Wir
berichteten kürzlich, dass von der OLPC der zu erwartende Verkaufspreis des 100-Dollar-Laptops auf 175 US-Dollar nach oben korrigiert wurde. In diesem Zuge wurde erwähnt, dass Microsoft wohl derzeit mit in die Entwicklung involviert sei, was zu höheren Hardware-Anforderungen führen und die Laptops damit teurer mache.
Dem ist ganz offensichtlich
nicht so. Die OLPC führten aus, dass auch weiterhin die Planung vorsehe, den 100-Dollar-Laptop auf ein Linux-Betriebssystem auszurichten. Microsoft sei zudem nicht an der Entwicklung beteiligt, habe aber wohl Prototypen. Die Hardware-Aufstockung würde zwar prinzipiell ermöglichen, dass ein abgespecktes Windows auf solchen Rechnern betrieben werden könne, jedoch nicht der Grund für die neue Preisausrichtung.
Die derzeitige Planung der Hardwareaufrüstung sieht einen AMD Geode LX-700, statt eines Geode GX vor und auch die geplanten 256 MB Hauptspeicher und 1 GB-Flashspeicher sollten damit doppelt so hoch sein wie die anfänglichen Speichereckdaten. Nach der Berichterstattung von
heise gehen die Entwickler davon aus, dass der Einführungspreis von 175 US-Dollar bis 2009 auf die gewünschten 100 US-Dollar gesenkt werden könnten.
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