DDR3-Speicher hat mit der Einführung der
Intel P35-Chipsätze den Markt erreicht. Dabei zeigt sich bei diesen Intel-Produkten erst einmal ein Alleinstellungsmerkmal, denn es gibt praktisch noch keinen Chipsatz eines anderen Herstellers, der DDR3-Hauptspeicher unterstützt. Nicht reden braucht man an dieser Stelle von AMD-Prozessoren oder deren Plattformen. AMD wechselte erst mit der Einführung der
Sockel AM2-CPUs 2006 von regulärem DDR-Speicher auf DDR2-SDRAM. Allerdings sind solche Änderungen bei AMD, bedingt durch den integrierten Speichercontroller auch sehr viel schwieriger umzusetzen. Und so stellt sich ein altbekanntes Bild ein.
Ein Hersteller – in den meisten Fällen eben Intel – führt im Zuge von Technologie-Änderungen neue Techniken ein und erntet erst einmal Schelte. Dies war beim Wechsel auf SDR-SDRAM so, es zeichnete sich bei RAMBUS ab, es zeigte sich dann aber auch bei DDR-SDRAM und bei DDR2 das gleiche Bild. Grund dafür sind häufig Ideen und Planungen dahinter, welcher zum Status Quo sich der aktuellen Praxis nicht erschließen. Monate und Jahre später zeigen sich dann die neuen Standards plötzlich als etabliert – Ausnahmen bestätigen die Regel – und kein Hahn kräht mehr danach. Woher rührt dies?
Ist es nur die Preisgestaltung oder gibt es noch andere Faktoren, welche hier mit eine Rolle spielen. Wie ist es tatsächlich aktuell um die Performance von DDR3 bestimmt? Was bringen aktuelle DDR3-1600-Speicher? All das wollen wir in unserem aktuellen
Testartikel klären.
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