Freitag, den 30. Januar 2004
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Neues Stepping beschleunigt den Athlon 64
Bereits in unserem Review zum Athlon 64 3000+ hatten wir das kommende "CG"-Stepping (derzeit aktuell ist das "C0"-Stepping) des Athlon 64 mit verbessertem Speicher-Controller erwähnt, der neben schärferen RAM-Timings nun endlich auch den Betrieb von drei DIMM-Slots im DDR400-Modus ermöglichen soll. Weiterhin soll die Speicher-Kompatibilität von Athlon 64-Systemen, um die es immer noch nicht zum Besten bestellt ist, damit deutlich angehoben werden. Ob auch die Übertaktbarkeit des Athlon 64, wie derzeit von einigen Hardwareseiten behauptet, vom "CG"-Stepping positiv beeinflusst werden wird, darf man hingegen wohl mit einiger Zurückhaltung abwarten.
Eine auf dem Server des Mainboardherstellers Shuttle liegende CPU-Supportliste des Athlon 64-XPC-Barebones SN85G4 legt nun nahe, dass das "CG"-Stepping zunächst nur beim Athlon 64 3400+ Verwendung finden wird. Bezüglich des Produktionsstarts gibt es vorerst nichts Neues zu berichten, hier wird weiterhin vom März 2004 ausgegangen.
[vw]
Bald 64bit-Desktop-Prozessoren von Intel?
Zwei aktuelle Meldungen beflügeln z.Zt. die Phantasien, dass Intel, nachdem AMD mit seinen Athlon 64-Prozessoren bereits die 64bit-Ära im Desktopbereich eingeläutet hat - es fehlt eigentlich "nur" noch das passende Betriebssystem nebst Programmen - kurzfristig ebenfalls eine 64bit-Lösung anbieten könnte. So wird Intel-COO Paul Otellini zitiert, dass "man sehr zuversichtlich" sein könne, dass Intel bei Verfügbarkeit von entsprechenden Betriebssystemen und Software für 64bit gerüstet sein werde. Nun, eine Beta-Version der 64bit-Edition von Windows 2003 Server ist bereits zu haben und an einem 64bit-Desktop-Pendant wird von Microsoft ebenfalls gearbeitet.
Noch einen Schritt weiter geht eine andere Meldung, dass Intel bereits auf seinem kommenden IDF (Intel Developer Forum) vom 17. bis 19. Februar in San Francisco 64bit-Versionen von Pentium 4 und Xeon demonstrieren werde. Weiterhin solle die bisher unter der Bezeichnung "Yamhill" bekannte 64bit-Technologie, die bereits - allerdings deaktiviert - im Prescott schlummern könnte, nun auf das Kürzel "CT" hören...
Falls es wirklich so käme, würde Intel eine radikale Kehrtwendung bezüglich seines 64bit-Engagements vollziehen. Bislang ausschließlich auf die IA-64-Architektur des Itanium-Serverprozessors konzentriert, könnte dessen Zukunft bei Erscheinen eines 64bit-Xeon plötzlich auf sehr tönernen Füßen stehen, da die 32bit-Schwäche des Itanium ein nicht behebbares Manko darstellen würde. Andererseits dürfte Intel befürchten, auf dem lukrativen Desktop-Massenmarkt langfristig nicht mehr aussreichend mit AMD mithalten zu können. Der einzige Ausweg, um den Itanium nicht vollends opfern zu müssen, wäre eine zweigleisige Strategie im 64bit-Sektor, was allerdings einen dauerhaften Support hauptsächlich von Microsoft voraussetzen würde und nicht unbedingt gesichert erschiene.
[vw]
Donnerstag, den 29. Januar 2004
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PCI 2D-Profigrafiklösung und neue Linux-Treiber von nVidia
Der Grafikchip-Spezialist nVidia hat nun die nVidia Quadro NVS 280 PCI präsentiert, welche als professionelle 2D-Grafiklösung im PCI Steckplatz zum Einsatz kommen soll und insbesondere für den Betrieb mit mehreren Bildschirmen geeignet ist. Sie besitzt zwei Monitor-Ausgänge und empfiehlt sich zudem in Kombination mit weiteren AGP/PCI Grafikkarten, um insgesamt bis zu 16 Monitore bei einer maximalen Auflösung von bis zu 1600x1200 Bildpunkten ansprechen zu können.
Eventuell bietet sich die Grafikkarte auch für den Einsatz in den immer beliebteren Mini-Barebone Systemen an, von denen Jetway jüngst Modelle für den Mehrbenutzerbetrieb eingeführt hat. Ansonsten sind die Grafikkarten in verschiedenen Workstations von HewlettPackard verbaut. Im Handel werden Modelle von PNY, Leadtek oder Elsa erhältlich sein, zu deren Preisen jedoch noch keine Informationen bekannt sind.
Für die Verfechter des OpenSource-Betriebssystems GNU/Linux gibt es des Weiteren Neuigkeiten zum aktuellen nVidia-Treiber. Nachdem zum Erstaunen vieler das letzte Update keine Unterstützung für den neuen Kernel 2.6 mitbrachte, besserte das Unternehmen nun nach, und liefert sowohl für AMD64 als auch übliche IA32-Systeme neue Versionen. Während die 53.36 für die üblichen 32bittigen Systeme nun den aktuellen Systemkern akzeptiert, scheinen die Athlon 64 Nutzer noch etwas warten zu müssen. Zumindest steht bei den Informationen zum 53.32 kein Wort dazu. Dafür kommen die Anwender nun auch in den Genuss des nVidia-Installers. Weiterhin wurden der Support für die GeForce FX hinzugefügt und einige Software-Features integriert.
* nVidia Linux-Treiber 53.36 für x86-Systeme
* nVidia Linux-Treiber 53.32 für AMD64 Systeme
[rl]
Neue WinRAR Version 3.30 freigegeben
Das Archivierungstool (Win)RAR ist nun in der Version 3.30 verfügbar und kann für zahlreiche Betriebssysteme wie Windows, Linux, FreeBSD oder MacOS X auf der Homepage der Entwickler heruntergeladen werden.
Neu sind neben einigen Fixes insbesondere die Möglichkeit, archivierte Dateien nur temporär zu entpacken, um so vor dem tatsächlichen Zugriff den Inhalt mit vorhandener AntiViren-Software überprüfen zu können. Zudem wurde eine neue Benchmark-Funktion eingeführt, die es über die Kommandozeile erlaubt, die Performance beim komprimieren verschiedener Systeme zu vergleichen. Zudem sollen Fehler erkannt werden, die womöglich durch die Hardware verursacht wurde. Weitere Details zu den Änderungen finden sich im aktuellen Changelog zu WinRAR 3.30.
* WinRAR 3.30 für Microsoft Windows (ca. 980 KB)
* RAR 3.30 für Apple MacOS X (Kommandozeile, ca. 350 KB)
* RAR 3.30 für GNU/Linux (Kommandozeile, ca. 660 KB)
[rl]
Neuer Artikel online: DVD-Brenner Roundup
DVD-Brenner haben sich seit einiger Zeit mit dem Aufkommen von günstigen 4fach Brennern zu einem Produkt für den Massenmarkt aufgeschwungen und werden mittlerweile selbst in Komplett-PCs reihenweise verbaut. Zeit also für uns, sich mit diesen Produkten zu beschäftigen, welches wir heute in Form unseres Vergleichstests der 4fach DVD-RW Brenner von AOpen, ASUS und MSI tun wollen. Dabei wurden die Geräte umfangreichen Lese- und Schreibtests unterzogen und genauso die Geräuschentwicklung sowohl subjektiv als auch wieder mittels Spektralanalyse bewertet. Welche Stärken und Schwächen dabei die drei Testkandidaten offenbarten, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Mittwoch, den 28. Januar 2004
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LeadTek stellt WinFast A350 TDH XT vor
Der Hersteller LeadTek hat eine neue Grafikkarte auf NVIDIA GeForceFX 5900 XT Basis auf den Markt gebracht. Das Modell WinFast A350 TDH XT ist mit 128 MB Grafikspeicher ausgestattet, welcher eine Zugriffszeit von 2,8ns vorweisen kann und über ein 256 Bit breites Interface an den Chip angebunden ist. Das Kühlsystem preist LeadTek als extra Silent an und soll maximal 25dB von sich geben. Von den Takten her setzt man auf die NVIDIA Vorgaben. Der Chip taktet mit 390 MHz, der Speicher mit 350 MHz. Im Lieferumfang findet man neben einem S-Video Kabel, einem Chinch Kabel und einem DVI-VGA Adapter auch 2 Spielevollversionen in Form von "Big Muthe Truckers" und "GunMetal". Dazu wird man auch wieder die LeadTek üblichen Treiber und Tools vorfinden können.

Die Karte ist ab sofort im Fachhandel erhätlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 219 Euro. Bereits erhältliche Karten findet man auf dem Markt allerdings schon jetzt für unter 200 Euro.
[mg]
Mozilla Optimizer
Unsere Kollegen von der Computerbase haben mit dem Mozilla Optimizer ein interessantes Programm bereitgestellt, welches Mozilla-basierte Browser beschleunigt. Unterstützt werden die Mozilla Suite, Mozilla Firebird und der Netscape Browser in Version 6 und 7. Die Hintergründe über die veränderten Einstellungen kann man hier nachlesen. Als Hauptänderung wird das Pipelining aktiviert, welches für ein paralleles Anfordern der verschiedenen Objekte (z.B. Bilder) der Webseite sorgt. Weitere Tipps und versteckte Einstellungen kann man auf der deutschsprachigen Mozilla Firebird Help Webseite nachlesen.
Download Mozilla Optimizer 1.4 für Windows (226kByte)
[ch]
Dienstag, den 27. Januar 2004
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12-fach DVD Brenner kündigen sich an
Auf Golem ist nach zu lesen, dass der Hersteller LG Electronics (LGE) auf der der diesjährigen CeBit im März einen 12-fach DVD Brenner vorstellen wird. Das Laufwerk, getauft mit dem Kürzel GSA-4120B, ist genauso wie seine Vorgänger ein Multiformat Brenner, welcher neben den verbreiteten Formaten DVD+R/RW und DVD-R/RW auch wieder DVD-RAM beschreiben kann. Allerdings steht eine 12-fache Brenngeschwindigkeit nur für DVD+R Rohlinge zur Vefügung. DVD-R Scheiben beschreibt der Brenner weiterhin "nur" mit 8-facher Geschwindigkeit. DVD-RW/+RW-Medien können mit 4-facher Geschwindigkeit beschrieben werden, DVD-RAM soll das Laufwerk laut Golem mit 3-facher Geschwindigkeit brennen können. Weiter Informationen sowie Preise und Verfügbarkeit liegen nocht nicht vor.
