mittwoch zu Grabe getragen wird, doch etwas plötzlich ist.

Als CPU findet der Intel CentrinoT Duo T2300 (1,66 GHz) Verwendung, die Grafiklösung basiert auf einer NVIDIA GeForce 7800 Go. Scheinbar hat Dell bei diesem System auch die User bedacht, deren Anwendungen sich recht großzügig am Arbeitsspeicher bedienen - 2048 MB (Dual-Channel DDR2 SDRAM) wurden hier verbaut. Zusammen mit der GeForce 7800 Go sollte besteht demnach auch etwas Spielraum, um das eine oder andere Spiel zu wagen, die dann auf dem 17-Zoll-Widescreen Display (WXGA+, 1440 x 900 Px) betrachtet werden können. Die verbeute Festplatte (5400 U/min) besitzt eine Speicherkapazität von 100 GB und sollte den meisten Ansprüchen genügen. Gerade in diesem Bereich liegt in Form einer langsameren Festplatte nicht selten eine dezente Systembremse vor. Das optischen Laufwerk (8x DVD +/-RW Dual-Layer) kann ebenfalls als ausreichend betrachtet werden. Hier noch einmal die Specs als kurze Zusammenfassung.

ModellDell InspironTM 9400
ProzessorIntel® CentrinoT Duo Mobiltechnologie; Intel® CoreT Duo Prozessor T2300 (1,66 GHz, 2 MB L2-Cache, 667 MHZ FSB)
Arbeitsspeicher2048 MB Dual-Channel DDR2 SDRAM, 533 MHz
GrafikNVIDIA GeForce 7800 Go (256 MB, PCI-Express x16)
Display17" UltraSharpT WXGA+ TFT-Display (1440x900)
Festplatte100GB (5,400 rpm) SATA
Optisches Laufwerk8x DVD +/-RW Dual-Layer Laufwerk
AkkuLithium-Ionen Akku mit 53 Wh
BetriebssystemMicrosoft Windows® XP Media Center Edition 2005 (OEM3)
Service1 Jahr Abhol-Reparatur Service


Wie immer gilt obiges System als Einstiegsangebot und kann gegen Aufpreis noch ergänzt werden. Interessierten steht dafür die Produktseite des Herstellers zur Verfügung.

[ast]

ATIs kommende Chip-Generation wird auf der Xenos-Architektur aufbauen

Bereits seit längerem wurde darüber spekuliert, dass ATIs nächste Grafikchip-Generation – welche voraussichtlich mit dem Flaggschiff auf Basis des R600-Chip an den Start gehen wird - auf Unified Shader setzen wird. Berichten von Beyond3D zu Folge hat sich Rick Bergman, Senior Vice President der PC Group, nun zu diesem Thema geäußert. Demnach werden die kommenden Produkte des kanadischen Grafikchip-Herstellers sich aus technologischer Sicht stark an den Xenos-Chip, der gerade mit der Xbox360 für Furore sorgt und als erster Grafikchip über Unified Shader verfügt, orientieren.

Mit den Unified Shadern wird die bisherige Trennung zwischen Pixel- und Vertex-Shader aufgehoben, denn diese "vereinheitlicht" Shader-Einheiten können sowohl die bisherigen Aufgaben der Pixel-Shader als auch die der Vertex-Shader erledigen. ATI scheint also für seine kommenden Direct3D10 Grafikchips unter Verwendung von Unified Shadern einen deutlich anderen Weg einzuschlagen als der Erzkonkurrent NVIDIA, welcher nach aktuellen Gerüchten – von denen wie wir erst kürzlich berichteten – bei seinem nächsten High-End-Chip mit dem Coden-Namen G80 noch nicht auf Unified Shader setzen wird.
[ls]

ASRock Future Port Karte für Sockel AM2

Ein besonderes Feature auf ASRock Mainboards stellt der sogenannten Future Port dar. Der zu einem AGP8x Steckplatz baugleiche Steckplatz soll es Käufern gewisser ASRock Boards, wie z.B. dem 939Dual-SATAII, ermöglichen, durch Erwerb dieser Karte auf kommende Prozessoren-Generationen zu wechseln. Nun sind erste Bilder der ASRock Future Port Karte mit AMDs Sockel AM2 aufgetaucht.

Die chinesischen Kollegen von HKEPC präsentieren teils überarbeitete Bilder der neuen Karte, in Verbindung mit einem ASRock nForce 4 Motherboard. Die Überarbeitung erstreckt sich auf die Beschriftung der Karte im oberen Bereich, wo sich vermutlich der Hinweis auf DDR2 Unterstützung (und evtl. auch den Speichertakt) wiederfindet.

Quelle: HKEPC

Unverkennbar ist der AM2 Sockel allerdings auch an seinem neuen Retention-Modul welcher unter Umständen nicht mehr kompatibel zu allen derzeitigen Sockel 939 Kühlern sein wird.

Quelle: HKEPC

Wie dem Foto abgeleitet werden kann, wird es in Verbindung mit dieser Steckkarte etwas beengter im System zugehen. Ausgehend von der Ausrichtung des Retention-Moduls dürften die meisten Kühler die Abluft des CPU-Fans nicht in Richtung der Spannungsversorgung leiten, sondern in Richtung Speicher und Mainboard. Zum Einsatz kommt eine Drei-Phasen-Wandlung und der ATX12V Stromstecker, zur Spannungsversorgung der CPU findet sich ebenfalls auf dieser Erweiterungskarte wieder.

Seitens ASRock gibt es bislang noch keine offiziellen Informationen zur Verfügbarkeit, dem Preis und natürlich auch, ob es Einschränkungen an Mainboards oder Prozessoren gibt. Hier bleibt die offizielle Markteinführung abzuwarten, um an verlässliche Informationen zu gelangen.
[pg]

Neuer Mac mini und iPod Boombox erwartet

Nach verlässlichen Angaben soll am morgigen Dienstag ein neuer Mac mini mit Intel Prozessor vorgestellt werden, berichtet AppleInsider. Dafür ist eine extra Pressevorstellung im Town Hall Auditorium auf dem Apple Campus in Cupertino, Kalifornien angesetzt worden. In der Ankündigung wird von "fun new products" gesprochen, dies könnte für die iPod Boombox sprechen, hinter der sich ein innovatives Lautsprecher-Konzept für den iPod verbergen soll.

Das neue iBook bzw. ein spekulativer Nachfolger namens MacBook wird allerdings noch einige Wochen bis Monate auf sich warten lassen und nicht auf dem Event vorgestellt werden. Einige Analysten erwarten zudem eine Erweiterung des bisherigen Video-Angebots für den iPod, so sollen neben den bisherigen Kurzfilmen, TV-Serien und Musikvideos auch Spielfilme in voller Länge über den iTunes Music Store vertrieben werden. Dieser konnte in der letzten Woche einen neuen Rekord feiern, insgesamt wurden seit dem Start am 28. April 2003 1 Milliarde Musiktitel verkauft.
[ch]

Lenovo nun auch mit Einsteiger-PCs aus dem AMD Segment

Der breite Einsatz von AMD Porzessoren in allen Bereichen der Computerszene ist noch immer nicht so, wie sich das der texanische CPU-Hersteller erwünscht. Doch nach und nach kann man bei den Top PC-Herstellern erste Erfolge verbuchen. Nachdem wir heute erst berichtet hatten, dass Lenovo sich auf Platz 3 der PC-Hersteller hocharbeiten konnte, war es AMD eine Pressemitteilung wert, dass Lenovo nun auch PC-Serien mit AMD Prozessoren in Europa anbieten wird.

Dass es sich bei der Lenovo 3000 Serie eher um Einsteiger-Modelle handelt, welche teils auf günstige, betagte Mainboard-Chipsätze von SIS und VIA aufsetzen, die auf Grund fehlender Eigenschaften das Microsoft Windows Vista Logo nicht erhalten werden, ist dabei erst einmal sekundär. Weit wichtiger scheint AMD hier die Devise: "Dabei sein ist alles".

Der von AMD in der Pressemitteilung erwähnte Lenovo 3000 J105 ist laut AMD für "professionelle Computernutzer in kleinen und mittleren Betrieben konzipiert" und setzt auf Athlon 64 oder Sempron Prozessoren. Dabei setzt dieser J105 auf den betagteren VIA K8M800 Chipsatz - Ausrichtung dürfte hier also eher das Office-Segment sein. Lenovo hat gleichzeitig noch eine J100-Version mit SiS 661-Chipsatz im Angebot.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit AMD und Lenovo diese Kooperation weiter ausbauen werden und ob sich zukunftsträchtige Angebote für den Firmenbereich einfinden werden. All das ist natürlich wiederum davon abhängig, was die Chipsatzhersteller für AMD Prozessoren für entsprechende Produkte ins Programm nehmen und wieweit sich die PC- bzw. Laptop-Hersteller dort an Validierungen selbst zumuten möchten. Gerade in letzterem Segment hat Intel durch seine Centrino-Plattformen noch immer deutliche Vorteile für die Abnehmer in Herstellerkreisen zu bieten.
[pg]

Weitere Gerüchte zur Preisgestaltung der NVIDIA 7900 Modelle

Hatten wir vor wenigen Tagen erst über entsprechende Gerüchte zu den kommenden neuen NVIDIA Modellen berichtet, so sind es nun die x-bit-Labs, welche weitere Informationen erfahren haben wollen. Demnach wir der Preis für das Topmodell 7900 GTX mit 499 US-Dollar genannt - die bisherigen Gerüchte sprachen von 539 Euro.

Bestätigt wird dagegen eher der Preis der 7900 GT, welchen auch die Kollegen der x-bit-Labs mit 299 US-Dollar nennen (Anmerkung: obgleich die Umrechnungskurse teilweise deutlich abweichen, ist häufig anzutreffen, dass die US-Dollar Preisnennungen letztendlich 1:1 dem Euro-Preis in Deutschland entsprechen).

Darüber hinaus will man aber auch ein wenig zur Auswirkung der neuen Modelle auf die Preisgestaltung der aktuellen Topmodelle von NVIDIA wissen. So soll das bisherige Topmodell - eine GeForce 7800 GTX mit 512 MB Speicher - nach Einführung der 7900 GTX auf 399 US-Dollar gesenkt werden.

