Kaum ein Produkt im Grafikkarten-Segment hat seit langer Zeit solch reges Interesse bei den Anwendern gefunden wie die kürzlich vorgestellte NVIDIA GeForce 8800 GT. Dummerweise kämpft das Produkt derzeit noch immer mit Lieferproblemen, mit bedingt durch die unerwartet hohe Nachfrage, aber auch durch andere Faktoren. NVIDIA konnte zu einem anvisierten Preis von ca. 220 Euro und Händlerlistungen ab 210 Euro und einer Leistung, welche aktuelle G80-8800 GTS Karten plättet und 8800 GTX-Karten in Bedrängnis bringt, ist das Anwenderverhalten und die hohe Nachfrage auch nur sehr gut verständlich.
Mit der Vorstellung der 8800 GT erklärte NVIDIA, dass die GeForce 8800 GTS mit 320 MByte Hauptspeicher End-of-life ist – also eingestellt wird. Doch aus den Zeilen zuvor wurde schon deutlich, dass auch eine 8800 GTS mit 640 MByte Hauptspeicher der 8800 GT nicht wirklich gewachsen ist. Während die G80-basierenden 8800er Grafikkarten derzeit noch alle in 90nm gefertigt werden, hat NVIDIA den neuen Chip bereits bei TSMC in 65nm fertigen lassen. Es ist bei einem Entwickler nur verständlich, dass er bei der Umstellung auf einen neuen, kleineren und damit günstigeren Fertigungsprozess, so schnell als möglich sein Angebot auf solche Produkte umstellen möchte. Daher erklärte sich im ersten Schritt bereits die Ausmusterung der GeForce 8800 GTS 320 MByte. Es war sicher eine Frage der Zeit, wann es der 640 MByte-Version an den Kragen geht. Jüngste Gerüchte erklärten dann, dass die GeForce 8800 GTS 640 MB, aber auch die GeForce 8800 GTX im Januar ebenfalls von NVIDIA End-of-life gesetzt werden. Die Frage was das kommen wird, erklärte sich bereits im Vorfeld aus Spekulationen heraus.
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