Das zumindest meint
Fudzilla, die erfahren haben wollen, dass Intel gerne Lizenzen für NVIDIAs SLI-Technologie erwerben möchten, jedoch nicht bekommen. Demnach sei man bei Intel schon daran interessiert gewesen zu sein SLI-Lizenzen zu erhalten, insbesondere für den aktuellen
X38-Chipsatz. Letzterer ist von der Ausstattung her durchaus in der Lage, auf Grund der Aufteilung der PCI-Express-Leitungen eine brauchbare Performance für einen Dual-Grafikkarten-Betrieb zu ermöglichen und bei AMD/ATI-CrossFire-Losungen soll dies dann auch möglich sein.
Die Meldung der Quelle erscheint aber durchaus etwas absurd. Die einzige Begründung der Verneinung einer Lizenz sei das Bestreben NVIDIAs die eigenen Chipsätze zu vermarkten und deren Alleinstellungsmerkmal hervorzuheben. In Zeiten in welchen ATI eher AMD ist und Intel - mit welchen man Lizenzabkommen getroffen habe - an die Tür klopft, eine eher fragliche Begründung. Fraglich bleibt aber auch, ob Intel tatsächlich nach entsprechenden Lizenzen angefragt hat. Einzig plausible Erklärung wäre, dass man gerne der einzige Hersteller gewesen sei, welcher im Chipsatzmarkt beide Dual-Grafik-Lösungen supportet.
Dagegen stellt sich erst einmal, dass sich bislang noch nicht ein P35-Mainboard von Intel im Markt eingefunden hat und bislang auch keine X38-Ankündigungen ins Haus stehen. Andererseits verspricht Intel mit den neuen High-End-Lösungen durchaus den Enthusiasten-Markt anzusprechen, Overclocking eingeschlossen.
Doch wie dem auch sei - sollte es stimmen - Intel klopft in aller Regel nicht sehr lange und NVIDIA steht durchaus vor einem Spagat im Chipsatzmarkt. Schließlich dürften die Prioritäten von AMD derzeit auf eigenen Chipsätzen liegen, wenngleich dies so öffentlich nie geäußert wurde. Lizenzen für kommende Intel-Prozessoren könnten durchaus ein Thema sein und NVIDIA ist kein "alter Hase" im Chipsatzmarkt. Möglicherweise läuft derzeit nur ein Poker-Spiel um den besten Gewinn.
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