Im Prozess um die
Patentrechtsverletzung von Microsoft gegenüber Alcatel-Lucent wurde vom amerikanischen Bundesgericht in San Diego ein Urteil gesprochen. Demnach ist Microsoft verpflichtet 1,53 Mrd. US-Dollar an den Elektronikkonzern aufgrund der Verletzung von Patenten die das Musikformat MP3 betreffen zu zahlen.
Microsoft hat bereits angekündigt in Berufung zu gehen. Strittig ist vor allem die Berechnung der Höhe des zu zahlenden Schadensersatz. Während Alcatel-Lucent pro weltweit verkaufter Windows-Lizenz einen Betrag ansetzt, will Microsoft nur für die in den USA verkauften Lizenzen Schadensersatz leisten. Wie
Golem berichtet ist Microsoft in einem ähnlichen Verfahren vor dem höchsten amerikanischen Gericht, dem Surpreme Court, mit dieser Ansicht bereits erfolgreich gewesen. Microsoft erwartet nun, dass im Berufungsverfahren zu diesem Prozess ebenfalls diese Berechnungsweise angewandt wird und die zu zahlende Summe sich verringert.
[ch]