Alles neu macht der Mai - dieses Motto gilt bei Laptops nicht nur für Intel, wo gestern die neue
Centrino-Plattform vorgestellt wurde, sondern auch für NVIDIA. So hält jetzt erstmals mit der GeForce-8M-Reihe DirectX10-Technologie bei Mobilcomputern Einzug. Dabei beginnt NVIDIA mit den Mainstream- und Low-cost-Chips der 8600M- und 8400M-Serie.
Anscheinend sind die High-End-Varianten der 8800-Reihe noch zu stromhungrig um in tragbaren Computern Platz zu finden. Aber bereits die derzeitige Topvariante GeForce 8600M GT bietet mit 32 Shadereinheiten (Shadertakt 950 MHz) und einem Takt von 475 MHz ausreichend Leistung für 3D-Anwendungen. Maximal können 512 MB Grafikspeicher mit 700 MHz Takt über ein 128-bittiges Interface angesteuert werden.
Bei der Wiedergabe von High-Definition-Videos (u.a. H.264) übernimmt der Grafikprozessor durch die PureVideo-Technologie genannte Technik den kompletten Dekodiervorgang vom Systemprozessor. Damit sollen einerseits Ruckler beim Abspielen vermieden werden, als auch die Akku-Laufzeit verlängert werden. Entsprechende Laptops mit den neuen Chips dürften in den nächsten Wochen von den einschlägigen Herstellern vorgestellt werden.
| GPU | Shadereinheiten | GPU-Takt | Shader-Takt | Speichertakt | Speicheranbindung | max. Speicherausbau |
| GeForce 8600M GT | 32 | 475 MHz | 950 MHz | 700 MHz | 128 Bit | 512 MB |
| GeForce 8600M GS | 16 | 600 MHz | 1200 MHz | 700 MHz | 128 Bit | 512 MB |
| GeForce 8400M GT | 16 | 450 MHz | 900 MHz | 600 MHz | 128 Bit | 512 MB |
| GeForce 8400M GS | 16 | 400 MHz | 800 MHz | 600 MHz | 64 Bit | 256 MB |
| GeForce 8400M G | 8 | 400 MHz | 800 MHz | 600 MHz | 64 Bit | 256 MB |
[ch]