Den Marktforschern von Current Analysis West nach, sind 51% der im Juli 2007 in den USA an Privat-Verbraucher verkaufte Desktop-PCs oder Notebooks mit einem AMD-Prozessor ausgestattet gewesen. Im Mittel seien die verkauften AMD-Systeme aber günstiger
gewesen, als jene Angebote mit Intel-Prozessoren.
Laut Current Analysis West, sei mitunter ein Grund für diesen Umstand, die drastisch gesunkenen Prozessor-Preise bei AMD, aber auch auf sehr starke Absätze entsprechender Rechner von Hewlett-Packard und Gateway, welche offenbar mit guten Angeboten für starken Umsatz sorgten. Den Marktforschern zufolge, habe insbesondere das HP-Angebot HP Pavilion a6110n zum Auftakt der neuen Schul-Saison das Ergebnis deutlich beeinflusst.
Damit könnte AMD an einer Stelle schon einmal Erfolge mit ihrer Strategie der deutlichen Preissenkungen verbuchen. Sicherlich wird sich der Umsatz auch über die kommenden Monate auf die gesamten Quartalsergebnisse bemerkbar machen. Wie
heise allerdings zu Recht zu bedenken gibt, könnte der nun erreichte, mittlere Verkaufspreis bei AMD-Prozessoren es erschweren, das Preisgefüge wieder anzuheben. Dies könnte AMD erreichen, wenn sie neue, deutlich leistungsfähigere Prozessoren vorstellen. Es bleibt an dieser Stelle dabei: Warten auf K10.
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