Bei dem Geschwindigkeitsrausch sollte man eines aber nicht vergessen: Eine höhere Schreibgeschwindigkeit, vor allem in Kombination mit qualitativ schlechten Medien, erhöht das Risiko, seine gebrannte DVD trotz erfolgreichem Schreiben, gleich wieder wegwerfen zu können. Denn mit höheren Schreibgeschwindigkeiten sinkt in der Regel auch die Schreibqualität, was zu Lesefehlern führen kann und damit nicht unbedingt wünschenswert ist. Und da gerade erst 8-fach Brenner richtig auf den Markt kommen, sollte man als qualitätsbewußter Anwender lieber noch abwarten und Tee trinken....oder einfach langsam brennen. ;-)
[mg]
Informationen zum NVIDIA NV40 und Nachfolgern
Die Kollegen vom 3DCenter haben handfeste Informationen zum Next-Gen NVIDA Chip NV40 und dessen Nachfolgern ausgegraben, angereichet mit spekulativen Daten und Interpretationen. Bekanntlich soll NVIDIAs neuster Sproß NV40 zur CeBit vorgestellt werden, womöglich aber auch erst ein paar Tage später zur Gamers Developers Conference, welche vom 22. bis 26. März in den USA abgehalten wird. Wir wollen hier jetzt allerdings keine Zusammenfassung des Artikels niederschreiben, sondern möchte direkt auf den Artikel verweisen. So kann sich jeder selber ein eigenes Bild davon machen, wie es mit den zukünftigen NVIDIA Chips bestellt sein könnte.
nVidia NV40, NV41, NV45 & Co. Informationen
[mg]
Montag, den 26. Januar 2004
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Mobile-Prozessor Zukunft bei Intel
Interessante, wenn auch spekulative Aussichten, auf die beiden nächsten Jahre im mobilen Prozessor-Segment beim Halbleiter-Experten Intel haben die japanischen Kollegen der PC Watch anzubieten. Nach ihren Informationen dürfte für 2005 mit einem nochmaligen Anstieg der Leistungsaufnahme für kommenden Mobile-CPUs zu rechnen sein, welche sich seit einiger Zeit sowohl im Desktop-Markt als auch auch im Bereich der aktuellen Mobile-Prozessoren mehr oder weniger deutlich zeigt.
So wird der Pentium-M auf Basis des Dothan-Kerns, wie bereits berichtet, im zweiten Quartal starten und soll als Normal Voltage-Version zunächst bis zu 30 Watt bei maximal 1,80 GHz für sich beanspruchen. Alternativ stellt Intel zwei weitere Versionen bereit, die einerseits zwar deutlich weniger verbrauchen, auf der anderen Seite aber auch bei deutlich niedrigeren Taktraten arbeiten. Alle drei Prozessoren werden bereits mit Hilfe der 90 Nanometer Fertigungstechnik produziert. Der deutlich gierige Pentium 4-M mit Prescott-Kern, welcher für das dritte Quartal erwartet wird, benötigt als mobile Desktop-CPU mit voraussichtlich bis zu 90 Watt sogar die dreifache Leistung.
| Normal Voltage | Low Voltage | Ultra Low Voltage | Desktop-M |
| Quartal 1 2004 | | | | Pentium 4-M (Northwood, 75 Watt) |
| Quartal 2 2004 | Dothan FSB400 (21 Watt) | Dothan FSB400 (10 Watt) | Dothan FSB400 (5 Watt) | |
| Quartal 3 2004 | | | | Pentium 4-M (Prescott, 90 Watt) |
| Quartal 4 2004 | Dothan FSB533 (30 Watt) | Dothan FSB533 (1x Watt) | | |
| Halbjahr 1 2005 | | | | Tejas-M (1xx Watt) |
| Halbjahr 2 2005 | Jonah (45 Watt) | Jonah LV | Jonah ULV | |
Ende 2004 soll schließlich, im Rahmen der Umstellung der schnelleren Dothan-Modelle (Normal Voltage und Low Voltage) auf ebenfalls 90 Nanometer, der Frontsidebus auf 533 MHz QDR bei Frequenzen von circa 2,13 GHz angehoben werden, was sich jedoch auf den Verbrauch negativ auswirkt und um einige Prozent nach oben treibt.
Die Angaben für den Nachfolge-Chip mit Codenamen Jonah sollten vorerst als spekulativ betrachtet werden, zumal sich die Details natürlich noch in Grenzen halten. So ist derzeit noch nicht gewiss, ob er noch mit 90 nm Strukturgrößen oder schon mit 65 nm gefertigt wird, wobei wohl eher von ersterem ausgegangen werden kann. Betrachtet man nämlich rückblickend erste Roadmap-Informationen vom Juli 2003, erkennt man, dass schon damals für den Desktop-Einsatz die 65 Nanometer erst für das zweite Quartal 2005 erwartet wurden. Bezieht man in die Betrachtung mit ein, dass zu diesem Zeitpunkt auch schon erste Prescott-Prozessoren auf 90nm-Basis für das vierte Quartal erwartet wurden, dürfte mit 65nm-Mobile-Chips nicht vor Ende 2005 zu rechnen sein.
Der Jonah soll nach Informationen der PC Watch als Normal Voltage Variante bis zu 45 Watt verbrauchen, was im Vergleich zum aktuellen Banias-Core eine Steigerung um 100 Prozent bedeuten würde und gemessen an derzeitigen Bedürfnissen als enorm angesehen werden kann. Man sollte allerdings nicht davon ausgehen, dass die Prozessoren jene Angaben im normalen Arbeitsbetrieb erreichen, sondern allerhöchstens unter Volllast. In jedem anderen Fall dürften zahlreiche Energiesparfunktionen greifen, die nochmals für einen sparsameren Betrieb sorgen und folglich die Akkulaufzeiten noch einmal deutlich verlängern. Ein etwas trüberes Bild vermitteln dagegen die "mobilisierten" Desktop-Modelle Pentium 4-M und später "Tejas-M", die bei immer kälteren Wintern als Heizung unerlässlich werden dürften. ;-)
Dass es jedoch auch anders gehen könnte, will IBM vielleicht bei den momentanen Planungen für die PowerPC Prozessoren der Zukunft demonstrieren. So sollen nächste 90 nm Desktop-Modelle mit etwa 2 GHz nur um 25 Watt benötigen, mobile Versionen liegen vermutlich noch einmal deutlich darunter. Auch Alternativen von VIA und Transmeta dürften in Anbetracht solcher Entwicklungen immer mehr Rampenlicht rücken. Beide halten sich vom Gigahertz-Rennen der großen Boliden zurück und konzentrieren ihre Entwicklungen hauptsächlich auf möglichst energiesparende und kühle Verfahren.
[rl]
Neue Version von CPU-Z verfügbar
Das Diagnose-Tool CPU-Z ist nun in der Version 1.21 auf der Homepage des Entwicklers erhältlich. Es umfasst einige Updates in Sachen Prozessor- und Chipsatz-Erkennung, sodass nun auch der Prescott-Core oder der Celeron-M richtig ausgelesen werden. Als praktisch erscheint zudem, dass alle Programmdateien nun in einer einzigen ausführbaren Datei vereint worden sind. Weitere Informationen finden sich bei cpuid.org, wo auch weitere nützliche Tools wie der PC Wizard oder ClockGen heruntergeladen werden können.
* CPU-Z v1.21 für Windows 95 bis Windows XP (ca. 230 KB)
[rl]
Intel bestätigt verlängerte Pipeline des Prescott
Angesichts der trotz deutlich gesteigerter Cache-Größen kaum höheren Performance des kommenden Pentium 4 mit Prescott-Core verglichen zum aktuellen Northwood-Core war bereits seit geraumer Zeit eine Verlängerung der Befehlspipeline als wahrscheinlichster Grund diskutiert worden. Dies ist nun von Intel offiziell bestätigt worden, nicht jedoch, dass die Pipeline nun 30- statt noch 20-stufig wie beim Northwood ausfallen wird.
Die chinesische Hardwareseite HKEPC glaubt hingegen zu wissen, dass es sich um eine 32-stufige Pipeline handeln wird. Die Kollegen bieten zusätzlich einige Bilder vom neuen Sockel 775 an, gleiches findet man neben nicht allzu aussagefähigen Benchmarks des Prescott sowie Schnappschüssen einer ATi-PCI-Express-Grafikkarte bei PConline.
Dessen ungeachtet, wieviel Stufen es beim Prescott denn nun wirklich sind, wird jedoch immer deutlicher, dass die zunächst als Performancegaranten gehandelten verdoppelten L1- und L2-Datencaches sowie das verbesserte Daten-Prefetching wohl nur zu wenig mehr dienen können, als die ansonsten noch schlechtere Pro-Mhz-Leistung auszugleichen. Hintergrund ist der Wunsch von Intel, zur Jahreswende 2004/2005 die 4 GHz-Taktgrenze zu knacken. Allein mit dem 90 nm-Herstellungsprozeß ist dies wohl nicht möglich. Somit entfernen sich die Prozessor-Konzepte von AMD und Intel mit dem Athlon 64 und dem Prescott noch weiter voneinander, als sie zwischen Northwood und Athlon XP sowieso schon gelegen hatten.
[vw]
Silberleitpaste ohne Silber
Ausgesprochenes Pech hatte jüngst Tuning-Spezialist OCZ Technology. Das in den USA ansässige Unternehmen stellt nicht nur Highend-Speichermodule oder CPU-Kühler her, sondern bietet auch Wärmeleitpasten an. "OCZ Ultra II Premium Silver Compound" fand sich nun im Rahmen eines kleinen Roundups bei Overclockers.com auf dem Labortisch wieder, um - wie die anderen Prüflinge auch - auf ihren Silbergehalt hin untersucht zu werden.
Dummerweise lag der Silbergehalt unterhalb der Nachweisgrenze und brachte OCZ in Erklärungsnöte. Eine offizielle Stellungsnahme ließ denn auch nicht lange auf sich warten: OCZ gab in einer Presseerklärung bekannt, dass seine Ultra II Premium Silver Compound durch einen außerhalb der USA sitzenden Partner gefertigt werde und ältere, gleichfalls unabhängige Tests einen Silberanteil von 25 Vol.-Proz. bzw. 70 Gew.-Proz. ergeben hätten. Anläßlich des Overclockers-Reviews habe man nochmals nachgemessen und nur noch einen Silberanteil von unter einem Prozent gefunden. Neben der Einleitung rechtlicher Schritte gegen den bisherigen Lieferanten gibt es nun auch einen neuen Zulieferer - zukünftig kommen OCZ-Wärmeleitpasten aus dem Hause Artic Silver. Die getesteten Artic Silver Silberpasten kamen in dem Review in der Tat auf Gehaltswerte oberhalb von 90%, wohingegen die "Silver Thermal Grease" von CompUSA ebenfalls durch die Abwesenheit von Silber "glänzen" konnte.
OCZ bietet seinen Kunden nun im Rahmen einer Rückrufaktion im Tausch gegen eine nicht oder nur teilweise verbrauchte Tube "Ultra II Premium Silver Compound" entweder eine Tube von Artic Silver oder einen "OCZ Dominator 2 Heatsink" Kühler an. Weiterhin gibt es beim Erwerb eines OCZ-DDR-RAM-Paars einen Preisnachlass von 10 US-$ und ein kostenloses T-Shirt.
[vw]
Webweites
Für die AMD-Freunde gibt's einen Dreierpack bei den LostCircuits. Zunächst sind mit Abit KV7 und AOpen AK77-600 MAX zwei KT600-Mainboards gegeneinander angetreten. Beide Boards boten solide Kost, wobei AOpen besonderen Wert auf die Ausstattung, Abit wiederum auf Tuningmöglichkeiten legt und den besseren Onboard-Sound in Form des nicht so häufig verbauten VT1616-Chips von VIA bietet.
