Der südkoreanische IT-Experte Hyundai IT hat einen neuen Flachbildschirm N220Wd im Breitbild-Format vorgestellt, der mit einer Diagonalen von 22 Zoll und einer Auflösung von 1680x1050 Pixeln auch für hochauflösende Videoformate tauglich ist. Das TFT-Display arbeitet mit einem TN-Panel mit einer Schaltzeit von fünf Millisekunden und bietet einen horizontalen Blickwinkel von 170 Grad sowie vertikal 160 Grad bei einem Kontrastverhältnis von 800:1 sowie maximaler Helligkeit von 300 cd/qm. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 60 Watt an, sodass sich Hyundai in Anbetracht der technischen Spezifikationen grundsätzlich in die bisher verfügbaren Angebote der Breitbild-TFTs um 300 Euro einreiht, ohne sich durch spezielle Besonderheiten wirklich von der Masse abzuheben.
Das Unternehmen bietet das Modell zudem Baugleich auch mit zwei analogen Eingängen an, das noch einmal rund 40 Euro günstiger zu haben ist. Abgesehen vom dann fehlenden HDCP-Support dürfte sich diese Variante jedoch nur eingeschränkt empfehlen lassen, da das analog übertragene Bild im Vergleich zur digitalen Variante einen deutlichen Qualitätsverlust hinnehmen muss. Besonders abhängig ist man hier von den Digital-Analog-Wandlern der Grafikkarten, deren schwankende Qualität häufig nicht einmal näherungsweise an die digitalen Signale herankommt und sich bei dieser Größe verstärkt negativ auswirkt.

Ansonsten ist der Preisverfall im TFT-Bereich noch immer deutlich zu spüren, der besonders bei der wachsenden Erfahrung mit TN-Panels besonders schnell voran geht, während IPS- oder MVA/PVA-Panels bei vergleichsweise besserer Qualität und größeren Blickwinkeln ohne verfälschte Farben häufig noch den professionelleren und damit teureren Geräten vorbehalten bleiben. Der häufig genannte Geschwindigkeitsvorteil von TN dürfte zu dieser Zeit nur noch eingeschränkt Gewicht haben, da auch bei letztgenannten Technologien die Hersteller entsprechende Techniken zur Beschleunigung der Schaltzeiten einsetzen.
[rl]