Der neue NVIDIA Chip G71, welcher die Basis für die 7900er Serien darstellen wird, soll in 90nm Fertigung antreten, während die bisherigen G70 Chips noch in 110nm gefertigt wurden. Es hat den Anschein, als wenn NVIDIA der Wechsel zur neuen Strukturgröße hier einfacher gefallen ist. Erinnern wir uns an die Einführung der 90nm Grafikprozessoren von ATI, so kam es durch den Wechsel der Fertigungstechnologie zu herben Verzögerungen bei der Markteinführung.
[pg]

Lenovo erklimmt Platz 3 der weltweit größten PC-Hersteller

Die Übernahme von IBMs PC-Sparte im Mai des vergangenen Jahres, deutete anfänglich noch darauf hin, dass eine gewisse Zahl an IBM Stammkunden diesem Wechsel höchst misstrauisch gegenüber standen. Nichts desto trotz, hat sich dieser Deal für den chinesischen Hersteller Lenovo scheinbar sehr positiv ausgewirkt, erreichte man 2005 doch Platz 3 der weltweit größten PC-Hersteller.

Basierend auf Statistiken von iSuppli, wissen die DigiTimes zu vermelden, dass der Hersteller nun insgesamt vier Plätze in der Rangliste Top PC-Produzenten gutmachen konnte. Von 4,3 Millionen verkauften Stück im Jahr 2004, erreichte man eine Steigerung auf satte 13,9 Millionen im letzten Jahr, und dabei erfolgte die Übernahme der IBM-Sparte erst im Mai 2005. Von den insgesamt, weltweit abgesetzten 219,2 Millionen Computern hält Lenovo damit einen Anteil von 6,4%. Damit liegt man hinter den Spitzenreitern Dell und Hewlett Packard, welche mit 17,2 bzw. 14,7% des Marktanteils das Jahr 2005 beendeten, noch immer mehr oder minder deutlich zurück. Dahinter folgen dann Acer und Fujitsu Siemens Computers, die 2005 9,6 Millionen und 8 Millionen PCs auslieferten.

Die Top Five PC-Produzenten teilen sich von den 219,2 Millionen verkauften Computern den Marktanteil wie folgt:

  • Dell: 17,2 %
  • HP: 14,7%
  • Lenovo: 6,4%
  • Acer: 4,4%
  • FSC: 3,6%

    Während die Marktbeobachter beim PC-Wachstum 2005 vorab eher skeptisch waren, belehrten die Verbaucher sie eines besseren. Ein Wachstum von 13,2% konnte festgestellt werden, oblgeich man mit einer Stagnation rechnete. Für das Jahr 2006 ist man bisher optimistischer und rechnet einem Wachstum von 11,6%, wobei Lenovo hier seinen bisherigen Platz durchaus verteidigen könnte, laufen volle vier weitere Monate mit in den Absatz ein. Dennoch dürfte man am Jahresende noch immer deutlich von den Spitzenreitern Dell und Hewlett-Packard entfernt sein.
    [pg]

    Sonntag, den 26. Februar 2006

    Webweites

    Hardware

    Einer interessanten Frage ging der Planet 3DNow nach und beschäftigte sich mit der Effektivität von Netzteilen. Dazu kamen zwei neue Modelle zum Zuge, die sich bisher noch in der Entwicklungsphase befinden und erst in einiger Zeit auf den Markt kommen sollen. Ihr spezielles Merkmal ist eine besonders hohe Effektivität, die im Vergleich zu aktuellen Konkurrenzprodukten eine geringere Verlustleistung bei gleicher Belastung zur Folge hätte. Um die Prototypen besser einschätzen zu können, durfte ein bereits erhältliches passives Netzteil zum Vergleich antreten.

    Dem zum Teil immer noch problematischen Thema Arbeitsspeicher hat sich Au-Ja! gewidmet. Abgerundet mit interessanten Einblicken in das Funktionsprinzip von DDR-SDRAM bieten die Kollegen einen Speicherguide für AMD Athlon 64 und Opteron, um den Anwender auf der Suche nach mehr Speicher durch das Gewirr von Double-Sided RAM, unterschiedlichen Taktraten, Latenzen und Konfigurationen zu führen. Denn gerade bei der Bestückung aller vorhandenen Speicherslots treten gern noch Überraschungen auf.

    Der Sapphire Radeon X1900 XTX haben die Kollegen von Lost Circuits genauer auf den Zahn gefühlt und in einem Artikel sowohl technische Seiten und Spezifikationen als auch innere Werte in Sachen Performance näher beleuchtet. Nun muss das Modell beweisen, wie weit es den von den Lost Circuits verliehenen Untertitel "schnellste Grafikkarte" wirklich verdient hat. Der verliehene Award lässt nur Gutes erwarten.

    Drei Laser-Gaming-Mäuse trauten sich bei Hartware aus ihren Mauselöchern und durften beweisen, ob sie tatsächlich in der Lage sind, der Mausefalle zu entkommen. Ausschlaggebend dafür ist natürlich die Ergonomie und Präzision der Modelle, doch auch die Menge Käse, mit denen die Nager unter den Händlerregalen hervorgelockt werden können. ;-)

    Software

    Nachdem das freie Betriebssystem Linux nun seit einiger Zeit ein bescheidenes Dasein neben dem übermächtigen Windows fristet, wird es wieder einmal Zeit, auf die wichtigsten Distributionen zu blicken und festzuhalten, was sich getan hat. SuSE Linux 10 hat dazu bei Planet 3DNow auf die Teststation gewagt und bewegt natürlich gerade wegen den unterschiedlichen Versionen OpenSuSE und der Retail-Version, die es gegen Bares im Handel zu kaufen gibt. Wie sich die Distribution im Alltag schlägt, und welche Unterschiede es zwischen den Varianten selbst gibt, soll der Artikel herausstellen.

    WinTotal riskierte einen Blick auf AntiVir 7 PersonalEdition Premium, die zwar gegen die Vogelgrippe machtlos dastehen dürfte, doch auf dem PC mit bestem Wissen die unliebsamen Viren von den eigenen Daten fern hält und gleichzeitig verhindert, dass Privatsphäre nicht plötzlich Flügel wachsen und sich die privaten Informationen über den ganzen Globus verteilen.

    Wer schon immer insgeheim von einem Beruf als Lokführer geträumt hat, findet mit Eisenbahn.exe Professional 4.0 eventuell den richtigen Zeitvertreib für langweilige Stunden. Die Spieleflut hat auf die Simulation für den PC ein Auge geworfen sich in auf Anhieb in der virtuellen Eisenbahnerwelt zwischen Fahrplänen und Streckenabschnitten wie Zuhause gefühlt. In die komplette andere Richtung weist das Preview auf Dungeons&Dragons Online: Stormreach, welches anhand der Beta erste Einblicke in die für März geplante Endversion bietet und einen vielversprechenden Eindruck macht.

    Lesetipp

    Die neue Speichertechnologie für Festplatten mit dem komplizierten Namen Perpendicular Recording findet nun erstmals ihren Einsatz in käuflichen Festplatten. Grund genug, dass sich die X-bit labs die Seagate Momentus 5400.3 in ihr Testlabor holen, um das 2,5-Zoll-Modell mit einer Kapazität von 160 GB auf Herz und Nieren zu untersuchen und Stärken und Schwächen der neuen Technologie ausfindig zu machen. Sollte sie ihre Versprechen in Zukunft halten nahezu eine Verzehnfachung der Kapazität ermöglichen, darf man wohl gespannt sein, was noch alles auf uns zu kommt.
    [rl]

    MSI erleichtert Turion–Einsatz im Desktop

    Die Verwendung von stromsparenden Mobile-Prozessoren in Desktop-Rechnern wird aktuell heiß diskutiert. Für alle, die AMDs Turion64 in einem Sockel 754-Board verwenden möchten erleichtert MSI mit seinem Mobile Pad nun den Einbau.

    Eine der größten Hürden beim Einsatz von Mobile-CPUs in normalen PCs ist die Tatsache, dass sie von Haus aus nicht für die Kühlung durch PC-Lüfter ausgelegt sind. Der integrierte Headspreader von Desktop-Prozessoren fehlt und muss irgendwie nachgerüstet werden.



    Schritt 1Für den Turion64, der auch im Desktop-Sockel 754 betrieben werden kann, hat MSI nun ein Mobile Pad herausgebracht, das genau dieses Problem elegant löst. Das 40x40 Millimeter große Kupferplättchen verfügt über eine plane Oberfläche für perfekten Kontakt zu herkömmlichen Prozessorkühlern und ein kleines Klebefeld an der Unterseite, mit dem es sicher und gut wärmeleitend auf dem Prozessorchip eines Turion64 festgemacht werden kann. Danach kann die CPU wie jeder herkömmliche Desktop-Verwandte weiterbehandelt werden. Also auch hier die Wärmeleitpaste zwischen Pad und Kühler nicht vergessen.




    Schritt 2Einen kleinen Haken hat die die Sache dann dennoch. Neben den mechanischen Voraussetzungen, die sicherlich die entsprechenden Boards aller Hersteller erfüllen, muss in fast allen Fällen auch das BIOS auf die neuen CPU angepasst werden. MSI stellt auf den entsprechenden Firmenseiten für seine Boards BIOS-Updates auf die AMD Mobile-Lösung bereit. In wieweit andere Hersteller diesen Service auch bieten werden oder entsprechende Updates inzwischen in ihrem BIOS haben ist unbekannt. Hier sollte man Vorsicht walten lassen und vor teuren Investitionen erst beim jeweiligen Hersteller nachfragen.

    Das MSI Mobile Pad ist ab sofort zu einem empfohlenen VK von 9,99 Euro erhältlich, was im Hinblick auf den Preis nicht wirklich ein Schnäppchen darstellt, derzeit aber wohl die einzig brauchbare Alternative ist, um die Turions vernünftig in Desktop-Systeme zu integrieren. Hier stellt sich zudem noch die Frage, ob es überhaupt Sinn macht, einen Turion in Desktop-Boards zu integrieren. Hinsichtlich der Verlustleistung dürfte sich dies derzeit allenfalls dann anbieten wenn das Ziel ist, einen passiv gekühlten Desktop-Rechner zu bauen, denn die Kosteneinsparung beim Energieverbrauch dürfte, je nach Modell, eher gering sein.
    [mi]

    Samstag, den 25. Februar 2006

    Erste HDCP-fähige Grafikkarten in Sicht

    DailyTech berichtet über die Bemühung von ATI erste Grafikkarten mit Unterstützung für HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) auf den Markt zu bringen. Konkret handelt es sich hierbei um ein Modell aus der X1300-Serie für PCI-Express. Realisieren wird dies der Hersteller offensichtlich über einen auf der Karte verbauten TMDS (Transition Minimized Differential Signaling) Transmitter von Silicon Image, welcher eine Unterstützung für HDCP mit sich bringt.