Am oberen Ende der Performancekette steht jedoch weiterhin der nForce2, speziell das DFI LAN Party NFII UltraB, auf dem mittels einiger Tricks ein FSB von über 260 MHz stabil zu betreiben war. Da sich das Board im Test keine Schwächen erlaubte und mit seiner vorzüglichen Ausstattung glänzte, erhielt es den von den LostCircuits nur selten vergebenen Editor's Choice Award.
Einen Award gab's auch beim Planet 3DNow!, und zwar für das Soyo KT600 Dragon Ultra. Ebenfalls auf Basis des KT600-Chipsatzes von VIA, konnte es durch optisches Erscheinungsbild, Stabilität und Features punkten, die nForce2-Referenz jedoch hinsichtlich der Performance nicht ganz erreichen, auch wenn der KT600 insgesamt eine höhere Leistungsfähigkeit als sein Vorgänger besitzt.
TweakPC hat einen Blick auf die untere Mittelklasse aus dem Hause nVidia geworfen und sich dazu die Pixelview GeForce FX5700 PDF ins Testlabor geholt. Das Kürzel PDF steht dabei für "Plasma Display Fan", eine Lüftersteuerung mit angeschlossenem Display, das aktuelle Lüfterdrehzahl und GPU-Temperatur anzeigt. Zusammen mit dem hell leuchtenden blauen Lüfter soll dies die Casemodder ansprechen. Die Performance entsprach dem, was man erwarten durfte, allerdings ließ sich die Karte gut übertakten und holte so noch eine deutliche Mehrleistung heraus.
Weiterhin hat sich TweakPC ein 550 Watt Netzteil des Herstellers LC-Power angesehen. Für rund 50 Euro werden hier sehr stabile Spannungswerte unter Last, ein leiser Betrieb dank eines 120er Lüfters sowie Passiv-PFC geboten.
Auf der aktuellen "Herr der Ringe"-Welle reitet das Strategiespiel War Of The Ring, das den Weg in die Spieleflut-Redaktion gefunden hat. Gut gefallen haben dem Tester die vielfältigen zu absolvierenden Missionen und die gelungene grafische Umsetzung, ansonsten bietet "War Of The Ring" genretypische Normalkost, mit der man nicht viel falsch machen kann.
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Samstag, den 24. Januar 2004
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Microsoft will Spam-Problem bis 2006 lösen
Bis 2006, so verspricht Microsoft-Chef Bill Gates, werde das E-Mail Spam-Problem gelöst sein. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeite man derzeit an verschiedenen Konzepten, die zum Einen Möglichkeiten hervorbringen sollen, wie man die elektronische Post verifizieren kann, und zum Anderen auf unterschiedliche Arten die Computer beziehungsweise deren Besitzer daran hindern sollen, diesen Typ der unbeliebten "Fanpost" zu versenden.
Nach einem Bericht der eWeek arbeitet Microsoft an einem Konzept, mit dem man den Absender identifizieren kann. Eine Möglichkeit, um sich zu vergewissern, dass der Absender tatsächlich eine physische Person ist und keine Maschine, basiert dabei auf den Einsatz der menschlichen Intelligenz. Ähnlich dem Verfahren, bei dem Zahlen auf Bildern dargestellt und gesondert eingegeben werden müssen, wolle man Puzzle entwickeln, die nur von Menschen gelöst werden können. Die zweite Variante seien Puzzle, die zwar Computer zwar errechnen können , deren Rechenaufwand jedoch so hoch ist, dass auf diese Weise nur eine geringe Zahl von E-Mails versandt werden können.
Den meisten Erfolg verspricht sich Gates jedoch von einer dritten Möglichkeit, die den Spam-Sender da treffen soll, wo es am Meisten schmerzt -- in der Brieftasche. Nach diesen Vorstellungen sollen die Anwender einen bestimmten finanziellen Risiko-Status für den Empfang unbekannter Post setzen können. Sollte der Sender tatsächlich bekannt (oder erwünscht) sein, werde der Empfänger keine Gebühren verlangen, empfinde er die Post jedoch als Spam, könne er die unerwünschte Nachricht jedoch in Rechnung stellen.
Grundsätzlich hat jede der vorgestellten Lösungsansätze ihre Vorteile, bringt jedoch auch umfangreiche Nachteile mit sich. So bleibt noch ungeklärt, wie beim "Puzzle-Verfahren" erwünschte Newsletter oder Antwort-Benachrichtigungen zum Beispiel in Foren verschickt werden sollen. Für die "Bezahl-Post-bei-Nichtgefallen" stoßen ebenfalls auf Anhieb viele negative Elemente auf. Wer klärt, ob die Entscheidung des Empfängers gerechtfertigt ist? Wer kümmert sich um die Formalitäten, sollte tatsächlich ein "Bezahl-Fall" eintreten? Was passiert mit Betrügern, die eventuell Anwender auffordern, Bestätigungsmails zu verschicken und dann eiskalt abkassieren? Und: Wer legt die Höhe der Strafe fest?
Im Endeffekt wirken alle Lösungen nur eingeschränkt brauchbar und haben noch zahlreiche ungeklärte Lücken. Sicher scheint jedoch, dass mit jedem weiteren Schritt in Richtung "besserer virtueller Welt" der Anwender ein Stückchen mehr von seiner Freiheit abgeben muss. Die Zeiten der virtuellen gesetzlichen Grauzone für anonyme Anwender sind schon längst vorbei. Nun liegt es an der Community, sich die letzten freien Flecken zu bewahren und vor dem Angriff des Kommerz zu schützen, welcher immer häufiger beginnt, die lockeren Bedingungen für seine Zwecke zu nutzen, um schließlich den Bedrohten einen Schutz vor seiner Selbst anbieten zu wollen. Einen Schutz, welcher letztendlich auch bloß wieder zum eigenen Vorteil ausgenutzt werden kann und neue, noch engere Rahmenbedingungen erfordert -- ein Strudel ohne Ausweg?
[rl]
Albatron Mainboards sind "Prescott-Ready"
Gute Nachrichten gibt es für die Besitzer von Albatron Motherboards der Serien PX875P, PX865PE und PX865PE Lite, die der Hersteller nun offizielle für den neuen Pentium 4 Prescott freigab. Mit Hilfe kürzlicher Bios-Updates sollen die genannten Platinen nun nicht nur in der Lage sein, die Vorteile des neuen Pentium 4 Kerns mit SSE3 Befehlserweiterungen auszuschöpfen, sondern können nun auch mit dem Spitzenmodell aus dem Hause Intel, dem Pentium 4 "Extreme Edition" umgehen.
Nachfolgend die Liste der von Albatron offiziell für den Pentium 4 "Extreme Edition" und Pentium 4 Prescott freigegebenen Produkte. Das für den Betrieb benötigte BIOS kann auf der Homepage des Herstellers heruntergeladen werden.
| Chipsatz | i875P/ ICH5 | i865PE/ ICH5(R) | i848P/ ICH5 |
| Mainboards | PX875P PX875P Pro | PX865PE Pro II PX865PE PX865PE Pro | PX865PE Lite PX865PE Lite Pro |
[rl]
Erste BTX Gehäuse im zweiten Halbjahr?
Nachdem erst kürzlich erste Informationen zum von Intel erarbeiteten BTX Standard erschienen sind, scheint es, als wird die neue Bauform BTX alias Balanced Technology Extended den Markt im zweiten Halbjahr 2004 letztendlich erreichen und neben PCI Express den Markt aufwirbeln. Dies kann man zumindest einem Bericht von TechWeb entnehmen, in dem ein Analyst einer Studie zufolge für das nächste Halbjahr schließlich den vollständigen Umbruch im PC Segment erwartet.
Auch wenn DDR2 wahrscheinlich erst später hinzustoßen wird, da die Preise für den Anfang zu hoch und die Unterstützung der Hersteller vorerst zu gering ausfallen dürfte, treten nun immer mehr Anzeichen ans Tageslicht, welche die neue Ära einläuten könnten. Sicherlich ist nicht abzuschlagen, dass dieser Schritt schon seit geraumer Zeit erwartet und vorhergesagt wird, doch ist es noch immer zu weit hin, um konkrete Aussagen treffen zu können. Gespannt kann man jedoch auf die Lösungen sein, die sich im PCI Express Dilemma finden werden. Ebenso bleibt die Akzeptanz der Hersteller und Anwender gegenüber BTX vorerst reine Spekulation, auch wenn man den neuen Standard als ausschlaggebenden Faktor für die voraussichtlich beschleunigte Verbreitung der neuen Standards und Spezifikationen sieht.
[rl]
Kingston bringt neue SD-Karten mit 256 MB Speicher
Mit seiner neuen Generation der Secure Digital Karten (SD-Karten) kündigt der Speicherhersteller Kingston Speicher-Karten mit noch größerer Kapazität und mehr Sicherheit an. Die briefmarkengroße Karte eignet sich für den Einsatz in allen kompatiblen Komponenten, wie PDAs, digitalen Kameras oder MP3-Playern und soll die Daten durch ihr verbessertes Verschlüsselungsverfahren noch effektiver vor unerlaubten Zugriffen sichern. Zugegriffen werden kann auf die Medien mit einer maximalen Geschwindigkeit von 10 Mbit/s.
Zum Preis von 105 Euro für die 128 MB Variante beziehungsweise 165 Euro für die doppelt so große 256 MB Version sind die Karten ab sofort im Handel erhältlich und verfügen über eine Hersteller-Garantie von fünf Jahren.
| München, 23. Januar, 2004 - Kingston Technology, der weltgrößte unabhängige Hersteller von Memory-Modulen und Anbieter von PC-Peripherie-Produkten, kündigt die sofortige Verfügbarkeit der Elite Pro Hi-Speed SD (Secure Digital) Karten mit einer Speicherkapazität von 128MB und 256MB an. Diese jüngste Karten-Generation zeichnet sich durch hohes Speichervolumen und den kleinen Form-Faktor aus. Secure Digital hat gerade mal die Größe einer Briefmarke, wiegt weniger als 2 Gramm und verfügt über eine Datentransfer-Rate von maximal 10Mbps. Die SD-Karten bieten fortschrittliche kryptografische Verschlüsselung, um Daten zu schützen, die mit einem Copyright versehen sind. Sie eignen sich zum Einsatz mit den aktuellsten, SD-kompatiblen digitalen Peripherie-Geräten wie beispielsweise PDAs, Digicams, digitale Camcorder und MP3 Player. Die Kingston Elite Pro Linie der Hi-Speed SD-Karten unterstützt einen Datentransfer von 4bit und eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 10Mbps - fünf mal höher als bei Standard SD-Karten (Standard SD-Karten verfügen über 1bit Datentransfer).
"Kingston ist bestrebt seinen Kunden stets die aktuellsten Technologien hochleistungsfähiger, digitaler Speicher-Lösungen zu bieten," so Thomas Marschner, Geschäftsführer der Kingston Technology GmbH. "Auf Grund des kleinen Form-Faktors der Secure Digital Karten, der schnelleren Übertragungsgeschwindigkeit sowie der fortschrittlichen Sicherheits-Funktionen sind sie die ideale kompakte Speicherlösungen für digitale Endgeräte." [...]
