Wie Corsair offiziell bekannt gibt, haben drei Modul-Serien den Intel XMP (Extreme Memory Performance) Logo-Test bestanden und wurden zertifiziert. Darunter befinden sich DDR3-1800 und DDR-1600 Speicherkits, welche auf Intel P35 und Intel X38 Chipsätze optimiert sein sollen. Dem weniger versierten Anwender würden diese Speicher optimale SPD-Settings bieten, dem versierten Anwender die Möglichkeit bieten, manuell das Maximum an Performance der Modulen zu erreichen.
In allen drei Fällen garantiert Corsair kurze Latenzen von 7-7-7 (CL-tRCD-tRP), bei DDR3-Taktraten von 1600 bis 1800 MHz (DDR3-Nennung). Keine Informationen gibt es dabei hinsichtlich der notwendigen Speicherspannung. Das 2 GB-Kit Dominator TWIN3X2048-1800C7DFIN soll dabei mit 599 US-Dollar zu Buche schlagen und den DDR3-1800 Vertreter darstellen. Im DDR3-1600 Bereich hat Corsair einmal ein 4 GByte-Kit der XMS3 DHX Serie mit der Bezeichnung TWIN3X4098-1600C7DHXIN, welches stolze 899 US-Dollar kosten soll und das 2 GByte-Kit mit der Bezeichnung TWIN3X2048-1600C7DHXIN, welches 499 US-Dollar kosten soll.
In allen drei Fällen muss man bislang aber noch einmal attestieren, dass es sich hierbei um reine Übertakterspeicher handelt. Der Hinweis auf den weniger versierten Anwender und optimale SPD-Settings zieht leider nicht, da die bisherigen Intel Chipsätze, beim Einsatz von FSB1333-Prozessoren, maximal DDR3-1333 ansteuern können. Erst bei manueller Übertaktung der CPUs auf FSB1600 wird auch die Option DDR3-1600 geboten - eine synchrone Ansteuerung also zwischen FSB und DDR3-Takt.