    Als Schnittstelle zum Übertragen der gegebenenfalls verschlüsselten Daten kommt bei diesem Modell nicht DVI sondern HDMI zum Einsatz. Dementsprechend wird die Karte auch nicht über einen DVI- sondern über einen HDMI- sowie einem Standard VGA-Ausgang verfügen. Grundsätzlich ist zwar die komplette X1000-Serie HDCP-fähig, jedoch wurde dies bisher noch von keinem Grafikkartenhersteller durch einen entsprechenden TMDS-Transmitter, welcher auch HDCP-fähig ist, in Realität umgesetzt.
    [ls]

    Freitag, den 24. Februar 2006

    Einstiegs-Notebook von Xeron

    Das deutsche Systemhaus Xeron, bekannt durch seine Notebooks, will mit einem besonders günstigen Gerät Anwender zum Kauf überreden und bietet ein Modell im unteren Preissegment an. Mit dem Sonic Pro 550i soll sich besonders der preisbewusste Käufer angesprochen fühlen, da das Einstiegsmodell bereits ab 698,- EUR erhältlich ist. Auf den ersten Blick wirkt das tatsächlich wie ein Schnäppchen, doch wie vielerorts handelt es sich bei diesem Preis um das Basis-Modell, welches im Webshop von Xeron frei zusammen gestellt werden.

    Die unterste Stufe stellt ein System auf Basis des Celeron M-370 (1,5 Ghz) dar – das Maximum ist beim Pentium M 770 (Centrino) mit 2,13 GHz erreicht. Der Preisunterschied beträgt hier dann allerdings 381 EUR. Zur weiteren Grundausstattung gehören ein 15“ XGA Display mit einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten, sowie eine 40 GB Festplatte (4200 U/min) und 256 MB Arbeitsspeicher. Den Grafikbereich deckt eine VIA PN800 Lösung mit max. 64 MB Shared Memory ab.

    Wer keine großen Anforderungen an sein System setzt und für den Einstieg in die mobile Welt nicht viel bezahlen will, für den mag das Xeron Notebook durchaus einen Blick wert sein. Von einem komfortablen Arbeiten wird dann allerdings auch etwas entfernt sein. Gerade aktuelle Betriebsystem wie Windows XP genießen nicht umsonst den Ruf, speicherhungrig zu sein. Freude wird hier mit 256 MB Hauptspeicher (abzüglich des durch die Grafikkarte beanspruchten Speichers) definitiv nicht aufkommen. Auch die Festplatte zählt mit ihrer 4200 Umdrehungen nicht gerade zu den schnellsten. Zusätzliche Optionen, wie W-LAN, Bluetooth etc. müssen separat angewählt werden und treiben den Preis ebenfalls nach oben. Poweruser werden sicherlich mit anderen Lösungen vorlieb nehmen, doch für den preisbewussten Anwender könnte das Sonic Pro 550i eventuell interessant werden.

    [ast]

    ASUS stellt Designstudie auf modularer Basis vor

    Hersteller ASUS, der unter anderem auch Notebooks im Produkt-Sortiment führt, hat seine Vision über die Flexibilität von Systemkomponenten vorgestellt. Auf ZDNet steht zu lesen, dass man plant, ein System modular aufzubauen. Einzelne Bestandteile, wie beispielsweise Grafikkarten, Speichermedien, Haupteinheit und optische Laufwerke würden sich demnach in separaten Boxen befinden und ohne Kabel mit Strom versorgt werden bzw. Daten untereinander austauschen können. Die erforderliche Spannung wird hierbei durch ein variables Magnetfeld erzeugt. Alledings ist dieses Verfahren aktuell noch nicht in der Lage, die benötigte Elektrizität hervor zu bringen, die aktuelle Systeme bekannterweise in einem nicht unerheblichen Maße benötigen.

    Laut ASUS wäre es durchaus vorstellbar, dass User dadurch in der Lage sind, problemlos ihr System aufzubauen. Dies wird zwar bereits generell von vielen Systemhäusern praktiziert, doch der Zusammenbau würde sich bei diesem Baukastensystem enorm erleichtern und das problemlose Austauschen auch dem ökologischen Aspekt Sinne tragen. Von der Serienreife ist man allerdings noch ein gutes Stück entfernt, da unter anderen die Aufladung via Wifi sowie die drahtlose Kommunikation zwischen den einzelnen Modulen noch Probleme bereiten.

    [ast]

    Gerüchte zur Preisgestaltung der kommenden NVIDIA 7900 Modelle

    Die CeBIT rückt näher und die Spekulationen zu NVIDIAs neuem Grafikchip G71 häufen sich. Die Modelle, welche unter den Bezeichnungen GeForce 7900 geführt werden sollen, werden vermutlich auf der kommenden CeBIT 2006 offiziell vorgestellt. Nun berichtet der Inquirer über die zu erwartenden Preise der Modelle 7900 GT und GTX.

    Das Top-Modell wird die 7900GTX mit 512 MB Hauptspeicher darstellen und soll nach diesen Informationen zu 549 Euro in die Läden kommen. Diese Karte soll dann von NVIDIA auf der CeBIT auch erstmals der Welt präsentiert werden. Während die GTX Version sofort ab Vorstellung käuflich zu erwerben sein soll, wird man auf die kleinere Schwester, in Form der Geforce 7900GT, noch einige Wochen bis zur Verfügbarkeit warten müssen. Als Preis ist die Rede von 299 Euro.
    [pg]

    ATI ohne eigenen Stand bei der CeBIT

    Bereits vor ein paar Jahren kehrte CPU-Hersteller AMD der jährlichen Messe in Hannover den Rücken und buchte keine eigenen Standplätze mehr. Die Gründe hierfür sind einfach: CeBIT Organisation und Standgebühren fressen schnell große Summen. ATI folgt dem Beispiel AMDs nun, zumindest was die diesjährige CeBIT betrifft.

    War der Hersteller in den vergangenen Jahren noch mit großem Stand und Shows präsent, wird man in diesem Jahr nicht einmal Meeting-Räume anmieten, wie uns ATI Deutschland bestätigte. Dennoch wird ATI auf der Messe anzutreffen sein - man wird der Presse bei den "Partnern" zum Interview zur Verfügung stehen.

    Damit steigt ein weiterer, hochkarätiger Name der Computerszene aus dem jährlich steigenden Preiskarusell der Messeleitung in Hannover aus und sollten in den kommenden Jahren weitere namhafte Hersteller solche Schritte gehen, bleibt die Frage, wie lange Deutschland für sich beanspruchen kann, die weltweit größte Computermesse auszurichten.
    [pg]

    Donnerstag, den 23. Februar 2006

    Einer für alle – Katana Cu Prozessor-Kühler von Scythe

    ScytheWie der Name schon ahnen lässt, kommt der Katana Cu zur Abwechslung mal nicht von unseren chinesischen Freunden, sondern aus dem Land des Lächelns. Und ein breites Lächeln sollte er auch auf das Gesicht eines jeden PC-Bastlers zaubern, wenn das gute Stück hält, was der Werbetext verspricht. Eine Universallösung für nahezu jede Hardware und alle Anforderungen.

    Ein CPU-Kühler namens Katana wird hierzulande dem einen oder anderen nicht unbekannt sein. Scythe hat mit ihm auch hierzulande schon Awards, wenn auch in der "Preis/Leistungs-Klasse" errungen. Nun will man in Japan Nägel mit köpfen machen und verbessert die Kühlleistung in dem man das Design von einer doppelten Kupfer-Heatpipe mit Alu-Lamellen auf eine nahezu identisch aufgebaute Vollkupfer-Lösung umstellt.

    Der offensichtliche Preis den Scythe dafür Zahlen muss ist eine Verdoppelung des Gewichts auf nun 590 Gramm. Und mehr Prozessoren kann man mit dem Katana Cu auch nicht kühlen, denn die Liste ließt sich bei beiden Modellen recht vollständig. Im Einzelnen gibt Scythe den Katana Cu für folgende CPUs bei allen Frequenzen frei:
    Katana-Cu
    Intel:
    Celeron (Sockel 370)
    Celeron (Sockel 478)
    Pentium III (Sockel 370)
    Pentium 4 (Sockel 478)
    LGA775 (Sockel 775)


    AMD:
    Duron (Sockel 462)
    Sempron (Sockel 462)
    Athlon (Sockel 462)
    Sempron (Sockel 754)
    Athlon 64 (Sockel 754)
    Athlon 64FX (Sockel 754)
    Opteron (Sockel 939)
    Opteron (Sockel 940)



    Wirklichen Mehrwert bringt die Cu-Version erst durch die integrierte Lüftersteuerung. Werkelte der Katana bei 2000 Umdrehungen pro Minute und 25.0 dBA recht unspektakulär vor sich hin, bietet der Nachfolger die Möglichkeit die Lüftergeschwindigkeit zwischen 1200 (23,92 CFM Luftdurchsatz) und 2500 (50,31 CFM) Umdrehungen zu regeln. Für die Ohren bedeutet das nach Herstellerangabe Dezibelwerte zwischen 15.0 dBA und (scheiß egal ich hab eh ein Headset auf) 31.65 dBA. Auch wenn ich Scythe hier ohne einen Praxistest nichts unterstellen will, kommt mir dieser Verlauf des bewerteten Schalldrucks nach Kurve A (dBA analog 20 bis 40 dB) für eine logarithmische Funktion ein wenig zu linear vor. Konstant 1,25 dBA von 1500 über 2000 bis 2500 Umdrehungen und dann hauen wir noch ein halbes Dezibel drauf, damit es nicht auffällt, klingt mehr nach Marketingabteilung als nach Techniklabor. Trotz allem sollte der Katana Cu aber gerade bei geringen Umdrehungszahlen deutlich leiser sein, als sein Vorgänger, was in vielen Fällen ausreichen dürfte.

    Der Katana Cu wird mit einem vollständigen Satz Befestigungsmaterial, Steuerungskabel und Handbuch geliefert. Der empfohlene Verkaufspreis laut Scythe soll bei 29,95 Euro liegen
    [mi]

    Samsung von verschiedenen US-Filmstudios verklagt

    Durch seinen DVD-Player Samsung DVD-HD841 hat der koreanische Elektronikriese Samsung offenbar den Zorn einiger US-Filmstudios auf sich gelenkt. Angeblich erlaubt es dieses Gerät durch wenige Handgriffe, den Macrovision-Kopierschutz von DVDs zu umgehen. Hierzu sei lediglich die Fernbedienung und die Eingabe einer Kombination erforderlich. Unter Berufung auf die Korea Times berichtet heise, dass Samsung von fünf amerikanischen Filmstudios eine Klage erhalten habe.