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VIA Chipsatz-Überblick
Nachdem wir bereits letzte Woche ausführliche Informationen zu VIAs Chipsatzplänen geliefert haben (siehe hier und hier), wollen wir trotzdem noch eine kurze Übersicht nachliefern, welche die Details der kommenden Monate noch einmal zusammenfasst. So folgt zunächst die Übersicht, über die nächsten Chipsätze für Intel und AMD Prozessoren ohne integrierte Grafikeinheit, die alle das Stadium der Serienproduktion noch in diesem Quartal erreichen sollten. Ausgenommen sei hier lediglich der K8T890 für den Athlon 64, welcher wohl frühstens im zweiten Quartal erscheinen wird. Zum von uns erwähnten PT892, welcher dem PT890 abgesehen vom (ausschließlichen?) DDR2-Support weitestgehend ähnlich ist, konnten wir derzeit noch keine weiteren Details ausfindig machen.
| PT890 | KT880 | K8T800 Pro | K8T890 |
| Sockel | Intel Pentium 4 | AMD Athlon XP | AMD Athlon 64/ Opteron | AMD Athlon 64/ Opteron |
| Speicher | Dual DDR400, Dual DDR2-667 | Dual DDR400 | Dual DDR400 | Dual DDR400 |
| Grafik | PCI Express/ AGP 8x | AGP 8x | AGP 8x | PCI Express/ AGP 8x |
| Sonstiges | Ultra V-Link | 8x V-Link | 8x V-Link, 1 GHz HyperTransport | Ultra V-Link, 1 GHz HyperTransport |
| Massproduction | April 04 | Anfang Februar 04 | Februar 04 | Q2 04 |
Ergänzend seien zudem die Informationen zu den Chipsätzen mit integrierter Grafik gezeigt, welche durchaus noch einige Zeit auf sich warten lassen werden. So plant VIA den P4M800 mit UniChrome Grafikeinheit für den Pentium 4 für das Quartal 2 2004, während sich die 64bit-fähigen Modelle für den Athlon 64 noch bis ins zweite Halbjahr hinein zurückhalten. Sie sollen dann mit den DirectX 9 Fähigkeiten der neuen DeltaChrome Chips glänzen und bieten zudem den neuen PCI Express Steckplatz für die nächsten Grafikkarten-Gernerationen an.
Zudem wird VIAs CN400 Chipsatz mit erstmaliger Unterstützung von 200 MHz Frontsidebus und DDR400 zum nächsten Monat in die Serienproduktion starten. Er wird die derzeit übliche UniChrome Pro Grafikeinheit mit MPEG4 Beschleunigung und MPEG2 Decoder verwenden.
| P4M800 | PM890 | K8M890 | CN400 |
| Prozessor | Intel Pentium 4 | Intel Pentium 4 | AMD Athlon 64/ Opteron | VIA C3 |
| Speicher | DDR400 | Dual DDR400, Dual DDR2-667 | Dual DDR400 | DDR400 |
| Grafik | UniChrome, AGP 8x | DeltaChrome DX9, PCI Express | DeltaChrome DX9, PCI Express | UniChrome Pro, AGP 8x |
| Sampling | März 04 | Q1 04 | Q2 04 | jetzt |
| Massproduction | Q2 04 | Q3 04 | Q3 04 | Februar 04 |
[rl]
Freitag, den 23. Januar 2004
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Das Ende von UnitedLinux?
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht unter den OpenSource und Linux Gemeinden des World Wide Webs. Das United Linux (UL) Projekt, geschaffen von SuSE Linux, Turbo Linux, Connectiva und SCO (ehemals Caldera), scheint endgültig seinem Ende entgegen zu streben. Dies vermitteln jedenfalls die Berichte auf Pro-Linux beziehungsweise LinuxToday oder ZDNet, deren Informationen zufolge zum Einen Novell Geschäftsführer Jack Messman im Rahmen der Linux World Expo bekannt gab, man wolle das United Linux Projekt verlassen. Novell hatte erst vor einigen Monaten die Übernahme der treibenden Kraft im UL-Projekt, SuSE Linux, bekannt gegeben, welche mit dem Ausscheiden nun nicht mehr zur Verfügung steht. Dennoch wolle man die Zusammenarbeit mit den beiden Distributoren Turbo Linux und Connectiva weiterhin fortführen.
United Linux Geschäftsführerin Paula Hunter plane für die Zukunft, zu den Open Source Devolpment Labs (OSDL) zu wechseln, welche ihrer Meinung nach viele Voraussetzungen von UL, wie zahlreiche Partner aus Industrie und Wirtschaft, bereits bieten könnten. Hier sind zudem bereits namhafte Entwickler der Linux-Gemeinde wie Linux-Erfinder Linus Torvalds und zahlreiche weitere beschäftigt.
Eine entscheidende Rolle in diesem Prozess hatte sicherlich auch SCO gespielt. Seit einigen Monaten schlagen sie sich zum Nachteil der Linux-Gemeinde mit wackligen Anklagen durch die Rechtsabteilungen der großen Unternehmen, unter denen sich auch Novell, SuSE und IBM befinden. Inhalt sind nur schwer begründbare Forderungen nach Lizenzgebühren für die Nutzung des Linux-Kernels, auf dessen Teile das Unternehmen nach eigenen Angaben noch Rechte besäße. Unsicherheit der Linux-Nutzer und die Lähmung des UL-Projektes waren die Folge.
Letztendlich bleibt abzuwarten, wie sich die Lage bei United Linux weiter entwickeln wird. SCO scheint sich jedenfalls zu weigern, das Konsortium zu verlassen und legt zunächst jegliche Aktivität auf Eis. Letzte Pressemitteilungen sind jedenfalls vom April letzten Jahres und liefern schon deutliche Indizien, in welche Richtung die Zukunft gehen könnte. Zudem berufen sich viele andere Distributoren auf die Linux Standard Base (LSB) Regelungen, die deren Meinung nach die Richtung, wie sie UL einschlagen wollte, überflüssig machen. Ein weiteres Ziel von UL, gegen den amerikanischen Linux-Boliden RedHat bestehen zu können, scheint ebenfalls vom Tisch, da SuSE an Größe zugenommen hat und als Konkurrent insbesondere mit Unterstützung von Novell und IBM durchaus Chancen auf einen langen Bestand hat.
[rl]
Jetway zeigt erstes MagicTwin Mainboard für 2-User Betrieb
Der Motherboard-Hersteller stellte nun sein erstes Pentium 4 Mainboard vor, welches für die MagicTwin Technologie verwendet werden kann. Es basiert auf einem traditionellen ATX Mainboard mit Sockel 478 und VIA PT800 Chipsatz und bietet neben FSB800 Support einen AGP 8x Steckplatz sowie Parallel-ATA und Serial-ATA. Konkrete Preise und Informationen zur Verfügbarkeit sind uns derzeit noch nicht bekannt.
| Taipei, Taiwan, 21. Januar 2004 - Jetway Information Co., Ltd., ein führender Entwickler und Hersteller von PC Mainboards und Peripheriegeräten für Computer, stellte heute das PT800TWIN vor. Ein ATX Mainboard für Sockel 478 Intel Pentium 4 CPUs mit VIA PT800 Northbridge / VT8237 South Bridge. Das PT800TWIN bietet die einzigartige "MagicTwin" Technologie.
Das PT800TWIN unterstützt Intel Pentium 4 CPUs mit einem Front Side Bus (FSB) von 400, 533 oder 800 MHz. Das Mainboard verfügt über einen AGP8x Slot und fünf PCI Slots sowie über drei DIMM Sockel mit Unterstützung von bis zu 3 GByte DDR400 Systemspeicher. Sieben USB Ports bieten Anschlussmöglichkeiten für weitere Peripherie. Weiterhin besitzt das Board zwei Ultra DMA 133 IDE Anschlüsse für bis zu vier IDE-Devices sowie zwei Serial ATA Ports mit einer Datentransferrate von bis zu 150 MB/s und Unterstützung der RAID Level 0 und 1. Der VIA VT6103 Netzwerk Controller bietet Support für 10/100 MHz Full / Half Duplex Betrieb.
Zwei weitere Merkmale des PT800TWIN ATX Mainboards mit den Abmessungen von 305 mm x 210 mm sind das "Magic Setting" zur Modifikation der CPU FSB BIOS Einstellungen zum Übertakten, sowie das "Magic BIOS" Utility für Live-Updates des BIOS' über das Internet. Die HDD Boot Sprite Option im BIOS ermöglicht es dem Anwender, von einer gewählten Festplatte zu booten. Der Onboard AC'97 kompatible 6-Kanal Audio CODEC bietet 3D-Surround Sound sowie Sound Positioning im Full Duplex Betrieb.
Weiterhin sind die HyperPTune, HyperVTune, und HyperCGuard Technologie integriert. Das Board ist mit einem Schaltkreis ausgestattet, der eine Feinjustierung von CPU Ratio, DRAM und AGP Spannung sowie eine regulierbare Sicherung der CPU-Kernspannung ermöglicht.
Jetways "Magic Twin" Technologie bietet dem Anwender eine einfache Möglichkeit aus seinem Windows XP Rechner ein 2-User-System zu machen. Die Verwendung der "MagicTwin" Software und der zwei PS/2 Y-Kabel die im Lieferumfang enthalten sind, ermöglicht es zwei Anwendern an einem PC zur selben Zeit zu arbeiten. Die minimalen Systemanforderungen, um MagicTwin zu verwenden, sind ein 1,2 GHz Prozessor und 256 MB Systemspeicher, eine NVIDIA Dual Head AGP Karte und natürlich zwei PS/2 Tastaturen, zwei PS/2 Mäuse sowie zwei Monitore. Nach dem benutzerfreundlichem Setup von Jetways MagicTwin Software für Microsoft Windows XP Home und Windows XP Professional mit SP1 können zwei User simultan an einem PC arbeiten. Es ist kein Netzwerk Administrator nötig, da alle Netzwerkaktivitäten durch die MagicTwin Software abgewickelt werden. Verglichen mit zwei einzelnen voll ausgestatteten Arbeitsplätzen, reduziert Jetways "MagicTwin"-Lösung die TCO, da weniger Software Installationen, weniger Service und Wartung benötigt werden.
Die Jetway Produkte können über die Distributoren VIP in Großbritannien sowie Pearl und Fusitec in Deutschland bezogen werden.
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Welche besonderen Eigenschaften die MagicTwin Technologie nun jedoch dem Motherboard abverlangen soll, ist für uns zur Zeit noch nicht ersichtlich. Abgesehen von einigen besonderen Bios-Optionen, die sich jedoch hauptsächlich auf das Systemtuning im Allgemeinen beziehen lassen, scheint die Platine sich von anderen nicht wesentlich zu unterscheiden.
Nach unserem Verständnis wird die Multi-User-Funktionalität komplett über die MagicTwin Software realisiert. Besondere Voraussetzungen wie zwei Maus-/ Tastaturanschlüsse werden über Y-Kabel zur Verfügung gestellt, für die Ansteuerung zweier Monitore ist eine Grafikkarte mit zwei VGA Ausgängen nötig. Sollte Jetway nicht noch versteckte Optimierungen integriert haben, so könnte man vermuten, dass auch jedes andere handelsübliche Motherboard mit der entsprechenden Software für die MagicTwin Technologie in Frage kommen könnte. Da uns konkrete Details aber noch nicht vorliegen, sind diese Aussagen allenfalls als vorsichtige Vermutungen zu betrachten.
