Gleich drei neue Mainboards für den Extrembereich stellt ASUS in der
R.O.G. (Republic-of-Gamers) Serie vor, die auf Intels X38 Chipsatz aufbauen. Die Produkte lösen nicht nur mit Preisen von über 200 Euro sondern auch mit einer Reihe angepriesener Features Herzrasen bei den passenden Kunden aus. Diese sollen Gamer mit dem Willen, das letzte Bisschen Leistung aus ihrem System zu quetschen sein. Großartig wissen was sie da eigentlich machen müssen sie nicht, denn ASUS legt mit zwei Tools Möglichkeiten bei die Hardware überhalb der Spezifikationen zu betreiben.
Ein "Helferlein" geht sogar soweit, dass der Benutzer nur den gewünschten CPU-Takt eingeben muss und die Software alle nötigen Einstellungen tätigt. Gut zu heißen ist so was in keinster Weise, denn eine Anhebung der Prozessorspannung in kritische Bereiche wird die Regel sein um die gewünschte Taktrate zu erreichen. Der Hersteller steht mit seinen Beilagen zum leicht gemachten Übertakten jedoch nicht allein dar, dies ist mittlerweile Grundausstattung vieler Mainboards und trägt nicht gerade zur Langlebigkeit der Komponenten bei.
Damit die Mainboards hohe Übertaktungen ermöglichen können verbaut der Hersteller bei allen drei Modellen eine neue Kühlkonstruktion. Das "Fusion Block System" getaufte Konstrukt steht für eine Rund Um Heatpipe-Lösung, welche in einen Wasserkühlungskreislauf integriert werden kann. Dazu verbaut man eine Art Hybrid-Kühler auf der Northbridge, welcher zwar über genügend Fläche für eine Luftkühlung verfügt aber auch einen Wasserkühler aufgelötet hat. Wie effektiv diese Lösung ist werden erst Reviews der Mainboards zeigen.
Mittels eines dedizierten Controllers sollen die Produkte dank der
Crosslinx genannten Technologie die Graphikperformance in die Höhe treiben. Dieser Chip ermöglicht eine neue Verteilung der PCIe Lanes beim Betrieb mit drei Grafikkarten im Crossfire Verbund. Dabei werden die Steckplätze nicht wie bisher mit 16, 16 und 4 Lanes gespeist sondern mit 16, 8 und 8 Lanes. So soll keine der Grafikkarten mehr ausgebremst werden. Leider ist der dritte PCI Express Steckplatz ganz unten auf der Platine nicht gerade optimal positioniert und bei einem normalen Gehäuse können keine Grafikkarten mit einer Dual-Slot Kühlung verbaut werden.
Das
Maximum Extreme,
Maximum Formula sowie
Maximum Formula Special Edition bietet volle Unterstützung für Intels 45nm Prozessoren. Der X38 Chipsatz ermöglicht einen FSB von 1333 MHz und wird kombiniert mit der ICH9R Southbridge verwendet. Jedes der drei Mainboards verfügt über sechs SATA sowie zwei PATA Anschlüsse. Das
Maximum Extreme bietet zusätzlich zwei eSATA Anschlussmöglichkeiten. Bei der Soundausgabe werden alle Modelle mit der SupremeFX II ausgeliefert. Als einziges setzt das
Maximus Extreme auf DDR3 Speicher bis 1333 MHz. Die restlichen beiden Hauptplatinen kommen mit DDR2 Steckplätzen auf den Markt, welche Module mit bis zu 1066 MHz aufnehmen können. Zu Preisen und Verfügbarkeit gab ASUS noch keine Informationen bekannt.
[bb]