    Im einzelnen handelt es sich hier um die Firmen 20th Century Fox, Paramount Pictures, Time Warner, Walt Disney und Universal Studios. Die Klage will Samsung derzeit noch nicht erhalten haben - so ein Firmensprecher. Zudem ist die Klage durchaus überraschend, denn das in den USA vertriebene Gerät wird durch den Hersteller schon seit 15 Monaten nicht mehr hergestellt.
    [pg]

    MSI präsentiert sein Intel 975X basierendes 975X Platinum

    MSI stellt für seine Pentium 4 Sockel 775 Produktpallette mit dem 975X Platinum seinen aktuellen Spitzenreiter vor. Das neue Produkt unterstützt dabei nicht nur alle aktuellen Pentium 4 und Pentium D Sockel 775 Prozessoren, sondern bietet Dual-Grafikkarten Support, basierend auf ATIs Crossfire. Hierzu stehen selbstverständlich zwei physikalische PCI-Express x16-Steckplätze zur Verfügung.

    Als Peripherie-Controller kommt natürlich Intels derzeitiger ICH7 zum Einsatz, welcher allerdings nur noch einen IDE-Anschluss bietet. Hier schafft MSI allerdings durch den Einsatz eines zusätzlichen Controller-Chips Abhilfe und stellt einen zweiten Anschluss zur Verfügung. Dieser Chip ermöglicht zudem einen weiteren SATA II Festplattenanschluss, wodurch sich auf dem 975X Platinum insgesamt fünf SATA II Ports wiederfinden.

    Zwei PCI und zwei PCI-Express x1 Steckplätze finden sich in der weiteren Ausstattung der Platine. High Definition Audio (HDA) und 8 USB-Ports sind ICH7 konforme Merkmale, die man auch auf dem neuen MSI Flaggschiff antrifft. Weniger attraktiv erscheint uns dabei eine aktive Northbridge-Kühlung. Der Flach gehaltene Kühlkörper mit dem Mini-Rotor in Mitten stellt ein übliches Verschleißteil, welches in dieser Form nicht gerade als Leisetreter erwartet werden darf.

    Zur Preisgestaltung liegen seitens des Herstellers derzeit noch keine Informationen vor. Das 975X Platinum soll ab dem nächsten Monat im Handel erhältlich sein.
    [pg]

    Noch einmal Neuigkeiten zur NVIDIA Übernahme von ULi

    Nachdem wir am 21. Februar erst über die abgeschlossene Übernahme von ULi durch NVIDIA berichteten, finden sich heute erneut neue Informationen - oder zumindest bislang unbestätigte Aussagen - in Zusammenhang mit dieser Übernahme. Demnach soll angeblich auch ATI an der Übernahme von ULi interessiert gewesen sein. Im Preiskampf habe man sich dann allerdings NVIDIA gebeugt. So zumindest wollen es die DigiTimes aus internen Quellen erfahren haben.

    Nach diesen Berichten soll es ursprünglich ATI gewesen sein, welche ULI aquirieren wollte, doch sei man sich im Preis nicht einig geworden, wodurch man NVIDIA den Weg bereitete, eben zu der Zeit, als ULi mit der Produktion des erfolgreichen ULi M1575 Peripherie Controllers startete.

    Und spekulierten wir kürzlich noch darüber, ob NVIDIA weiterhin die ULi Produkte offiziell weitervertreiben wird, oder eben vermeiden wird, dass ATI weiter durch die Bündelung derer Northbridges mit der leistungsfähigeren Southbridge von ULi an Marktanteilen gewinnt, so bringt der gleiche Bericht auch hier neue Informationen. So wird NVIDIA angeblich das Marketing für ULi Produkte komplett einstellen. Laut NVIDIA Taiwan sollen diese Produkte künftig unter dem Namen NVIDIA vertrieben werden - was sicherlich kein akzeptables Bundle für ATI darstellen würde. ULis M1697 Single-Chip Lösung soll hier z.B. künftig unter dem Namen NVIDIA M1697 vertrieben werden. Doch angeblich stünde bislang noch nicht fest, welche der ULi Produkte NVIDIA zuerst umbenennen wird.

    Wir dürfen vermuten, dass ATI Abstand davon nehmen wird, eigene Mainboard-Chipsätze mit NVIDIA benannten Southbridges zu kombinieren. Damit bliebe für ATI nur der Schritt, die Produktion derzeit verfügbarer, eigener Southbridges zu steigern und die Fertigstellung der neuen Southbridge zu forcieren. Ob bisherige Mainboardhersteller, welche ATI Radeon XPress200 Mainboards mit ULi-Southbridges vertrieben haben, hier künftig auf ATI Peripherie-Controller wechseln werden, oder ggf. das Produkt vielleicht auslaufen lassen, das bleibt abzuwarten.
    [pg]

    ASUS erwartet Steigerung beim Absatz der optischen Laufwerke

    Nach einer Berichterstattung der Commercial Times, rechnet der Hersteller ASUS mit einer Steigerung von 25% bei der Auslieferung seiner optischen Laufwerke gegenüber dem Vorjahr. 2005 konnte ASUS bei den ODD (Optical Disc Drive) auf ca. 16 Millionen gelieferte Stück blicken - 20 Millionen sollen es 2006 werden.

    Allerdings ist 2006 durchaus von einer allgemeinen Steigerung in diesem Segment auszugehen. Es werden welteweit insgesamt 270 Millionen abgesetzte ODDs erwartet, wobei der Anteil an DVD-RW Brennern hier bei ca. 40 Millionen liegt - der Rest liegt also bei regulären CD- und DVD-Laufwerken. Während man bei den gesamten Zahlen nur einen kleinen Anteil von ca. 15% der DVD-RW Laufwerke erkennt, stellen bei ASUS das Gros der Lieferungen im ODD Bereich DVD-Brenner dar. Immerhin 70% des Gesamtabsatzes sollen diese Laufwerke bei ASUS ausmachen.

    Im deutschen Markt genießt ASUS derzeit durchaus einen guten Ruf bei seinen DVD-Brennern, die in den vergangenen Monaten fast ausschließlich identisch zu Pioneer-Brennern waren. Doch wen wundert es, wo ASUS einer der Komponenten-Hersteller von Pioneer ist.
    [pg]

    Plextor bringt PlexWriter PX-760A

    Im Dezember hatte Plextor den geplanten, schnellen PX-760 vorerst ersatzlos von der Produktliste gestrichen. Die Besonderheit des PX-760, 16fach DVD+R Medien mit 18facher Geschwindigkeit beschreiben zu können, war laut Plextor kein einfach umzusetzendes Unterfangen. Interne Validierungen des Herstellers hatten keine, dem Plextor-Qualitätsstandard entsprechenden, Resultate geliefert. Statt dessen brachte Plextor die PX-755 Serie, welche über die Features des PX-760 verfügte, allerdings nicht über die 18fache Schreibgeschwindigkeit. Ab sofort nimmt Plextor mit dem PX-760A jedoch ein Gerät mit diesen Schreibgeschwindigkeiten ins Programm.

    Gleich zwei interne Modelle präsentiert Plextor: den PX-760A, geeignet für die IDE-Schnittstelle, sowie den PX-760SA mit Serial ATA Anschluss. Die Spezifikationen nennt der Hersteller wie folgt:

    Schreibgeschwindigkeiten
    DVD+R - 18x
    DVD+R DL - 10x
    DVD-R - 18x
    DVD-R DL - 6x
    DVD+RW - 8x
    DVD-RW - 6x
    CD-R - 48x
    CD-RW - 24x

    Lesegeschwindigkeiten
    DVD-ROM- -16x
    CD-ROM - 48x

    Der PX-760A verfügt über einen 2 MB Datencache, eine Zugriffszeit bei CDs von unter 100ms, bei DVDs von unter 150 ms. Vorbildlich sind die Herstellerangaben zur MTBF (Mean Time between Failures) - hier nennt Plextor also die mittlere fehlerfreie Zeit seines Produktes mit 60.000 Stunden und die zu erwatenden fehlerfreie Funktion seiner Tray-Schublade mit 50.000 Betätigungen. Solche Angaben sucht man oft bei Mitbewerbern vergebens.

    Es finden sich in Preissuchmaschienen bereits erste Listungen für den PX-760A im Bereich von ca. 105 Euro, allerdings wird bei der Verfügbarkeit noch von ca. 2-3 Wochen gesprochen.
    [pg]

    MSI stellt NX7800GS Grafikkarte für AGP vor

    MSI bringt mit der NX7800GS-TD256 nun ebenfalls ein Modell, basierend auf NVIDIAs G70-Chip, welches die Besitzer von AGP-Motherboards anspricht, die lediglich mehr Grafikleistung wünschen, aber nicht das Motherboard gegen ein PCI-Express fähiges Modell tauschen möchten. Und Leistung darf man von einer NVIDIA 7800GS Grafikkarte durchaus erwarten.

    Die NX7800GS-TD256 verfügt über 256 MB GDDR3 Grafikspeicher mit einer Zugriffszeit von 1,6 ns und wird mit 600 MHz (DDR1200) getaktet. Der Takt des Grafikprozessors liegt bei den üblichen 375 MHz. MSI weist in seiner Pressemitteilung aber auch ausdrücklich auf das eigene D.O.T (Dynamic Overclocking Technologie) Feature hin, mit welchem sich bis zu 10% mehr Takt realisieren lassen sollen.

    Darüber hinaus verfügt das neue MSI Produkt über einen analogen, sowie einen digitalen Monitoranschluss und einen S-Video TV-Ausgang. Dem Lieferumfang fügt man eine Vollversion des Spiels GT Legends bei. Die NX7800GS-TD256 ist absofort verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung nennt MSI mit 299 Euro.
    [pg]

    LANCOM Wireless Access-Point mit zwei Funkmodulen

    LANCOM Systems, Spezialist für professionelle Netzwerkkomponenten bietet ab der kommenden CeBit einen Dualband WLAN Access-Point mit zwei Funkmodulen an. Damit ist es dem "LANCOM L-54 dual Wireless" möglich parallel im 2,4 GHz-ISM-Band (IEEE 802.11b/g) als auch im breiteren regulierten, dafür aber weniger gestörten, 5-GHz-Band (IEEE 802.11a/h) zu funken. Für den Funkkontakt spendierte LANCOM dem Gerät vier Dualband Diversity Antennen-Anschlüsse, an die alle AirLancer Extender-Antennen des Herstellers angeschlossen werden können. Neben den beiden Funkmodulen verfügt das Gerät über zwei Power-over-Ethernet (PoE)-fähigen LAN-Ports, womit auch eine Monatge abseits einer Steckdose unter bloßen Abdeckungsgesichtspunkten ermöglicht wird. Die beiden Ports arbeiten dabei redundant, womit LANCOM eine höhere Ausfallsicherheit bieten will. Durch das prorpietäre "Super A/G" ist eine Brutto-Datenrate von bis zu 108 MBit/s pro Modul möglich.