[rl]
Donnerstag, den 22. Januar 2004
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Zukünftige IBM PowerPC Prozessoren
Nachdem im letzten Jahr die neue 64 bit Prozessorgeneration G5 aka IBM PowerPC 970 bei Apple sehr erfolgreich eingeführt wurde, gibt es nun bei Mac OS Rumors und Mac Rumors einige Informationen zu den zukünftigen Desktop und Workstation Prozessoren, die von IBMs POWER Serverlinie abstammen.
| Modell | basiert auf | Fertigungstechnologien | Takt | Features | Release |
| PowerPC 970FX | POWER4 Core | 90 nm | 2,0 - 2,6 GHz | VMX | Q1 2004 |
| PowerPC 975 | POWER5 Core | 90 nm / 11-layer CMOS | 3 GHz+ | Hyperthreading | 2H 2004 |
| PowerPC 976 | POWER5 Dual-Core | 65nm SSOI (Strained Silicon On Insulator) | 4 GHz+ | VMX2 | Q2-Q3 2005 |
| PowerPC 980 | POWER6 Core | 65 nm / 11-layer FinFET/SSOI | 5 GHz+ | VMX2 | 1H 2006 |
| PowerPC 985 | POWER7 Dual-Core | 45 nm | 9 GHz+ | ? | Q4 2006 |
| PowerPC 990 | POWER8 Multi-Core | 32 nm | 15 GHz+ | ? | ? |
Hinter VMX (Vector Multimedia Extension) verbirgt sich die Multimediaeinheit Altivec, das PowerPC Äquivalent zu den SSE Befehlssätzen der x86er Welt. Anscheinend ist für das nächste Jahr eine Erweiterung dieser Technologie geplant. Neben dem vom Pentium 4 bekannten Hyperthreading wird es auch echte Dual- und Multi-Core CPUs für Desktop Systeme bei Apple geben. Serverprozessoren werden schon seit einiger Zeit mit mehreren Kernen auf einem Modul angeboten. Meistens teilen sie sich dabei gemeinsam den 3rd Level Cache. Von AMD gibt es auch schon einige Überlegungen in dieser Richtung.
Wichtig für Apple ist jedenfalls die weitreichende Planung des Partners IBM, nachdem man jahrelang auf Motorola angewiesen war. Motorola wollte die verlustreiche Prozessorensparte lieber heute als morgen abstoßen, was nur geringe Fortschritte bei Technologie und Geschwindigkeit der G4 Prozessoren nach sich zog.
Zusätzliche Informationen gibt es zum kurz bevorstehenden G5 Refresh. So wird der schon relativ geringe Stromverbrauch des PowerPC 970 mit 51 Watt bei 1,8 GHz durch die verringerte Strukturgröße von 90 nm nochmals gesenkt auf 24,5 Watt beim PowerPC 970FX mit 2 GHz. Die Leistung und die Architektur der aktuellen PowerPC 970 Modelle ist im x86er Markt mit den Athlon FX /Opteron Prozessoren zu vergleichen.
[ch]
Neuer Artikel online: Sockel A Cooler Roundup
Unsere letzten Roundups zum Thema Cooling liegen schon wieder eine Zeitlang zurück, insofern war es wieder einmal an der Zeit für Nachschub. Heute haben wir uns deshalb den Bereich der Sockel A Kühler herausgegriffen und uns dafür als Querschnitt der am Markt befindlichen Kühler 11 aktuelle Sockel A Kühler ins Testlabor kommen lassen. In diesem wurden diese Kühler dann auf Herz und Nieren getestet: Neben den von uns schon bekannten Lautstärkemessungen sowie der obligatorischen Ermittlung der Kühlleistungen kamen diesesmal auch noch Messungen des Stromverbrauchs und - sicherlich sehr interessant für Silent-Freaks - Spektralanalysen der einzelnen Kühlergeräusche in unser Sockel A Cooler Roundup.
[rg]
Das AGP und PCI Express Dilemma
Um den Gedanken des letzten Satzes der vorhergehenden News gleich noch einmal aufzugreifen: Ja, die ab dem zweiten Quartal anstehenden Mainboards werden im Prinzip ausschließlich Chipsätze tragen, welche nur noch PCI Express unterstützen - womit theoretisch auch eine neue Grafikkarte in der PCI Express x16 Bauform fällig werden wird.
Allerdings ist die Idee eines AGP-zu-PCI-Express-x16-Adapters gar nicht einmal so weit hergeholt, denn eigentlich gibt es solches schon: ATI und nVIDIA haben beiderseits ihre NextGen-Grafikchips NV40 und R420 ursprünglich als AGP-Lösungen geplant, welche dann mittels eines AGP Bridge Chips auf dem Grafikboard selber PCI Express fähig gemacht werden würden. Sprich: Der Grafikchip hat zwar ein internes AGPx8 Interface, der Steckplatz der Grafikkarte wäre aber trotzdem auf PCI Express x16 ausgelegt.
Nun scheinen sowohl ATI wie auch nVIDIA diese ursprünglichen Planungen zugunsten einer "DualChip-Strategie" aufgegeben zu haben: Bei ATI kommt der R420 als reine AGP-Lösung und der R423 mehr oder weniger zeitgleich als reine PCI Express Lösung, bei nVIDIA hingegen wird es den NV40 als reine AGP-Lösung und ebenfalls mehr oder weniger zeitgleich den NV45 als reine PCI Express Lösung geben. Dies hat allerdings in erster Linie etwas mit der Verzögerung der NextGen-Chips R420 und NV40 vom geplanten Winter-Start auf dieses Frühjahr zu tun, die AGP Bridge Chips wären (und sind) einsatzbereit.
Doch auch auf dem umgedrehten Wege ist dieses Prinzip gangbar: AnandTech zeigten kürzlich eine Design-Studie von Leadtek in Form einer GeForceFX 5200 mit PCI Express x16 Port. Der GeForceFX 5200 Chip ist natürlich intern AGPx8 (was auch nicht mehr zu ändern ist, da jenes Interface im Chip selber drinsteckt), realisiert wurde das ganze wieder über einen Bridge-Chip: Eine PCI Express Bridge.
Insofern läßt sich ergo konstatieren, das die Wandlung der AGP-Signale in PCI Express Signale und umgedreht zum einen möglich ist und das zum anderen schon einsatzbereite Lösungen dafür zur Verfügung stehen. Mittels der vorgenannten PCI Express Bridge wird es beispielsweise möglich, alle aktuellen Grafikchips noch auf PCI Express umzurüsten - theoretisch wäre somit auch eine GeForce1 oder originale Radeon auf PCI Express machbar.
Mit diesen Möglichkeiten im Rücken wäre es demnach für die Mainboard-Hersteller ein leichtes, Mainboards mit PCI Express Chipsatz doch noch mit AGPx8 Steckplatz auszustatten - es müßte schlicht der PCI Express Bridge-Chip zu Einsatz kommen. Dies würde einem Großteil der Anwender dem Umstieg auf die neuen Plattformen erleichtern, bei welchem man nicht in jedem Fall gleich noch in einer neue Grafikkarte investieren will, nur weil das Interface nicht passt.
Ebenfalls wünschen würden wir uns Mainboards mit sowohl PCI Express x16 als auch AGPx8 Slot: Dies wäre das Non-Plus-Ultra in Sachen Kompatibilität, weil es dem Anwender die Entscheidung völlig offenläßt, zu welcher Grafikkarte dieser greift. Fragt sich nur, welcher Mainboard-Hersteller diese in der Tat vorhandene Marktlücke als erster erkennt und damit auch als erster "absahnt". Denn so fortschrittlich PCI Express sein mag, der Zwang zu einer neuen Grafikkarte dürfte einen Großteil der Anwender ihre Investition in eine neues PCI Express Mainboard doch erst einmal verschieben lassen - und genau diese wollen die Mainboard-Hersteller doch verkaufen.
[rg]
Alderwood und Grantsdale: Alles auf einen Blick
Die Kollegen von iXBT haben die offiziellen Chipsatzbezeichnungen der zum 28. März erwarteten Grantsdale- und Alderwood-Chipsätze ausgegraben: Der i875P-Nachfolger hört auf den Namen i925P und diejenigen der i865-Familie auf i915P und i915G. Angesichts des voraussichtlich auf absehbare Zeit schweren Standes von DDR2-RAM werden die Grantsdale-Boards der ersten Generation wohl ausschließlich auf DDR-I setzen, was Intel, allen Promotion-Aktionen für DDR2 zum Trotz, selbst auch nicht anders handhaben wird.
Die Integration von Wireless-LAN in die ICH6-Southbridge kann inzwischen als gesichert angesehen werden, da es eine ICH6W-Variante mit entsprechendem Feature geben wird. Zur ICH6R-Southbridge wissen wir vorerst nur, dass sie über die vier SATA150-Ports Festplatten im RAID 0 bzw. 1 Modus ansprechen kann, nicht jedoch, ob es "Matrix-RAID" nun auch wirklich geben wird. Nachfolgend tabellarisch alle Fakten und als weitgehend gesichert anzunehmende Vermutungen zu den neuen Chipsätzen:
| Chipsatz | Prozessor | RAM | Southbridge | Schnittstellen | Preis / Launch | Bemerkung |
| i925P "Alderwood" | LGA775, FSB800 | DDR2 533/400, ECC | ICH6/R/W | PCI, PCI-Express x16 / x1, 8x USB 2.0, 1x ATA100, 4x SATA150 | 50 US-$ / 28. März | nur FSB800 und DDR2, mit "Turbo Mode" = PAT |
| i915P "Grantsdale-P" | LGA775, FSB800/533 | DDR2 533/400 oder DDR400/333 | ICH6/R/W | PCI, PCI-Express x16 / x1, 8x USB 2.0, 1x ATA100, 4x SATA150 | 38 US-$ / 28. März | - |
| i915G "Grantsdale-G" | LGA775, FSB800/533 | DDR2 533/400 oder DDR400/333 | ICH6/R/W | PCI, PCI-Express x16 / x1, 8x USB 2.0, 1x ATA100, 4x SATA150 | 42 US-$ / 28. März | mit Extreme Graphics 3 |
| i915GV "Grantsdale-GV" | LGA775, FSB800/533 | DDR2 533/400 oder DDR400/333 | ICH6/W | PCI, PCI-Express x1, 8x USB 2.0, 1x ATA100, 4x SATA150 | ? / 3. Quartal | kein RAID, kein PCI-Express x16, mit Extreme Graphics 3 |
| i915GL "Grantsdale-GL" | LGA775, FSB533 | DDR400/333 | ICH6/W | PCI, PCI-Express x1, 8x USB 2.0, 1x ATA100, 4x SATA150 | ? / 3. Quartal | nur FSB533 und DDR-I, kein RAID, kein PCI-Express x16, mit Extreme Graphics 3 |
Der Preis des i925P entspricht dem seines Vorgängers i875P, i915G und P kosten hingegen 6 bzw. 10 US-$ mehr als i865G und PE. Der Aufpreis für die ICH6R gegenüber der ICH6 beträgt 3 US-$, hinsichtlich der ICH6W kann noch keine Aussage getroffen werden. Interessant ist noch, dass der i925P ausschließlich DDR2-Speicher unterstützen wird, was seiner Attraktivität auf absehbare Zeit abträglich sein dürfte (s.o.), am anderen Ende der Performancekette hingegen kann nur DDR400/333-Speicher eingesetzt werden, allerdings dürfte der i915GL generell nur in sehr preisgünstigen Komplett-PCs zum Einsatz kommen, da diese Boards für den Einsatz der "Prescott-Celerons" mit FSB533 und 256 KB L2-Cache ausgelegt sind.
