Sollte Apples iPhone den Markt revolutionieren, brechen Hiobsbotschaften und Klagen über den Konzern herein. In den USA wurden am 5. Oktober zwei Klagen gegen Apple und AT&T - den exklusiven Vertriebspartner des iPhone in den USA - eingereicht. Hintergrund: unfaire Geschäftspraktiken und Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht. Dabei steht insbesondere der Umstand des exklusiven Betreiben mit AT&T im Vordergrund der Vorwürfe.
Die
Financal Times berichtet zu den Klagen, dass man den beiden Konzernen vorwerfe, von Anfang an beabsichtigt habe ein Monopol zu errichten. Es sei wettbewerbswidrig, dass das iPhone nicht mit anderen Netzbetreibern kombiniert werden könne. Dabei könne mit ein Hintergrund für diese Vorwürfe, ein kürzliches Firmware-Update von Apple sein. Hatten manche Anwender in den USA mittels fremder Software es geschafft, das iPhone für andere Netzbetreiber freizuschalten, sorgte das Firmware-Update von Apple dafür, dass diese iPhones im Anschluss nicht mehr funktionierten. Eine unterstellte Absicht dementierte der Konzern hier allerdings.
Doch dies sollte für Apple erst einmal das geringste Problem sein. So hat nämlich Greenpeace aktuell herausgefunden, dass sich Giftstoffe in den verbauten Materialien befinden
sollen. Insgesamt 18 Materialien des iPhones wurden dabei geprüft und man stieß dabei verschiedentlich auf Brome-Verbindungen in der Antenne, wie auch gefährliche Weichmacher in den Headset-Kabelverbindungen. Letztere Stoffe sind hierzulande in Kinderspielzeugen verboten.
Aus diesem Umstand droht nun die zweite
Klage für Apple. Demnach habe das Center for Environmental Health in den USA Apple eine 60 Tage-Frist zur Stellungnahme eingeräumt sich zu den Vorwürfen zu äußern. Zudem sei eine Klageschrift in Vorbereitung.
[pg]