Der zunehmende Marktdruck scheint
Dell dazu zu bewegen, sein Vertriebskonzept zu überdenken. Bislang sind Dell-Systeme praktisch ausschließlich über den Online-Shop des Herstellers zu erwerben. Jedoch muss Dell erkennen, dass Hersteller wie Fujitsu-Siemens-Computer (FSC) und Hewlett Packard derzeit deutlich bessere
Absatzzahlen verzeichnen können.
Offenbar mitgeleitet durch die Anregungen des Dell-Präsidenten Cannon, hat Firmengründer Michael Dell nun in einem Rundschreiben an die Mitarbeiter eine Erweiterung des Vertriebskonzepts
angesprochen. Kunden wollen heute die Ware auch vor Ort sehen und prüfen können. Den bislang erfolgreichen Direktvertrieb des Unternehmens sähe er daher nicht als Religion und man überdenke derzeit Verträge mit Elektrofachmärkten zu schließen und diese dann zu beliefern.
Das bisherige Vertriebskonzept will man aber keinesfalls aufgeben. Die Konfiguration sollte allerdings vereinfacht werden.
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