Bis zu 45 mal schneller soll Microsofts neues Server-Betriebssystem Windows Server 2008 letzten Messungen zufolge gegenüber Server 2003 wohl sein, wie aktuelle Tests mit den Netzwerkfähigkeiten vom Server Division Blog
ergaben. Dabei hat Microsoft offensichtlich dort wesentliche Arbeit geleistet, denn ein rund 11 GB großes Datei-Paket konnte unter der neuen Server-Version in nur rund acht Minuten gesendet und empfangen werden, während der aktuelle Server 2003 für die gleiche Datenmenge fünf Stunden und vierzig Minuten zum Senden und über sechs Stunden zum Empfangen benötigte.
Genauere Testbedingungen sind allerdings nicht bekannt, lediglich die Daten in Form von zehn VirtualEarth-Stitch-Dateien und die beteiligten Systeme TK2 Datacenter und BLU Datacenter wurden genannt, wobei genauere Details zu den Systemspezifikationen leider fehlen.
Ursache für den wesentlichen Performance-Unterschied dürften im überarbeiteten TCP/IP-Stack für die Netzwerkkommunikationen und dem verbesserten Samba-Protokoll für die Verständigung zwischen den Windows-Servern auf Basis einer Datei- oder Laufwerkfreigabe liegen. Sollten sich diese Ergebnisse allerdings auch tatsächlich in der Praxis widerspiegeln, zeigt sich an diesem Beispiel doch recht schmerzlich, wie viel eine gut überarbeitete Software bewirken kann. Ob dabei allerdings wirklich nur der das Betriebssystem den tragenden Faktor darstellt, mögen wir vorerst im Raum stehen lassen.
[rl]