    Das Gerät enthält einen kompletten IP-Router; Neben der Stateful-Inspection-Firewall mit Intrusion-Detection und Denial-of-Service-Protection zählen IP-Quality-of-Service, Traffic-Shaping und Maximale WLAN-Sicherheit durch Unterstützung sämtlicher Sicherheitsmechanismen von WPA2/802.11i, 802.1x über LEPS bis zu Rogue-AP-Detection zu den Highlights des LANCOM L-54 dual Wireless. Zielgruppe für den neuen AP sind Unternehmen, die den Übergang von IEEE 802.11b/g nach a/h vereinfachen wollen oder das a/h-Modul zur Kommunikation zwischen mehreren Accesspoints und dem verdrahteten Netzwerk als Wireless Backbone nutzen wollen, während die Kommunikation mit den Clients im b/g-Verfahren erfolgt. Die typischen LANCOM Management Tools wie "LANmonitor" oder "LANconfig" kommen logischerweise ebenfalls wieder zum Einsatz. Der Listenpreis des LANCOM L-54 dual Wireless wird 499,- Euro (netto) betragen.
    [tm]

    Mittwoch, den 22. Februar 2006

    Targa Traveller Notebook bei Lidl

    Mit dem Targa Traveller 856WA MT34 kann der interessierte Kunde ab dem 2. März 2006 in den Verkaufsräumen der Lidl-Kette ein mit interessanten Features gespicktes Notebook erwerben.

    Kernstück des Gerätes ist eine AMD Turion64 MT34 CPU, die mit 1,8 GHz taktet. Zu den weiteren essentiellen Eckdaten gehören eine ATI Mobility Radeon X700 (128 MB), 1024 MB DDR-RAM sowie eine 100 GB Samsung Festplatte (5400 U/min). Als Display dient ein entspiegeltes 17" WXGA+ TFT (16:10 Format) mit einer physikalischen Auflösung von 1440 x 900 Pixeln. Die Kommunikation wird mittels Bluetooth 2.0 Antenne, W-LAN (IEE 802.11g) und Gigabit-LAN abgedeckt.

    Hier die genauen Eckdaten:

    ModellTarga Traveller 856WA MT34
    ProzessorAMD Turion64® MT34 mit AMD PowerNow!® Technologie
    Speicher1024 MB DDR-RAM, erweiterbar bis zu 2 GB, insges. 2x 200 Pin SO-DIMM-Steckplätze
    GrafikATI® Mobility® Radeon® X700 - 128 MB mit GDDR3-Speicher
    Display17" WXGA+ TFT (16:10 Format)
    TV-KarteDVB-T Digital- und Analog-TV-PCMCIA-Karte mit Radio-Tuner Wurf- und Stabantenne
    AudioAC 97 kompatibel, 5.1 6-Kanal-Dolby-Surround-Sound über opt. SPDIF und analog 4 Lautsprecher plus Subwoofer integriert
    Festplatte100 GB Samsung®-Festplatte mit 5400 RPM
    optisches LaufwerkLG® Multinorm-DVD+R/RW, DVD-R/RW, DVD-RAM und CD-R/RW-Laufwerk mit Double-Layer-Support für +R und -R
    Kartenlesegerät8-in-2-Kartenleser: liest und schreibt CompactFlash 1, CompactFlash 2, IBM Microdrive, Memory Stick®, Sony Memory Stick® Pro, SecureDigital-Card, xD-Card und Multimedia-Card
    Kommunikation/NetzwerkIntegrierte 1,3 Megapixel-Webcam, 56K V.90 Modem, 10/100/1000 MBit LAN (vorbereitet für Netzwerk und DSL), Wireless-LAN nach dem IEEE 802.11g Standard abwärtskompatibel zum WIFI-Standard,Bluetooth (Class II Version 2.0) zur drahtlosen Verbindung zu Peripheriegeräten wie Drucker, Mobiltelefone u.a.
    Schnittstellen4x USB 2.0, 1x FireWire (IEEE 1394), Mic-In, Line-In, Headphone (alternativ opt.SPDIF), DVI-Monitor-Out, 1x S-Video-Out, Modem (RJ11), LAN (RJ45), 1x PCMCIA-TYP II, 1 x PCI-Express (Express-Card x1), 5-in-1 Card-Reader
    Akku2x Li-Ionen-Akku
    StromsparmanagementAPM 1.2 & ACPI 2.0 Suspend- / Resume-Modus
    Stromversorgung100-V- bis 240-V-Netzteil mit autom. Spannungsanpassung (90 W) intellig. Li-Ion-Akku, netzunabhängiger Betrieb: bis zu 5 Std. (je nach Applikation), Ein-/Aus-Schalter, Kabelfixierung am Netzteil
    Maße (BxHxT)395 x 35 x 277 mm
    LieferumfangNetzteil, zwei Akkus, Softwaretreiber, deutsches Praxishandbuch, IR-Fernbedienung, optische USB-Scrollmouse, Modem-Kabel + Adapter, S-Video-Composite-Adapter, DVI-auf-VGA-Adapter, SPDIF-Adapter, Scart-Anschluss-Kabel, Netzkabel, Headset, CF-PCMCIA Karte, TV-Radio-Karte
    Besonderheitenintegrierte 1.300.000 Pixel-Webcam


    Anzumerken sei an dieser Stelle allerdings, dass das 1349,- EUR teure Gerät nicht bundesweit sondern lediglich in Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz und in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Hessen erhältlich sein wird. Weitere Information findet man auf der Produktseite des Herstellers.

    [ast]

    Mit Shuttle kommt ViiV ins Wohnzimmer

    ShuttleBei Shuttle hat man sich eines der größten Probleme angenommen, das Intel mit seinem neuen Digital-Home-Entertainment- und Multimedia-Brand ViiV hat, der Frage, was denn zuerst da sein muss, die Henne oder das Ei. Oder in diesem Fall Hardware und Content oder Kunden. Mit dem ViiV-fähigen Mini-PC SD36G5M ist man zumindest hardwareseitig auf der richtigen Seite und den Namen kann man immer noch als Passwort verwenden.

    Bei der Entwicklung des XPC Barebones setzte Shuttle auf seiner bekannten G5-Serie auf. Damit ist zumindest einmal die Optik wohnzimmertauglich. Unter der schwarz glänzenden Alu-Schale findet man dann eine externen 5,25“ und je einen internen und externen 3,5“ Laufwerksschacht. Die externen Schächte verschwinden dabei unter passend lackierten Blenden. Eine unterhalb der silbernen Funktionstasten angebrachte VFD-Anzeige, VDF steht dabei für Vielseitiges Frontpanel-Display, welches seinen Namen auf Grund eine ganze Reihen beleuchteter Icons und Statusanzeigen durchaus zu Recht trägt, ist dabei der Eye-Catcher an der Gehäusevorderseite. Die Anzeige ist zur Windows XP Media Center Edition 2005, was eines der Kernkriterien für ViiV-konforme Hardware ist.
    Shuttle ViiV Barebone FrontSo schön fünf der sechs Seiten dieses PC-Würfels sind, auf der Rückseite kann der Winzling seine Herkunft nicht länger verbergen. Aus tristem PC-Grau schauen einem die diversen Anschlussoptionen entgegen. Auch das offizielle Kunterbunt der Farbkodierung der Anschlüsse macht es nicht besser. Ein wenig Lack auf dem Blech und ein, zwei geklaute Ideen aus der HiFi-Branche würden der Wertigkeit des Gehäuses gut tun.

    Dafür findet man dann aber reichlich Ports und Anschlüsse an Vorder- und Rückseite, die das Multimedialeben wirklich erleichtern. An der Front PC-typisch An/Aus und Reset, aber auch Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss (Line-out), so wie zwei USB-2.0 und ein Mini 4-pol-Firewire-Port.
    Shuttle ViiV Barebone BackAchtern schlägt dann die Stunde von Bild und Ton. 8-fach Audio Line-out, Line in, SPDIF optisch in und out so wie ein Coax-Ausgang lassen kaum Wünsche offen. Für die Netzwerkumgebung gibt es dazu noch GigaBit-Lan als RJ45-Stecker, zwei weitere USB-2.0-Ports, einen normalen 6-pin Firewire-Anschluss, so wie PS/2 für Maus und Tastatur und zwei serielle Schnittstellen. Wem das nicht reicht, oder wer nicht mehr Kabel durchs Wohnzimmer ziehen möchte, als unbedingt notwendig, kann optional noch ein WLAN-Modul oder eine parallele Schnittstelle bekommen.

    Irgendwo müssen die Daten für die ganzen Anschlüsse aber herkommen. Das Grundgerüstet bildet Shuttles Mainboard FD36 auf Basis des Intel 945G-Chipsatzes Lakeport-G Northbridge und ICH7-DH. Letzteres ist die Digital Home (DH) Southbridge-Version, die sich durch die integrierte MST (Matrix Storage Technology) für RAID0/1 und die „Energie Lake“-Stromspartechnologie auszeichnet.
    Bei den Prozessoren hat man dank Sockel 775 die Wahl zwischen Pentium D (Dual-Core), Pentium 4 und Celeron D mit bis zu 1066 MHz Front Side Bus. In jedem Fall kommt Shuttles I.C.E. Heatpipe (Integrated Cooling Engine) zur CPU-Kühlung zum Einsatz. Maximal 2 GB DDR2-667 oder 533 RAM sorgen derweil für den geregelten Datennachschub zum Prozessor.

    Als integrierte Grafiklösung verwendet Shuttle Intels Graphics Media Accelerator 950 mit maximal 224 MB Shared Memory. Bei Bedarf lässt sich hier aber über den PCI-Express 16X-Steckplatz nachrüsten. Daneben findet noch ein 32-bit PCI-Sockel Platz im Gehäuse. Bei den Festplatten bietet der XPC Barebone SD36G5M Anschlüsse und Raum für zwei Serial-ATAII/3G Platten, die auch per RAID0 oder RAID1 zusammengefasst werden können. Immer wieder verwunderlich ist dann die Tatsache, dass so ein Barebone trotz all der Technik mit einem 250-Watt-Netzteil auskommt.

