Der Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) hat im vierten Quartal seinen Nettogewinn um 27 Prozent auf 2,16 Milliarden US-Dollar steigern können und übertraf damit die Erwartungen. Gleichzeitig steig der Umsatz um 15 Prozent auf 28,3 Milliarden US-Dollar. Auf Jahressicht konnte HP seinen Umsatz um 14 Prozent auf 104,3 Milliarden US-Dollar verbessern, während der Gewinn um 15 Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar anstieg. Zugpferde waren sowohl der Notebook-Umsatz, welcher um 50 Prozent zulegen konnte als auch die Verkäufe in den sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China), die sich um 37 Prozent verbesserten.
Ebenfalls positiv spielte HP die Preisentwicklung bei den PC-Komponenten in die Hände, die bei Bauteilen wie Speicher oder Prozessoren in den vergangenen Monaten beständig den Weg nach unten suchte. Damit gewinnt das Unternehmen weiterhin an Abstand gegenüber seinem Konkurrenten Dell, der derzeit aktiv in Restrukturierungsmaßnahmen steckt und in den vergangenen Monaten mit deutlich geringeren Wachstumsraten zu kämpfen hatte.
Computersparte, Druckerbereich und Enterprise Services wie etwa Server nehmen dabei jeweils 10,1 sowie 7,6 und 5,2 Milliarden US-Dollar vom Umsatz im vierten Quartal ein, wobei sich die Drucker-Sparte praktisch stagnierte, während der Computer-Bereich um 30 Prozent und der Server-Bereich um 10 Prozent zulegen konnten. Für 2008 erwartet HP einen Umsatz von rund 111,5 Milliarden US-Dollar.
[rl]