Keine Neuigkeit, aber auf jeden Fall bedenkenswert ist die Tatsache, dass alle neuen Boards nur noch über eine ATA100-Schnittstelle verfügen werden. Besitzer von zwei oder sogar noch mehr optischen Laufwerken werden beim Wechsel auf solch eine Plattform also entweder mit ungeliebten Master-Slave-Kombinationen leben oder darauf vertrauen müssen, dass es zuverlässige PATA-auf-SATA-Adapter geben wird, wie es bereits bei Festplatten nicht unüblich ist. Optische Laufwerke mit SATA-Schnittstelle sind weit und breit nämlich noch nicht auszumachen und nur wegen der neuen Schnittstelle ein neues Gerät anschaffen zu müssen, erschiene doch weitgehend sinnfrei. An einer neuen Grafikkarte hingegen führt für die Spielefreaks auf jeden Fall kein Weg vorbei, es sei denn dass jemand noch einen AGP-zu-PCI-Express-x16-Adapter erfände ;-).
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Mittwoch, den 21. Januar 2004
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Shuttle präsentiert neues Mini-Barebone System mit ATI Chipsatz
Als extrem leise und extrem kühl beschreibt Shuttle seine neueste Entwicklung im Mini-PC Markt auf Basis des ATI RS300 Chipsatzes für den Pentium 4 mit integrierter Radeon 9100 Grafik. Erstmals ausgestattet mit einem externen Netzteil soll die Neuentwicklung durch sein geräuscharmes Betriebsgeräusch und dennoch vergleichsweise hohe Leistung überzeugen. Dafür unterstützt das XPC ST62K aktuellen DDR400 Speicher und Intels Pentium 4 Prozessor-Serie mit HyperThreading und FSB800.
Zur Kommunikation mit der Außenwelt bietet das stilvolle Gehäuse an der Front nur USB 2.0 sowie Kopfhörer, Mikrofon und Line-In Anschluss. Weitere Ports für FireWire, Ethernet, SPDIF und 6-Kanal Sound finden sich lediglich auf der Rückseite und sind deshalb schwer erreichbar.
Zum Lieferumfang legt Shuttle neben allen benötigten Kabeln und Adaptern ein Handbuch sowie Zierfüße für die Vorderseite des Mini-Barebones bei. Optional sind Wireless-LAN, Fernbedinung, ein Paralleler Anschluss sowie eine Tragetasche oder ein Rucksack erhältlich. Weitere Informationen und Bilder zum XPC ST62K gibt es in der offiziellen Pressemitteilung sowie der Produktbeschreibung auf der Webseite des Herstellers. Im Handel soll es voraussichtlich in zwei Wochen zum empfohlenen Verkaufspreis von 359 Euro wahlweise in einem schwarzen, silbernen oder weißen Gehäuse erhältlich sein.
[rl]
AMD seit 2001 erstmals wieder mit schwarzen Zahlen
Am gestrigen Tage hat der Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices seine Finanzergebnisse für das abgelaufene 4. Quartal 2003 vorgestellt. Insgesamt konnte AMD im letzten Quartal 2003 1,206 Milliarden US-Dollar umsetzen, ein Plus von stolzen 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bezogen auf das 3. Quartal 2003 ergibt sich immerhin noch ein Plus von 21 Prozent. Erstmals seit Mitte 2001 kann der Hersteller wieder eine positive Bilanz für sich verbuchen. Insgesamt betrug der Gewinn im 4. Quartal 43 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal musste man noch einen Verlust von 853,7 Millionen US-Dollar zu Buche tragen. Im Vergleich zum 3. Quartal 2003 mit einem Verlust von 31 Millionen US-Dollar fällt der Unterschied dagegen nicht mehr ganz so drastisch auf.
Für das Jahr 2003 kann AMD mit 3,5 Milliarden US-Dollar insgesamt ein Umsatzplus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vorweisen. Der Verlust beläuft sich dabei auf insgesamt 274 Millionen US-Dollar, deutlich weniger als im Jahre 2002 mit 1,3 Milliarden US-Dollar. Für das kommende Quartal erwartet AMD eine Bilanz, welche sich nach den üblichen saisonalen Faktoren ausrichten wird. Man rechnet mit leicht sinkenden Ergebnissen.
[mg]
Integrierter Sockel 939-Chipsatz von nVidia?
Gerüchten zufolge plant nVidia nun auch für AMD's 64bit-Prozessoren einen Chipsatz mit integriertem Grafikcore, genauer gesagt eine Plattform für den kommenden Sockel 939 und bereits auf Basis von PCI-Express. Der z.Zt. unter dem Code-Namen "CK8-04/Pro" laufende Chipsatz ist wie der aktuelle nForce3 prinzipiell eine diskrete Ein-Chip-Lösung auf Basis des "Media and Communications Processor" (MCP), soll jedoch in der integrierten Form einen IGP ("Integrated Graphics Processor") namens "DirectX9 Companion Chip" an die Seite gestellt bekommen.
Die gewählte Bezeichnung "DirectX9 Companion Chip" dürfte darauf zurückzuführen sein, dass aufgrund des in den Athlon 64 und FX integrierten Speicherinterfaces auf nVidia-basierten Mainboards keine klassische Northbridge mehr zum Einsatz kommt und der "CK8-04/Pro" daher auch ohne diesen Grafikchip völlig lebensfähig sein wird und damit einem auf PCI-Express umgestellten nForce3 entspräche. Analog zu den Vorgängern nForce und nForce2 dürfte ein Entry-Level-Grafikchip als "DirectX9 Companion Chip" verbaut werden und so muß man kein Prophet sein, um dafür den GeForceFX 5200 als fast sicheren Kandidaten nennen zu können.
Weiteres Features des "CK8-04/Pro" sollen einen mit 1,0 GHz taktenden HyperTransport-Link, eine PCI Express x16 Schnittstelle für Grafikkarten, zwei PCI Express x1 und vier herkömmliche PCI Schnittstellen für Erweiterungskarten, 2x ATA133 und 4x S-ATA150 RAID sowie 10 USB 2.0 Ports, "Azalia" 24bit/96kHz 8-Kanal Sound und Gigabit-LAN umfassen, womit keine Wünsche offen blieben. Die Auslieferung erster Samples soll bereits im 2. Quartal erfolgen und die Massenproduktion im 3. Quartal 2004 beginnen.
[vw]
nForce3 250 und KT880-Mainboards von EPoX
Im Netz sind einige Informationen zu kommenden EPoX-Boards für AMD's Athlon 64 und XP Prozessoren aufgetaucht, die zugleich ein gutes Bild über die generelle Ausstattung der verwendeten Chipsätze ergeben. Der nForce3 250 für den Sockel 754 soll S-ATA nun auch bei nVidia-Chipsätzen endlich ohne 3rd-Party-Chips umsetzen, der KT880 ist VIA's Zweikanal-DDR-RAM-Chipsatz und damit als Pendant zum nForce2 gedacht. Ebenso soll es von EPoX noch zwei neue nForce2-Mainboards mit der lang erwarteten MCP-S und somit integriertem S-ATA und Gbit-LAN geben. Nachfolgend das Wesentliche in Tabellenform, wobei zu Preisgestaltung oder Lieferbeginn noch nichts ausgesagt werden kann:
| Board | Chipsatz | AGP / PCI | ATA / S-ATA | USB / Sound | LAN |
| 8KDA3I | nForce3 250 | 1 / 6 | 2x ATA133 / 2x S-ATA150 RAID | 8x 2.0 / 8-Kanal AC'97 | 10/100 |
| 8KDA3I+ | nForce3 250Gb | 1 / 6 | 2x ATA133 / 2x S-ATA150 RAID + 4x S-ATA150 RAID | 8x 2.0 / 8-Kanal AC'97 | 10/100/1000 |
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| 8VTA2G | KT880 | 1 / 6 | 2x ATA133 / 2x S-ATA150 RAID | 8x 2.0 / 8-Kanal AC'97 | 10/100 |
| 8VTA2G+ | KT880 | 1 / 6 | 2x ATA133 / 2x S-ATA150 RAID + 4x S-ATA150 RAID | 8x 2.0 / 8-Kanal AC'97 | 10/100/1000 |
| 8VTAI | KT880 | 1 / 5 | 2x ATA133 / 2x S-ATA150 RAID | 8x 2.0 / 6-Kanal AC'97 | 10/100 |
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Dienstag, den 20. Januar 2004
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Nachtrag: ASUS K8V/SK8V und problematische Elektrolyt Kondensatoren
Erst vor wenigen Tagen berichteten wir darüber, dass auf manchen ASUS Mainboards der K8V/SK8V Serie, fehlerbelastete Elektrolyt Kondensatoren verbaut wurden. Diese Meldung sorgte natürlich für jede Menge Feedback und natürlich haben wir auch mit dem Hersteller Rücksprache gehalten.
Danach bleibt festzuhalten, dass die seitens eines Zulieferes bezogenen ELKOs mit der Bezeichnung RLZ0333 ein hohes Ausfallpotential haben. ASUS konnte diesen Umstand allerdings erst nach einigen Wochen verifizieren, so dass nach Feststellung des Problems, Anfang Dezember 2003, jene Information in den FAQs des Herstellers erfolgte. Danach habe man sich sofort von diesem Lieferanten getrennt und natürlich jene Bauteile gewechselt. Auch seien nicht sehr viele der betroffenen Mainboards in den Handel gelangt. Somit sollte davon ausgegangen werden, dass aktuell beim Händler erhältliche Mainboards nicht mehr mit diesen Bauteilen bestückt sind. Dies wurde uns von einem Händler im heutigen Telefonat auch bestätigt, welcher aktuell eine Lieferung neuer ASUS K8V Platinen erhielt.
Nach unserer Meldung erschienen Egänzungen im Web, nach welchen sich Anwender, welche bislang keine Stabilitätsprobleme mit betroffenen Platinen haben, sich nicht sorgen müssten, bzw. kein Handlungsbedarf bestünde. Aus technischer Sicht ist dies so nicht korrekt. Wir erhielten Rückmeldungen von Anwendern, welche erst auf Grund unserer Nachricht die Bauteile prüfen wollten und dabei feststellten, dass manche ELKOs Schäden aufzeigten.

Der typische Umstand, dass ein ELKO auf Grund seines Alters und Betriebsstunden auszutrocknen beginnt und damit zu Instabilitäten führt, ist in beschriebenen Fall nicht anzutreffen. Viel zu kurz ist die Zeitspanne in welcher von Schäden berichtet wird, in Anbetracht des Zeitraums in welchem die Platinen im Markt erschienen sind. Elektrolyt Kondensatoren der hier beschriebenen Form, welche (6 davon) direkt dem Spannungswandler zur Seite stehen, sind immensen Lasten ausgesetzt. Sollte auf Grund eines Defektes sich ein solches Bauteil zu einer Fehlreaktion entschließen, so geschieht dies meist ohne Vorwarnung. Ein Defekt der Kondensatoren an besagter Position würde danach allerdings durch Instabilitäten auffallen. Dienen diese Bauteile eventuell nur der Glättung von Signalen, wie z.B. die weiteren drei eingezeichneten Kondensatoren, so ist es durchaus möglich, dass sich ein Defekt im Betrieb nicht sofort bemerkbar macht.
