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 Intel Roadmap bis 2009 integriert GPU in den Prozessor

Prozessoren | 28.11.2007, 23:30
In einem Jahr wird mit Nehalem oder auch Codenamen Bloomfield Intels neue Core-2-Prozessorgeneration als echter Quad-Core erwartet, doch schon im ersten Halbjahr 2009 soll ein weiterer Kern Lynnfield mit weiteren technischen Neuerungen folgen. Während Bloomfield auf einen DDR3-Speicher-Controller mit drei Kanälen setzt, wird sich dessen Nachfolger laut PC Watch wieder auf zwei Kanäle beschränken. Er integriert stattdessen erstmals ein PCI-Express-Interface in den Kern und erlaubt über diesen Weg die einfachere Anbindung externer Chips wie zum Beispiel auch der Grafikkarte direkt an den Prozessor ohne den Umweg über die Northbridge.

In einem dritten Schritt könnte schließlich Havendale die Entwicklung vollenden und erstmals einen Grafikchip direkt in das Design des Prozessors einbinden. Dies geschieht allerdings auf Kosten zweiter CPU-Kerne auf des L2-Caches. Während Bloomfield und Lynnfield mit vier Kernen und 8 MB L2-Cache daher kommen, soll der ebenfalls in 45 Nanometern geplante Havendale lediglich als Dual-Core-Prozessor und mit 4 MB L2-Cache auf den Markt kommen.

Dies dürfte allerdings für den Einsatzbereich kein Nachteil sein, da Intel diesen hochintegrierten Prozessor kaum im Highend-Markt ansetzen wird. Gerade dort dürfte hoher Bedarf nach leistungsfähigen Grafiklösungen bestehen, den Havendale wohl nur eingeschränkt befriedigen dürfte. Vielmehr bietet sich eine solche Lösung für den unteren und mittleren Preisbereich an, wo durch die Integration der GPU zusätzliche Kosten gespart werden können. Als Notebook-Prozessor Auburndale verspricht er zusätzlich Vorteile durch eine geringere Leistungsaufnahme.
[rl]

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