MicroStar International will im kommenden Jahr seinen Umsatz mit Notebooks um 50 Prozent verbessern. Im Jahr 2007 hat der Mainboard-Experte rund eine Millionen Notebooks ausgeliefert und will im nächsten Jahr dieses Ergebnis nochmals deutlich steigern. Als wesentlicher Wachstumstreiber soll hier laut
DigiTimes der chinesische Markt herhalten, mit dessen Hilfe die Stückzahlen auf bis zu 1,5 Millionen Einheiten erhöht werden könnten.
In Anbetracht der Tatsache, dass sich besonders das Notebook-Geschäft bei vielen Computerherstellern in den letzten zwei Jahren als Zugpferd mauserte, sind damit die Ziele von MSI alles andere als abwegig. Vielmehr hatte das Unternehmen bisher vergleichsweise geringe Anteile am Notebook-Wachstum, während Konkurrenten wie Acer, ASUS oder auch HP deutlich stärker profitierten. Da sich der Trend auch in Zukunft stärker zu den mobilen Computern verschieben dürfte, ist ein Angriff auf diesem Bereich in jedem Fall empfehlenswert.
Fraglich ist allerdings, wie weit der Kuchen tatsächlich schon verteilt ist. Gerade in China ist zwar der Markt bekanntlich am "boomen", doch könnte bei der Herstellerzuversicht in den letzten Jahren gerade hier die Frage berechtigt zu sein, wie weit dieser Boom auch tatsächlich nachhaltiges Wachstum bescheren kann. Interessant wäre zudem, ob MSI vergleichbare Produkte wie die Low-Cost-Laptops von
One Laptop Per Child oder
ASUS plant.
[rl]