So auch die Schilderungen zwei unserer Leser, die (noch) nicht über Instabilitäten klagten, dennoch Defekte vorfanden. Wir haben darum erneut Rücksprache mit ASUS gehalten. Der Hersteller stellte dabei klar, dass natürlich bei Antreffen der besagten Bauteile Grund zur Sorge bestehe, solange aber die Teile noch keine Schäden aufzeigen oder das System sich instabil verhalte, sei auch kein dringender Anlass zur Eile geboten. Dennoch sollten auch diese Platinen getauscht werden. Zeigen sich hingegen bereits Schäden oder Instabilitäten in Verbindung mit diesen Bauteilen auf besagten Platinen, sollte keinesfalls länger gezögert werden.
Die Abwicklung kann über ASUS direkt erfolgen. Dabei sollte natürlich das Kondensatoren Problem in der Schilderung angesprochen werden. Alternativ bietet sich natürlich die Möglichkeit sich an seinen Händler zu wenden. ASUS wird von Fall zu Fall prüfen und entweder die betroffenen Bauteile tauschen, oder aber das Mainboard komplett austauschen.
Was die bisher erhaltenen Leserrückmeldungen betrifft, so scheint es sich in den Fällen um früh erworbene Platinen zu handeln. Natürlich gibt es keine Garantien, dass sich bei einem Händler noch nicht abverkaufte / getauschte Restbestände befinden, die dann doch den Weg zum Endanwender finden.
Damit möchten wir diese Angelegenheit zu den Akten legen. Man muss im Falle K8V auf jeden Fall lobend erwähnen, dass ASUS dies, wenn auch nur in den FAQs, publik machte und nicht versuchte die Sache unter den Teppich zu kehren.
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Intel: Preiskrieg mit AMD?
Der Inquirer will erfahren haben, dass Intel schon bald nach dem voraussichtlichen Launch der Prescott-Prozessoren am 2. Februar bereit sei, die Konkurrenz aus dem Hause AMD mit einer zusätzlichen kurzfristigen Preissenkung anzugehen. So solle der 3,0 GHz-Prescott bereits Anfang Februar für 175 US-$ (bei üblicher 1000er Stückzahl) den Besitzer wechseln, als Anfangspreis kann man 218 US-$ wohl weiterhin als gesichert ansehen.
Ein solcher Schritt hätte jedoch ebenfalls unmittelbare Einwirkungen auf die Taktraten zwischen 2,6 und 2,8 GHz, da hier zum 2. Februar bereits Preise von 163 bzw. 178 US-$ gehandelt werden. Eine isolierte Absenkung des 3,0 GHz-Prescott würde also nicht wirklich Sinn machen, zumal wäre ein solches Vorgehen irgendwie in die Rubrik "Verkehrte Welt" einzuordnen, da es ja eigentlich immer der "Underdog" AMD gewesen war, der auf Preisebene Druck gegen "Chipzilla" Intel gemacht hatte. Hat Intel wirklich soviel Sorgen wegen des Sockel 939?
Als weitgehend gesicherten, weil logischen Schritt kann man hingegen ansehen, dass aus Gründen eines konsistenten Preisgefüges nun sämtliche ursprünglich für den 15. Februar geplanten Preissenkungen der Northwood-Prozessoren auf den 1. Februar vorgezogen werden sollen, da andernfalls für einen Zeitraum von zwei Wochen ein Prescott bei gleicher Taktrate teilweise erheblich günstiger als ein Northwood zu haben wäre. Somit sähen die voraussichtlichen Herstellerabgabepreise in US-$ bei 1000er Stückzahl am 2. Februar wie folgt aus:
| Prozessor | FSB / HT | Preis |
| Pentium 4 EE 3,4 GHz | 800 / + | 999 |
| Pentium 4 EE 3,2 GHz | 800 / + | 925 |
| Pentium 4 3,4 GHz (Prescott / Northwood) | 800 / + | 417 |
| Pentium 4 3,2 GHz (Prescott / Northwood) | 800 / + | 278 |
| Pentium 4 3,06 GHz (Northwood) | 533 / + | 218 |
| Pentium 4 3,0 GHz (Prescott / Northwood) | 800 / + | 218 |
| Pentium 4 2,8 GHz (Prescott / Northwood) | 800 / + | 178 |
| Pentium 4 2,8 GHz (Prescott / Northwood) | 533 / - | 163 |
| Pentium 4 2,66 GHz (Northwood) | 533 / - | 163 |
| Pentium 4 2,6 GHz (Northwood) | 800 / + | 178 |
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Webweites
Vor einigen Wochen starteten in zahlreichen Hardwareforen Diskussionen darüber, dass es möglich sei, per BIOS-Flash aus einer GeForceFX 5900 (non-)Ultra eine 5950 Ultra zu machen, um danach auf Übertaktungstools auf Betriebssystemebene verzichten zu können. Weiterhin soll sich durch diesen Flashvorgang die Übertaktbarkeit nochmals steigern lassen. Das 3DCenter geht in einem entsprechenden Flash-Guide nun auf die wesentlichen Voraussetzungen dazu ein und bietet nützliche Hintergrundinformation an, denn schließlich ist eine solche "Operation" auf Hardwareebene nicht ganz ungefährlich.
Eines ganz ähnlichen Themas hat sich die ComputerBase angenommen. Hier geht es um die Transformation eines NEC ND-1100A DVD-Brenners, der lediglich die Formate DVD+R/+RW beherrscht, zu einem ND-1300A mit zusätzlicher Unterstützung von DVD-R/-RW. Dazu ist ein Firmware-Update mit einer inoffiziellen, gepatchten Firmware-Version erforderlich. Die reibungslose Zusammenarbeit mit entsprechenden Rohlingen ist danach jedoch nicht garantiert, sodass die DVD+R/+RW-Formate weiterhin die sicherere Wahl darstellen, von möglichen Gefahren für den Brenner selbst einmal abgesehen.
Die LostCircuits haben die jüngst in Las Vegas gelaufene Consumer Electronics Show 2004 (CES) besucht und bieten in ihrer Coverage ein buntes Bild aus Hardware, Autos (!) und Unternehmenspolitik.
Beim Planet 3DNow! lesen wir unter dem Titel "AMD's Unabhängigkeitserklärung" einen hochinteressanten Artikel zum HyperTransport-Link, der bereits im ersten nForce-Chipsatz verwendet worden ist und nicht nur ein sehr leistungsfähiges, sondern auch herstellerübergreifendes Datentransportprotokoll darstellt, das so gegenüber der von Intel favorisierten Bus-Lösung einige Vorteile mit sich bringt.
TweakPC hat sich mit dem TTC-D5TB/G/CU35 aus dem Hause Titan erneut einen Sockel A-Lüfter angesehen. Dieser konnte durch hohe Kühlleistung zum niedrigen Preis, jedoch nicht ganz hinsichtlich des Betriebsgeräusches überzeugen. Für die Freunde leuchtender Moddinglüfter hat TweakPC außerdem die technischen Daten inkl. Lautstärke, Fördermenge und Preis von 12 aktuellen 80er und 120er Modellen zusammengestellt.
Die Kollegen der Spieleflut zeigten sich sehr angetan von Spellforce: The Order of Dawn, dem aktuellen Rollen-/Strategiespiel von Phenomic. Wie so oft kommen in den Phantasiewelten wieder die üblichen Verdächtigen Mensch, Elf und Ork vor, angesichts "Fantastischer Stimmung, komplexer Handlungen, umfangreichen Quests und Grafik vom Feinsten" rät der Tester jedoch dringend zur Anschaffung.
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Neue Wasserkühlung für 5,25" Schacht
Levicom stellt mit dem WaterCube eine Wasserkühlung vor, welche komplett in zwei 5,25" Einbauschächte passt. Neben dem Radiator, der 12V-Pumpe, zwei 80mm Lüftern, dem Vorratsgefäß und der Elektronik verfügt das 1,5 kg schwere Gehäuse über umfangreiche Anschlussmöglichkeiten. So gibt es in der in Aluminium-Optik gehaltenen Frontseite zwei USB-, einen FireWire- und zwei Soundanschlüsse. Ebenfalls integriert ist eine Lüftersteuerung für bis zu 4 Lüfter und eine blau beleuchtete Temperaturanzeige für drei Sensoren mit Alarmfunktion und eine beleuchtete Füllstandsanzeige.
Der Kupfer-Radiator wird von zwei keramikgelagerten 80mm Lüftern im Push-Pull Betrieb gekühlt, die Lautstärke soll sich je nach Regelung zwischen 19 und 32 dBA bewegen. Der CPU-Kühler ist ebenfalls aus Kupfer gefertigt und besitzt eine Universalhalterung passend für alle aktuellen Prozessoren (Sockel 478 (P4), Sockel 462 (K7), Sockel 754/940 (K8)). Im Lieferumfang befindet sich daneben noch 8/1 mm PU-Schläuche, Wärmeleitpaste, 250 ml Kühlflüssigkeit, Befestigungsschrauben und ein dreisprachiges Handbuch (Deutsch, Englisch, Spanisch). Weitere Informationen gibt es bei Jet Computer. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 199 Euro.
Das Levicom WaterCube System richtet sich unserer Meinung nach an Einsteiger, da keine Umbaumaßnahmen am Gehäuse durchgeführt werden müssen. Allerdings muss man den Verlust von zwei 5,25" Einschüben in Kauf nehmen. Die Kühlleistung wird zudem stark vom verwendeten Gehäuse abhängen, da hinter den Laufwerksschächten meist wenig Platz zum Netzteil herrscht und häufig ein Wärmestau auftritt. Die vor einiger Zeit von uns getestete Wasserkühlung Pentalpha Aqualia für einen 5,25" Einschub konnte nicht überzeugen.

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Athlon 64 3700+ und 4000+ erscheinen eher als gedacht?
Wir hatten bereits die vergangenen Wochen von erste Informationen über die Pläne des Prozessor-Entwicklers AMD berichtet, in denen wir schon vermutete hatten, dass man den 3700+ für Sockel 754 und 939 noch vor Beginn des ursprünglich erwarteten zweiten Quartals gemeinsam mit der dem neuen Sockel präsentieren wolle. Die Nachrichtenschmiede TheInquirer scheint nun ebenfalls bestätigende Hinweise gefunden zu haben, geht jedoch noch einen Schritt weiter und erwartet sogar den bei uns für Quartal 4 2004 vorgesehenen Athlon 64 4000+ auch schon etwas eher. Er soll bereits auf dem Winchester-Core, gefertigt in 90 Nanometer Strukturen mit SOI, basieren und mit einem realen Takt von 2,6 GHz arbeiten.
