Latitude-Notebooks von Dell können nun auch mit speziellen Seagate-Festplatten betrieben werden, die einen gesonderten Chip zur Datenverschlüsselung integrieren. Der Speicher verfügt über eine Kapazität von 120 GB und wirkt sich laut Dell trotz 128-Bit-AES-Schlüssel nicht auf die CPU-Performance und die Datenrate beim Festplattenzugriff aus. Die Fully-Encrypted-IDE-Festplatten (FDE) werden bei 5400 Umdrehungen pro Minute betrieben und entsprechen damit noch gängigen Notebook-Standards. Interessant dürfte das System besonders bei sensiblen Daten sein. Sie werden noch vor dem Schreiben auf die Magnetscheibe verschlüsselt und lassen sich nur mit dem korrekten Passwort wieder herstellen. Der Preis ist das Risiko, die Daten möglicherweise selbst nicht mehr lesen zu können. Empfehlenswert ist und bleibt damit ein Backup auf einem fremden Speichermedium.
[rl]