    Selbst wenn ViiV mangels Content oder Akzeptanz durch die Käufer nicht aus den Puschen kommen sollte, hat man mit Shuttles neuestem XPC-PC ein solides Grundgerüst für einen auch tageslichttauglichen PC, wo immer dieser dann zum Einsatz kommt.
    [mi]

    Aufgeschoben: vorerst keine Abgaben auf MP3 Player in der Schweiz

    Erst gestern haben wir kurz über die kommenden Abgaben auf MP3 Playern und Harddiskrecordern gesprochen, weil die Eidgenössische Schiedskommission für Verwertungsrechte einem Begehren der Suisa Recht gegeben hat und somit den saftigen Abgaben ab dem ersten März grünes Licht gab. Als Folge davon hagelte es rundherum Kritik und es war nur eine Frage der Zeit, bis der kuriose Entscheid neu aufgerollt wird.

    Dank der Swico (Schweizerischer Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik), welcher vor dem Schweizerischen Bundesgericht eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht hat, werden die Abgaben vorerst nicht kommen. Das Bundesgericht hat nun verfügt, den Einführungszeitpunkt der Abgaben auf den 1. März auf unbestimmte Zeit aufzuschieben, erst muss die Verwaltungsgerichtsberschwerde behandelt werden, bevor Abgaben eingezogen werden können, denn ansonsten hätten die Käufer Abgaben entrichten müssen, welche vielleicht später als unrechtmässig taxiert worden wären.

    Genau aus diesem Grund hatte Swissbit die Kunden aufgefordert beim Kauf eines MP3 Players von Swissbit eine Kopie des Kaufbons einzureichen um die eingezogenen Abgaben wieder zurückzufordern. Dazu wird es dank dem Bundesgerichtsentscheid vorerst nicht kommen und MP3 Player bleiben auch nach dem ersten März ohne zusätzlich belastenden Abgaben im Handel.
    [as]

    Neue PC2-8000 DDR2 Gold Serie von OCZ Technology

    OCZ Technology stellt einen neuen Spross der Gold Serie vor! Die PC2-8000 Gold XTC DDR2 RAM sind mit dem goldenen XTC Heatspreader ausgestattet und laufen bei 1 GHz Speichertakt. Dabei kann das RAM mit den Speicherlatenzen von 5-6-6-15 (CAS-TRCD-TRP-TRAS) aufwarten und will dafür mit 2,1 Volt befeuert werden. Wie üblich gewährt OCZ Technology eine lebenslange Garantie auf die Module, welche als 512MB und 1024MB Riegel auf den Markt kommen. Fast selbstverständlich fehlen auch passende Dual-Channel Kits nicht, so werden die PC2-8000 Gold XTC auch als 1 GB und 2 GB Kits mit jeweils zwei Speichermodulen angeboten.

    Die verbauten Speicherbausteine sind alle 100 Prozent von Hand getestet und sollen somit Speichermodulen mit einer immer gleich bleibend, hohe Qualität ermöglichen. Zu der Verfügbarkeit sowie den Preisen schweigt sich der Hersteller aus und bleibt uns dies vorerst schuldig. Wer den Speicher live erleben will, kann an der CeBit in der Halle 20 am Stand D05 bei OZC Technology vorbeischauen, vielleicht ist bis dann auch der Preis bekannt.
    [as]

    Intel investiert in WiMAX-Anbieter DBD

    Mit der Investitionsgesellschaft Intel Capital investiert der weltgrösste Halbleiterhersteller in das Unternehmen Deutsche Breitband Dienste (DBD) um die Verbreitung der Breitband Funktechnologie WiMAX weiter voranzutreiben. Intel hat Federführend am Standart WiMAX resp. IEEE 802.16e mitgearbeitet und hat ein grosses Interesse dass die Verfügbarkeit dieser Technologie weiter ausgebaut wird. Der Breitbandstandard soll dort eine Brücke schlagen, wo kabelgebundene Breitbanddienste nicht angeboten werden und somit die Anwender auf den schnellen Internetzugang verzichten müssen.

    "Diese Investition in einen WiMAX-Netzwerkbetreiber in Deutschland ist Teil unseres langfristigen, globalen Investitionsprogramms in WiMAX-Technologie, -Lösungen und -Dienste", erklärt Arvind Sodhani, Intel Capital President. "WiMAX-basierte Technologien und Lösungen ermöglichen eine schnelle Bereitstellung von vollwertigen Breitband-Internetzugängen in Regionen ohne entsprechende Kabelinfrastruktur. Darüber hinaus können damit temporäre Breitbandzugänge in Städten realisiert werden."

    "In allen Regionen und Städten, in denen wir bisher WiMAX-basierte, breitbandige Internetzugänge und VoIP-Dienste anbieten, sehen wir einen regen Kundenzuwachs", so Fabio Zoffi, CEO von DBD Deutsche Breitband Dienste. "Die Mittel von Intel Capital ermöglichen es uns, auf unserem bisherigen Erfolg aufzubauen und unsere Dienste auf weitere Städte und Regionen in Deutschland auszudehnen."


    Über die Höhe der Finanzspritze seitens Intel schweigen sich die beiden Parteien aus. DBD plant in Zukunft Geräte und Notebooks einzusetzen, welche über Produkte von Intel verfügen und gibt so schon wieder etwas an den Halbleiterriesen zurück.
    [as]

    Dienstag, den 21. Februar 2006

    NVIDIAs G80 noch ohne Unified Shader

    NVIDIA-LogoGlaubt man den Kollegen von GameCaptain, so soll am 1. Dezember 2006 Microsofts neues Windows Vista erscheinen, was auch den Nachfolger von DirectX 9.0c, nach aktuellen Informationen wohl Direct3D 10 betitelt, auf den Plan rufen soll. Eine wichtige Neuerung des dabei zum Einsatz kommende Shadermodell 4.0 ist die Zusammenlegung von Pixel- und Vertexshader zu sogenannten "Unified Shadern", die dann sowohl Pixel- als auch Vertexshaderoperationen durchführen können. Passend zum Release von Vista und Direct3D 10 dürften spätestens im Dezember 2006 dann auch die entsprechenden D3D10-fähigen Grafikkarten von NVIDIA (G80) und ATI (R600) auf dem Markt sein, wobei NVIDIAs G80 laut aktuellen Informationen noch ohne Unified Shader, also weiterhin einer in Pixel- und Vertexshader aufgeteilten Architektur auf den Markt kommen dürfte, ohne aber auf die SM4.0-Kompatibilität zu verzichten.

    Dass das möglich ist, begründet NVIDIAs Chief Architect David Kirk damit, dass Microsoft ja nur die Softwareschnittstelle für die Grafikhardware darstellt. Ob diese intern die Anweisungen immernoch auf Pixel- und Vertexshaderhardware verteilt, könne Direct3D 10 also egal sein. Im Gegensatz zu ATI, deren R600 genauso wie schon der ebenfalls von ATI entwickelte Grafikchip der Xbox 360 (Codename R500 oder Xenos) auch intern auf die neuen Unified Shader setzen dürfte, sei NVIDIA auch nicht davon überzeugt, dass Unified Shader zum heutigen Zeitpunkt bereits für eine gesteigerte Effizienz sorgen könnten. Deswegen, so David Kirk, wolle man erst zu dem Zeitpunkt auch in Hardware auf die angeblich deutlich komplizierter zu konstruierenden Unified Shader umsatteln, wenn es auch wirkliche Vorteile brächte. "We will do a unified architecture in hardware when it makes sense." Genau das dürfte dann scheinbar zum Releasezeitpunkt des G80 noch nicht der Fall sein.
    [ll]

    Hitachi GST eröffnet neues Mega-Werk in China

    Der Harddiskhersteller Hitachi Global Storage Technologie hat in Shenzhen nach eigenen Angaben eine Mega-Werk eröffnet, welches ab sofort beginnt zu produzieren. Rund 500 Millionen US-Dollar werden vom Speicherspezialisten in dieses Werk investiert und bringt Hitachi beim vollständigen Ausbau in die Lage 50 Prozent des eigenen Bedarfes an Festplatten abzudecken. In der angelaufenen ersten Phase sollen 7.000 Mitarbeiter angestellt werden, derzeit arbeiten 1.000 Mitarbeiter im Werk. Erste Festplatten sind auch bereits vom Stapel gelaufen und wurden nach Hong Kong und Holland ausgeliefert. Derzeit werden Laufwerke im Formfaktor 3,5 Zoll produziert, später sollen Laufwerke aller Formfaktoren vom Stapel laufen.

    Mit diesem Werk schafft Hitachi GST ein deutliches Mehrangebot an Produktionskapazität am Markt, was sich letztendlich auf den Preis auswirken könnte, denn der Preis wird durch das Angebot bestimmt und wenn dieses hoch ist, sinkt der Preis.
    [as]

    Verwirrung um AMDs Desktop-Sockel gelöst

    Seit einiger Zeit herrschten Unklarheiten über die offizielle Bezeichnung des kommenden Desktop-Prozessor-Sockels von AMD. Der Inquirer will nun Zugang zu einem Dokument bekommen haben, in dem der Grund für die Umbenennung des Sockels von M2 zu AM2 erläutert wird.

    Angeblich ist die ursprünglich geplante Bezeichnung bereits markenrechtlich geschützt, so dass man durch voranstellen des Buchstaben "A" das Problem gelöst hat. Das ist sicherer als im Nachhinein eventuell Produkte vom Markt nehmen zu müssen bzw. Lizenzzahlungen leisten zu müssen. An den restlichen Spezifikationen und dem voraussichtlichen Veröffentlichungstermin am 06.06.06 wird sich nichts ändern.
    [ch]

    Swissbit kämpft gegen die Urheberrechtsabgaben auf MP3 Playern

    Als sich ende Januar die zuständige Eidgenössische Schiedskommission für eine Vergütung auf Flash- und Harddiskspeicher in MP3 Playern und Harddiskrekordern ausgesprochen hat, bedeutete dies, dass sich entsprechende Geräte ab dem ersten März auf einen Schlag verteuert. Nun will der Schweizer Hersteller von Flashspeicher Swissbit dagegen ankämpfen und ist selber davon überzeugt, dass die Abgaben ungesetzmässig sind und nicht lange Bestand halten werden.

    Swissbit, bekannt als Lieferanten des Flashspeichers der Victorinox Sackmesser mit USB Speicherlaufwerk, ist selber von den Abgaben betroffen, denn sein neustes Werk ist ein in einem Sackmesser integrierter MP3 Player mit Flashspeicher, dem SWISSMEMORY s.beat.

