Der Mainboard-Experte Foxconn hat im im Hinblick auf eine einfachere Kommunikation mit den Endkunden an seiner Nomenklatur gearbeitet und die Namen seiner Mainboards neu "übersetzt". Die kryptischen Namen mit langen umständlichen Zeichenreihen aus dem OEM-Geschäft, in dem Foxconn groß geworden ist, sollen dabei durch kürzere Kombinationen bestehend aus Chipsatz und "Typ" ersetzt werden.
Dabei markiert der Typ die Premium- oder Mainstream-Version, sodass es zum Beispiel ein P35A-S und ein P35A-V auf Basis von Intels P35-Chipsatz "Bearlake" geben wird. Das A im Namen markiert dabei den Formfaktor ATX beziehungsweise als M MicroATX.
Damit reiht sich Foxconn in die Namens-Schemata vieler anderer Hersteller wie ASUS, MSI oder Gigabyte ein, die ihre Mainboards in ähnlicher Form bezeichnen und teils durch "Deluxe" oder ähnliches zusätzlich aufwerten. Fragen darf man allerdings, warum die Hersteller auf richtige "Namen" verzichten, wie es DFI zum Beispiel mit der LANParty-Serie vorgemacht hat. Einfachere Produktnamen mit passenden Assoziationen nicht nur von Profi-Gamern geben den Käufern bessere Möglichkeiten sich zu identifizieren, aber auch den Herstellern eine einfachere Grundlage für Werbung besonders im Gaming-Bereich. Dass natürlich Professionellen Kunden die "Namen" der Hardware eher egal sind, liegt auf der Hand, zumal die Mehrheit hier wahrscheinlich sowieso bevorzugt auf abgestimmte Komplettsysteme setzen dürfte.
[rl]