Dass er jedoch tatsächlich auch noch für den Sockel 754 erhältlich sein wird, wie TheInquirer behauptet, können wir nach unseren Informationen nicht bestätigen. Schließlich plant der Hersteller wie bereits bekannt, die Verbreitung des Sockel 939 voran zu treiben und den Sockel 754 später nur noch als Low-Cost Schiene für den 0,13 µm Paris-Core fortzusetzen. Diese CPU soll im dritten Quartal als Athlon XP 2800+ erscheinen und wird mit 256 KB L2-Cache ausgestattet sein und ohne die 64Bit-Erweiterungen erscheinen. Sollte es jedoch wider erwarten dennoch eine weitere Sockel 754 Version geben, so müsste AMD zumindest wieder das Dual-Channel Speicher-Interface deaktivieren, mit dem die zukünftigen CPUs ausgestattet sein werden., um sie für diesen Sockel kompatibel zu machen. Ob man den Schritt tatsächlich gehen wird, kann zum aktuellen Zeitpunkt nur angezweifelt werden, obgleich erst die zukunft Handfeste Fakten bringen kann.
In jedem Fall drängt die Zeit für den Prozessor-Riesen Intel, von dem für Anfang Februar erste Prescotts mit maximal 3,4 GHz erwartet werden. Schnellere CPUs sollen erst im zweiten Quartal erscheinen und schließlich im dritten und vierten Quartal die 3,8 GHz Marke erreichen und noch vor Jahresende überschreiten. Damit wäre AMD der Konkurrenz vorerst zumindest in der Theorie immer einen kleinen Schritt voraus.
[rl]
Tiger-Electronics bieten 36 Wasserkühlungs-Sets und ein Gewinnspiel
Der auf Kühlung und Modding spezialisierte Onlineshop Tiger-Electronics erweitert ab sofort sein Umfangreiches Angebot an Wasserkühlungen durch eine vielzahl von Komplettlösungen auf Basis der Silveretta Cape Wasserkühlungen-Serie. Durch die unzähligen Variationen, die sich neben der Größe des Radiators von 120 über 240 und 360 Millimeter auch durch die verschiedene Farbgebung der Elemente unterscheiden, versucht man, für nahezu jeden Geschmack das richtige Komplettset anzubieten. Sämtliche Ausbaustufen, die sich in ihrer Form und Bauteilwahl von kompakter Standardkühlleistung bis zu leistungsfähigen Extremkühlungen erstrecken, sollen den unterschiedlichen Anforderungen entsprechen und gleichzeitig einen Preisvorteil gegenüber einzeln gekauften Elementen mitbringen.
Zur Ausstattung zählen im Preis von 199 Euro bis 330 Euro sowohl ein Radiator unterschiedlichen Ausmaßes, als auch eine Alphacool 12 Volt Pumpe mit 700 l/h Förderleistung sowie ein umfangreiches Zubehör von Schläuchen und Lüftern über Wäremeleitpaste, Anschlüsse und Stecker. Typ von Grafikkarte, Sockel und Mainboard können bei der Bestellung optional angegeben werden.
Des Weiteren führt Tiger-Electronics noch bis zum 13. Februar im Abstand von jeweils zwei Tagen ein Gewinnspiel gemeinsam mit OverClocked Inside durch, in dessen Rahmen jeweils ab circa 18 Uhr das OC Inside Logo im Shop zu suchen ist. Die Gewinner werden im dortigen Forum ermittelt. Weitere Informationen direkt bei OC Inside.
[rl]
EPoX präsentiert neues BlueTooth Headset
Der Mainboard und Multimedia-Hersteller EPoX bietet nun für Vieltelefonierer ein BlueTooth Headset BT-HS01 an, welches kompatibel zu allen Handys mit BlueTooth-Funktionalität ist. Auf diese einfache Weise soll es zukünftig möglich werden, ohne viel Kabelgewirr und Knoten problemlos zu telefonieren. Damit käme das Gerät hervorragend als Freisprecheinrichtung für das Auto in Frage oder am Arbeitsplatz, wenn die Hände für eventuelle Notizen frei bleiben müssen.
Als maximale Distanz gibt EPoX circa 10 Meter an und gewährleistet folglich maximale Flexibilität bei wenig Aufwand. Um die futuristischen Kopfhörer mit einem Gewicht von rund 19 Gramm ideal an die eigenen Wünsche anzupassen, kann der Tragebügel variabel für "Rechts- oder Linkshöhrer" montiert werden und wird durch den Akku ausbalanciert. Am Bügel befinden sich zudem Schalter, um Gespräche anzunehmen und die Lautstärke zu ändern. Bei einer maximalen Gesprächszeit von 7 Stunden kann fast den gesamten Arbeitstag gesprochen werden, sofern nicht vorher der Akku vom Handy aufgibt ;-) Im Stand-By übersteht das Headset nach Herstellerangaben sogar über 10 Tage.

In den Läden soll das BT-HS01 ab nächster Woche zum empfohlenen Verkaufspreis von etwa 59 Euro erscheinen. Zum Lieferumfang zählen neben dem Headset ein Ladegerät sowie ein Umhängeband und die Betriebsanleitung.
[rl]
Montag, den 19. Januar 2004
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TSMC und UMC erwägen den Einsatz der 90 nm Produktion
Anscheinend aufgrund des hohen Konkurrenzkampfes, welcher derzeit zwischen den Halbleiter-Herstellern blüht, wollen die beiden taiwanischen Hersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) und United Microelectronics Corporation (UMC) die neue Fertigungstechnik mit 90 Nanometer Strukturgrößen und Silicon on Insulator (SOI) für den Einsatz vorbereiten. Bisher hat bereits VIA verkündet, seine neuen Prozessoren von IBM fertigen zu lassen. Ein zunehmend größerer Anteil anderer Produktionsstätten erweitert zudem laufend seine Fähigkeiten und verstärkt den Konkurrenzdruck im asiatischen Raum. So gab der Hersteller Chartered Semiconductor nach Informationen der DigiTimes bekannt, man werde zukünftig Chips für IBM fertigen, während auch andere Unternehmen ihr Interesse an der Produktionsstätte äußerten. VIA als einer der Hauptkunden von TSMC lässt zwar seinen nächsten Prozessor mit Codenamen Esther bei IBM in New York herstellen, dementierte jedoch vorerst mögliches Interesse an weiteren Umlagerungen.
Weitere wichtige Kunden von TSMC sind ATI und nVidia, wobei letzterer in der Vergangenheit sein Geschäft schrittweise zu IBM umstrukturiert hat, während ATI seine Produktion sowohl auf TSMC als auch UMC verteilte. Bereits damals hatte TSMC durch einen angeblich mangelhaften 0,13 µm Fertigungsprozess aufsehen erregt. Bleibt abzuwarten, wie weit die Unternehmen die Herstellungsprozesse in den Griff bekommen und ihre Pläne einhalten können, nach denen man Anfang diesen Jahres mit der Serienproduktion beginnen wollte. Auch UMC hatte bereits letztes Jahr von ersten Erfolgen gemeinsam mit Infineon berichtet und ist nun an der Reihe, tatsächliche Ergebnisse vorzuweisen.
[rl]
ATI Catalyst 4.1 offiziell freigegeben
Für die aktuelle Grafikkarten-Serie von des kanadischen Chipspezialisten ATI stehen seit heute neue Treiber zum Herunterladen bereit. Laut Release Notes wurden insbesondere das Overdrive Feature zum Übertakten der Grafikkarte verbessert. Weitere Optimierungen erfuhr die OpenGL Shading Language (GLSL). Zudem wurden viele bisher aufgetretene Fehler im Zusammenhang mit Treiber und Applikationen behoben, die sich zum Teil in falscher Darstellungsweise und Abstürzen äußerten. Der ATI Catalyst 4.1 ist für Microsoft Windows 98/ME, 2000 (mit mindestens ServicePack 4) und XP (mit mindestens ServicePack 1) erhältlich und kann direkt vom Server des Unternehmens bezogen werden.
ATI Catalyst 4.1 für Windows XP
ATI Catalyst 4.1 für Windows 2000
ATI Catalyst 4.1 für Windows 98/ ME
[rl]
DDR2-Speicher noch zu teuer für den Mainstream?
Mit der Einführung der DDR-Speicher Module hat sich der herkömmliche SDRAM relativ schnell vom Markt zurück gezogen. Insbesondere durch den geringen Aufpreis und die breite Unterstützung vieler Hersteller konnte sich die neue Technologie gegen seinen Vorgänger gut behaupten. Anders scheint dieses Szenario nun beim nächsten Nachfolger DDR2-RAM abzulaufen, der schon seit Langem durch die Branche geistert und noch nicht wirklich im Stande war, mit seinen Vorzügen insbesondere im Mainboard-Segment zu überzeugen.
Nach einem Bericht der taiwanischen Nachrichtenseite DigiTimes scheint sich dieser Trend auch in diesem Jahr weiter fortzusetzen. Der Halbleitergigant Intel hat schon vor einigen Monaten für 2004 eine Offensive im Bereich der neuen Technologien angekündigt, in die neben PCI Express, Sockel 775 und wahrscheinlich dem ATX-Nachfolgestandard BTX auch die Verwendung des neuen Speichers einbezogen wurde. Dieser wird vom bald erwarteten Grantsdale Chipsatz auch bereits vollständig unterstützt, doch scheinen die Mainboard-Hersteller der Situation nicht so optimistisch entgegen zu blicken.
Man erwarte bei der Markteinführung des DDR2-Speichers Preise, die zum Teil um Faktor Zwei über denen von traditionellen DDR-Modulen liegen und folglich in für die Mehrzahl unfinanzierbare Höhen schnellen könnten. Begründet sei die Erwartung mit der geringen Zahl an Speicherherstellern wie Samsung, Elpida, Kingston und Micron, die zur Zeit DDR2-Chips angekündigt und in der Fertigung haben. Erst wenn der neue Speicher die Preisschwelle von 20 Prozent über dem Preis von DDR-RAM erreicht habe, bestünde eine Chance, ihn für die breite Masse interessant zu machen. Bei der geringen Preislage und hohen Verbreitung des Vorgängers durchaus keine einfache Aufgabe. Bis dahin erinnern die Erwartungen eher an Intels vorangegangenes Projekt mit Rambus. Diese Speichertechnologie entpuppte sich, trotz guter Leistung, auf Grund seiner Preisgestaltung zum Randprodukt.
Allerdings kann man erwarten, dass DDR2 kein ähnliches Schicksal widerfahren wird, doch dürfte Intel zu Beginn mit vergleichbaren Bedingungen zu kämpfen haben. Beim Konkurrenten AMD stehen derzeit noch alle Weichen auf DDR-I Speicher. Somit müssen Intel basierende Produkte versuchen, dem Anwender die neue Speichertechnologie schmackhaft zu machen. Eine gewichtige Rolle wird natürlich auch die Leistungsfähigkeit des DDR2 Speichers spielen. Sollte sich sein Performance-Vorteil nur als gering herausstellen, wird er sicherlich erst einmal einen schweren Stand haben.
[rl]
Sonntag, den 18. Januar 2004
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Probleme mit fehlerhaften Kondensatoren auf ASUS K8V
Durch einen zufälligen Hinweis wurden unsere Partner von Au-Ja auf eine Unterseite von ASUS Taiwan aufmerksam. Dort beschreibt der Hersteller in den FAQs zum ASUS K8V Probleme mit gewissen Elektrolyt Kondensatoren, umgangssprachlich als ELKOs bekannt. Durch Qualitätsprobleme eines Zulieferes, kann es passieren, dass jene zum Einsatz kommenden ELKOs platzen.
| It has been discovered recently that the nine electrolytic capacitors CE18, CE19, CE20, CE21, CE22, CE25 , CE38, CE39, CE45 (see Figure1, used at power sta
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