    "Die Gründe, aus denen die Urheberrechtsabgabe angezweifelt werden muss, sind in den Medien und Verbänden bereits ausführlich diskutiert worden. Es scheint, als könne außer der Schiedskommission selbst niemand die Entscheidung nachvollziehen", so Swissbit CEO Alexander Bringolf. "Wir gehen nach sorgfälltiger Prüfung der Sachlage davon aus, dass der Entscheid in dieser Form nicht Bestand haben wird. Bei einer Änderung oder Rücknahme muss aus unserer Sicht die Abgabe an die Konsumenten erstattet werden."

    Aus diesem Grund fordert Swissbit die Käufer eines MP3 Players aus eigenem Hause auf, eine Kopie des Kassabons mit Datum und Adresse zu versehen und an Swissbit zu senden. Der Hersteller wird dann versuchen die Abgaben wieder einzuholen. Die Abgaben sind insgesamt nicht eben billig, so wird ein Gerät mit einem Gigabyte Flashspeicher rund 14.85 Franken (9.52 Euro) verteuert. Lustigerweise sind die Abgaben für harddiskbasierenden Geräte rund 10mal niedriger als bei derivaten mit Flashspeicher, warum das so ist, weiss wohl nur die Suisa.
    [as]

    Einstiegs-Server-Tower-Barebone von Tyan

    TyanVorab ein Lob an die Kollegin oder den Kollegen in der Pressezentrale bei Tyan. In der englischen Version der Pressemitteilung werden preiswerte Serversysteme auf Basis von PC-Komponenten als "Dressed-up-Desktops" oder "DuDs" bezeichnet, was so viel wie "Blindgänger" oder auch "Blüten/Falschgeld" bedeutet. Sprachlicher Witz, der vielen hiesigen, in drögem Pressedeutsch gehaltenen Meldungen einfach abgeht. Andererseits muss Tyan sich nun aber auch an diesem Vorwurf messen lassen. Immerhin verspricht man mit dem Transport PX22 echte Servertechnik für kleine und mittlere Unternehmen zu "bezahlbaren Preisen".

    Wer den PX22 (B2865) auf der Tyan-Seite sucht, findet ihn unter den Pedestal Transport Server Plattforms, die bislang nur aus dem, für bis zu acht Opteron 800 ausgelegtem, Transport VX50 bestand. Neben dem großen Bruder wirkt der PX22 zunächst einmal etwas schmalbrüstig. Immerhin trägt aber auch der Transport PX22 das AMD True Server Solution Siegel und ist Microsoft Small Business Server 2003-kompatibel.

    Das auf NVIDIAs nForce4 Ultra Core-Logic basierende Board Tyan Tomcat K8E S2865G2NR für Sockel 939 kann je nach Wunsch und Geldbeutel mit einem Single- oder Dual-Core Opteron 100 Prozessor bestückt werden und wahlweise im 32- oder 64-bit Modus arbeiten. Für einen Server eher bescheiden bleibt die maximale Speicherausstattung von 4 GB DDR400 (PC3200), die dann aber nicht nur mit Standard, sondern wahlweise auch mit ECC registered Speichern besetzt werden kann. Auch die vorhandenen PCI-Express Slots einschließlich einem PCIe x16 Sockel oder das 450 Watt Netzteil mit PFC weichen noch nicht wirklich vom DuD-Leistungsschema ab. Die integrierte, als "server-class", also als wohl recht schwachbrüstig, bezeichnete ATI-Grafiklösung ATI Rage XL PCI ist mit 8 MB Frame Buffer zwar für die vorgesehenen Zwecke ausreichend, verteuert aber zugleich einen "flexibleren" Einsatz des Systems.

    Tyan Transport PX22Interessanter sind da schon die beiden Gbit-Netzwerk-Ports. Endgültig servertauglich wird das System durch den Platz für 4 RAID-fähige Serial-ATAII/3G- oder SCSI-Festplatten. Dabei weicht Tyan von den üblicherweise gebotenen Optionen des RAID0/1/5 ab und setzt statt dessen auf RAID0/1/10. Bei Raid 10 werden zunächst je zwei der mindestens notwendigen 4 Festplattenlaufwerke in RAID1-Systemen gespiegelt und diese Paare dann zu einem auf Performance ausgelegten RAID0-Verbund zusammengefasst. Damit bietet man gegenüber RAID01- oder RAID5-Lösungen eine höhere Datensicherheit bei nahezu gleicher Performance.

    Das bei vielen RAID-fähigen PC-Boards integrierte, mit drei Harddrives operierende RAID5 bietet zwar Geschwindigkeitsvorteile im PC-Alltag und echte Redundanz für kleines Geld, in Systemen mit intensiven Schreibzugriffen, wie es Server nun einmal per definitionem sind, geht dieser Vorteil aber bei sequenziellen wie auch zufälligen Schreibzugriffen verloren und kehrt sich all zu oft ins Gegenteil. Festplattenspiegelung mit eventuellem Striping ist für den gewählten Einsatzzweck also die sinnvollere Lösung. Wichtig und sinnvoll ist in diesem Zusammenhang auch das optional erhältliche Hot-Swap-Kit für die Festplatten. Damit wird ein Festplattenschaden nicht gleich zum Serverausfall.

    Unter dem vorderen Gehäusedeckel verbergen sich zwei USB-2.0-Ports und auf Wunsch ein LED-Frontpanel, dessen Lämpchen Systemfehler, Festplattenaktivität, Stromversorgung und das Funktionieren der beiden LAN-Ports anzeigen. Ein nettes Detail ist, dass man das 550x450x212 Millimeter messende Gehäuse ohne Werkzeug bestücken kann, da es komplett schraubenlos ausgeführt ist.

    Der Transport PX22 soll spätestens Ende März verfügbar sein, was die Frage unbeantwortet lässt, ob dieser Entry-Level-Server-Barebone auch wie versprochen beim Preis mithalten kann. Immerhin haben Tyan Tomcat-Boards nicht gerade den Ruf zu den Schnäppchenangeboten zu gehören. Näheres dazu wird man sicherlich auf der CeBIT erfahren.
    [mi]

    NVIDIA: Übernahme von ULi abgeschlossen

    In den erst kürzlich vorgelegten Quartalszahlen hat der Grafik- und Motherboard-Chipsatzexperte als eines seiner Highlights die im Dezember 2005 angestrebte Übernahme des taiwanesischen Chipsatz-Herstellers ULi genannt. Wie NVIDIA in seiner aktuellen Pressemitteilung erklärt, ist die Übernahme von ULi nun abgeschlossen.

    NVIDIA, der weltweit führende Hersteller von Grafik- und Medienprozessoren, hat die Akquisition von ULi Electronics, einem führenden Chipsatzhersteller, erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Kauf von ULi erweitert NVIDIA seine Strategie für Plattform-Lösungen und stärkt seine Präsenz in Taiwan und China.



    Davon ausgehend, dass NVIDIA mit ULis derzeitigen Produkten sich ein größeres Standbein im Einsteiger- und OEM-Geschäft schafft, darf man gespannt sein, ob der Hersteller Technologien des neuen Pools auch für seine kommenden Chipsatz-Produkte, ausgerichtet auf das High-End Segment, integrieren wird.

    Was für NVIDIA aber positiv ist, könnte für ATI negative Auswirkungen haben. ATI Chipsätze werden bei Mainboard-Herstellern nicht selten in einer Kombination aus ULi-Peripherie-Controller und ATI Northbridge-Chip umgesetzt, resultierend aus der besseren Feature-Liste der ULi Chips. Es bestünde durchaus die Möglichkeit, dass NVIDIA hier einen Riegel vorschieben könnte, wenngleich man damit auch die Umsätze schmälern könnte. Doch möglicherweise würde man durch einen solchen Schritt auch die Umsätze des Mitbewerbers schmälern können. Spekulationen besagen, dass dies mit ein Beweggrund auf Seiten NVIDIAs war, ULi zu übernehmen.

    Die Zukunft wird zeigen, ob sich weiterhin Radeon XPress200 Motherboards mit ULi Southbridge im Markt einfinden werden, oder diese dann mit ATIs Peripherie-Controller gebundelt werden.
    [pg]

    BBC startet mit Klimaprojekt

    Die britische BBC lanciert ein weltumspannendes Projekt um mittels Distributet Computing (verteiltes Rechnen) die weltweiten Klimaänderungen zu berechnen. Anstelle der Nutzung eines teuren Supercomputers geht das Mediennetzwerk den Weg über die Computernutzer, in dem kleine Rechnungshappen zum Anwender gesendet werden und dieser die Berechnungen auf seinem Computer während Todzeiten vornimmt. Das Project nutzt den Client BOINC und stellt seine Dienste als Bildschirmschoner zu Verfügung oder arbeitet wenn gewünscht im Hintergrund und nutzt die freien Rechenleistungen. Der Bildschirmschoner stellt den Fortschritt auf einem rotierenden Globus dar. Damit der wenig versierte Anwender am Projekt mitmachen kann, hat BBC ein Instruktionsfilm auf seiner Webseite gestellt.

    Neben dem neuen Projekt von BBC gibt es dutzende andere Projekte an denen die eigene, freie Rechenleistung angeboten werden kann. So kann man zum Beispiel im Kampf gegen Krebs und AIDS oder bei der Suche nach Aliens mitmachen.
    [as]

    Update für Browser von Opera verfügbar

    Der norwegische Browserspezialist mit dem gleichnamigen Browser Opera hat seinem Werk eine neue Version verpasst. Die derzeit zum Herunterladen bereitstehende Version 8.52 behebt vier Sicherheitslücken und steht ab sofort zum manuellen Updaten oder aber - sofern eingeschaltet – über die automatische Update-Funktion bereit zum installieren. Ein Update ist zu empfehlen!

    Manueller Download
    [as]

    Montag, den 20. Februar 2006

    Neuer Artikel online: ASUS DRW-1608P2S

    Nach LG und NEC liefert nun auch ASUS SuperMulti-Laufwerke aus, also Laufwerke, die zusätzlich zu den sonst üblichen Formaten auch DVD-RAM beschreiben können. Aus der ASUS-Serie, der auch unser heutiger Testkandidat entstammt, hatten wir bereits den DRW-1608P und den DRW-1604P im Test. Dabei zeigte sich, daß die frühen Firmwareversionen bei ASUS doch noch das eine oder andere Problem aufwiesen.

    Dass wir das Laufwerk erst jetzt testen, ist also Absicht: Diesmal überprüfen wir, welche Probleme nach vielen Firmwareversionen immer noch vorhanden sind. Entsprechend wird die Bewertung anhand der Ergebnisse auch etwas straffer sein: Die Ausrede, es handele sich um die erste oder zweite Firmwareversion und die festgestellten Mängel würden schon noch behoben, funktioniert dieses mal nicht, anders als zum Beispiel beim bereits getesteten NEC ND-4550A. Wie nahe ASUS mit dem DRW-1608P2S unserem Idealbild eines DVD-Brenners gekommen ist, soll gezeigt werden in unserem Artikel.

    ASUS DRW-1608P2S

    [bf]

    Externe Laufwerksgehäuse im robusten Aludesign

    SharkoonUm die Nutzungsmöglichkeiten seiner „Swift-Case“-Laufwerksgehäuse zu erweitern, hat Sharkoon sie um Firewire-Anschlüsse ergänzt und in der "Swift-Case Combo"-Familie zusammengefasst. Wer von verschiedenen Plattformen auf gemeinsame Daten zugreifen muss, findet in den robusten Alugehäusen eine bezahlbare Lösung.

    Je nach verwendeter Festplatte bietet Sharkoon passende Gehäuse für 2,5", 3,5" und 5,25" Laufwerke. Allein bei der kleinen Ausführung muss man sich mit einem Firewire-Port zufrieden geben. Die 3,5" und 5,25" Gehäuse bieten derer zwei. Ansonsten setzen die "Swift-Case Combo"-Gehäuse auf USB 2.0. Die theoretische Bandbreite der dadurch Plug&Play- und Hot Swap-fähigen Cases liegt je nach gewähltem Anschluss also bei 480 Mbit/s (USB 2.0) oder 400 Mbit/s (Firewire).

    Sharkoon CaseCombo Familie


    Wert wurde bei Sharkoon auf die Ausstattung gelegt. So verfügen die Gehäuse sowohl über einen eigenen An/Aus-Schalter, als auch über eine Betriebs-LED. Im Lieferumfang enthalten sind zudem das Handbuch, die Win98-Treiber-CD, ein USB-Kabel, das Netzteil, Montageschrauben und ein Schraubendreher. Letzterer spricht entweder für große Sorgfalt bei der Zubehörauswahl oder für sehr ungewöhnliche Schrauben.

    Sharkoon gibt als empfohlenen VK für die 2,5" Lösung 29,90 € an. Die beiden größeren Gehäuse sollen ab sofort für 44,00 € erhältlich sein.
    [mi]

    NVIDIA mit Rekordgeschäftsjahr

    Der US-amerikanische Hersteller von Grafikprozessoren konnte Ende Januar ein gutes Geschäftsjahr abschliessen. NVIDIA verbuchte einen Umsatz von 2,38 Milliarden US-Dollar und konnte dabei 302,6 Millionen Gewinn einstecken. Der Umsatz stieg gegenüber 2005 um 370 Millionen US-Dollar und bewegte sich somit auf neuem Rekordhoch.

    Auch der Gewinn konnte im Vergleich zum Vorjahr um rund 202 Prozent gesteigert werden, während die Bruttomarge auf 40,2 Prozent stieg. Mit der Quadro-Produktlinie wurde ein weiterer Rekord aufgestellt, in dem der Umsatz um 42 Prozent gesteigert werden konnte.

    Der Hersteller sieht in seiner Mitteilung auf einige Highlights zurück! So kaufte man mit Uli Electronic einen innovativen Chipsatzhersteller, welcher z.B. mit dem Chipsatzgespann M1695 und M1567 die Möglichkeit bietet AGP und PCI-Express zusammen zu betreiben. Weiter konnte NVIDIA zusammen mit Dell an der CES 2006 für einen PC mit vier Grafikkarten eine Auszeichnung einholen. Und zu guter letzt konnte der Hersteller gemäss Marktforscher von Mercury Research seine Marktanteile bei Desktop-GPUs auf 51 Prozent ausbauen.
    [as]

    BIOS-Kompendium in Version 6.4 erschienen

    Personen mit dem Hobby "Computerbasteln" aber auch Profis müssen immer mal Einstellungen im BIOS vornehmen und können kaum die hunderte Einstellparameter auswendig kennen, welche ein modernes BIOS bietet. Hier schafft das BIOS-Kompendium von Hans-Peter Schulz allfällige Wissenslücken zu füllen.

    Die neue Version 6.4 bietet wie bis anhin Infos zu AMI, Award, MR BIOS und Phoenix BIOS Einstelloptionen. Was genau neu dazugekommen ist, wurde noch nicht bekannt gegeben! Total sind 4102 Optionen dokumentiert und damit 138 Einstelloptionen mehr als in der Vorgängerversion. Neben der Onlineversion kann das Kompendium auch in den Formaten EXE, HTML, Windows Hilfe und PDF herunter geladen werden.

    Zu der Onlineversion
    Zu den Offlineversionen
    Zu der Palm Reader Version
    [as]

    Sonntag, den 19. Februar 2006

    Webweites

    Hardware

    Einmal mehr hat sich das 3DCenter mit dem umfangreichen Thema der Filteroptimierung von Seiten der Grafikchipexperten befasst, die noch immer den Anwendern nur ungern die tatsächlich eingestellten Filtermodi auch in der gewünschten Form auf den Bildschirm bringen. Doch mit kleinen Tricks ist es zum Beispiel bei NVIDIA nicht allzu schwer auch die höchstmögliche Qualität aus seiner teuer erstandenen Grafikkarte herauszukitzeln.

    Einen sehr umfangreichen Überblick über die aktuelle Grafikchip-Generation hat das 3DCenter zudem in einem weiteren Artikel anzubieten. In ausführlichen Tabellen ergänzt mit erläuternden Worten findet die unüberschaubare Masse der unzähligen zur Zeit erhältlichen und in Bälde erwarteten Chips einen Platz. Welche Grafikkarte mit welchen Features aufwartet, lässt sich damit nun einfach herausfinden. Um die Modelle dann noch abschließend beurteilen zu können, liegen außerdem noch entsprechende Verweise auf viele passende Testartikel bereit.

    Dem fast schon berüchtigten ARock 939Dual-SATA2 haben sich unsere Kollegen von Au-Ja gewidmet. An kaum einer Platine scheiden sich zur Zeit mehr die Geister, wenn es um Pro und Contra geht, wie wir am eigenen Leib erfahren durften ;-). Konkret widmet sich der Artikel dem Troubleshooting der möglicherweise zahlreich auftretenden Hürden, die ein Käufer dieser Platine überwinden muss, und hält in einfachen Worten einige helfende Tipps für den genötigten Anwender parat.

    Die NVIDIA GeForce 7300 GS wurde von der ComputerBase durch zahlreiche Benchmarks gejagt und durfte so ihr Können im Entry-Level-Bereich unter Beweis stellen. Obgleich man natürlich keine Ergebnisse erwarten darf, die mit den Highend-Modellen konkurrieren, hinterließ die Grafikkarte mit ihrem leisten und sparsamen Betrieb durchaus Argumente, die für den Wenigspieler ausschlaggebend sein könnten.

    Als Redaktionstipp hat sich das Cebop HEL 750 Notebook mit sogenannter Wechselgrafik gemausert, welches bei Hartware auf dem Prüfstand lag. Seltenes Feature ist dabei die Möglichkeit je nach Anforderungen von Performance oder Laufzeit zwischen unterschiedlichen Grafikchips zu wählen.

    Software

    Freud und Leid ist für so manchen die jährliche Steuererklärung, die gerade auf Softwareebene von unzähligen Herstellern regelmäßig einfacher gestaltet werden soll. Als großer Name im Programm hat sich hier vor allem das WiSo Sparbuch etabliert, dass in der aktuellen Version für das Jahr 2006 unter den wachsamen Augen von WinTotal gelandet ist. Ein Praxistest soll zeigen, wie weit die Software sich für diesen Einsatz tatsächlich eignet.

    Für den Spielgenuss füttert Spieleflut diese Woche ihre PlayStation 2 mit dem Wintersport-Spiel Torino 2006, das durch ideenreiche Elemente und zahlreiche Disziplinen zu überzeugen weiß. Steigern lässt sich der Spielspaß zudem durch die einfache Steuerung und die gelungene Grafik, die den Wintersport auch zu Hause zum Erlebnis machen. Für den Computer erregt diesmal eine große Abenteuer-Box aufsehen, die neben zwei Klassikern wie Runaway und The Westerner jedoch kaum überzeugende Spiele im Lieferumfang hat, die technisch und inhaltlich wirklich begeistern können. Ein Blick in den Artikel für einen ersten Überblick dürfte sich dennoch nicht nur für Abenteuerliebhaber lohnen.
    [rl]

    Samstag, den 18. Februar 2006

    Neues Multi-Screen-Flaggschiff von Nvidia

    Nvidia Quadro NVSMit dem Grafikprozessor Quadro NVS 440 hat Nvidia ein neues Topprodukt im Bereich der Mehrbildschirm-Grafiklösungen im Programm. Auch der 440 wird, wie seine Vorläufer der inzwischen vier Jahre alten Quadro NVS-Serie, in informationsintensiven Arbeitsumgebungen wie den Büros von Börsenmaklern oder bei digitalen Leitsystemen seinen Dienst verrichten.

    Mit der Unterstützung von bis zu vier Bildschirmen ist die PCI-Express-Karte im ATX-Format, bei allerdings nur halber Länge, dafür auch bestens gerüstet. Zudem lassen sich, entsprechender Chipsatz und PCIe-Slot vorausgesetzt auch zwei Karten verbauen, was bis zu acht einzeln ansteuerbare Displays ergibt. Für diesen Zweck bietet die NVS 440 passende PCI-Express x1 und x16 Anschlüsse. Gegenüber den Modellen 280 und 285 bietet sie nun eine 128 Bit statt 64 Bit Grafikschnittstelle. Als Arbeitsspeicher stehen den beiden GPUs der NVS 440 jeweils 128 MB GDDR3 RAM zur Verfügung. Als Ergebnis erhält man Auflösungen von maximal 1920x1200 auf Digitalbildschirmen und 2048x1536 bei Einsatz analoger Monitore. Wohl gemerkt auf allen Displays! So viel Performance hat seinen Preis. Die maximale Leistungsaufnahme liegt nach Herstellerangabe bei 31 passiv gekühlten Watt.

    Wie gewohnt bietet auch die Quadro NVS 440 die nView-Mehrbildschirm-Technologie. In Zusam